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Mutter verprasst ihr Geld

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Re: Mutter verprasst ihr Geld
Hast du ihr das genau so gesagt?
Ich verstehe dich. Sie hat an sich genug Geld und wäre theoretisch nicht darauf angewiesen, dass du sie noch unterstützen müsstest. Das würde ich ihr auf liebe Weise sagen.
Leute können sehr boshaft sein, wenn sie beleidigt sind....
Ich wette, dass diese Frau Mutter jetzt noch mehr prasst- es sei denn, man ergreift Listen.

Liebe TE- was würde die Mama machen, wenn du sie um einen Kredit bittest? Würde sie dir helfen?
Sei erfinderisch..

Bei meiner Freundin gibt es eine Großerbin als Tante, sie erbte mit etwa 80 Jahren drei Millionen Euro, ist alleinstehend, hat keine Kinder, na das muss man mal sehen, was die anstellt. Für einmal Einkaufen gehen gibt sie dem Fünfhundert Euro Trinkgeld, ein Schal wird für vierhundert Euro gekauft...der Nachbar wurde bereits als Erbe eingetragen, weil sie beleidigt ist auf die restliche Verwandtschaft.

Was sich da alles ansiedelt als Nutznießer, vielleicht kannst du ihr ein wenig Misstrauen einflößen, weil deine Bedenken wirklich berechtigt sind.
Die Mutter einer meiner Bekannten war sehr wohlhabend, irgendwer, keiner weiß, wer das war, hat von ihrem Konto riesige Beträge behoben, ein lieber Freund... kein Name bekannt..hat sich sehr lieb um sie gekümmert...

Nachher gabs hier im ORF sogar eine Sendung, wo ein Bankbeamter eine Kundin beklaute, sie kapierte das nicht, unterschrieb und meinte, das stimmt, was ihr dieser nette Bankmann hinhielt zum unterschreiben. Zufällig kam das raus.

Hat sie mal Misstrauen, kann sie vielleicht mit dir als "Verbündete" weniger sorglos sein...?
Du könntest Einfluss haben, nur fragt sich wie. Es geht um das Schadenbegrenzen für die Mam.
Geld fließt dahin, so schnell kann man nicht schauen, ist es weg. Es ist kein Geheimnis, dass Prasser oft tief fallen.
Wie kann man ihr das verklickern?
 
Liebe TE- was würde die Mama machen, wenn du sie um einen Kredit bittest? Würde sie dir helfen?
Sei erfinderisch..
Ich wette, dass diese Frau Mutter jetzt noch mehr prasst- es sei denn, man ergreift Listen.
Ich glaubs nicht, das grenzt ja langsam an Tipps und Tricks bis hin zur Erbschleicherei ... selbst in der Konstellation hier.
Und wenn sich jemand mit einem 100-Euro-Schein eine Pfeife anzündet, es ist immer noch sein Geld. Ich kann dieses Anspruchdenken nicht nachvollziehen.
Geerbt wird nach dem Tode, nicht vorher.

"Oft sind Erbschleicher*innen in der eigenen Familie zu finden. Familienmitglieder wollen ihren eigenen Erb-Anteil erhöhen oder den der anderen verringern."

Und alles fein unter dem Mäntelchen, ich will ja nur das Beste ...

@KeinRosengarten Ist denn Deine Mutter in allen Belangen handlungsfähig?

Und ja, ich kann die Bedenken wegen der Bestattungskosten nachvollziehen. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass beim Bezug von guter Rente die Mutter dann arm wie eine Kirchenmaus sein sollte. Und letztlich, nein, es muss keine Bestattung für zigtausende Euro sein, wenn man die nicht hat. Der Verstorbene hat null davon ... dem ist es oft sogar herzlich egal, wie er unter die Erde kommt.
 
Also auf ein Erbe schiele ich nicht. Das habe ich nicht nötig.

Es war ein recht ernstes Gespräch seinerzeit, als sie sagte, das Geld reiche noch für knapp 10 Jahre. Also von mir war es ernst.

Ich kann mir wirklich überhaupt nicht vorstellen, wie das werden soll, wenn sie die 3.000 Euro fürs Wohnen nicht mehr hat und ausziehen muss. Oder halt sonst nichts mehr übrig hat. Vermutlich verlässt sie sich wirklich sehr darauf, dass ich dann nicht mit ansehen kann. Das werde ich aber können.

Es geht überhaupt nicht darum, ihr etwas nicht zu gönnen. Im Gegenteil, wir schreiben hier über eine unfassbar unglückliche Person. Aber halt auch über eine, die ich nicht ansatzweise liebe oder auch nur mag.

Um Bestattungskosten geht es nicht, wenn dafür nichts mehr da ist, dann werd ich das schon zahlen.
Deinen Beitrag hatte ich gar nicht gesehen, aber jetzt gelesen.

Dein Statement ist klar und deutlich.
Ich verstehe jetzt erst recht nicht, was Dich bewegt im Hinblick auf das Leben Deiner Mutter.
 
Es geht überhaupt nicht darum, ihr etwas nicht zu gönnen. Im Gegenteil, wir schreiben hier über eine unfassbar unglückliche Person. Aber halt auch über eine, die ich nicht ansatzweise liebe oder auch nur mag.

Keine Ahnung, was ich hier suche. Meinungen. Vielleicht auch Absolution. Denn manchmal komme ich mir hart vor. Aber ehrlich, mich kotzt das alles nur noch an, wie sie wirklich alles verprasst.
Was suchst Du ?
Dich ?
 
Ich glaubs nicht, das grenzt ja langsam an Tipps und Tricks bis hin zur Erbschleicherei .
Nein, so habe ich das nicht gemeint, es geht um die Frage, wie man verhindern kann, dass die Mutter abstürzt, was ja zu erwarten ist. Mit einem Bargeld-Bunker, der für sie angelegt wird, wird das vielleicht nicht so tragisch. Ähnlich wie, rette präventiv ihr Geld für sie.
Nicht ausgeben, bewahren, sichern für die Zeit, wo die Mutter froh sein wird, weil noch was da ist.

An das habe ich gar nicht gedacht, dass man das so auffassen kann. Wenn die unvernünftige Mutter nicht freiwillig ein Guthaben horten will, dann könnte helfen, zu irgendwelchen ( überlegten, klugen) Tricks zu greifen. Ein Sparbuch anlegen für sie von ihrem Geld, zu ihrer Sicherheit.
 
Wenn ihr Geld all ist, muss sie dann in ein sehr einfaches Heim umziehen, das vom Sozialamt bezahlt wird. Extras gibt es dann 0,0.
Das ist Unsinn. Erstens bleibt die monatliche, sehr hohe Rente. Zweitens bekommt man, wen man reif fürs Heim ist, mindestens Pflegestufe 2. Das zusammen würde zumindest heute für ein gutes Heim schon ausreichen. Und selbst mit Zuzahlung vom Amt landet man nicht im letzten Loch. Meine Mutter hatte eine Rente von um die 1000 Euro, dazu Pflegegrad 2, und ich habe sie in einem tollem Heim unterbringen können. Im Einzelzimmer mit Balkon und parkähnlichem Garten. Ich habe der Leiterin damals gesagt, dass ich in 30 Jahren vielleicht selbst dann auch komme. Das war erst vor drei Jahren.
 
Aus meiner Sicht darf das Thema hier gerne geschlossen werden. Es wurde ja teilweise völlig an mir vorbei wild rumdiskutiert, fand ich nicht hilfreich.

Danke!
 
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