Andreas900
Sehr aktives Mitglied
In dem Kontext fällt mir auch mein alter Thread zum Thema Elektrik im Haus ein.
Wenn ich das Haus saniere, steigt der Strombedarf. Ich ersetze u.U. Gasheizung durch Wärmepumpe, vielleicht noch eine Split Klimaanlage oder elektrische Rolläden. Falls ich eine Solaranlage installiere, fließt auch damit nochmal mehr Strom durch die Leitungen.
Derzeit habe ich keine elektrischen Probleme aber gewisse Grenzen. In der Küche kann ich Herd, Mikrowelle und Wasserkocher nicht gleichzeitig anmachen, da fliegt die Sicherung raus. Im Wohnzimmer hängen 4-5 Geräte an einer Mehrfachsteckdose.
In dem Thread damals kam ich auch wegen des Elektrikers zum Schluss: Ich lass die alten Leitungen erstmal drin. Aber wenn ich jetzt eh einiges aufreiße, würde es sich natürlich anbieten auch die Elektrik zu tauschen. Wenn ich z.B. Rollädenkästen erneuere und mit elektrischem Motor versehe muss eh was elektrisch angeschlossen und am Ende wieder drüber tapeziert werden. Das sagte mir vor 5 Jahren auch der Elektriker: "Leitungen erneuern würde ich, wenn sie eh renovieren"
Und ich meine so what? Soll der Elektriker doch dann gleich die Leitungen im ganzen Haus neu legen, evtl. gleich mitsamt Vorbereitung für Wärmepumpe. Drüber tapezieren/streichen kann ich später immer noch schrittweise.
Ich habe jetzt einfach mal exemplarisch durchgerechnet, wenn ich das "volle Programm" will. Immer vorausgesetzt, dass alles so möglich ist (z.B. die Einblasdämmung):
Das geht also schon in die Richtung von 100.000 €, die ich am Anfang andeutete. Allerdings sind davon noch Förderungen abzuziehen.
Und es wäre keine reine energetische Erneuerung sondern mit Elektrik und co. auch Maßnahmen zum dauerhaften Erhalt der Immobilie, mit der Hoffnung dass das Haus so die nächsten 30 bis 50 Jahre gut aufgestellt ist.
Hi zusammen,
ich bin gerade noch dabei mein Wohnzimmer zu renovieren und stieß dabei auf das Thema Elektroinstallation.
Das Haus ist von 1968 und wurde von meinen Großeltern erbaut.
Ich hatte gehofft, dass die Elektrik im Haus irgendwann mal erneuert wurde. Dem ist aber nicht so. Es wurde vor rund 10 Jahren lediglich ein neuer Sicherungskasten eingebaut, sowie einige aber scheinbar nicht alle Leitungen in der Küche erneuert.
Die Leitungen sind also gut 50 Jahre alt.
Probleme habe ich bislang nicht wirklich. Sehr(!) selten springt mal eine Sicherung raus. Die Küche kann ich...
ich bin gerade noch dabei mein Wohnzimmer zu renovieren und stieß dabei auf das Thema Elektroinstallation.
Das Haus ist von 1968 und wurde von meinen Großeltern erbaut.
Ich hatte gehofft, dass die Elektrik im Haus irgendwann mal erneuert wurde. Dem ist aber nicht so. Es wurde vor rund 10 Jahren lediglich ein neuer Sicherungskasten eingebaut, sowie einige aber scheinbar nicht alle Leitungen in der Küche erneuert.
Die Leitungen sind also gut 50 Jahre alt.
Probleme habe ich bislang nicht wirklich. Sehr(!) selten springt mal eine Sicherung raus. Die Küche kann ich...
- Andreas900
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Wenn ich das Haus saniere, steigt der Strombedarf. Ich ersetze u.U. Gasheizung durch Wärmepumpe, vielleicht noch eine Split Klimaanlage oder elektrische Rolläden. Falls ich eine Solaranlage installiere, fließt auch damit nochmal mehr Strom durch die Leitungen.
Derzeit habe ich keine elektrischen Probleme aber gewisse Grenzen. In der Küche kann ich Herd, Mikrowelle und Wasserkocher nicht gleichzeitig anmachen, da fliegt die Sicherung raus. Im Wohnzimmer hängen 4-5 Geräte an einer Mehrfachsteckdose.
In dem Thread damals kam ich auch wegen des Elektrikers zum Schluss: Ich lass die alten Leitungen erstmal drin. Aber wenn ich jetzt eh einiges aufreiße, würde es sich natürlich anbieten auch die Elektrik zu tauschen. Wenn ich z.B. Rollädenkästen erneuere und mit elektrischem Motor versehe muss eh was elektrisch angeschlossen und am Ende wieder drüber tapeziert werden. Das sagte mir vor 5 Jahren auch der Elektriker: "Leitungen erneuern würde ich, wenn sie eh renovieren"
Und ich meine so what? Soll der Elektriker doch dann gleich die Leitungen im ganzen Haus neu legen, evtl. gleich mitsamt Vorbereitung für Wärmepumpe. Drüber tapezieren/streichen kann ich später immer noch schrittweise.
Ich habe jetzt einfach mal exemplarisch durchgerechnet, wenn ich das "volle Programm" will. Immer vorausgesetzt, dass alles so möglich ist (z.B. die Einblasdämmung):
| Fassade: | Einblasdämmung möglich? | 6.000 |
| Fenster: | 3fach Verglasung, Pilzkopfsicherungen, Kunststoff | 18.000 |
| Rollädenkästen: | Erneuern und Dämmen, EG mit Elektro | 7.000 |
| Heizung: | Wärmepumpe | 30.000 |
| Klimatisierung: | Split Klimaanlage im EG Wohnzimmer | 3.000 |
| Stromleitungen: | Erneuern | 15.000 |
| Solaranlage: | auf dem Dach | 20.000 |
| Folgemaßnahmen: | Neu tapezieren, Streichen etc. | 15.000 |
| Summe | 114.000 |
Das geht also schon in die Richtung von 100.000 €, die ich am Anfang andeutete. Allerdings sind davon noch Förderungen abzuziehen.
Und es wäre keine reine energetische Erneuerung sondern mit Elektrik und co. auch Maßnahmen zum dauerhaften Erhalt der Immobilie, mit der Hoffnung dass das Haus so die nächsten 30 bis 50 Jahre gut aufgestellt ist.