Hallo zusammen,
ich (männlich, 33) habe meinen Eltern in der Vergangenheit mehrfach vierstellige Beträge "geliehen". Ehrlicherweise habe ich inzwischen den Überblick verloren, wie viel genau das war. Ich schätze jedoch, dass sie mir insgesamt etwa 10.000 € schulden. Innerlich habe ich dieses Geld allerdings bereits abgeschrieben.
Der Hintergrund ist, dass meine Eltern nie besonders gut mit Geld umgehen konnten. Mit 18 Jahren begann ich eine Ausbildung und konnte mir durch meine sparsame Lebensweise während der drei Ausbildungsjahre ein kleines finanzielles Polster aufbauen.
Nach der Ausbildung habe ich zunächst mein Abitur nachgeholt und anschließend studiert. Erst mit 29 Jahren bin ich ins Berufsleben eingestiegen. Während dieser Zeit habe ich von meinen Ersparnissen, BAföG und Nebenjobs gelebt. Ich hatte nie viel Geld zur Verfügung und musste sehr sparsam wirtschaften.
Trotzdem haben mich meine Eltern in diesen elf Jahren immer wieder um Geld gebeten. So sind im Laufe der Zeit – wie bereits erwähnt – schätzungsweise rund 10.000 € zusammengekommen, die ich nie zurückerhalten habe.
Fairerweise muss ich erwähnen, dass ich bis zu meinem 29. Lebensjahr bei meinen Eltern gewohnt habe und dadurch keine Miete zahlen musste. Dennoch haben mich diese finanziellen Hilfen als Azubi und später als Schüler bzw. Student jedes Mal spürbar belastet.
Das letzte Mal habe ich meinem Vater vor etwa acht Jahren rund 3.000 € geliehen. Er wollte damit ein Auto finanzieren und versprach mir, das Geld vollständig zurückzuzahlen. Anfangs überwies er mir tatsächlich etwa fünf Monate lang jeweils 100 €. Danach hörten die Rückzahlungen jedoch auf.
Ich habe ihn anschließend mehrfach auf das Geld angesprochen, wurde aber immer wieder vertröstet. Irgendwann habe ich aufgegeben, weil mir klar wurde, dass ich das Geld vermutlich nie wiedersehen werde.
Daraufhin habe ich mir vorgenommen, meinen Eltern kein Geld mehr zu leihen. Als mein Vater mich vor einigen Jahren erneut um Geld bat und ich ablehnte, reagierte er beleidigt.
Heute haben mich meine Eltern erneut um Geld gebeten, das sie in etwa zwei Monaten benötigen würden – diesmal 8.000 €. Sie sagen, sie bräuchten das Geld, um ein Auto auszulösen. Dieses Auto sei deutlich mehr wert als die 8.000 €. Nach dem Auslösen würden sie es verkaufen und mir den geliehenen Betrag sofort zurückzahlen.
Ich bin auf die Anfrage bisher nicht eingegangen, weil bei mir aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre sofort alle Alarmglocken angegangen sind.
Ich habe aktuell einen mittleren fünfstelligen Betrag auf dem Konto und könnte ihnen das Geld grundsätzlich leihen. Gleichzeitig habe ich aber große Sorge, dass sich die Geschichte wiederholt und ich die 8.000 € (oder zumindest einen Teil davon) ebenfalls nie wiedersehe.
Wie würdet ihr die Situation einschätzen? Würdet ihr das Geld verleihen oder angesichts der Vorgeschichte konsequent ablehnen?
ich (männlich, 33) habe meinen Eltern in der Vergangenheit mehrfach vierstellige Beträge "geliehen". Ehrlicherweise habe ich inzwischen den Überblick verloren, wie viel genau das war. Ich schätze jedoch, dass sie mir insgesamt etwa 10.000 € schulden. Innerlich habe ich dieses Geld allerdings bereits abgeschrieben.
Der Hintergrund ist, dass meine Eltern nie besonders gut mit Geld umgehen konnten. Mit 18 Jahren begann ich eine Ausbildung und konnte mir durch meine sparsame Lebensweise während der drei Ausbildungsjahre ein kleines finanzielles Polster aufbauen.
Nach der Ausbildung habe ich zunächst mein Abitur nachgeholt und anschließend studiert. Erst mit 29 Jahren bin ich ins Berufsleben eingestiegen. Während dieser Zeit habe ich von meinen Ersparnissen, BAföG und Nebenjobs gelebt. Ich hatte nie viel Geld zur Verfügung und musste sehr sparsam wirtschaften.
Trotzdem haben mich meine Eltern in diesen elf Jahren immer wieder um Geld gebeten. So sind im Laufe der Zeit – wie bereits erwähnt – schätzungsweise rund 10.000 € zusammengekommen, die ich nie zurückerhalten habe.
Fairerweise muss ich erwähnen, dass ich bis zu meinem 29. Lebensjahr bei meinen Eltern gewohnt habe und dadurch keine Miete zahlen musste. Dennoch haben mich diese finanziellen Hilfen als Azubi und später als Schüler bzw. Student jedes Mal spürbar belastet.
Das letzte Mal habe ich meinem Vater vor etwa acht Jahren rund 3.000 € geliehen. Er wollte damit ein Auto finanzieren und versprach mir, das Geld vollständig zurückzuzahlen. Anfangs überwies er mir tatsächlich etwa fünf Monate lang jeweils 100 €. Danach hörten die Rückzahlungen jedoch auf.
Ich habe ihn anschließend mehrfach auf das Geld angesprochen, wurde aber immer wieder vertröstet. Irgendwann habe ich aufgegeben, weil mir klar wurde, dass ich das Geld vermutlich nie wiedersehen werde.
Daraufhin habe ich mir vorgenommen, meinen Eltern kein Geld mehr zu leihen. Als mein Vater mich vor einigen Jahren erneut um Geld bat und ich ablehnte, reagierte er beleidigt.
Heute haben mich meine Eltern erneut um Geld gebeten, das sie in etwa zwei Monaten benötigen würden – diesmal 8.000 €. Sie sagen, sie bräuchten das Geld, um ein Auto auszulösen. Dieses Auto sei deutlich mehr wert als die 8.000 €. Nach dem Auslösen würden sie es verkaufen und mir den geliehenen Betrag sofort zurückzahlen.
Ich bin auf die Anfrage bisher nicht eingegangen, weil bei mir aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre sofort alle Alarmglocken angegangen sind.
Ich habe aktuell einen mittleren fünfstelligen Betrag auf dem Konto und könnte ihnen das Geld grundsätzlich leihen. Gleichzeitig habe ich aber große Sorge, dass sich die Geschichte wiederholt und ich die 8.000 € (oder zumindest einen Teil davon) ebenfalls nie wiedersehe.
Wie würdet ihr die Situation einschätzen? Würdet ihr das Geld verleihen oder angesichts der Vorgeschichte konsequent ablehnen?