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Arbeitskollegin akzeptiert meine Erkrankung nicht

Es gab vor ein paar Tagen einen Vorfall und seitdem bekomme ich Panikattacken, wenn ich alleine Öffis fahren soll.

Wenn sich das nicht zeitnah legt, solltest du dich um psychotherapeutische Behandlung bemühen und einen Psychiater hinzuziehen.
Lässt sich das nicht auflösen, wirst du bestimmt ein Attest bekommen können.

Ich habe keinen Rollstuhl.

Das sollte lösbar sein?
Wenn ein Rollator oder ein Rollstuhl Mobilität und Arbeiten sicherer und leichter gestalten würde, könnte ein solches Hilfsmittel verordnet werden.
 
Oh Mann, dieses Forum.und manche Antworten hier zeigen mir, dass Beeinträchtigen durch Krankheit, Behinderung usw. auch von vielen Forummmitgliedern als nicht akzeptabel gesehen werten.

In der Gesellschaft, in der Arbeitswelt.

Da gilt nur absolutes Funktionieren und absolute Leistungsfähigkeit.

Das macht mich traurig.
 
Wahrscheinlich wegen dem Gleichgewicht, nehm ich an.
Das stell ich mir auch sehr schwierig vor in den vollgestopften Öffis.

Ich bin mit einem Bein zwischen Bahn und Bahnsteig gerutscht. Die Leute um mich herum wurden dann auch etwas hektisch. Zwei Männer haben mich hochgezogen und alle anderen dafür gesorgt, dass die Bahn nicht weiterfährt.
 
Das macht Panik...

Hab so etwas auch erlebt, nur aus anderer Perspektive. Ich stand mit meinem Rad in der Bahn, als sich gerade die Türen schlossen. Eine Frau wollte noch unbedingt rein zwischen die sich schließenden Türen. Die gingen zwar auf, doch sie saß auf dem Bahnsteig mit beiden Beinen über der Bahnsteigkante.

Ich war derart granatenmäßig geschockt, dass ich nur noch die Notbremse ziehen konnte. Ansonsten wie gelähmt, ähnlich wie die Frau. Andere Passanten haben ihr dann hochgeholfen. Und dann kam auch der Zugführer, der wissen wollte , ob ich die Notbremse gezogen hätte. Insgesamt ist alles gut gegangen, doch der Schreck hat tief gesessen, und bestimmt nicht nur bei mir.
 
Es ist wirklich schade, dass ein 4- oder 6-Augen-Gespräch keine Wirkung erzielen würde. Die Kollegin ist definitiv ein Problem und hat klar eine Grenze überschritten mit der Beleidigung, die sich niemand gefallen lassen muss.

Aber es wird nichts drum herumkommen, dass man erstmal weiter zusammenarbeiten wird, selbst wenn du im HO arbeitest. Natürlich hilft dir das in deinem alltäglichen Leben und reduziert den Stress, den die Kollegin verursacht. Aber im Endeffekt müsst ihr euch trotzdem die Aufgaben teilen und regelmäßig im Kontakt sein.

Gleichzeitig ist auch die Frage, ob es förderlich ist, wenn du nur im HO bist, besonders wenn du Panikattacken hast. Ich meine das wirklich gut, weil ich mich zumindest mit PAs auskenne. Aber wenn du jetzt anfängst, dich mehr und mehr Zuhause aufzuhalten, hilft dir das mit deiner Erkrankung nicht, weder physisch noch psychisch.
 
Immerhin wurde dir geholfen. Ist auch was wert.

Ich kann aber gut verstehen, dass dir das richtig Angst macht.
Es ist wirklich schade, dass ein 4- oder 6-Augen-Gespräch keine Wirkung erzielen würde. Die Kollegin ist definitiv ein Problem und hat klar eine Grenze überschritten mit der Beleidigung, die sich niemand gefallen lassen muss.

Aber es wird nichts drum herumkommen, dass man erstmal weiter zusammenarbeiten wird, selbst wenn du im HO arbeitest. Natürlich hilft dir das in deinem alltäglichen Leben und reduziert den Stress, den die Kollegin verursacht. Aber im Endeffekt müsst ihr euch trotzdem die Aufgaben teilen und regelmäßig im Kontakt sein.

Gleichzeitig ist auch die Frage, ob es förderlich ist, wenn du nur im HO bist, besonders wenn du Panikattacken hast. Ich meine das wirklich gut, weil ich mich zumindest mit PAs auskenne. Aber wenn du jetzt anfängst, dich mehr und mehr Zuhause aufzuhalten, hilft dir das mit deiner Erkrankung nicht, weder physisch noch psychisch.

Ich hatte vorher noch nie eine Panikattacke. Die erste als ich im RTW auf dem Weg ins Krankenhaus war. Und seitdem lösen unterschiedliche Situation ziemlich schnell solche Attacken aus.

Ich will mich auch gar nicht zuhause einsperren. Wenn ich aber privat unterwegs bin, dann kann ich alles besser gestalten. Ich muss dann nicht alleine los usw. Und vor allem muss ich dann am Tag keinen 1,5 Stunden Fußmarsch machen, der mir 100% meiner Energie kostet.
 
Das muss ein ziemlich traumatischen Erlebnis gewesen sein.

Wie kommst du zurzeit zur Arbeit? Bringt dein Partner dich hin und holt dich immer ab?

Kann dir dein Hausarzt ggf etwas bescheinigen für eine Gehilfe, bzw. Rollstuhl?
 

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