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Schwiegertochter mag mich nicht...

Giulia66

Mitglied
Hallo ihr Lieben,
ich "schreie" mal wieder nach eurer Hilfe...
Also eher benötige ich ein "in den Arm nehmen" und tröstende Worte...

Meine Schwiegertochter (45) mag mich nicht. Von Anfang an war das zu spüren.
Aber ich glaube, je älter ich werde, umsomehr bedrückt mich das...

Sie ist seit 16 Jahren mit meinem Sohn zusammen, mittlerweile auch verheiratet und
sie haben 2 wunderbare Kinder.
Sie wohnen ca 300 km von mir entfernt, also sehe ich sie alle so 2 bis 3 mal im Jahr.

Wenn ich dann zu ihnen komme (natürlich mit Übernachtung, also so 2 Tage) dann
geht meine Schwiegertochter immer weg. Sie hat dann eine Verabredung mit
Freundinnen (wandern oder sonst etwas... )

Wir haben nie etwas zusammen unternommen, was ich sehr schade finde. Ich würde ihr
gerne näher kommen, würde mich freuen, wenn sie mich etwas an ihrem Leben teilnehmen
lassen würde...

Im Moment beschäftigt mich das soooo sehr... diese ganze (aus meiner Sicht traurige)
Situation...

Ich hatte sie mal darauf angesprochen, aber es kam kein Gespräch zustande. Sie warf mir
vor, ich würde mich in ihre Erziehung einmischen... ich war wie vor den Kopf geschlagen.
Ich akzeptiere ihre Verbote bei den Kindern.
Es gab dann noch ein 4 Augengespräch mit meinem Sohn, aber wirklich klären konnten wir
die Ablehnung meiner Schwiegertochter gegenüber mir nicht.
Wir wollten mal alle 3 darüber reden, aber es ist bis heute nicht dazu gekommen.

Und ich habe auch jetzt nicht wirklich die Kraft, nochmal diese Situation anzusprechen.

Das heißt, ich war jetzt ein Jahr nicht mehr bei ihnen und sie nicht mehr bei mir.
Mit den Kindern habe ich zwischendurch mal telefoniert - wenn sie mich anriefen.
Und auch mein Sohn ruft des öfteren mal an. Aber er ist beruflich sehr eingespannt und
zu Hause auch - ich möchte ihn nicht mit meinen seelischen Problemen belasten...

Heute gehts mich nicht gut. Ich bin sehr traurig.
 
Hallo ihr Lieben,
ich "schreie" mal wieder nach eurer Hilfe...
Also eher benötige ich ein "in den Arm nehmen" und tröstende Worte...

Meine Schwiegertochter (45) mag mich nicht. Von Anfang an war das zu spüren.
Aber ich glaube, je älter ich werde, umsomehr bedrückt mich das...

Sie ist seit 16 Jahren mit meinem Sohn zusammen, mittlerweile auch verheiratet und
sie haben 2 wunderbare Kinder.
Sie wohnen ca 300 km von mir entfernt, also sehe ich sie alle so 2 bis 3 mal im Jahr.

Wenn ich dann zu ihnen komme (natürlich mit Übernachtung, also so 2 Tage) dann
geht meine Schwiegertochter immer weg. Sie hat dann eine Verabredung mit
Freundinnen (wandern oder sonst etwas... )

Wir haben nie etwas zusammen unternommen, was ich sehr schade finde. Ich würde ihr
gerne näher kommen, würde mich freuen, wenn sie mich etwas an ihrem Leben teilnehmen
lassen würde...

Im Moment beschäftigt mich das soooo sehr... diese ganze (aus meiner Sicht traurige)
Situation...

Ich hatte sie mal darauf angesprochen, aber es kam kein Gespräch zustande. Sie warf mir
vor, ich würde mich in ihre Erziehung einmischen... ich war wie vor den Kopf geschlagen.
Ich akzeptiere ihre Verbote bei den Kindern.
Es gab dann noch ein 4 Augengespräch mit meinem Sohn, aber wirklich klären konnten wir
die Ablehnung meiner Schwiegertochter gegenüber mir nicht.
Wir wollten mal alle 3 darüber reden, aber es ist bis heute nicht dazu gekommen.

Und ich habe auch jetzt nicht wirklich die Kraft, nochmal diese Situation anzusprechen.

