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Orthorexie in der Familie

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Re: Orthorexie in der Familie
Darum lohnt es sich, einen Kompromiss zu finden. An diesen Tagen wo man sich trifft wird halt alles weggeräumt und man isst koscher neben ihnen.

Inwiefern wäre das denn ein Kompromiss?

Wir räumen Sachen aus unserem Haus, weil andere es nicht aushalten können oder wollen, dass wir uns anders ernähren als sie? Nein, echt nicht. Wir bieten denen wirklich genau das an, was sie sich wünschen. Wir essen die Sachen sogar mit. Aber wir räumen doch nicht eine Kiste Eistee weg, aus der wir uns nach dem Sport jeder einen nehmen.

Ich bin echt mal gespannt, ob es zu dem Gespräch kommt und ob es da ein Ergebnis gibt.

Was ich auch ansprechen werde ist, dass sich ja im Zoo oder sonstwo auch immer alles um fremde Leute mit Übergewicht, um jeden Schokoriegel, den irgendwo irgendwer isst, dreht.

Und halt auch so ideologisches Zeug. Wenn jemand krank wird ist immer die Ernährung schuld. Da stirbt eine junge Mutter, deren Kind in derselben Gruppe ist wie die Frau meines Cousins, und sie weiß natürlich, dass da die Ernährung schuld war am Krebs.

Das ist halt schon sehr dogmatisch und gerade so etwas lässt mich vermuten, dass man mit dem Plan, ein Kind zu bekommen, der Schwangerschaft, der Elternschaft so eine Art Kontrollzwang entwickelt hat, mit Allmachtsfantasie. Und die Großeltern machen mit.
 
Spannende Frage, ob wir Kontakt hätten, wenn es keine Familie wäre. Nein, auf keinen Fall. Es ist aber das letzte bisschen Familie, das wir noch haben.
Ja, das mit der Familie 😉

Wie oft trefft ihr euch denn ?
Wenn es wirklich keine anderen Themen wie das Essen gibt, wird es schwierig.
Redet darüber, daß jeder seine eigene Auffassung zum Essen hat, das so ok ist und das Zusammensein im Vordergrund stehen soll. Das euch die Familienbande wichtig sind
Ansonsten kannst du, wenn ihr sie einlädt, zumindest ein wenig auf ihre Wünsche eingehen.

Wie wichtig sind euch die gemeinsamen Treffen ?
 
Würde ich nicht tun.
Ich fände es auch nicht gut, die Sachen wegzuräumen, nur damit man nicht kritisiert wird. Einen Kompromiss würde ich mir so vorstellen, dass jeder die Lebensmittel isst und bevorratet, die man eben normalerweise isst. Und man sieht sich die Unstimmigkeiten gegenseitig nach. Solange man den Kindern keinen Alkohol einflößt oder extrem ungesunde Sachen gibt, sollte man solche Unterschiede schon aushalten können, finde ich.
 
Ich fände es auch nicht gut, die Sachen wegzuräumen, nur damit man nicht kritisiert wird. Einen Kompromiss würde ich mir so vorstellen, dass jeder die Lebensmittel isst und bevorratet, die man eben normalerweise isst.
So sehe ich das auch.
Es käme noch dazu, dass keiner dem jeweils anderen Ernährungsvorträge hält und das Kind aushalten muss, anderer Leute Essen gelegentlich zu sehen.
Wenn es in der KiTa, Schule, beim Kindergeburtstag ist, muss es das ja auch, da kann man das gut innerhalb der Familie üben.

Und ich finde durchaus, dass das ein Kompromiss ist - der TE könnte ja sonst auch sagen "Jetzt iss gefälligst ein Eis - oder soll ich dir mal was zu Unterzuckerung erklären?!"
Missionieren (oder es lassen) kann man in alle Richtungen.
 
Wir geben der Kleinen ja gar nichts. Wir haben überhaupt kein Problem damit, dass sie nichts Süßes essen darf oder trinken. Wir haben auch nichts Süßes auf dem Tisch stehen, wenn die kommen.

Wir haben aber wie vermutlich viele andere auch einen Bestellzettel vom Pizza-Taxi an der Pinnwand hängen. Dazu wird jedes einzelne Mal was gesagt. Es nervt halt einfach.
 
Wir geben der Kleinen ja gar nichts. Wir haben überhaupt kein Problem damit, dass sie nichts Süßes essen darf oder trinken. Wir haben auch nichts Süßes auf dem Tisch stehen, wenn die kommen.

Wir haben aber wie vermutlich viele andere auch einen Bestellzettel vom Pizza-Taxi an der Pinnwand hängen. Dazu wird jedes einzelne Mal was gesagt. Es nervt halt einfach.
Dann sag denen, dass sie sich ihre Kommentare sparen sollen und Du das nicht möchtest.
 
Missionieren (oder es lassen) kann man in alle Richtungen.
Bei dem Freund, von dem ich einige Seiten vorher etwas berichtet hatte (der ebenfalls orthorexische Aspekte aufweist), habe ich ehrlich gesagt ein wenig die Befürchtung, dass er in eine Magersucht rutschen könnte. Er ist wirklich ziemlich dünn. Tatsächlich war mir schon gelegentlich auf der Zunge gelegen, ihn darauf anzusprechen. Ich bin mir nicht sicher, ob das gerechtfertigt wäre oder unnötige Missionierung.
 
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