• Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

An Gott glauben?

  • Starter*in Starter*in Pasquale
  • Datum Start Datum Start
Das versuchte ich mit dieser Aussage "Man sollte sich auf das besinnen, was wesentlich ist: Gott selbst. Und die Liebe, die Christus immer wieder als oberstes Gebot gepredigt hat." ja auch zu sagen. Auch wenn ich da im Christentum bin, aber das oberste Gebot war die Liebe. Und die ist ja niemals Mist.
An diesem Punkt sind, soweit wie ich es gelesen habe, alle großen Religionen gleichgesinnt. Alle Religionen haben Gebote die Liebe zum Nächsten, Liebe zu sich selbst, Liebe zu seinen Feinden empfehlen. (ich schreibe empfehlen weil ich Gebote als Lebensrichtlinien verstehe, die dazu dienen unbeschadet zu leben.)
Ich halte nicht viel von der Lehre zu der das Christentum gemacht wurde. Tausende, Millionen Menschen plappern oftmals ein und das Selbe daher weil es ihnen gelehrt wurde und sie darüber was sie da denken nie oder selten in Frage gestellt haben. Wieviele von ihnen haben ihre Tora, Bibel, Koran oder wie sie auch alle heißen wirklich gelesen und ihre eigene Erkenntnis daraus gezogen? Es ist für mich schon erschreckend wenn ein Christ mit vollster Überzeugung sagt das eine Frau kein Apostel sein darf obwohl die wörtliche Übersetzung des Wortes "Jünger Jesu" sowie "Gesandter, Botschafter" bedeutet und alle Christen aufgerufen sind ihren Glauben zu verkünden und die Urgemeinden offentsichtlich Frauen als Gemeindevorsteher hatten und wir Christen uns normalerweise an den Urgemeinden orientieren sollten.
Genauso erschreckend ist es für mich wenn ich lese das ein Moslem sagt das sich eine Frau lieber schön um die drei K´s kümmern soll und dumm gehalten werden muss obwohl im Koran steht das sie reiten, streiten und den Koran kennen können soll.

Gott ist kein Mist, allerdings die Auslegungen der Menschen der Lehren die auf Gott hinweisen.

Kanja
 
Seid ihr so nett und erklärt einen Atheisten wie mir, woher ihr so genau wisst, was Gott ist und wofür er steht?
 
Hallo 🙂,

EuFrank meinte:
Man sollte zwischen dem Gottesbegriff und dem historischen Christentum unterscheiden.
EuFrank meinte:
Ich sehe ansonsten häufig den logischen Fehlschluss: Weil das Christentum Mist war, ist es Gott auch.

So wollte ich das nicht rüberbringen. Ich sprach von der Akzeptanz der Frau und Nohope hat dafür eine Überleitung zum Christumtum gebracht, das ich vorher nicht erwähnt hatte.

Ich möchte mit diesem Zitat sagen, dass ich es offen gesprochen sehr mies finde, die Frau "Ehebruch" begehen zu lassen und damit zu "verdammen" wenn der Mann sich scheiden lässt oder sie heiratet nachdem sie geschieden war. Ich kann da keine Gleichberechtigung erkennen.

Du sagst, dass du einige Auslegungen nicht unterstützen kannst? Nun gut, dieses Zitat ist aber keine Auslegung sondern eben ein... Zitat.
Ja, die Basis ist das Glaubensbekenntnis:

Glaubensbekenntnis (quelle=wiki) meinte:
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche/ katholische[1] Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten (wörtlich: des Fleisches)
und das ewige Leben. Amen.

Das Glaubensbekenntnis ist nach meinem wissenstand auch nicht in der Bibel aufgeführt, und wurde auch überarbeitet. Es ist quasi eine Auslegung der heiligen Schrift.
... wenn du an die heilige katholische/christiliche Kirche glaubst glaubst du dann nicht auch an die ganzen Veröffentlichungen?
Glaubst du wörtwortlich daran?

Kanja meinte:
Wieviele von ihnen haben ihre Tora, Bibel, Koran oder wie sie auch alle heißen wirklich gelesen und ihre eigene Erkenntnis daraus gezogen?
... ja die Bibel haben tatsächlich nur sehr wenige gelesen. Ich mache mich manchmal dran, reg mich aber wohl zu sehr auf und legs wieder weg *inkonsequent* 😱😱 Das hatte ich auch nochmal vor 😎 Da mich das Thema brennend interessiert.
Ich denke schon,dass ein Christ der sich wirklich als Christ bezeichnet die Bibel gelesen haben sollte, und zwar mit Verstand.
Wie jeder sie dann für sich interpretiert mag seine Sache sein.
Als ich noch an Gott glaubte, habe ich die Bibel auch interpretiert und mir -offen gesagt- die nettesten Stellen herausgesucht.
Aber ich denke nicht, dass man das bei einem glauben kann... Wenn ich Christ bin, bin ich Christ und glaub auch dran auch an die Stellen die für mich nicht so Sinn geben. Oder ich sage ich beziehe mich auf die christiliche Lehre in einigen Punkten. Haarspalterei? Ja vll aber ich finde das wichtig - irgendwie 🙄

Ich hoffe der Threatsteller äußert sich nochmal hier zu der Diskussion, da das ganze sehr ins Christentum abdriftet... vll sollten wir einen neuen Threat aufmachen?

