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Ich kenne mein Kind nicht.

Man mag Verständnis haben für dich @Sonnenblume84. Dass du dein Kind nicht wolltest, war deine Entscheidung. Was daraus folgerte, war für deine Tochter die Hölle. Ihr Schmerz geht aus ihrem Brief deutlich hervor und auch ihr Wunsch, dass du sie in Ruhe lassen sollst.

Wenn du 21 Jahre lang nichts für deine Tochter tun wolltest, dann sei jetzt so fair, sie in Frieden zu lassen.
Ich muss @Shorn zustimmen, deine Tochter braucht keinen Tag und auch keine Jahre mehr, das ist Wunschdenken und Schönrederei.
Finde dich damit ab, so wie deine Tochter sich auch damit abfinden musste, dass ihre Mutter sie nicht wollte.
 
Vielleicht ist es für dich gut, wenn du einen Brief schreibst und ihr erklärst, warum du so gehandelt hast, dann aber ohne die Erwartung, dass sie sich meldet und davon auch nichts schreiben. Das steht in den Sternen was passieren wird und vielleicht wandert der Brief gleich in den Papierkorb. Für dich kann der Versuch ein Zeichen sein, dass du alles versuchst hast, Kontakt zu bekommen.
 
Vielleicht ist es für dich gut, wenn du einen Brief schreibst und ihr erklärst, warum du so gehandelt hast, dann aber ohne die Erwartung, dass sie sich meldet und davon auch nichts schreiben. Das steht in den Sternen was passieren wird und vielleicht wandert der Brief gleich in den Papierkorb. Für dich kann der Versuch ein Zeichen sein, dass du alles versuchst hast, Kontakt zu bekommen.

Die Ansage der Tochter war unmissverständlich und sollte respektiert werden.Ein weiterer Brief ist nur ein weiter in der Wunde graben und daher Kontraproduktiv.
 
Und der Wunsch deine erste Tochter zu suchen und kennenzulernen kam erst jetzt?
Nach 21 Jahren?

Wie alt sind deine andere Kinder?

Der Wunsch war schon länger da aber ich habe mich nie getraut. Ich wusste erst nicht wie und dann nicht was ich schreiben soll.

Meine jüngeren Kinder sind noch im Grundschulalter.

Anscheinend hat der Vater geheiratet und seine Frau hat sein Kind adoptiert. Offenbar hatte die Tochter eine liebevolle Stiefmutter und ein Zuhause, das ihr Geborgenheit vermitteln konnte. Im Gegensatz zur Stiefmutter wirkt die eigentliche Mutter wie ein Fremdkörper im Fleisch, der nur Schmerz verursacht, aber mit keinerlei positiven Aspekten in Verbindung gebracht wird.

Ja, das mag Sonnenblume schmerzen, aber ehrlich gesagt hat sie dort nichts verloren. Von daher sollte sie auch von weiteren Kontaktbemühungen absehen und die Situation akzeptieren wie sie nun mal ist. Ihr Kind vermisst sie nicht und hat ein gutes Zuhause. Das muss ihr genügen.

Ich weiß wie gesagt nicht ob es da eine Stiefmutter gibt.

Sonnenblume ich würde dir gerne eine PN schicken, du musst das nur zulassen.

Ich glaube das funktioniert jetzt.

Das sehe ich genauso.

Wenn man selbst nie in solch einer Situation war, ist es leicht, mit erhobenem Zeigefinger zu behaupten, dass man selbstverständlich ganz anders und vor allem überaus korrekt gehandelt hätte.


@Sonnenblume84 war 19 Jahre jung, hatte sich gerade aus ihren eigenen schwierigen familiären Verhältnissen gelöst und wollte ein neues Leben starten, als sie ungeplant schwanger wurde.
Sie musste sich ganz allein, ohne den Kindsvater und sicherlich auch ohne den Beistand und Rückhalt ihrer eigenen Familie, mit dieser Situation auseinandersetzten.
Und dann hat sie nun mal gehandelt, wie sie gehandelt hat.


Man kann darüber empört den Kopf schütteln. . Man kann aber auch Verständnis dafür haben.
Ich persönlich habe Verständnis.




@Sonnenblume84 schrieb, dass sie ihre Tochter nie vergessen hat.
Mir fallen einige Gründe ein, warum sie über viele Jahre hinweg nicht versucht hat, ihr Kind zu kontaktieren.

Nun hat sie es eben nach 21 Jahren getan.

@Sonnenblume84 Die Antwort deiner Tochter, sofern die wirklich von ihr stammt, ist niederschmetternd.
Es kann aber gut sein, dass das eine allererste, von starken Emotionen überlagerte Reaktion war.

Ich würde einige Zeit verstreichen lassen und dann ganz in Ruhe einen Brief verfassen.
Versuche zu erklätern, wie es damals zu dieser schwerwiegenden Entscheidung kam.
Schildere ihr deine damaligen Beweggründe, deine Gefühle, die Ausweglosigkeit, mit der du dich zu diesem Schritt entschieden hast.
Und im Prinzip war dieses Weglaufen aus der Geburtsklinik gar keine Entscheidung, sondern ein in Angst und Verzweiflung gefasster spontaner Entschluss.

Ich würde die Hoffnung noch nicht aufgeben.
Vielleicht gelingt euch nach und nach eine zarte Annäherung.
Wäre ich deine 21 jährige Tochter, würde ich, egal wie wütend ich bin, wissen wollen, wer meine leibliche Mutter ist. Außerdem wäre ich neugierig auf meine Halbgeschwister

Ich bin mir leider sehr sicher dass sie das geschrieben hat und nicht jemand anderes.
 
Te könntest du den wenigstens ihr erklären wieso du nicht Mal ihm das Sorgerecht überschrieben hast und da sogar vorher gegangen bist?
Also ich fand auch hier wie du den Teil beschrieben hast als er dich um das Sorgerecht gebeten hat auch etwas irritierend. Das würde ich so tatsächlich nicht schreiben. Du hast es negativ ausgelegt, obwohl ich es toll fand das er sein Kind behalten wollte. So wie du es beschrieben hast kann man auch den Eindruck bekommen, dass er dich genötigt hat. Und das könnte deine Tochter tatsächlich nochmal mehr entfernen. Es ist nämlich auch ein normales Verhalten sein eigenes Kind hab zu wollen. Verstehe mich nicht falsch deine Entscheidung ist ebenfalls dein Recht, allerdings klang es zu mindestens für mich als ob du es ihm nicht geben wolltest und das hättest du auch um ein Haar geschafft. Da solltest du tatsächlich ehrlich überlegen, was das sollte und ehrlich beantworten. Und ihr anbieten das du da bist wenn sie Kontakt wünscht, aber die Fragen solltest du tatsächlich auch im Brief vorher beantworten..und nicht nur so eine Floskeln füllen. Sie hat dir genug Ansätze gegeben, was unbeantwortet geblieben ist. Damit könntest du Anfang, ebenso wieso du den jetzigen Zeitraum gewählt hast.
Wenn du wirklich nur einen Satz schreibst mit ich bin da. Sorry, aber da würde ich keine Sekunde verschwenden. Gerade weil du die Kontaktdaten des Vaters hattest. Überleg wirklich ob du denk Kontakt wünschst und antworte dann. Ihr Wut ist berechtigt und da braucht es keine andere Person (weil hier manche ihren Vater angegeben haben). Sie ist 21 Jahre da hat sich selbstverständlich etwas angesammelt. Deine Kontaktanfrage war aber auch sehr lahm. Also mach es diesmal richtig, wenn du wirklich Mutter für deine Tochter sein willst. Und bemühe dich wirklich, dass wird auch viel Zeit in Anspruch nehmen.
 
Hallo noch mal,

ich bin auch eine derer, die hier nie etwas Sensibles über sich posten würde, weil immer wieder projiziert und sich an Fragestellern abgearbeitet wird, ohne sie und die vollen Hintergründe ansatzweise zu kennen. Das kann für den Fragesteller bei so komplexen Themen wie deinem dann zu viel unnötiger Verletzung führen, wo man aber doch nach Hilfe sucht und sich auf dem Weg bereits schon auch mit seinem eigenen Anteil an der "Geschichte" auseinandersetzt.

Wie wäre es zu versuchen, andere abgebende Eltern zu finden, die ihre Kinder gern kennen lernen würden? Vielleicht in Form einer Facebook-Gruppe, oder aber über ein Selbsthilfezentrum in deiner Nähe? Selbsthilfegruppen kann übrigens auch jeder gründen, mit Hilfe der Selbsthilfezentren, das könnte man also auch tun. Das ist auch nicht so kompliziert oder aufwändig, wie man denken mag. Man muss sich einfach nur hinwenden.

Ob es Beratungsstellen für abgebende Eltern später im Leben gibt, also für die Folgen von Abgabe und Adoption, wenn das Kind schon erwachsen ist, weiß ich nicht. Aber vielleicht würde es sich lohnen, da mal zu schauen, falls du das noch nicht gemacht haben solltest. Ich denke, da wäre man besser aufgehoben und "geschützter"...
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe TE, selbst wenn ich Deinen Schritt als für Dich damals als logisch einstufe (Du hast im Anfang der Schwangerschaft so getan, als ob Du nicht schwanger wärst. Und genauso handelst Du nach der Entbindung, nämlich als ob nicht Du ein Kind zur Welt gebracht hättest und folglich keine Mutter wärst ....), finde ich, Du solltest Deiner ersten Tochter mehr von Deinen Gefühlen zeigen und sie auch virtuell in die Arme nehmen.
Vielleicht schaffst Du das?
 
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