Das heißt, ich war jetzt ein Jahr nicht mehr bei ihnen und sie nicht mehr bei mir.
Mit den Kindern habe ich zwischendurch mal telefoniert - wenn sie mich anriefen.
Und auch mein Sohn ruft des öfteren mal an. Aber er ist beruflich sehr eingespannt und
zu Hause auch - ich möchte ihn nicht mit meinen seelischen Problemen belasten...

Heute gehts mich nicht gut. Ich bin sehr traurig.
Warum fährst Du nicht mal wieder zu Deinem Sohn und seiner Familie?
Eventuell kannst Du ja ein paar Tage bleiben und im Hotel übernachten und sie nur besuchen, ohne bei denen im Haushalt zu übernachten.
Und wenn die Schwiegertochter nicht am Treffen teilnehmen will, dann ist das so und Du hast immerhin Deinen Sohn und die Enkel mal wieder gesehen.
Erzwingen, dass sie Dich mag kannst Du ja sowieso nicht.
 
ja, das vermute ich auch.
Jetzt sind die Kinder 8 und 11.. die brauchen mich
morgens nicht mehr - früher kamen sie dann immer früh morgens
zu mir ins Bett und die Eltern konnten noch etwas länger schlafen.

Ich hatte bei meinem vergangenen Besuch im Hotel übernachtet,
das werde ich auch zukünftig so machen.
Ist dann auch für mich ruhiger... Badezimmermäßig 😉...
 
ja, das vermute ich auch.
Jetzt sind die Kinder 8 und 11.. die brauchen mich
morgens nicht mehr - früher kamen sie dann immer früh morgens
zu mir ins Bett und die Eltern konnten noch etwas länger schlafen.

Ich hatte bei meinem vergangenen Besuch im Hotel übernachtet,
das werde ich auch zukünftig so machen.
Ist dann auch für mich ruhiger... Badezimmermäßig 😉...
Es ist für alle ruhiger und besser und trägt zum häuslichen Frieden bei.
 
Ich kann verstehen, dass dich das traurig macht. Gleichzeitig würde ich an deiner Stelle mal einen Schritt zurückgehen und mir die Situation von außen anschauen.
Du schreibst, dass du nur 2–3 Mal im Jahr kommst, dann aber direkt für mehrere Tage mit Übernachtung.
Für dich ist das wahrscheinlich selbstverständlich wegen der Entfernung, aber 300 Km sind ja nun wirklich keine Weltreise so dass du dort übernachten musst.
Für deine Schwiegertochter wirkt das wohl sehr intensiv, denn nicht jeder fühlt sich wohl damit, mehrere Tage Besuch im Haus zu haben, gerade im eigenen Alltag mit Familie.
Vielleicht ist genau das der Punkt: Es ist sehr viel auf einmal.
Statt diese großen Besuche zu erwarten, wäre es vielleicht einen Versuch wert, den Kontakt niedrigschwelliger zu gestalten. Zum Beispiel mal für ein paar Stunden vorbeifahren, gemeinsam Kaffee trinken und dann wieder gehen, ohne dass gleich ein ganzes Wochenende daraus wird.
Das nimmt oft Druck raus und wirkt weniger verpflichtend.
Und noch ein Gedanke:
Wenn sie dir einmal gespiegelt hat, dass sie sich in die Erziehung reingeredet fühlt, dann ist das zumindest bei ihr so angekommen, unabhängig davon, wie du es gemeint hast.
Das könnte ein Ansatzpunkt sein, statt nur ihre Ablehnung zu betrachten.
Manchmal entsteht Nähe nicht durch mehr wollen, sondern durch weniger Druck und kleinere Schritte.
 
Heute gehts mich nicht gut. Ich bin sehr traurig.

Liebe Giulia, du bist traurig, weil du dich in eine Geschichte vertiefst, die dann Trauer und "Übelkeit" auslöst.

Wende deine Augen von dieser Geschichte weg und "lenke dich ab", im wahrsten Sinn des Wortes. Gehe aus dieser Kopf-Geschichte heraus, gib der nicht recht, glaubs nicht, geh nicht mit, weil das eigentlich eine Interpretation ist, eine sehr Lieblose noch dazu.

So wird es sicher auch deiner Schwiegertochter gehen, bestimmt denkt sie sich etwas aus und dann bekommt sie Zorn und ist übel auf dich zu sprechen.

Das kann man doch regeln, das ist eine Frage der Taktik.

