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Orthorexie in der Familie

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Ist man dort eingeladen, bekommt man ausschließlich unsüßten Gemüsekuchen, dazu einen ebenfalls ungesüßten Kräutertee. Kaffee? Nein. Ein Leitungswasser gibt es noch, sonst nichts. Lädt man die zu sich ein, beginnen zwei, drei Tage vorher die Whatsapps mit den Wünschen: Was alles nicht geht, fast alles, und was man essen würde, fast nichts.
Da würde ich einfach sagen: "Kein Problem, Leitungswasser haben wir da. Kann man auch heiss machen für Tee. Bringt doch gerne paar Teebeutel von Zuhause mit, da wir keinen Kräutertee trinken. Bei uns gibt es ... zu Essen. Wenn das nicht passt, bringt gerne was für euch mit."

Leben und leben lassen..... Kommentare, was ich mir gönne werden zur Kenntnis genommen, aber nicht ernst.

Nach meiner Erfahrung sehen Leute, die übertrieben auf Gesundheit beim Essen achten, eher krank aus.

Radikale Belehrungen in jede Richtung finde ich unangenehm und sage dann "es muss für dich stimmen, ich halte es für mich anders".
 
Fixierung auf gesunde Ernährung würde ich nicht als Krankheit einordnen !
Andere missionieren zum gleichen Ernährungsstil ist was anderes.

Ich finde auch, die meisten Menschen achten zu wenig auf eine gesunde Ernährung.
 
Doch, denn Orthorexie zählt zu den Essstörungen und ist oft gar nicht gesund:

Ich sehe das nicht als Krankheit, gut wenn es zu extrem wird, doch über 90 Prozent der Bevölkerung in den Industrieländern achten wohl zu wenig auf gesunde Ernährung.

Verhungern bei Gewichtszunahme am vollen Tisch, weil sie nicht die Nährstoffe bekommen, die sie eigentlich brauchen.
 
Wäre das ein Verhalten, was ihr in der Familie ertragen wollen würdet?
Mein Bruder ist Vegetarier und möchte auch nicht, dass vor ihm tote Tiere gegessen werden. Wenn er mit seiner Familie da ist, kann man also auch nicht so wirklich essen, was man sonst essen würde. Ich habe das einfach akzeptiert und Ende. Abfällige Kommentare würde ich mir nicht anhören. Aber ich würde vor seinen Töchtern auch nicht das Schnitzel zücken. Ist halt so.
 
Ich sehe das nicht als Krankheit, gut wenn es zu extrem wird, doch über 90 Prozent in den Industrieländern , achten zu wenig auf gesunde Ernährung.
Es ist aber unerheblich, wie du das siehst.

Bei Orthorexie geht es nicht darum, sich selbst und seine Familie gesund und ausgewogen zu ernähren, sondern es ist ein gestörtes, zwanghaftes und lebens-/gesundheitsbeinträchtigtes Essverhalten.
 
Ich sehe das nicht als Krankheit, gut wenn es zu extrem wird...
Auch Experten sehen es (noch?) nicht als Krankheit, sondern als Störung an.
Und es ist wirklich bedenklich, wenn Menschen psychisch abdriften und sich nur noch mit dem ernährungsphysiologischen Wert befassen und nie zum Beispiel auch mit der Freude am Essen. Das kann zum Beispiel in Anorexie oder Binge Eating münden.

Das klingt alles so positiv, gesundes Essen...aber das hat auch eine bedenkliche Seite.
 
Es ist aber unerheblich wie du das siehst.

Bei Orthorexie geht es nicht darum, sich selbst und seine Familie gesund und ausgewogen zu ernähren, sondern es ist ein gestörtes, zwanghaftes und lebens-/gesundheitsbeinträchtigtes Essverhalten.
Nö. warum ist meine Meinung unerheblich ?


Zwanghaft ist dabei auch wieder Auslegungssache.
 
Auch Experten sehen es (noch?) nicht als Krankheit, sondern als Störung an.
Und es ist wirklich bedenklich, wenn Menschen psychisch abdriften und sich nur noch mit dem ernährungsphysiologischen Wert befassen und nie zum Beispiel auch mit der Freude am Essen. Das kann zum Beispiel in Anorexie oder Binge Eating münden.

Das klingt alles so positiv, gesundes Essen...aber das hat auch eine bedenkliche Seite.

Das ist auch keine Krankheit, auch wenn ich 4 Wochen Fastenzeit einlegen würde, ist das meine Entscheidung und keine Krankheit.

Ich würde sagen, die Nahrungsmittel und auch Pharmaindustrie hat kein Interesse daran, dass wir uns gesund ernähren wollen, dann wird eine Krankheit raus gemacht.
 
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