Die Bibel ist (bei den Christen) das einzige handfeste "Zeugnis" einer möglichen Existenz Gottes.
Was anderes gibt es nicht.
Wenn du dich nicht daran hältst, woran dann, ....alleine auf dein Bauchgefühl?
Das ist sehr subjektiv, bei jedem unterschiedlich wie du zugeben musst, wie kannst du da sagen dass du bekehrt wurdest und nun rein nach dem Willen Gottes lebst, alleine daher weil du GLAUBST bekehrt worden zu sein.
Jeder empfindet anders, jeder ist unterschiedlich, du kannst nicht davon ausgehen, dass deine glauben zu wissen wie der Glaube funktioniert, der (einzig) richtige ist.
Du glaubst felsenfest daran, der Moslem felsenfest an Allah, und der Bauer Huber felsenfest an seine Kuh Mitzi....na, was ist jetzt der richtige Glaube?
Ein Widerspruch.
Man soll der Bibel nicht widersprechen, macht es aber tagtäglich.
Jesus bewirkt diesen Gehorsam, also glaubt er selber nicht mehr daran was damals als Bibel geschrieben wurde? Denn er erzählt dir ja auch nicht, trage ein Kopftuch, oder lasse deine Haare lang wachsen als Frau, und als Mann schneide sie kurz, ansonsten ist das verwerflich....
Oder?
Vielen Dank, asdfjklö, wirklich sehr scharfsinnig!
Genau das ist das Problem, wenn "Christen" anfangen, die Bibel in Frage zu stellen und das dann auch noch mit eigenen Eingebungen begründen wollen. Der Geist Gottes würde aber
niemals die Bibel in Frage stellen, noch nicht mal ein klitzekleines Wort, da es die absolute Grundlage für die Christen ist, und dort auch wiederholt festgestellt wird, daß eben
dieses Wort durch
den Geist Gottes geleitet von Menschen aufgeschrieben wurde.
Würde der Geist Gottes also andere Aussagen machen, dann müsste sich Gott selbst in Frage stellen, was er aber nicht tut.. Stattdessen sollten die "Eingebungen" in Frage gestellt werden! Was man dann dazu aufführen sollte, ist folgendes:
"...Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts." (2.Kor 11,14)
"Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden.
Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist."(Eph 2,1-2)
Das sollte sich jeder Christ genau merken, daß nämlich solche "geistlichen Eingebungen", sofern sie auch nur
im geringsten Gottes Wort widersprechen,
garantiert nicht von Gott sind, sondern von dem "Fürsten der Welt", jenem, der auch "Satan" genannt wird, ein ehemaliger hochgestellter Engel Gottes.
Jesus bewirkt ebenso keinen Gehorsam, der Gottes Wort widerspricht. Er hat sich stets daran gehalten, was dort steht. Und er hat betont, daß es verlässlich ist. Wiederholt hat er vorwurfsvoll gefragt: "Habt ihr denn nicht gelesen....?", wenn die Menschen etwas nicht wussten, das in Gottes Wort steht.
Diese Eigenständigkeiten sind auch die Ursache für vielen Differenzen. Weil sich sehr viele das Wort Gottes so zurechtinterpretieren (meint: biegen), wie sie es gerne hätten. Aber wenn man da genau nachsieht, wird sich das dort nicht finden lassen, ohne daß es in deutlichem Widerspruch steht.
Und wenn nur manche Stellen scheinbar zutreffen, und andere klar widersprechen, dann ist das auch nicht rechtens, weil man dann garantiert was falsch verstanden hat. Dann muß man weiter nachforschen, bis man es rausgefunden hat. Wie gesagt: Gottes Wort arbeitet auch mit dem Textzusammenhang aller Schriften.
Übrigens steht in der Bibel nicht, daß die Frau ein Kopftuch tragen soll. Sie soll nur
zum Gebet und bei prophetischen Reden offene lange Haare tragen. Also nicht zusammengebunden. Als natürlicher Schleier. Steht in:
1.Korinther 11,1-16 hier nochmal
eine andere Übersetzung zum Vergleich. Auch
hier diverse zum vergleichen. Man beachte Vers 15:
"Haar anstatt eines Schleiers" Verstehst Du? Anders gibt das keinen Sinn.
Begründet wird es mit der Unterordnung unter den Mann (was auch an vielen anderen Stellen betont wird), worüber die Engel wachen (Vers 10). Sie wachen darüber, weil es Gottes Ordnung ist. (Siehe auch Vers 3.) und weil über jede Gemeinde separate Engel wachen (vgl. Offenb. 2). Übrigens hat auch jeder Mensch einen oder mehrere Engel, die auf ihn aufpassen. (Matth. 18,10; Apostelg. 12,15) Das nur zur weiteren Erläuterung.
Zitat von Lena7:
Und natürlich gibt es auch unterschiedliche Christen , die auch verschiedene Dinge in der Bibel unterschiedlich sehen. Die Hauptsache ist aber, das der Mittelpunkt, das Evangelium bei jedem die wichtigste Grundlage ist.
Das reicht aber eindeutig nicht. Daß man zunächst mal ein paar wenige Dinge unterschiedlich praktiziert, z.B. aufgrund separierter Gemeinden ist für mich verständlich und nachvollziehbar, weil menschlich. Daß man sich da aber nicht einigen kann, und nicht zur Wahrheit findet, wenn man einem Irrtum unterliegt, das hat nichts mit "Christ" zu tun und ist nicht christlich, sondern etwas damit, daß die Menschen einfach nicht annehmen wollen, was in Gottes Wort steht. Und sich auch gar nicht mehr ausreichend damit beschäftigen. Stattdessen vertrauen sie munter darauf, was der Pastor am Sonntag so nettes erzählt. Der nimmt dann oftmals 2-5 Bibelverse und macht 2-4 Seiten Text daraus. An biblischen Begründungen und Bezügen mangelt es dann noch und nöcher, statt dessen finden sich Bilder, Geschichten, Vergleiche, und was weiß ich noch alles darin. Am Ende finden es die meisten toll, aber wo die Irrlehren versteckt waren, das wissen die wenigsten. Und das ist ein ernstes Problem, wo doch eindeutig gesagt ist, daß alles geprüft werden soll, und daß es sehr viele Irrlehrer überall gibt. Es scheitert wirklich an der Liebe zur Wahrheit, die nur noch bei den wenigsten zu finden ist. Bei Christen ist sie aber zu finden, die liebe zur Wahrheit, denn Gott selbst ist Wahrheit. Wo sie nicht ist, da sind auch keine Christen. Näheres dazu
hier.
..."sie gehen verloren, weil sie sich der Liebe zur Wahrheit verschlossen haben, durch die sie gerettet werden sollten.
Darum lässt Gott sie der Macht des Irrtums verfallen, sodass sie der Lüge glauben;
denn alle müssen gerichtet werden, die nicht der Wahrheit geglaubt, sondern die Ungerechtigkeit geliebt haben."
(2.Thessal. 2,10-12)