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Überfordert mit der technischen Entwicklung

Wie gehe ich mit der technischen Entwicklung um?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    14
Du kannst auch sonstwas online melden.
Langsam wird es absurd.
Nein, man kann den Benutzer ja identifizieren an Hand der Nummer des Stromzählers.
Genau damit hat man sich ja beim Anbieter angemeldet.
Das geht eben anhand eines Fotos.
Ausserdem vergleichen die den neuen Zählerstand mit dem vorigen und würden das merken, wenn man da plötzlich Fantasiezahlen angibt oder gar einen rückläufigen Zählerstand.
 
Nein, man kann den Benutzer ja identifizieren an Hand der Nummer des Stromzählers.
Genau damit hat man sich ja beim Anbieter angemeldet.
Das geht eben anhand eines Fotos.
Ausserdem vergleichen die den neuen Zählerstand mit dem vorigen und würden das merken, wenn man da plötzlich Fantasiezahlen angibt oder gar einen rückläufigen Zählerstand.
Normalerweise gibt man die Zählernummer und den Zählerstand durch - und das war es dann auch schon.
 
Wenn ich so´n Schreiben bekomme, habe ich mehrer Möglichkeiten den Zählerstand durch zu geben.

Den QR code scannen.
Die angegeben Seite auf dem Schreiben " www. Stromanbieter-Zählerstand.de " im PC aufrufen und den Stand angeben.
Per Telefon.
Oder den Abschnitt der solchen Schreiben anhängt ausfüllen und an den Versorger zurückschicken.

Das wird nicht nur bei mir so sein !
 
Das wäre aber denn mit den Dingen in Papierform auch nicht anders , wenn jemand mental nicht mehr fit ist.
Sehe ich ganz genauso. Die Schwierigkeit liegt hauptsächlich im Begreifen des Inhalts. Als würde meine Mutter mit ü70 noch irgendeinen Fragebogen selbst ausfüllen können.

Außerdem wächst im Normalfall die Generation mit. Die jungen Leute die heute den ganzen Tag das Handy in der Hand haben werden auch im Alter damit besser umgehen können als die Generation die heute so alt ist wie meine Mutter.

Technische Änderungen und Weiterentwicklungen hat es schon immer gegeben.
Der Pferdekutscher von früher sitzt heute im Mercedes Taxi und kommt damit auch klar.
 
Jetzt ganz ehrlich, macht man sich da nicht total abhängig, wenn nichts mehr ohne funktioniert, nicht mal der Zugang zum Haus? Bei Stromausfall ist man dann ja komplett aufgeschmissen
Ja, genau. Weil auch mit Sicherheit keine andere alternative existiert, weil die Entwickler sich ganz bestimmt nicht vorstellen können das es mal so etwas wie einen Stromausfall gibt.

Ich kann trotzdem jede elektrisch verriegelte Motorhaube öffnen wenn die Batterie tot ist und ich kann auch meine Garage öffnen, obwohl sie vollautomatisch bedient werden kann.

Ich mag diese Spielereien durchaus. Aber es sollte immer alternativen geben wenn die Technik spinnt.
Und das kommt halt leider häufig vor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin da ein bisschen zwiegespalten. Denn einerseits gehören Digitalisierung und gesellschaftliche Teilhabe inzwischen einfach zusammen und ich finde das oft auch nicht schlecht, denn es öffnet auch Zugänge (zB gibt es tolle Plattformen für Selbsthilfegruppen, bei denen man mit wenigen Klicks alle Gruppen in der Stadt durchsuchen kann). Andererseits gibt's natürlich auch gute Gründe, sich nicht total von der Technik abhängig zu machen oder man hat einfach wenig Möglichkeiten sie zu nutzen (viele Menschen, die ich auf der Arbeit begleite haben - teils aus Kostengründen - gar keinen Internetzugang).
Meiner Beobachtung nach ist es aber manchmal auch einfach Desinteresse und Unwillen, sich damit zu beschäftigen. In einer Nische meiner Arbeit wurde ich zB schon fast bejubelt, weil ich eine Powerpoint erstellen kann und das wurde als absolute Neuheit dargestellt. Ähm ne, gibt's seit über 20 Jahren, wie kann das sein, dass man sich in all der Zeit nie damit beschäftigt hat? Das finde ich dann manchmal auch ein bisschen ärgerlich, ein bisschen Willen und Interesse, sich mit Neuerungen auseinanderzusetzen sollte schon da sein, die Welt verändert sich nun mal.

Also ich könnte jetzt keine der beiden Optionen so klar anklicken. Weil einerseits finde ich es für unsere Generation wirklich ungewöhnlich (bin knapp älter als du), dass es dir so schwer fällt und andererseits denke ich, dass Menschen eben unterschiedlich sind und nicht alle alles gleich gut können. Vielleicht fällt es dir einfach schwerer. Aber ich glaube, es bleibt dir nichts anderes übrig als irgendwie dran zu bleiben und zu üben, sonst fällst du irgendwann ganz raus. Ich arbeite auch im sozialen Bereich und muss auch viel am Smartphone arbeiten (bzw nutze es auch gerne).
 
Abhängigkeiten werden von der Gesellschaft geschaffen.
Diese Entwicklungen können nicht aufgehalten werden.
Entweder man beteiligt sich oder man wird abgehängt.
Beteiligen bedeutet nicht, sich vollständig zu verschreiben, man muss lernen, zu erkennen, was notwendig ist.

Meine Partnerin ist 68, ich bin 71, wir benötigen keine Hilfe bei Formularen, Apps, PC, Laptop und Smartphone. Zum Teil geben wir anderen diese.

Ich kenne Personen in unserem Alter, auch jüngere, die ohne Unterstützung aufgeschmissen sind.

Bekannte saßen zwei Tage im Dunkeln, weil die zentrale Rollladensteuerung nicht funktionierte und sie sich nicht selbst helfen konnten. Manuelle Öffnung gab es nicht, die wäre teurer gewesen.
Inzwischen haben sie das geändert.

Änderungen im Leben sollte man überlegt, mit Bedacht angehen.
 
Ich finde es nicht gut, dass Umgang mit/Nutzung von fortschrittlicher Technik, Digitalisierung, nicht bereits in Elternhäusern, Kindergärten und Schulen selbstverständlich vermittelt wird; wir hinken zu sehr hinterher.
Unsere europäische Welt ist, verglichen mit dem asiatischen Raum, sowieso vorsintflutlich. Sich dem dann trotzdem noch verweigern zu wollen sehe ich kritisch.

Dass Deutschland selbst im europ. Raum nur im Mittelfeld liegt, sagt schon alles.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/digitale-kompetenzen-jugendliche-100.html

Statt Neugierde und Entdeckerfreude gibt es zu oft zu dominante Unsicherheiten und Ängste und daraus resultierende Verweigerungshaltung, Vermeidung.
Wir hängen uns so noch mehr ab.

Z.B. das Deutschland Ticket. Ich habe es davor immer auf Karte gehabt. Da ich aber erst kurzfristig eine Zusage bekommen habe würde die Karte zu spät kommen (März). Es geht nur per App irgendwie früher. Ich habe es jetzt nicht hinbekommen und werde es dann anders lösen müssen. In dem ich Einzelfahrscheine kaufe.

Mehrfach probiert, späterer Zeitpunkt?
Andere Zahlungsart?
Irgendjemand hätte dir schon geholfen, wenn du jemanden fragst.
Dazu muss derjenige nicht diese App nutzen, nur technikaffiner sein als du.

Seit dem letzten Update habe ich jetzt Gemini drauf und ich bekomme es nicht runter.

Gemini hast du in den Einstellungen deaktiviert?
In den Einstellungen kannst du von Gemini auf Google Assistant wechseln.
Wenn du googelst, wie du das umstellen kannst, bekommst du eine Beschreibung.

Ich meine die Gesellschaft oder besser gesagt die Allgemeinheit.

Der dürfte ziemlich egal sein, auf welche Weise du zahlst oder buchst oder womit du klarkommst oder nicht klarkommst.

Wenn es jetzt nur die Option geben würde es so zu machen dann hätte ich kein Problem. Ich lasse es mir auch gerne von anderen zeigen. Der Unterschied ist nur: Ich will nicht ausgeschlossen werden, weil ich es nicht tue oder noch nicht so weit bin.

Wie sollen wir so entscheiden, wann eine Umstellung stattfinden kann?
Wenn auch der Letzte dafür ist?
Es ist nicht gut, dass Menschen abgehängt werden, es muss Übergangszeiten mit alten, vertrauten Alternativen geben. Da machen wir teilweise Fehler, geben diese Zeiten nicht.
Wer diese Übergangsphasen nicht nutzt, um spätestens dann umzusteigen oder sich Hilfe zu besorgen, verursacht sein Problem selbst.
 
Statt Neugierde und Entdeckerfreude gibt es zu oft zu dominante Unsicherheiten und Ängste und daraus resultierende Verweigerungshaltung, Vermeidung.
Wir hängen uns so noch mehr ab.

So ist es. Ich habe mich sehr gefreut über das E-Rezept und nutze die E-Rezept-App von gematik. Abgesehen davon, dass es schon mehr als herausfordernd war, sich da anzumelden, meldet die App mich auch ständig wieder ab.

Und: Die Apotheken können darüber nicht mit mir kommunizieren. Ich habe oft Medikamente, die nicht vorrätig sind, für mich ist es praktisch, wenn ich das E-Rezept direkt an die Apotheke weiterleiten kann. Nur leider sehe ich meistens in der App nicht, ob die Sachen dann tatsächlich da sind. Also nutze ich jetzt doch die App der Apotheke und muss da jedes Mal meine Krankenkassenkarte dranhalten.

Das gibt's doch auch nur in Deutschland, dass so eine App entwickelt wird und dann nur halbwegs funktioniert.
 

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