Hallo. Danke für die Antworten.
Ich versuche mal querbeet zu antworten:
@kasiopaja @Binchy @Hajooo
Das Ziel ist natürlich von den Eltern auszuziehen. Als ich mit Burnout zu ihnen zurückgezogen bin, war das eine Notlösung, es war nie der Plan, dass das länger wird.
Ich bin in Therapie wegen komplexer posttraumatischer Belastungsstörung und da auch schon fortgeschritten. Aber was mir fehlt ist ein Plan/Perspektive für die Zukunft. Ich höre die ganzen Vorschläge mit "irgendeinen Job" annehmen, aber mir geht es wirklich darum wie ich aus der Situation tragfähige Entscheidungen für die Zukunft machen kann, insbesondere beruflich. Ich will ja nicht Kellner werden. Hätte ich damals aus innerer Klarheit und nicht aus Überlebensmodus Entscheidungen treffen können hätte ich mich sicher ganz anders mit meiner beruflichen Situation auseinander gesetzt.
Das Arbeitsamt war leider gar keine Hilfe.
@Marisol @Tanja Susi
Marisol, das kannst du sicher nicht einschätzen. Von Traumaschäden verstehst du offenbar nichts. Absolut unqualifiziert dein Kommentar. Wenn man nichts beizutragen hat, muss man auch nichts schreiben. Mit Burnout geht man nicht kellern oder putzen.
Ich habe einen Abschluss der kaum verwertbar ist (Zitat Arbeitsvermittler) und habe mich die letzten Jahre durch eine extrem toxische Branche gekämpft die völlig überlaufen ist (Medien). Ja, ich habe in Top-Unternehmen gearbeitet und verschiedene Tätigkeiten gearbeitet. Kann mich nicht erinnern, das als Karriere bezeichnet zu haben, würde ich jedenfalls heute auch nicht mehr, da meine Erfahrungen für Recruiter zu zerstreut sind. Deswegen finde ich ja jetzt auch keinen Job (die Arbeitslosigkeit ist die aktuell die Höchste seit 2014). Und ich habe ja auch keine Lust mehr auf diese toxischen Umfelder.