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Ängste vor der Zukunft

Ein Altenheim kommt für mich/uns nicht infrage, @Marisol hat es deutlich dargelegt.
Für mich auch nicht, aber ich frage mich, wenn man so krank/gehbehindert etc. pp ist, wie man seine Pflege organisieren kann, vor allem im Hinblick darauf, dass nicht jeder die finanziellen Mittel zur Verfügung hat, sich entsprechende adäquate private Hilfe zu leisten. Ja, es gibt Pflegedienste, aber leider sehe ich da auch nur Pflege im Minutentakt. Was macht ein hilfsbedürftiger Mensch die restlichen 11 1/2 Stunden am Tag (und in der Nacht)?
 
Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht sowie Bankvollmacht für meinen Sohn sind erledigt. Meine Kinder wissen, wo und wie ich beerdigt werden will und wo das Geld dafür ist.

Ich habe ihnen gesagt, dass sie mich in ein Heim bringen dürfen, wenn sie sehen, dass es anders nicht mehr geht.

Man kann über Altenheime schimpfen, dennoch gibt es manchmal keine andere Lösung.

Ich hoffe, ich werde nicht dement. Mit körperlichem Verfall bin ich konfrontiert, das werde ich aushalten (müssen).
 
Für mich auch nicht, aber ich frage mich, wenn man so krank/gehbehindert etc. pp ist, wie man seine Pflege organisieren kann, vor allem im Hinblick darauf, dass nicht jeder die finanziellen Mittel zur Verfügung hat, sich entsprechende adäquate private Hilfe zu leisten. Ja, es gibt Pflegedienste, aber leider sehe ich da auch nur Pflege im Minutentakt. Was macht ein hilfsbedürftiger Mensch die restlichen 11 1/2 Stunden am Tag (und in der Nacht)?

Naja, wenn man die Lagerstätte vor dem Friedhof nicht möchte, anderes nicht finanzieren kann, oder ganz allgemein Schnerz oder was immer nicht ertragen möchte, gibt's noch einen Weg, aber ob der hier diskutiert werden sollte?
 
Naja, wenn man die Lagerstätte vor dem Friedhof nicht möchte, anderes nicht finanzieren kann, oder ganz allgemein Schnerz oder was immer nicht ertragen möchte, gibt's noch einen Weg, aber ob der hier diskutiert werden sollte?
Nein, sicher nicht. Ich persönlich habe für den Fall vorgesorgt, aber dazu muss ich physisch und im Kopf dann noch in der Lage sein.
 
Man kann über Altenheime schimpfen, dennoch gibt es manchmal keine andere Lösung.
Ich habe mal am Empfang eines sehr gediegenen Seniorenheimes gearbeitet. Ich kann nur bestätigen was @Marisol schreibt. Ausnahmslos alle Patienten wurden u.a. mit Antidepressiva in hohen Dosen "behandelt". Der Heimarzt kam 1 x die Woche und brachte einen Packen Rezepte mit, ohne die Patienten jemals aufgesucht zu haben. Selbst die Pflegerinnen meinten, dass sie niemals ihre Eltern in dieses/ein Heim bringen würden.
 
Ich habe mal am Empfang eines sehr gediegenen Seniorenheimes gearbeitet. Ich kann nur bestätigen was @Marisol schreibt. Ausnahmslos alle Patienten wurden u.a. mit Antidepressiva in hohen Dosen "behandelt". Der Heimarzt kam 1 x die Woche und brachte einen Packen Rezepte mit, ohne die Patienten jemals aufgesucht zu haben. Selbst die Pflegerinnen meinten, dass sie niemals ihre Eltern in dieses/ein Heim bringen würden.

Mein Vater ist seit 1,5 Jahren in einem Altenheim. Es ist sicher nicht perfekt. Aber: Es geht ihm besser als daheim. Er ist noch fit genug, um an den Veranstaltungen teilzunehmen und im Sommer in den hauseigenen Garten zu gehen.

Der Hausarzt kommt einmal pro Woche zu ihm.

Da mein Vater privat versichert ist, bekomme ich alle Rechnungen und Rezepte.
Falls er Antidepressiva bekommt, zahlt die wohl jemand anders.
 
Ein Altenheim kommt für mich/uns nicht infrage, @Marisol hat es deutlich dargelegt.
Mit einem festen/starken Willen kann man vieles aushalten und überstehen.
Ansonsten muss man entsprechende Konsequenzen in Kauf nehmen und das Beste aus der Situation machen.
Amen !

Ich bin 8 Jahre über die Gemeinde als Ehrenamtlicher in Altenheimen aus und ein gegangen. Auch ausserhalb dessen als Besucher viele Jahre und das was ich gesehen, erlebt habe, ist der Grund, warum ich, nicht da hin will, wenn eben möglich da nicht hin muss. Ich kann gar nicht zählen, wieviel Leute mit Antideprresiva ruhig gestellt waren, die ich vorher kannte, und nachher als fremde erlebt habe.

Also Giulia, jetzt Verantwortung übernehmen und selbst vorsorgen. Schauen wie kann ich meine Selbständigkeit und Freiheit möglichst lange erhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Vater ist seit 1,5 Jahren in einem Altenheim. Es ist sicher nicht perfekt. Aber: Es geht ihm besser als daheim. Er ist noch fit genug, um an den Veranstaltungen teilzunehmen und im Sommer in den hauseigenen Garten zu gehen.
Das freut mich, dann ist er noch recht fit. Das ist nicht jeder Bewohner. Privat Versicherte haben wahrscheinlich auch einige Vorteile.

Ich will auch gar nicht Seniorenheime allgemein verunglimpfen (und habe Hochachtung für die Pflegekräfte), ich kann nur für mich sprechen, dass ich in keines möchte.
 

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