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Nach ca. 10.000 € offenen Schulden: Würdet ihr euren Eltern noch einmal Geld leihen?

Nach der Ausbildung habe ich zunächst mein Abitur nachgeholt und anschließend studiert. Erst mit 29 Jahren bin ich ins Berufsleben eingestiegen. Während dieser Zeit habe ich von meinen Ersparnissen, BAföG und Nebenjobs gelebt. Ich hatte nie viel Geld zur Verfügung und musste sehr sparsam wirtschaften.

Trotzdem haben mich meine Eltern in diesen elf Jahren immer wieder um Geld gebeten. So sind im Laufe der Zeit – wie bereits erwähnt – schätzungsweise rund 10.000 € zusammengekommen, die ich nie zurückerhalten habe.

Fairerweise muss ich erwähnen, dass ich bis zu meinem 29. Lebensjahr bei meinen Eltern gewohnt habe und dadurch keine Miete zahlen musste. Dennoch haben mich diese finanziellen Hilfen als Azubi und später als Schüler bzw. Student jedes Mal spürbar belastet.
Fairerweise muß man auch sagen, daß Deine Eltern Dir gegenüber nur bis zum Ende der ersten beruflichen Ausbildung unterhaltspflichtig waren. Wenn Du mit 18 gestartet hast und man von durchschnittlich drei Jahren Ausbildungsdauer ausgeht, warst Du 21 Jahre alt.
Schön, wenn Du Abi gemacht und studiert hast (lange), aber das wäre eigentlich Dein Bier gewesen.
Gewohnt hast Du da bis 29.
Die 10.000€ dürftest Du in diesen acht Jahren schon alleine an Wohnnebenkosten verbraten haben.
 
Fairerweise muss ich erwähnen, dass ich bis zu meinem 29. Lebensjahr bei meinen Eltern gewohnt habe und dadurch keine Miete zahlen musste.
Das hätte besser geregelt werden müssen. Allein mit der Miete ist es ja nicht getan. Warum brauchtest Du nichts abgeben? So waren wir es früher gewohnt, und ich finde, das war eine sehr gute Lebensvorbereitung. Sobald man Geld verdiente war es normal, einen regelmässigen monatlichen Beitrag abzugeben. Und zusätzlich kamen dann noch wie sonst die Geschenke zu den Geburtstagen oder mal zwischendurch ein Blumenstrauss für die Mutter dazu. So wurde man einfach nur zur Verantwortung herangezogen.
 
Heute haben mich meine Eltern erneut um Geld gebeten, das sie in etwa zwei Monaten benötigen würden – diesmal 8.000 €. Sie sagen, sie bräuchten das Geld, um ein Auto auszulösen. Dieses Auto sei deutlich mehr wert als die 8.000 €. Nach dem Auslösen würden sie es verkaufen und mir den geliehenen Betrag sofort zurückzahlen.
Wenn das so stimmt, wäre das Auto ja eine Sicherheit. Gibt es ein Gutachten o.Ä. darüber? Wahrscheinlich könnte man das Ganze dann vertraglich so regeln, dass du nicht befürchten musst, deine Leihgabe nicht zurückzuerhalten.

Andererseits würden deine Eltern in dem Fall aber vermutlich auch ein Kredit bekommen... oder es würde eben so ablaufen wie von @Poros beschrieben. Also unbedingt notwendig ist deine Unterstützung wohl nicht, denke ich. Und eine moralische Verpflichtung deinerseits sehe ich hier auch nicht...
 
Für den TE wenn es wirklich notwendig wäre und Leben davon abhängen dann setzt einen offiziellen Vertrag auf mit allen Bedingungen wie Raten, Zeitraum etc. lasst es von einen Notar beglaubigen weil dann kannst du Pfänden lassen mit allen drum und dran aber ohne Absicherung bei der Geschichte, geb denen keinen Cent, denk nicht mal drüber nach, die Kohle siehst du nie wieder.
 
Für den TE wenn es wirklich notwendig wäre und Leben davon abhängen dann setzt einen offiziellen Vertrag auf mit allen Bedingungen wie Raten, Zeitraum etc. lasst es von einen Notar beglaubigen weil dann kannst du Pfänden lassen mit allen drum und dran aber ohne Absicherung bei der Geschichte, geb denen keinen Cent, denk nicht mal drüber nach, die Kohle siehst du nie wieder.
Die Eltern pfänden lassen?
Es reicht doch NEIN zu sagen.
 

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