Viele liebe Grüße und ich schließe mich Dr. House Frage an in dem Sinne: Wer ist Gott, und welche Macht hat er?
whisperer
 
Hallo whisperer

Hätest du meinen Anfangs Beitrag, gelesen wüstest du das ist nicht mehr meine Baustelle. Darin schreibe ich warum ich an Gott glaube, ohne irgend eine Religion zu praktizieren. Gott ist für mich die Liebe und Güte Religionen aber führen Kriege und morden Menschen Aus Machtgier Und Profitgier dazu ist kein zugehöriger Beitrag geschrieben worden. Man zweifelt Gott nur an und beschimft ihn auf das übelste. Für mich ist das eine andere Sprache dan könnte ich genausogut Tieren Latein beibringen wollen. Das was jetzt diskutiert wirrt das hat nichts mit mir zu tun ich hoffe du verstehst das ich mich nicht mehr äußern möchte. Ich Pflege nicht an jemanden vorbeizudiskutieren.

L.G. Pasquale
 
Hallo whisperer

Hätest du meinen Anfangs Beitrag, gelesen wüstest du das ist nicht mehr meine Baustelle. Darin schreibe ich warum ich an Gott glaube, ohne irgend eine Religion zu praktizieren. Gott ist für mich die Liebe und Güte Religionen aber führen Kriege und morden Menschen Aus Machtgier Und Profitgier dazu ist kein zugehöriger Beitrag geschrieben worden. Man zweifelt Gott nur an und beschimft ihn auf das übelste. Für mich ist das eine andere Sprache dan könnte ich genausogut Tieren Latein beibringen wollen. Das was jetzt diskutiert wirrt das hat nichts mit mir zu tun ich hoffe du verstehst das ich mich nicht mehr äußern möchte. Ich Pflege nicht an jemanden vorbeizudiskutieren.

L.G. Pasquale

Ich zitiere mich mal selbst....

Seid ihr so nett und erklärt einen Atheisten wie mir, woher ihr so genau wisst, was Gott ist und wofür er steht?
 
Ich zitiere mich mal selbst....

Hallo Dock

Gott kann man nicht erklären, nicht suche und auch nicht finden Gott kann man nur erfahren wenn man reines Herzens ist. Da es keine Rolle spielt wer was auf der Erden erreicht und So wie der Kaiser oder Bettler für Gott Gleich sind im Jenseits nach dem ableben eines Menschen zählen für Gut nur die Guten Taten von jeden einzelne dan aber auch nur dann erfährt man Gott seine Liebe und seine Güte. Die Liebe ist die Stärkste Macht.

Und es schmerzt mich wen dumme unwissende Menschen sich über Gott in dieser weise Äußern das ist nicht mein Ding. Das tut man noch nicht einmal einen Menschen gegenüber den man nicht kennt. Ich bedauere es zutiefst, diesen Beitrag hier reingeschrieben zu haben. und damit Menschen die möglichkein gegeben zu habe sich so abfällig über das alles was ist und als Gott bezeichnet wird zu äußern.

L.G. Pasquale
 
hi pasquale!

Diese Arroganz besaß ich auch früher, auch ich war so von mir überzeugt.
Im Leben kann sich viele schnell ändern, dann wird man schnell kleinlaut und bescheiden. Wen du wüsstest wie einfältig wir Menschlein im Grunde sind, wir sind nicht der Mittelpunkt des Universums. Das zu erfahren wird dir wohl nicht erspart bleiben.

darf ich dir stellvertretend für die forumsleitung hiermit das goldene schumi-kinn für den eigentorverdächtigsten gebrauch des wörtchens "arroganz" verleihen? 😉

lustigerweise kenne ich jemanden, der fast exakt so salbungsvoll wie du über seine bekehrung zum atheismus spricht (er ist anfang 70). gibt ja genügend leute, die als atheisten sterben. waren die nicht kleinlaut und bescheiden genug?

ich persönlich halte mich weder für kleinlaut noch für bescheiden, auch nicht für den mittelpunkt der welt (obwohl sie sich manchmal um mich dreht, häufig sonntagmorgens um 4) und nur für mäßig einfältig. ich weiß, daß man seine meinungen und standpunkte mit wachsender erfahrung ändern kann, halte es aber für sehr unwahrscheinlich, daß auch eine sehr extreme erfahrung mich zur religiosität bekehren könnte. dazu ist der atheismus im laufe meines bisherigen lebens viel zu sehr ein selbstverständlicher bestandteil meiner persönlichkeit geworden. er ist mein glaube, wenn du so willst, denn m.m.n. ist es unmöglich, nicht an irgendwas zu glauben.

