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Bin ich überempfindlich?

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Re: Bin ich überempfindlich?
Du hörst dich unglaublich reflektiert an.
Leider ist dein Mann reifemäßig nicht so weit wie du.

Man kann eine Ehe in Schieflage nicht alleine retten.
Da müssen beide Partner sich die Mühe machen und zusammen arbeiten, nicht gegeneinander.
Mich nervt schon deine Aussage, dass er die (vermeintliche) Unordnung im Haus dir ankreidet.
Dann soll er halt die rumliegende Socke ohne Gedöns selber aufheben und in den Wäschekorb schmeißen.
Du bist doch nicht seine Putzfrau.

Aber wahrscheinlich steht diese Socke eh nur für seine eigene Unzufriedenheit.

Ihr habt euch finanziell mit dem Haus total überfordert und das kann und will er wohl nicht zugeben.

Außerdem hat er auch ein riesiges Problem mit Konflikten.
Sonst würde er dich nicht mit tagelangem Schweigen bestrafen!
Das ist passiv/aggressiv und ein fürchterliches Machtinstrument.

Wenn er auch in Zukunft nicht mit dir zu einer Paartherapie möchte, keinerlei Einsicht in längerfristige Veränderung sieht, dann habt ihr leider auf Dauer keine gemeinsame Zukunft.
Zumindest keine glückliche Zukunft.
 
Ich kenne euch nicht und weiß nicht, wie es bei euch ist. Ich urteile weder über dich noch über deinen Mann.

Aber...

Darf ich dich etwas fragen? Vielleicht überlegst du zuerst, oder auch nicht, und das zwar nur von deinem Gefühl aus, nicht weil Kinder involviert sind oder es dich finanziell belastet, Freundschaften kosten wird, das Wissen, dass sich dein Leben von Grund auf verändern wird und du vielleicht denkst, du verlierst alles, all die Energie, die du für etwas investiert hast, das vielleicht jetzt nicht mehr passt. Lass die Wut, die Trauer, die Enttäuschung kurz beiseite. Bist du glücklich oder kannst du dir stattdessen vorstellen, es in dieser Beziehung nochmal zu werden? Ich weiß, so viele Gedanken, jetzt meine Frage.

Willst du noch mit ihm zusammen sein?
 
Genau, sei die liebende Ehefrau, egal was er auch immer von sich gibt. Immer schön den Mund halten. Ich bekomme gleich einen Lachanfall.

So, wie du antwortest, meinst du es fies, spöttisch, gehässig.

Wer weiß, was du dir ausgemalt hast.

Bei einem Ehepaar, das unter Stress steht, das sich verstrickt hat in Frust und Gehässigkeit würde sehr wohl helfen, statt immer wieder gemeinsam zu zoffen, dass man mal schweigt und nichts sagt, statt dessen sich wieder besinnt auf die guten Seiten, die man beim Hassen leider vergisst.

Mein Rat ist: liebt euch wieder. Steckt nicht länger im Zorn fest, vertragt euch.

Da kann man spotten, wie man will, es ist ernst gemeint, ich meine das genau so.
 
Denn so entstehen negative Kommunikationspiralen, und da seid ihr ja schon drin.

Weil sicher jeder völlig überlastet ist und müde und ausgepowert. Solche Zeiten kommen in den besten Ehen vor.

Wenn man da wieder aussteigen will, dann hilft Mitgefühl, Vernunft, Güte etc- irgendwas "Warmes" zum Trösten und wieder Einkriegen.

Bei uns gibt es eine Werbung mit dem Slogan: du bist nicht du, wenn du Hunger hast.
 
Hallo,

der arme Mann! Er schuftet sich den Buckel krumm und das ist der Dank dafür? Viele Partner_innen (M/W/D) wissen es leider überhaupt nicht zu schätzen, wie wertvoll die Arbeit im und ums Haus ist! Lass ihn ruhig ein wenig meckern, du darfst ebenfalls meckern. So ist halt das Leben.

