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Gelöscht 135154
Gast
Hallo ihr Lieben,
vielen Dank für eure herzliche Aufnahme ins Forum. Hier kommt nun mein Thema, wobei ihr mir gerne helfen dürft.
Ich habe eine sehr gute und liebe Freundin. Sie hat in ihrem Leben schon einiges durchgemacht und hat sich durch so einiges kämpfen müssen. In den letzten Jahren gab es so einige Umzüge und es haben sich leider viele Kisten bei ihr angesammelt. Teilweise in der Wohnung, im Keller und einem externen Lager.
Ich habe erst mit der Zeit mitbekommen, dass es so viele Kisten sind und dass es ihr so schwer fällt, sie auszupacken.
Es handelt sich bei einem Teil um Papierkram, der unsortiert in den Kisten verteilt ist. Ich denke teilweise auch sehr wichtig. Manches ist vom Studium, welches noch nicht ganz so lange her ist.
Einiges sind Bücher, Spiele, DVDs, Musik, Hobbys, etc.
Sie sagte mir, dass sie allgemein Dinge schwer loslassen kann. Sie ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und die Familie hatte nicht viel Geld. Der Vater war sehr streng. Hat ihre Sachen entsorgt, weil sie ihr Zimmer nicht aufgeräumt hat.
Hier ein paar Beispiele, was mir aufgefallen ist:
• Lebensmittel: Selbst wenn Schimmel dran ist, wird der weggeschnitten und der Rest kann noch gegessen werden.
Wenn Dinge im Angebot sind, die sie mag, wird viel auf Vorrat gekauft, da sie es schlimm findet, wenn etwas das sie haben möchte, nicht zuhause da ist.
• Gegenstände: Könnten noch für andere nützlich sein, oder sie könnten in einigen Jahren noch mal gebraucht werden und dann würde sie sich ärgern, wenn sie sie nicht mehr hätte.
• Unterlagen: Werden einfach irgendwo in der Wohnung abgelegt, bis irgendwann ein Stapel entsteht, der dann hin und her geräumt wird. Es liegen einige Stapel in der Wohnung rum.
Sie hebt jeden Kassenzettel auf. Es finden sich überall welche, von den letzten 10 Jahren.
Wenn Post reinkommt, wird es entweder sofort erledigt, oder es kommt zu Mahnungen und wenn es kurz vor knapp ist, wird sich drum gekümmert.
• Geld: Sie hat einer Freundin mal einige Tausend Euro geliehen und es bis heute nicht wiederbekommen. Besagte Freundin hat noch mehr Probleme mit Geld umzugehen, soweit ich gehört habe. Sie hat aber selber eingesehen, dass es nicht gut war und hat mit mir abgemacht, dass sie sowas vorher mit mir bespricht. Das ich ihr wenigstens meinen Eindruck dazu sagen kann, bevor sie solche Entscheidungen trifft.
Ich möchte sie darin unterstützen möglichst selbstständig ihr Leben hinzubekommen, aber in einigen Dingen braucht sie Hilfe. Ich erinnere sie auch an Termine, da sie diese oft vergisst.
Auf der Arbeit gibt es wohl auch manchmal Schwierigkeiten die ich so im Alltag mit ihr erlebe. Aber dort fällt es ihr leichter Dinge anzugehen, als zuhause.
1. Ich hätte gerne euren Rat, was ich tun kann um sie dabei zu unterstützen, ihre Kisten anzugehen?
Sie hat mir gesagt, dass sie die Kisten durchgehen will, aber sie Angst vor den Emotionen hat, die dann hochkommen.
2. Habt ihr eine Idee wie sie mit der Situation der Lebensmittel umgehen kann?
Ihre Küche ist voll mit Lebensmitteln und ich weiß nicht mal, ob die alle noch gut sind. Es erschlägt einen grade zu, weil alle Schränke offen sind und es wie in einem kleinen Laden aussieht.
3. Ist es besser ihr ihre Sachen zu lassen, oder sollte ich sie ermutigen, Dinge loszulassen?
4. Was kann ihr helfen, die Dinge nicht zu sehr auf die lange Bank zu schieben?
Vielen Dank das ihr euch die Zeit genommen habt alles durchzulesen.
vielen Dank für eure herzliche Aufnahme ins Forum. Hier kommt nun mein Thema, wobei ihr mir gerne helfen dürft.