die verlockung des glaubens ist doch immer dann besonders groß, wenn man etwas nicht weiß, oder? früher, als das wissen der menschen über die natur und auch über ihr eigenes wesen noch geringer war, waren sie weit gläubiger als heute - die krichen nannten das dann gerne "aberglaube", aber im prinzip waren die geister, trolle und dämonen ebenso wie der institutionell geförderte chefgott manifestationen des nichtwissens, "joker" des gehirns und des kollektivbewußtseins (heute vergleichbar mit sog. "urban legends"). mit der zeit und zunehmendem wissen verschwanden die meisten, nur die am stärksten von ihren interessengruppen geförderten "joker" blieben übrig. so gesehen sind auch götter einer evolution unterworfen, die sich den umständen ihres lebensraumes (den menschlichen gehirnen) anpassen muß 😉.

das habitat des jokers wird mit zunehmendem wissen also kleiner. solange wir nicht viel über die anfänge des universums wissen (bzw. solange das, was darüber bekannt ist, entweder für nichtexperten zu schwer verständlich ist, weil quanten drin vorkommen, oder aber weil urban legends und joker für das menschliche durchschnittshirn einfach "leckerer" zu konsumieren sind), hat gott seinen platz, da man einfach sagen kann "wie sonst soll man es erklären?" daß das eine ziemlich alberne rhetorische frage ist, merkt man spätestens in dem moment, wo man den joker (gott) einmal in die rechnung einfügt und dann wieder rausnimmt: ups, da ändert sich ja gar nichts! erst weiß man nicht, was vor dem universum war, dann setzt man den joker ein und weiß halt nicht, was vor dem joker war.

vermutlich ist das konzept "glaube", ähnlich wie das konzept "sinn" einfach eine bestimmte fähigkeit, die das hirn besitzt. mit welchem inhalt sie dann konkret gefüllt wird ist fast egal, hat darkside ja auch ganz gut beschrieben. hat wohl irgendwas mit der überlebensnotwendigen fähigkeit zu tun, muster erkennen zu können.

es ist übrigens sehr spaßig, wie "mehrheitsbedürftig" so ein glaube ist, um als normal akzeptiert zu werden.
genaugenommen ist es ja egal, wie man den joker seiner wahl zu nennen beliebt. gott, allah, manitu, fliegendes spaghettimonster. nur: wenn hie rirgendjemand ernsthaft (und nicht zb. im rahmen irgendwelcher germanischer jugendgruppenbewegungen o.ä.) an odin und thor glauben würde und diese genauso verehren/anbeten würde wie moslems und christen ihren gott, dann würde man ihn, wenn nicht für geistig verwirrt, doch zumindest für etwas schräg halten. wohingegen der mainstream-gottesglaube zwar keinen deut rationaler ist, aber da so viele daran glauben, wird der gläubige als normal akzeptiert. und vermutlich ist das gar nicht mal falsch, denn normalität (geistige solche) kann man durchaus mit der bereitschaft zu abweichendem verhalten beschreiben, aber das würde jetzt zu weit führen 😉.

dies waren ein paar unlizensierte und kostenfrei verfügbare theologische überlegungen von
denYo
 
Hallo Pasqual,

ok ich wusste nicht, dass es dir überhaupt nicht recht war dass wir bei der Diskussion weitergeschweift sind.
Ich mache einen andceren Threat auf sry.
Sonst bleibe ich weiterhin bei der Meinung die ich vorher schon äußerte. (Ich war die erste die auf dein Anfangsposting geschrieben hat, also werd ichs wohl gelesen haben 😉)
Ich finde es ist einfach eine Diskussion entstanden, was daran schlecht oder gut ist - weiß ich nicht 😉
gruß
 
Meine persönliche Gottesbegegnung, also das Ereignis, wo mir so richtig bewusst wurde, dass Er mich liebt und irgendwo eine reale Person ist, hatte ich drei Tage, nachdem ich den Termin zum Übertritt zur katholischen Kirche bereits festgelegt hatte.

Völlig unabhängig davon also. Das eine hat absolut nichts mit dem anderen zu tun.

Aber natürlich hat mich das dann darin bestätigt, dass das, was ich tat, so richtig war.

Kannst Du das zumindest verstehen, Pasquale?!
 
Versteh ich es also richtig, das ihr alle "Gott" erfahren habt und seine Liebe gespürt? Dann frag ich mich, warum erfahre ich Gott nicht und spüre auch nicht seine Liebe?
Mag Gott mich nicht? Bin ich ihm unwichtig? Hasst er mich?
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.
      Oben