LG,
SFX

Ich war mal bei einer Eheberatung mit dem Ex- ( ich beabsichtigte ihn zu einer Trennung zu bewegen) nachher sah ich ihn völlig anders. Ich wusste nicht, wie sehr er litt. Für mich war er ein unzufriedener Feind, dabei war er todunglücklich, verzweifelt, komplett überfordert.
 
Ich war mal bei einer Eheberatung mit dem Ex- ( ich beabsichtigte ihn zu einer Trennung zu bewegen) nachher sah ich ihn völlig anders. Ich wusste nicht, wie sehr er litt. Für mich war er ein unzufriedener Feind, dabei war er todunglücklich, verzweifelt, komplett überfordert.
Bei @SylviaK ist es aber anders gelagert: der Ehemann möchte zu keiner Paartherapie, sieht die Notwendigkeit dafür nicht ein.

Sylvia soll die Ehe alleine „retten“ und sich so verändern, dass er wieder Zufriedenheit und Liebe empfinden kann.

Auf Dauer kann das einfach nicht funktionieren…
 
woraufhin er sagte: So geht es mir doch genauso, wie auf Eiern laufen, ich darf nichts mehr ansprechen, wenn irgendwas rumliegt… und ich denke so: Was… wie… wo?
Sorry, wenn ich mir das bildlich vorstelle, dann ist es komisch und traurig zugleich. Offenbar ist es aus seiner Sicht "dein Job", dass nichts herum zu liegen hat......oder es ist ein willkommener Anlass für ihn, dich abzuwerten usw..

Was passiert ist? Mein Leben hat sich zum Guten gewendet. Heißt, dass ich mich vor einigen Jahren getrennt habe.
Wie alt waren deine Kinder?
Als es immer schlimmer wurde, vielleicht 12 und 15. Bei der Trennung ein paar Jahre älter.
Ich versuche glaub ich auch zuviel. Habe zig Kommunikationsbücher hier, wälze die durch, versuche mich in gewaltfreier Kommunikation, Meditiere usw.
Hm.....kann ich nachempfinden: Sowohl das Lesen über solche Themen an sich, als auch, dass es dich teilweise nicht weiterbringt.

Ich denke, dass du dringend einen Therapeuten für regelmäßigen Austausch brauchst, vielleicht tut es vorübergehend auch eine Beratungsstelle.

Meditation: Ist dir bewusst, dass Meditation je nach Verfassung kontraindiziert sein kann?
Und irgendwann bin ich so erschöpft davon.
Mal angenommen, du würdest dich trennen wollen - denkst du, du würdest das mit den Kindern hinkriegen? Welche Unterstützung würdest du möglicherweise brauchen? Gibt es jemanden, der helfen kann? Vielleicht deine Eltern?
Er rannte mir nach und ich musste mich auf dem WC einschließen. Er schrie: „ICH WILL DAS JETZT KLÄREN!“ und hämmerte gegen die Tür. Ich hatte Angst.
Hättest du Angst vor ihm, falls du gehen würdest?
 
Sylvia soll die Ehe alleine „retten“ und sich so verändern, dass er wieder Zufriedenheit und Liebe empfinden kann.
Glaub ich nicht. Ihm geht's ums Geld. Gemeinschafstkonto - gestrichen, Ausgabenkontrolle - gestrichen. Sparplan - gestrichen. Er will der Herrscher über die Finanzen sein, sie darf nur ihr Geld beisteuern ohne zu wissen, wohin das Geld fliesst. Dem würde ich aber was geigen.

Ich sags's nochmal: Budgetplan. Komischerweise hat die TE diesen meinen Beitrag grosszügig überlesen. Vermutlich wei sie sich für einmal durchsetzen und er die Karten offen auf den Tisch legen müsste. Beide wollen oder können das nicht. So wird sich aber nichts ändern.
 

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