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Dann fände ich es im Sinne der Gerechtigkeit nur fair, würde die Affaire, die in guten Zeiten gerne "mitgegessen" hat, in schlechten Zeiten die Last der Pflege mittragen.

Mit einer Ehe geht man eine Verpflichtung ein, mit einer Affäre nicht.

Aber auch die Ehefrau kann sich ja trennen und ihn sich selber überlassen. Moralisch natürlich fragwürdig, aber das ist Fremdgehen ja auch.

Warum muss die arme Ehefrau den Mann teilen, wenn er fit und gesund ist, aber Demenz, Senilität und Siechtum soll man alleine stemmen?

Das müsste man den Fremdgeher fragen.

Gerade, wenn die Beziehung zur Affaire doch so tief und innig war, sollte die Beteiligung an der Krankenversorgung eigentlich selbstverständlich sein.

Wird dann am Ende auch das Erbe geteilt?

Ansonsten werden die Affärenfrauen wohl eher nicht motiviert sein.
 
Dann fände ich es im Sinne der Gerechtigkeit nur fair, würde die Affaire, die in guten Zeiten gerne "mitgegessen" hat, in schlechten Zeiten die Last der Pflege mittragen.
Warum muss die arme Ehefrau den Mann teilen, wenn er fit und gesund ist, aber Demenz, Senilität und Siechtum soll man alleine stemmen?
Gerade, wenn die Beziehung zur Affaire doch so tief und innig war, sollte die Beteiligung an der Krankenversorgung eigentlich selbstverständlich sein.

Da hier von einer Ehefrau die Rede ist, gehe ich auf diese klassische Konstellation ein.

Ich betrachte mich nicht als zuständig für irgendwelche Beziehungen, die derjenige hat oder nicht hat, der in mein Bett hüpft.
Das liegt in seiner Verantwortung, nicht in meiner.
Erzählen kann er alles, zu überprüfen, ob jemand Single ist, getrennt lebend, ..., sähe ich nicht als meinen Job.

Würde ich als Affärenfrau einen Mann mit allen Konsequenzen haben wollen, wäre ich keine Affärenfrau.
Die gesellschaftlichen, steuerlichen, finanziellen Vorteile (einschl. Witwenrente) genießt die Ehefrau, die dann auch den Rest behalten darf. Sie könnte sich auch trennen, wenn sie die Krankenversorgung nicht übernehmen möchte.

Und:
Viele Affärenfrauen scheinen selbst nicht weniger belogen zu werden als die Ehefrau.
Die ich bei längerem Verlauf als ebensowenig "arm" betrachte wie naive Affärenfrauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hier von einer Ehefrau die Rede ist, gehe ich auf diese klassische Konstellation ein.

Ich betrachte mich nicht als zuständig für irgendwelche Beziehungen, die derjenige hat oder nicht hat, der in mein Bett hüpft.
Das liegt in seiner Verantwortung, nicht in meiner.
Erzählen kann er alles, zu überprüfen, ob jemand Single ist, getrennt lebend, ..., sähe ich nicht als meinen Job.

Würde ich als Affärenfrau einen Mann mit allen Konsequenzen haben wollen, wäre ich keine Affärenfrau.
Die gesellschaftlichen, steuerlichen, finanziellen Vorteile (einschl. Witwenrente) genießt die Ehefrau, die dann auch den Rest behalten darf. Sie könnte sich auch trennen, wenn sie die Krankenversorgung nicht übernehmen möchte.

Und:
Viele Affärenfrauen scheinen selbst nicht weniger belogen zu werden als die Ehefrau.
Die ich bei längerem Verlauf als ebensowenig "arm" betrachte wie naive Affärenfrauen.

So sehe ich das auch.. Ich weiß nicht wie oft ich offene Beziehung gehört habe bzw. Einmal offene .. Ehe. Wie soll man das überprüfen.. ?? Man müsste die frau ausfindig machen und nachfragen.. was für ein Stress .

Aber man muss es eben auch nicht glauben,. Aber die Verantwortung liegt dennoch bei der Person die entweder lügt oder die Wahrheit sagt …
 
Gerne sowohl als auch.

Eine Freundin von mir hatte einen Freund (ihre große Liebe), der hatte wohl schwere Bindungsängste und ging immer dann fremd, wenn es zwischen ihnen richtig gut lief.

Das hat sie kaputt gemacht.


Das ist ähnlich wie bei leidenden Ehefrauen.
Mein Mitgefühl hält sich ab einem gewissen Punkt sehr in Grenzen.
Wer entscheidet, sich kaputtmachen zu lassen... 🤷‍♀️ darf das tun.
Es gibt so einen Punkt, da ziehe ich mich raus und mag mir das nicht mehr anhören.
 

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