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Das ist auch absolut in Ordnung und legitim. Außerdem steht es niemanden zu, diese klare Entscheidung zu kritisieren, nur weil jemand nicht der Herde folgt. Das finde ich äußerst anmaßend. Leider habe ich das schon öfter miterlebt. Seit wann muss man sich für seine bewusste Lebensweise rechtfertigen? Ich wüsste nicht. So etwas kann mich aufregen.
Weil es immer Leute geben wird, die plump und ohne nachzudenken, nachfragen.
Vor allen Dingen finde ich schlimm, wenn zb. kinderlose Frauen gefragt werden, weshalb sie denn keine Kinder haben und ob sie keine möchten.

Das empfinde ich als doppelt dämlich, denn zum einen habe ich mich auch noch nie dahingehend erklären müssen, weshalb ich kein Wiener Schnitzel esse, warum also zum Kinderwunsch? Und zum anderen kann ein Kinderwunsch ja auch leider unerfüllt geblieben sein, obwohl man sich Nachwuchs gewünscht hätte. Eine solche Nachfrage macht die betroffenen lediglich traurig. Mehr erreicht man damit nicht.

Ähnlich bei ungewollten Langzeitsingles.
 
Vor allen Dingen finde ich schlimm, wenn zb. kinderlose Frauen gefragt werden, weshalb sie denn keine Kinder haben und ob sie keine möchten.

Ach, das kann sich durchziehen.
Vor dem ersten Kind.
Danach muss man das nächste wollen.
Wenn man welche verloren hat, klappt's bestimmt beim nächsten Mal besser.
Und dann muss man wild darauf sein Großmutter zu werden.
Und wird spätestens dann ganz vernarrt sein, wenn das mal soweit ist.
🤮
Und jeder Einzelne reagiert verschnupft, wenn man bittet, das bitte zu unterlassen.
Die Leute kennen einen oft gar nicht gut, 'wissen' das aber.
 
Genau das hat man mir schon als Kind beigebracht. Wenn irgend etwas nicht in Ordnung war, war ich schuld. Nur darum ging es, um Schuld und Unschuld. Ich tat alles, nur um etwas Eltern-Liebe abzubekommen = Selbstaufgabe für eine einfache Umarmung. Ich glaube schlimmer geht es nicht mehr. Liebesentzug ist psychische Gewalt.

Schon als Teenager habe ich mir geschworen, dass ich das nicht mit meinen Kindern tun werde.
Denn damit lebt man nur in der Sehnsucht (nach Liebe und Harmonie).
Der Liebesentzug machte jeden Schritt in die Zukunft unheimlich schwer. Vor allem wenn man durch Vermeidung sein Idealbild sucht, so wie @LFM auch. Das ist ein Irrweg.
Es hilft sehr, wenn man seine Verhaltens-Muster durchschauen kann. Die Rückseite der Sehnsucht, ist die (lieblose) Fremdheit. Davor hatte ich die größte Angst. Was die Vermeidungstaktik nur beschleunigt hat. Motto: Lieber ungesunde Liebe als gar keine.

Um für mich relativ fest im Leben stehen zu können, musste und konnte ich schon früh lernen wie viel Kraft Umsicht und Zuversicht entfalten kann. Dabei klingt beides so harmlos. Damit entgehe ich aber der Idealisierung, der Überanpassung, dem Gefühl nicht genug zu sein. Um nur einiges zu nennen. Quasi als lebenslange Gegenentwurf zur eigenen Kindheit.
Es kostet sehr viel Kraft,du kannst Stolz auf dich sein, nehme es einfach an 🙂
 
Dieses Gedicht mochte ich schon als Kind gerne...

Erich Kästner


Sachliche Romanze


Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.


Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wußten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.


Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.


Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.
 
Dieses Gedicht mochte ich schon als Kind gerne...

Erich Kästner


Sachliche Romanze


Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.


Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wußten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.


Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.


Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.
Sehr berührend ❤️
 
Ach, das kann sich durchziehen.
Vor dem ersten Kind.
Danach muss man das nächste wollen.
Wenn man welche verloren hat, klappt's bestimmt beim nächsten Mal besser.
Und dann muss man wild darauf sein Großmutter zu werden.
Und wird spätestens dann ganz vernarrt sein, wenn das mal soweit ist.
🤮
Und jeder Einzelne reagiert verschnupft, wenn man bittet, das bitte zu unterlassen.
Die Leute kennen einen oft gar nicht gut, 'wissen' das aber.
Ja stimmt... die Grossmütter habe ich noch gar nicht berücksichtigt...

Wie auch immer... Ich hatte von dem Zeitpunkt an, wo ich mir selber im Klaren darüber war, dass es total ok ist, wenn ich so leben will und dazu stand, immer die passenden Antworten parat für die Fragenden. Ob ernst oder ironisch hing vom Fragesteller ab.

Die Kinderfrage hatte sich dann von selbst erledigt ab 40 und dass man nicht heiraten will, findet dann auch mehr Verständnis. Und jetzt lebt es sich ungeniert.

Die Frage ob frau es bereut keine Kinder zu haben, wird natürlich schon gestellt, aber das ist ok. Ich diskutiere gerne darüber, wenn der Hintergrund dazu ernst ist. Z.B. mit jungen Frauen, die sich nicht schlüssig sind, ob sie welche wollen oder nicht. Nicht aber mit den Übermüttern. Oder denjenigen, die der Meinung sind, ich trage mit Kinderlosigkeit nicht zum Rentensystem bei.

Der beste war meiner erster Chef an meinem ersten Job. Der war der festen Meinung, dass eine Frau ohne Kinder keine richtige Frau ist. Aber der war auch altmodisch und sturzkatholisch.
 
Sehr berührend ❤️
Finde ich auch. Weil es gerade passt, mal eins von mir.


Schmetterlings Ballett

Zweige... jüngst überfüllt mit Flocken,
Locken das Bunt zur Ruh,
Mit sanften Sonnenwind im Antlitz,
Schau ich lächelnd zu.
Betörend streift flügel´s Bunt des Winters Kleid,
Bezaubernd,
Feenhaft...
Ein schillernder Traum im Kastell der Lüfte.
Hellen Gedanken treu,
Flattern liebste Freesien ins Bild der Lüfte,
Schaukeln... beliebig schnell,
Gleichsam neulich der weisen Flockenpracht.
Ein Meer zum greifen nah,
Bunt, bunt,....überall bunt,
So schillernd wie ein Pfau,
Ein Geschmeide schönster Natur.
Danke.
f24t118p2915n44.gif
©by °°°abendtau°°°
 

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