Wenn dieses Mädel meint, du bist ein Feind, dann muss sie erfahren, nein, das bist du nicht, da hat sie sich was Falsches ausgedacht.

Sie wird meinen, du magst sie nicht, sie wird glauben, du hast etwas gegen sie, sie wird flüchten, weil sie denkt, du bist auf sie böse und kannst sie nicht ausstehen.

Vielleicht ändert sich daran schon viel, wenn du kein bissi eingehst auf dieses Benehmen. Hinter diesem Benehmen, das eventuell ein Schutzbenehmen ist, gibts eine andere Schwiegertochter, eine die Angstfrei ist und durchaus okay ist.
 
Alleine schon die Tatsache, dass du die Kinder sehr magst, zeigt doch, dass im Grunde viel gut ist, das würde ich ausbauen und an dem würde ich mich festhalten.

Ich glaub, eigentlich scheitert ein harmonisches Miteinander schon daran, wenn man sich selten sieht und daher kaum aufeinander eingehen kann in dieser kurzen Zeit, die man miteinander verbringt.
Man fremdelt doch immer, wenn man sich nicht gut kennt.

Vielleicht liegt es nur daran, weil ihr euch ( noch) fremd seid und missdeutet.

Man kann nicht alles haben- du wohnst weit entfernt, diese Nähe, die dir lieb wäre ist leider nicht da, ich versteh, wenn dir das weh tut.
Ich könnte auch mehr Kuscheln mit ihnen vertragen, sehe aber ein, mit der Zeit ist meine Mama-Figur eher nur mehr eine Randfigur. Ihr Zentrum dreht sich jetzt um ihre eigenen Kinder und meine Schwiegerkinder haben nun meine Rolle über- sie sind die Begleiter und daher muss ich sie wohl mögen. Mag sie einfach, das wird sie merken und spüren.
Da brauchts keine Gespräche, man fühlt, wenn man angenommen wird. Lass sie das fühlen. Stille Freundlichkeit, weißt eh, die ist nicht schlecht bei allen, die noch nicht vertrauen.
 
Wenn sie dir einmal gespiegelt hat, dass sie sich in die Erziehung reingeredet fühlt, dann ist das zumindest bei ihr so angekommen, unabhängig davon, wie du es gemeint hast.
Das finde ich wichtig. Als Mutter magst du dann gedacht haben "Aber ich wollte doch nur.. " oder "Ich habs ja nur gut gemeint!" während sie maximal genervt war. Doch gerade das sind die Erfahrungen, die sich dann festsetzen und je nach Persönlichkeit sich dann auch nicht mehr kitten lassen, obwohl eigentlich gar nichts Gravierendes passiert ist. Für sie war es das, es scheint ihr gereicht zu haben. Zermarter dir nicht das Hirn, das muss nicht an dir liegen, sondern kann auch rein egoistische Motive deiner Schwiegertochter haben.

Tatsächlich hast du aber wenig Möglichkeiten, an der Situation etwas zu ändern, wenn die Schwiegertochter das nicht will. Sei eher froh, dass sie deinen Sohn nicht noch gegen dich aufzuhetzen versucht oder dass er sich davon nichts annimmt. Und darauf würde ich aufbauen. Sag ihm, dass du ihn und die Kinder gerne wiedersehen würdest, was er vorschlägt. Sie könnten ja auch dich mal besuchen kommen und ihr macht etwas Schönes. Frag ihn doch einfach nach einem Vorschlag und kommentiere nicht, wenn die Frau sich wie üblich rausziehen will. Mit 8 und 11 sind die Kinder jetzt noch nicht so alt, dass die Oma sie nervt - da wirst du noch schöne Situationen erleben können. Und die würde ich mir auch nicht nehmen lassen.

Ansonsten könntest du mal überlegen, wie du sonst noch Freude in dein Leben bringen kannst, so dass dich diese Geschehnisse nicht so runterziehen. Wie wäre es denn mit einer Leihomaschaft für eine Familie, die dringend Hilfe gebrauchen kann. Vielleicht bekommst du dort dann die Wärme, die du über deine leibliche Familie nicht so erhälst - und tust gleich noch etwas Sinnvolles und Gutes. Für geeignete Adressen könntest du mal bei der Diakonie oder der Caritas anfragen. Das Leihoma-Konzept ist mittlerweile in so mancher Stadt etabliert.
 

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