Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kündigung im Lebenslauf erwähnen? Ist das zulässig?

in dem Video rät der Mann extra dazu, Erfolge zu nennen. aber ich finde das fragwürdig. sein Beispiel mit dem Handwerker, der behauptet, dass die Kunden immer ihn statt Kollegen haben wollten, weil er so sorgfältig war in der Arbeit ... 🤔 Aber selbst chatgbt hat mir empfohlen, Erfolge zu nennen.

 
Zuletzt bearbeitet:
ja, habe ich. mein Anwalt hat sie geprüft und gesagt, dass die keinen negativen Schatten auf mich werfen.
Was ist das für eine Aussage?!? Die Zeugnisse sind deine Visitenkarten, sie sollen einen positiven Eindruck vermitteln, tun sie das? Welche Gesamtnote hast du bekommen? Werden deine Tätigkeiten realistisch und vollständig wiedergeben?
Was nutzt dir das tollste Anschreiben, wenn der Personaler dich beim Lesen der Zeugnisse aussortiert?
 
Herrjeh, dann schreib halt, dass es dir stets Freude bereitet hat, Prozesse zu vereinfachen oder auch Möglichkeiten zu finden, die den KollegInnen und dir die Arbeit erleichtert haben. Beispiele hast du doch benannt. Kein Personaler dieser Welt erwartet von dir kleinem Mitarbeiter bezifferte Angaben zu Einsparungen. Genau dieser Hinweis richtet sich an Manager mit Leitungsfunktion, die ihre Effizienz unter Beweis stellen wollen.
 
Ich habe noch immer nicht verstanden, warum du es nicht schaffst, deine Fragen der KI zu stellen. Dann bekommst du doch genau diese Antworten, die du brauchst. Habe das spaßeshalber gerade mal gemacht. Meine Frage
"Ich bewerbe mich als kleiner Sachbearbeiter, bin von Hause aus Bürokaufmann und habe mich zum Bilanzbuchhalter weitergebildet. Ist es für eine solche Position unbedingt erforderlich, dass ich bisherige Erfolge in meiner Berufslaufbahn benenne, möglichst noch mit bezifferten Einsparungen/Umsatzsteigerungen? Oder ist so etwas nur für Management Positionen üblich?"

Die KI antwortet
"Nein, für eine Sachbearbeiter-Position ist es nicht zwingend erforderlich, dass Sie spektakuläre Erfolge oder gar konkret bezifferte Einsparungen vorweisen können.
Die starke Betonung von "Achievements" mit Kennzahlen ("Kosten um 15 % gesenkt", "Prozesszeit halbiert" usw.) kommt vor allem aus:
  • Management- und Führungspositionen
  • Vertrieb
  • Projektmanagement
  • international geprägten Unternehmen
  • höheren Fachpositionen mit Ergebnisverantwortung
Für eine Sachbearbeiterstelle werden häufig andere Dinge stärker bewertet:
  • Fachkenntnisse
  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Erfahrung mit relevanten Prozessen und Systemen
  • selbstständige Arbeitsweise
  • Teamfähigkeit
Als ausgebildeter Bürokaufmann mit Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter haben Sie bereits ein starkes fachliches Profil. Viele Arbeitgeber interessieren sich eher dafür:
  • Welche Aufgaben Sie bisher übernommen haben.
  • Wie umfangreich Ihre Verantwortung war.
  • Mit welchen Programmen Sie gearbeitet haben.
  • Ob Sie Fristen und Arbeitsabläufe sicher beherrschen.
Das bedeutet aber nicht, dass Erfolge nutzlos wären. Auch auf Sachbearbeiterebene können sie Ihren Lebenslauf aufwerten. Allerdings müssen sie nicht unbedingt in Euro beziffert sein. Beispiele:
  • "Verantwortlich für die termingerechte Erstellung von Monatsabschlüssen."
  • "Eigenständige Betreuung von Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung."
  • "Einführung einer digitalen Belegablage unterstützt."
  • "Mahnwesen neu strukturiert und Bearbeitungszeiten verkürzt."
  • "Mitwirkung bei der Umstellung auf SAP."
Solche Formulierungen zeigen Wirkung, ohne dass Sie konkrete Einsparungsbeträge nennen müssen.
Gerade als Bilanzbuchhalter können auch fachliche Erfolge genannt werden, etwa:
  • erfolgreiche Begleitung von Betriebsprüfungen
  • Erstellung von Jahresabschlüssen
  • Optimierung von Buchhaltungsabläufen
  • Einführung neuer Rechnungswesen-Prozesse
  • Unterstützung bei ERP-Umstellungen
Wenn Sie Zahlen nennen können, ist das ein Plus, aber kein Muss. Beispielsweise:
  • "Bearbeitung von rund 1.500 Eingangsrechnungen jährlich."
  • "Betreuung von über 300 Debitorenkonten."
  • "Verkürzung der Abschlussdauer von 10 auf 7 Arbeitstage."
Für eine klassische Sachbearbeiterbewerbung würde ich empfehlen:
  • etwa 80–90 % Fokus auf Aufgaben, Fachwissen und Verantwortung,
  • höchstens 10–20 % Fokus auf besondere Erfolge oder Verbesserungen.
Das wirkt meist deutlich glaubwürdiger und passender als ein Lebenslauf, der versucht, auf Management-Niveau Erfolge zu "verkaufen". Als Bilanzbuchhalter können Sie sich ruhig als soliden Fachmann präsentieren – das wird für viele Sachbearbeiterstellen sogar positiver wahrgenommen als eine übermäßig erfolgsorientierte Selbstdarstellung."

Was mir hier an deinen Fragen auffällt, ist wie absolut unselbständig und unbeholfen du unterwegs bist. Du kannst selbst einfache Empfehlungen wie "Nutze die KI und stelle ihr die Fragen, die dich bewegen" nicht umsetzen. Stattdessen googelst du weiter YouTube-Filmchen.
Wenn ich das weiterdenke und mir überlege, warum du in deinen bisherigen Positionen gescheitert sein könntest, kommt mir genau das in den Sinn. Hast du eine Erklärung, woran das liegt? Denn kurioserweise würde ich dich eben NICHT in die Schublade "zu dumm" verfrachten, sondern eben eher wie schon geschrieben ungeschickt und unbeholfen. So als würde das, was man (nicht nur ich) dir u. a. hier empfiehlt, gar nicht ankommen.
 
ich kann vielleicht nur schreiben, dass ich immer darauf geachtet habe, dass die Firma Skonto ziehen konnte, und dass ich bei Reisekosten und Kreditkarten die riesigen Berge aus Vorjahren abgearbeitet habe und die Außenstandslisten, die mehrere Seiten lang waren, abgebaut habe. oder dass ich die Arbeit mit selbst erstellten Hilfsmitteln erleichtert habe (siehe oben).
Der Rest von den KI - Vorschlägen war ja nicht so schlecht.
Wie wäre es, wenn Du mal Dein Hirn selber einschaltest?
Das muss Du im Job ja auch.
 
Wenn etwas zum Job dazugehört, wie dass du so gearbeitet hast, dass die Firma "Skonto ziehen konnte" oder dass du (warum auch immer) Aufgestautes abgearbeitet hast, ist das selbstverständlich und gehört natürlich nicht in eine Bewerbung hinein. 🙁
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
A Kündigung nach 35 Jahren Beruf 23
SchweigStillmeinHerz Bildungsgutschein Kündigung Gefühle Beruf 2
E Kündigung - Gesetzliche Frist Beruf 5

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben