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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ich bin zu spät nochmal Mama geworden

Darum sitzen dort ja Psychologen oder Sozialarbeiter, die einerseits rechtssicher Handeln müssen, aber andererseits die entsprechende Hilfe anbieten sollen. Ein guter MA versucht eine Brücke zu schlagen. Er kann auch abfragen ob es Probleme gibt die nur Kati betreffen, oder klären ob es überhaupt ein Fall für Beratung ist.
Wo sitzen die? Bei der Erziehungsberatung oder wo?
 
Zum Thema "Fake": Was hier "fake" ist, was in diesem Forum geschrieben wird, lässt sich nur schwer sagen, weil es im Endeffekt niemand beweisen kann, der das Gegenüber nicht kennt (und das tun wir so gut wie alle hier). Es ist allerdings schon eine Kunst, durchgängig, über Seiten und Jahre hinweg so eindeutig und klar in eine Richtung zu schreiben, dass einem nicht auch widersprüchliche Aussagen passieren (wenn es denn "fake" ist). ...oder einfach, wenn jemand (als Beispiel) schreibt, er fährt immer gerne in die Berge....und ein paar Jahre später schreibt, er war bisher nur am Meer. ...oder wenn jemand schreibt, dass er verheiratet ist und dann einige Zeit später behauptet, dass er noch nie einen Partner hatte.
...oder wenn jemand schreibt, dass er Hunde Katzen vorzieht und dann eine Weile später behauptet, er würde mit 3 Katzen im Haus leben und was Anderes käme für ihn auch nicht in Frage.

Zum Thema Beratungsstelle: Es gibt soo viele verschiedene Beratungsstellen! ...und....man muss auch nicht, um von Problemen mit Anderen zu erzählen, deren Alter, Namen, Religion, Schulabschluss,...oder sonst was erzählen. ...und...aus meiner Sicht, geht es hier nicht nur um das Kind, das Hilfe braucht und es geht aus meiner Sicht auch nicht nur um "Erziehung". Der Thread wurde (aller Ernsthaftigkeit vor raus) von der Mutter eröffnet, der es auch nicht gut geht. Warum also soll diese Mutter, diese Frau nicht alleine zu einer Beratungsstelle gehen können? Es gibt z.B. Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen. Da kann man alleine hin gehen, über sich und Beziehungen sprechen. ...und diese Leute werden sicherlich weiter verweisen und Vorschläge machen können.
...aber..erstmal finde ich, kann man da auch einfach alleine hingehen unter dem Motto: "Ich" habe ein Problem mit xy, "Ich" mache mir Sorgen wegen/um xy", "Ich" habe mich falsch eingeschätzt und suche jetzt nach Lösungen und Unterstützungsmöglichkeiten, "Mir" geht es nicht gut mit xy. "Ich" fühle mich überlastet, brauche mal ein Gespräch zum Los-werden, mir klarer werden, Gedanken sortieren, für Hilfsideen".
Das Alles geht auch alleine - als Basis. ...und dann kann man weiter sehen.

Wenn dieses Kind akut gefährdet ist, dann hat es Lehrkräfte, Ärzte usw. . Es ist nicht alleine, auch wenn sich diese Situation nicht wirklich gesund und entspannend anliest. ...aber...ich glaube, dass die Mutter durchaus erstmal sich Hilfe holen, die Situation mit Fachleuten besprechen kann. ...und Psychologen gibt es in der Regel in jeder dieser Beratungsstelle, Sozialpädagogen sowieso.
Ich glaube, ich fände solch eine Beratungsstelle auch am Sinnvollsten,...weil es Mehreres offen lässt: ...Das Thema Leben (unabhängig vom Beziehungsstatus), das Thema Ehe (sprich die Partnerschaft) und das Thema Familie (und da gehört dann auch das Kind und das ganze System dazu).

Ich wünsche der TE, dass sie die richtige Stelle für sich findet und dem Kind, dass es zu einem möglichst gesunden Erwachsenen heran wächst, der Selbstfürsorge betreiben und Beziehungen Personen pflegen kann, ohne andere dafür abzulehnen.
 
Natürlich kann auch ein Partner eingeladen werden.

Wenn ich das auf Therapie übertrage, wäre es ja auch sehr schräg, wenn man da nur über Probleme mit Mutter, Vater, Mann, Frau, Sohn, Tochter, Freund, Freundin, Kollege, Kollegin,...sprechen dürfte, wenn diese auch anwesend wären. Das ist nicht so. Wir können hier auch miteinander kommunizieren, ohne dass wir wissen, wie wir real heißen, wo wir wohnen, wie wir aussehen, wie alt wir sind.

Es geht nicht um eine rechtliche Ausseinandersetzung, wo es Sinn macht, wie Angeklagte und Kläger heißen. Es geht erstmal um ein Beziehungsproblem und wie es einem damit geht. ...Wenn man sagt:"Ich habe ein Problem mit meinem Mann", dann kann man über dieses Problem reden, ohne dass das Gegenüber weiß, dass dieser Mann (Bsp.)Walter heißt, 57 Jahre alt ist, schwarze Haare hat und am Liebsten angeln geht.

Mit Zwang, in Sinne von "her zitieren", wird das auch nicht gehen. ...weil die Wahrscheinlichkeit, dass der Partner sich dann sträubt, ähnlich hoch ist, wie bei dem Kind, dass Dinge tun soll, weil anderes von ihm das wollen. Das braucht Bereitschaft, Vertrauen, und ein zumindest kleinen Sinn, den man in so ein Gespräch erkennen vermag,...und das ist schwer, wenn die Beziehung eh schon angeknackst, gereizt etc. ist (oder man den Eindruck hat, es wäre eh nur falsch, was man tut).
 
