Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kündigung im Lebenslauf erwähnen? Ist das zulässig?

Es gibt bei den Bewerbungen eine Schwierigkeit. Nämlich mit den Erfolgen, auf die man sich im Anschreiben beziehen soll. Damit man heraussticht gegenüber anderen Bewerbern. Aber am Text soll man diese auch mit Belegen festmachen.

Erfolge kann man doch nur verbuchen, wenn man in leitender Funktion gearbeitet hat. Wenn man aber nur Sachbearbeiter war, dann hat man in der Regel nur wiederkehrende Routine-Tätigkeiten ausgeführt. Da kann man nicht damit glänzen, dass man die Verkaufszahlen erhöht hat oder die Zufriedenheit des Teams gestiegen ist innerhalb kurzer Zeit. Man ist da ja selber Teil des Teams, nicht der Leiter. Wie soll man z. B. als Buchhalter sagen, dass man Erfolge hatte? Und auch noch messbar? Man kann in dieser Rolle doch nur sagen, dass man seine Aufgaben sorgfältig ausgeführt hat, mehr geht aber doch nicht (??)

Hinzu kommt noch, wenn man sich zu viel selbst lobt, klingt das wiederum verdächtig und erzeugt den Eindruck, dass man arrogant ist oder sich gern über das Team stellt. 🤔
Wo hast Du diesen Quatsch gelesen?
 
Hast du Abläufe optimiert?
Eine besonders niedrige Fehlerquote erreicht?
Digitalisierung eingeführt/begleitet?
Kosten eingespart?
Neue Gesetzesvorgaben umgesetzt?
ich hab Optimierungsvorschläge gegeben, angenommen wurden sie aber nicht. z. B. hab ich eine Liste erstellt, in der die häufig wiederkehrenden Buchungen mit Gegenkonten und Lieferanten-Konten ersichtlich war. und mit Besonderheiten, dass man z. B. auf bestimmte Buchungsschlüssel achten muss. Oder eine Liste permanent geführt, welcher Mitarbeiter welche Rechnungen von welchem Kreditor bekommt zur Freigabe. Damit es keine Verwirrung gibt. Aber genutzt hat das keiner.

Ich hab Berge von Reisekostenabrechnungen und Kreditkartenabrechnungen abgearbeitet und die Offene-Posten-Listen von mehreren Seiten auf eine halbe Seite reduziert, auf die aktuellsten Fälle. Die Altfälle, die lange liegen geblieben sind, hab ich abgearbeitet. In Eigeninitiative habe ich eine Liste geführt, welche Lieferanten bereits E-Rechnungen an uns gesendet haben. Das ist eine wichtige Information für die Leute, die für die Einführung der E-Rechnungen zuständig sind. Dies hab ich aber in Eigenregie geführt.

Ich hab zum Bereich Reisekosten aus meiner Erfahrung immer wieder Anregungen gegeben, wie die Reiserichtlinien des Unternehmens erweitert und präzisiert werden können. Denn vieles stand in der bisherigen Richtlinie gar nicht drin. Und vieles haben die Mitarbeiter im Haus gar nicht gewusst. Vieles war über die Jahre wohl nicht genau mitgeteilt worden oder inzwischen längst vergessen.

Informationen, die ich in die Finger bekommen habe, habe ich auch mit anderen geteilt, wenn ich das Gefühl hatte, dass die es gebrauchen konnten. Gab es eine neue Liste mit den Kürzeln oder den Kostenstellen, hab ich das anderen auch gegeben.
 
@baltar
Du musst das doch nicht mir, vor allem so mega ausführlich, beantworten 🙂
Ziemlich viel von dem klingt, ehrlicherweise, nach absoluter Selbstverständlichkeit, man "arbeitet" ja.
Und das ein oder andere ist leider nicht mal der Rede wert.....tut mir leid.
Einen Erfolg lese ich da jetzt nicht, evtl., vielleicht die Reisekosten-Geschichte.
 
@baltar
Du musst das doch nicht mir, vor allem so mega ausführlich, beantworten 🙂
Ziemlich viel von dem klingt, ehrlicherweise, nach absoluter Selbstverständlichkeit, man "arbeitet" ja.
Und das ein oder andere ist leider nicht mal der Rede wert.....tut mir leid.
Einen Erfolg lese ich da jetzt nicht, evtl., vielleicht die Reisekosten-Geschichte.
ich hab mal genau das Programm gefragt. die Antwort kam:

Aussagekräftiger sind Ergebnisse und Verbesserungen, die du erreicht hast.


Beispiele:


  • „Durch die Optimierung des Rechnungsprüfungsprozesses konnte ich die Bearbeitungszeit um 20 % reduzieren.“
  • „Ich war verantwortlich für die fristgerechte Erstellung von Monats- und Jahresabschlüssen ohne Beanstandungen durch Wirtschaftsprüfer.“
  • „Durch die Bereinigung offener Posten reduzierte ich den Bestand überfälliger Forderungen deutlich.“
  • „Ich unterstützte die Einführung eines neuen ERP-Systems und sorgte für einen reibungslosen Übergang der Buchhaltungsdaten.“
  • „Durch sorgfältige Kontenabstimmungen konnten Differenzen frühzeitig erkannt und korrigiert werden.“

Wenn du keine messbaren Zahlen hast, kannst du auch qualitative Erfolge nennen:


  • hohe Genauigkeit und Fehlerfreiheit
  • termingerechte Abschlüsse
  • erfolgreiche Digitalisierung von Prozessen
  • Unterstützung bei Betriebsprüfungen
  • Verbesserung interner Abläufe

Im Anschreiben reichen meist 1–3 relevante Erfolge. Das Anschreiben soll zeigen, welchen Mehrwert du dem Arbeitgeber bringst, nicht deinen gesamten Lebenslauf wiederholen.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
A Kündigung nach 35 Jahren Beruf 23
SchweigStillmeinHerz Bildungsgutschein Kündigung Gefühle Beruf 2
E Kündigung - Gesetzliche Frist Beruf 5

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben