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Überfordert mit der technischen Entwicklung

Wie gehe ich mit der technischen Entwicklung um?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    14
Da kann man dann nur hoffen, dass einem im höheren Alter jemand zur Verfügung steht, der als "digitaler Assistent" fungiert und einem dabei hilft, denn bislang sehe ich da große Schwierigkeiten für jemanden, der kognitiv oder mental nicht mehr so fit ist, oder vielleicht altersbedingt etwas leichtgläubig wird, etc.

Vielleicht wird das zukünftig auch eine weitere Aufgabe sein, die von Pflegekräften übernommen werden muss, wenn es die Pflegebedürftigen selbst nicht mehr hinbekommen. Sonst kann man womöglich nicht einmal mehr einen Arzt konsultieren, wenn dies nicht ohne App und digitaler Verifizierung möglich ist.
Das wäre aber denn mit den Dingen in Papierform auch nicht anders , wenn jemand mental nicht mehr fit ist.
 
Das wäre aber denn mit den Dingen in Papierform auch nicht anders , wenn jemand mental nicht mehr fit ist.
Also, einen Brief aus dem Umschlag zu ziehen, zu lesen und ggf. etwas zu unterschreiben, das kriegt meine Mutter noch hin. Aber sich in einem Portal mit Zweifaktorauthentifizierung anzumelden, sich ein Dokument herunterzuladen und digital zu reagieren, das dürfte doch deutlich schwieriger sein.

Wie gesagt, ich kriege es ja live jede Woche mit, was jemand mit kognitiven und physischen Einschränkungen noch selbst machen kann und was nicht. Da ist so ein Brief in Papierform oder eine Versicherungskarte aus Plastik halt doch irgendwie einfacher zu bedienen. Zumindest nehme ich das so wahr.
 
Also, einen Brief aus dem Umschlag zu ziehen, zu lesen und ggf. etwas zu unterschreiben, das kriegt meine Mutter noch hin. Aber sich in einem Portal mit Zweifaktorauthentifizierung anzumelden, sich ein Dokument herunterzuladen und digital zu reagieren, das dürfte doch deutlich schwieriger sein.
Einen Antrag in Papierform auszufüllen bekommt auch keiner mehr hin, der mental nicht mehr fit und auf der Höhe ist.

Auch der braucht da Hilfe.

Und was zu unterschreiben ist klar kein Problem, aber wenn jemand mental nicht mehr auf der Höhe ist erfasst er eventuell nicht mehr was er unterschreibt und dann wird es gefährlich.
 
Einen Antrag in Papierform auszufüllen bekommt auch keiner mehr hin, der mental nicht mehr fit und auf der Höhe ist.
Vielleicht magst du mir ausnahmsweise mal selbst überlassen, wie ich die Sache jede Woche wahrnehme, wie meine Mutter reagiert, was sie noch selbst kann und woran sie garantiert scheitern würde.

Nimm es doch einfach mal so hin, dass es zumindest in dem von mir beobachteten Fall so ist.
 
Vielleicht magst du mir ausnahmsweise mal selbst überlassen, wie ich die Sache jede Woche wahrnehme, wie meine Mutter reagiert, was sie noch selbst kann und woran sie garantiert scheitern würde.

Nimm es doch einfach mal so hin, dass es zumindest in dem von mir beobachteten Fall so ist.
Natürlich sind die Menschen verschieden.
Manche brauchen hier Hilfe und andere da.
Meine Eltern zum Beispiel kommen mit sowas tiptop zurecht, was wiederum bedeutet, dass es nicht für alle älteren Menschen schwierig ist.
 
Da kann man dann nur hoffen, dass einem im höheren Alter jemand zur Verfügung steht, der als "digitaler Assistent" fungiert und einem dabei hilft, denn bislang sehe ich da große Schwierigkeiten für jemanden, der kognitiv oder mental nicht mehr so fit ist, oder vielleicht altersbedingt etwas leichtgläubig wird, etc.

Vielleicht wird das zukünftig auch eine weitere Aufgabe sein, die von Pflegekräften übernommen werden muss, wenn es die Pflegebedürftigen selbst nicht mehr hinbekommen. Sonst kann man womöglich nicht einmal mehr einen Arzt konsultieren, wenn dies nicht ohne App und digitaler Verifizierung möglich ist.

Wenn man aber doch jetzt mit dem Smartphone (und allgemein Technik) gut zurechtkommt, dann braucht man ja jetzt nur dranzubleiben.

Problematisch war es in der Generation meiner Eltern, die haben alles, was mit Computern oder Handys, ganz zu schweigen von Smartphones, zu tun hat, von vornherein abgelehnt und sich geweigert, sich damit zu befassen. Ja, es gibt auch 90-jährige, die es können, aber vielleicht nicht so viele.
 
Hi Kareena,
an deiner Stelle würde ich mich mal unterschwellig mit dem Thema beschäftigen.
Du musst ja jetzt nicht ALLES mit dem Handy und Apps machen, aber einfach mal was ausprobieren, damit man mal sieht, wie das geht, und um vielleicht festzustellen "hey, das ist ja echt kein Hexenwerk".

Du bist ja noch recht jung, also wirst wohl noch die nächsten 50-60 Jahre technische Entwicklung miterleben, und da lohnt es sich denke schon, wenn man in jungen Jahren damit anfängt sich damit auseinanderzusetzen, bevor man mit 70 Jahren, wenn es vielleicht tatsächlich keine Alternative mehr gibt, vor dem ganzen Bums steht und so gar nicht weiß, wie der Hase läuft.

Ich beneide die älteren Leute, die das aus ihrer Jugend so gar nicht kennen, und eventuell auch keine Enkel haben, die mal eben helfen könnten, überhaupt nicht und finde in dieser Übergangszeit in der wir gerade sind , sollte es für solche Leute, auf jeden Fall noch die Oldschool-Möglichkeiten geben, und noch gibt es sie ja auch meist.

Aber man merkt eben schon, es geht immer mehr Richtung Digitalisierung und irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, da sind alle älteren Menschen, die es noch anders kennen, nicht mehr unter uns, und dann wird denke ich auch recht schnell der Punkt kommen, wo man dann sagt "Okay, jetzt sind nur noch Generationen da, die kennen Handy , Apps und Co seit der Grundschule, da brauchen wir dann auch nicht mehr die alten Alternativen anbieten."
Von daher würde ich es nutzen, dass du JETZT die Zeit hast, in die Sache step by step reinzuwachsen.

Hast du irgendeinen Verwandten, Bekannten, der sich mit dem Kram auskennt, und den du ab und fragen kannst, ob er dir einfach mal was zeigt.
Musst ja nicht gleich Profi werden, aber einfach mal just for fun ein paar Sachen ausprobieren.
 

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