Damit, dass jemand nicht will? Ja, kann sie. Sie wird es akzeptieren. Alles Andere wäre auch Gewalt und würde nicht dazu beitragen, dass sich das Problem auf harmonische Weise klären lässt.

Ich denke, ich ziehe mich jetzt aus diesem Thread wieder raus. Ich habe geschrieben, was ich zu dem Thema schreiben konnte. Es gab auf über 50 Seiten viele Gedankenanregungen. Was davon in der Situation "vor Ort" verwendet wird und wie es weiter geht, werden wir kaum erfahren.

Macht´s gut.
 
Ich muss mich daran gewöhnen so zu schreiben, dass es wirklich auch die Leute verstehen, die 1 und 1 nicht zusammenzählen können.
Diesen Passus finde ich unangebracht. Lass "die 1 und 1 nicht zusammenzählen können" weg und der Satz stimmt wieder, ja! Man kennt dich hier nicht und macht sich ein Bild aus dem, was du preisgibst. Da ist mit der Zeit immer mehr dazugekommen und eben auch wichtige Dinge, die den Sachverhalt plötzlich wieder in ein neues, anderes Licht gerückt haben. Ein Mosaik, bei dem es an dir ist, zum Verständnis beizutragen. Völlig normal soweit in einem Forum, bei eurer komplexen Geschichte absolut wichtig.

Teilweise zeugen die Beiträge hier von unglaublicher Mühe der User, man leidet mit dir und möchte helfen. Erkenn das bitte an und sei nicht beleidigt, wenn mal etwas falsch ausgelegt wird. Und teilweise musst DU auch korrigierend eingreifen, weil du Geschehnisse unzureichend (mit Interpretationsspielräumen) oder auch missverständlich erklärt hast, so dass die gezogenen Schlüsse dann in eine falsche Richtung liefen. Und ja, es gibt User mit wirklich großer Fantasie, die dann reißerisch "Familiengeheimnisse" daraus stricken oder unterstellen, das könne ja nur Fake sein. Du dürftest aber auch gemerkt haben, dass dem keine Bedeutung beigemessen wurde und dass 99 % der User dies nicht teilen oder sich darüber sogar entrüsten. Über solche Provokationen würde ich an deiner Stelle einfach hinweglesen.

Entschuldigend könnte man anbringen, dass euer Familienkonstrukt tatsächlich nicht nur ungewöhnlich, sondern (auch wenn ich den Begriff nicht so mag) toxisch ist. Dabei steht weniger der Sachverhalt der alten, nicht mehr so belastbaren Eltern eine Rolle, was zunächst noch als das Anfangsproblem erschien, als vielmehr die ungute Entwicklung, die ihr als Familie genommen habt. Da hat sich etwas verselbstständigt, das eigentlich doch für keinen von euch dreien gut sein kann und jedem - sogar deinem Mann, auch wenn der das nicht zu merken scheint - schadet. Daher finde ich es absolut gut und richtig, dass du offenbar beschlossen hast, Hilfe zu holen. Was dir hilft, wird längerfristig auch eurem Kind helfen - und wenn dein Mann endlich mal einsieht, dass seine boykottierende Haltung völlig destruktiv ist, dann auch ihm... vielleicht auch sogar euch beiden als Paar. Dazu müssen aber alle Parteien sukzessive aufgeschlossen werden.

Es ist richtig, dass du erst einmal bei dir anfängst. Du musst klar sehen und eine Strategie entwickeln mit dem Minimalziel, dich selber zu stabilisieren, damit es dir wieder besser geht und dem Maximalziel, dass ihr alle wieder auf einem normalen, entspannten, herzlichen und fürsorglichen Niveau zusammenleben könnt.

Ich finde es daher super, dass du zum Telefonhörer gegriffen hast. Bleib dran und hartnäckig. Und vergiss bitte nicht: Den Leuten am anderen der Strippe geht es wie uns hier: Sie können sich mit den paar Sätzen, mit denen du eure Situation einleitest, zunächst kein Bild machen, dass ihr wirklich dringend Hilfe braucht. Du bringst eine eher ungewöhnliche Geschichte mit und kommst nicht aus einer klassischen Problemfamilie, die sicherlich 80-90 % des dortigen Klientels ausmachen. Ihr seid wirtschaftlich solide, vermutlich gebildet, du vermagst dich gut zu artikulieren. Da ist nichts Asoziales i. S. einer sozial schwachen Familie mit einem physischen Gewalt-, Sucht- oder ähnlichen Problem. Ihr habt lediglich eine sehr ungesunde Dynamik entwickelt, die sich verfestigt hat - leider bist ausgerechnet du als schwächstes Glied in der Kette diejenige, die den Handlungsbedarf zuerst erkannt hat. Dass du bei deinem Mann auf taube Ohren stößt macht es nicht einfacher. Mach trotzdem weiter und such externe fachlich Unterstützung. Setz dich durch, dass du zunächst allein eine Chance bekommst, so offen zu erzählen, dass man verstehen kann, wo die Probleme bei euch liegen und erkennt, dass man auch euch helfen muss. Einen Schritt nach dem anderen, mit Beharrlichkeit. Das wird!

Ich muss gerade noch einen Beitrag im Thread suchen, der m. E. hervorragend eure Situation zusammengefasst hat. Genau so sehe ich das auch. Vielleicht hilft der ja auch ein bisschen bei der Beschreibung eurer Situation, wenn du einleitend in die Gespräche gehst. Den liefere ich gleich nach. Gefunden: Es ist der Beitrag #457 von @Violetta Valerie, der es m.E. genau auf den Punkt bringt.
 
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