Ich habe eine sehr gute und liebe Freundin. Sie hat in ihrem Leben schon einiges durchgemacht und hat sich durch so einiges kämpfen müssen. In den letzten Jahren gab es so einige Umzüge und es haben sich leider viele Kisten bei ihr angesammelt. Teilweise in der Wohnung, im Keller und einem externen Lager.
Ich habe erst mit der Zeit mitbekommen, dass es so viele Kisten sind und dass es ihr so schwer fällt, sie auszupacken.
Es handelt sich bei einem Teil um Papierkram, der unsortiert in den Kisten verteilt ist. Ich denke teilweise auch sehr wichtig. Manches ist vom Studium, welches noch nicht ganz so lange her ist.
Einiges sind Bücher, Spiele, DVDs, Musik, Hobbys, etc.
Sie sagte mir, dass sie allgemein Dinge schwer loslassen kann. Sie ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und die Familie hatte nicht viel Geld. Der Vater war sehr streng. Hat ihre Sachen entsorgt, weil sie ihr Zimmer nicht aufgeräumt hat.
Hier ein paar Beispiele, was mir aufgefallen ist:
• Lebensmittel: Selbst wenn Schimmel dran ist, wird der weggeschnitten und der Rest kann noch gegessen werden.
Wenn Dinge im Angebot sind, die sie mag, wird viel auf Vorrat gekauft, da sie es schlimm findet, wenn etwas das sie haben möchte, nicht zuhause da ist.
• Gegenstände: Könnten noch für andere nützlich sein, oder sie könnten in einigen Jahren noch mal gebraucht werden und dann würde sie sich ärgern, wenn sie sie nicht mehr hätte.
• Unterlagen: Werden einfach irgendwo in der Wohnung abgelegt, bis irgendwann ein Stapel entsteht, der dann hin und her geräumt wird. Es liegen einige Stapel in der Wohnung rum.
Sie hebt jeden Kassenzettel auf. Es finden sich überall welche, von den letzten 10 Jahren.
Wenn Post reinkommt, wird es entweder sofort erledigt, oder es kommt zu Mahnungen und wenn es kurz vor knapp ist, wird sich drum gekümmert.
• Geld: Sie hat einer Freundin mal einige Tausend Euro geliehen und es bis heute nicht wiederbekommen. Besagte Freundin hat noch mehr Probleme mit Geld umzugehen, soweit ich gehört habe. Sie hat aber selber eingesehen, dass es nicht gut war und hat mit mir abgemacht, dass sie sowas vorher mit mir bespricht. Das ich ihr wenigstens meinen Eindruck dazu sagen kann, bevor sie solche Entscheidungen trifft.
Ich möchte sie darin unterstützen möglichst selbstständig ihr Leben hinzubekommen, aber in einigen Dingen braucht sie Hilfe. Ich erinnere sie auch an Termine, da sie diese oft vergisst.
Auf der Arbeit gibt es wohl auch manchmal Schwierigkeiten die ich so im Alltag mit ihr erlebe. Aber dort fällt es ihr leichter Dinge anzugehen, als zuhause.
1. Ich hätte gerne euren Rat, was ich tun kann um sie dabei zu unterstützen, ihre Kisten anzugehen?
Sie hat mir gesagt, dass sie die Kisten durchgehen will, aber sie Angst vor den Emotionen hat, die dann hochkommen.
2. Habt ihr eine Idee wie sie mit der Situation der Lebensmittel umgehen kann?
Ihre Küche ist voll mit Lebensmitteln und ich weiß nicht mal, ob die alle noch gut sind. Es erschlägt einen grade zu, weil alle Schränke offen sind und es wie in einem kleinen Laden aussieht.
3. Ist es besser ihr ihre Sachen zu lassen, oder sollte ich sie ermutigen, Dinge loszulassen?
4. Was kann ihr helfen, die Dinge nicht zu sehr auf die lange Bank zu schieben?
Vielen Dank das ihr euch die Zeit genommen habt alles durchzulesen.