Dann fände ich es im Sinne der Gerechtigkeit nur fair, würde die Affaire, die in guten Zeiten gerne "mitgegessen" hat, in schlechten Zeiten die Last der Pflege mittragen.
Mit einer Ehe geht man eine Verpflichtung ein, mit einer Affäre nicht.
Aber auch die Ehefrau kann sich ja trennen und ihn sich selber überlassen. Moralisch natürlich fragwürdig, aber das ist Fremdgehen ja auch.
Warum muss die arme Ehefrau den Mann teilen, wenn er fit und gesund ist, aber Demenz, Senilität und Siechtum soll man alleine stemmen?
Das müsste man den Fremdgeher fragen.
Gerade, wenn die Beziehung zur Affaire doch so tief und innig war, sollte die Beteiligung an der Krankenversorgung eigentlich selbstverständlich sein.
Wird dann am Ende auch das Erbe geteilt?
Ansonsten werden die Affärenfrauen wohl eher nicht motiviert sein.