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Nach ca. 10.000 € offenen Schulden: Würdet ihr euren Eltern noch einmal Geld leihen?

Ich bin grundsätzlich dafür, dass Süchte und Schwächen nicht unterstützt und geförert werden, also Geld an jemanden leihen, der unvernünftig ist und zockt, da kann ein Verweigern sehr viel mehr helfen, als immer wieder zustecken. Ohne Zustecken bricht ein Konstruckt vielleicht zusammen, das aber zusammenbrechen muss, um endlich wieder nüchtern zu werden.

Ich haben beides erfahren- große Hilfsbereitschaft und Verweigern, beides war richtig und eine große Lehre für mich. Was nicht bestehen kann, ohne dass man ständig zuschießen muss, das kann kein richtiges Projekt sein.

Bei dir ist dieser Betrag vielleicht ein Klacks und es könnte leicht sein, dass dein Vater nachher in der Lage ist, dir alles auf einmal zurückzuzahlen und endlich ein ausgeglichenes Konto zu haben.
 
... und bedenke noch einmal, wie viel sie verzichtet haben, wegen dir. Das bestimmt selbstverständlich und gern.
Haben sie das?!?
Wenn man willentlich ein Kind in die Welt setzt, sollte man dem Kind nicht vorhalten, dass man es hat großziehen und ernähren müssen.

Ein Auto zum An- und Verkauf ist definitiv kein Notfall.
 
Bei dir ist dieser Betrag vielleicht ein Klacks und es könnte leicht sein, dass dein Vater nachher in der Lage ist, dir alles auf einmal zurückzuzahlen und endlich ein ausgeglichenes Konto zu haben
Das Geld ist dem/ der TE nicht geschenkt worden, sondern wurde mit Mühe erarbeitet und auf die Seite gelegt.
Es kann genauso sein, dass auch die 8000 nicht zurück bezahlt werden, oder nicht vollständig.

@Table123 , ich finde es toll, dass du einen Notgroschen hast, weil du ja keine Unterstützung von deinen Eltern erwarten kannst.
 
bedenke noch einmal, wie viel sie verzichtet haben, wegen dir.

Wo siehst du Verzicht? Der TE hat schon während der Ausbildung sein eigenes Geld gespart und sein Studium selbst finanziert.

Ja, er konnte bei den Eltern wohnen, aber wo ist da der Verzicht? Zumindest dass das Kind während der Ausbildung noch daheim wohnen kann, ist ja wohl selbstverständlich.

Normalerweise ist es nämlich andersrum, die Eltern unterstützen die Kinder finanziell, bis diese auf eigenen Füßen stehen können.

Von Notlagen mal abgesehen, natürlich. Wenn die Eltern aber ständig über ihre Verhältnisse leben wegen Autos, ist das ganz sicher keine Notlage.
 
Ich verleihe generell nie Geld. Entweder - bittet mich jemand um Hilfe, was ich hier oft genug erlebt habe - ich gebe es, habe ich die finanziellen Möglichkeiten dazu, fort und vergesse es dann (sprich: Bekomme ich was zurück, ist es gut, wenn nicht, ist es auch gut).
Oder falls nicht, sage ich nein.
Alles andere führt nur irgendwann zu sinnlosem Stress.
 
Wenn du selber sparen müsstest, dann könnte ich nachvollziehen, wie du überlegst. Leben und leben lassen, bei deinen Eltern handelt es sich nicht einmal um notorische Schnorrer, sie fragen doch eh nur bei speziellen Vorhaben und bedenke noch einmal, wie viel sie verzichtet haben, wegen dir. Das bestimmt selbstverständlich und gern.
Furchtbar- alleine schon wegen des Familienzusammenhalts gäbs bei mir diese Frage nicht.
Wo steht es, dass die Eltern verzichtet haben. Ein Kind zu wollen und großzuziehen ist immer eine egoistische Entscheidung, dafür muss kein Kind dankbar sein.
Hier sieht es eher so aus, als habe der sparsame TE auf eigenes Geld verzichtet.

Wenn jemand bei mir 10 000 € Schulden hätte, würde ich keinen Cent mehr locker machen. Ein Auto ist keine Notlage. Wenn deine Eltern @Table123 nichts mehr zu essen haben, kannst du mit Lebensmittelpaketen aushelfen.

Was machen denn deine Eltern, arbeiten, Rentner, krank?
 
Wo siehst du Verzicht?
Das liegt in der Natur der Sache, dass Kinder, bis sie flügge sind viel benötigen und von Klein an zugesteckt wird, ausgebaut, umgebaut, gerannt, geplant, gespart, gekauft, verzichtet natürlich auch, damit sie haben, was man ihnen natürlich gönnt. Die Eltern sind Investoren, Geber, Beschenker, Versorger, ganz schön seltsam, wenn es mal umgekehrt wird, dieses Rollenspiel. Da wird dann aufgeschrien.
 

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