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Wie Partnerin vom Fetisch erzählen, oder: mein Leben und ich

Es geht mir um die immer wieder aufgestellte Behauptung, alles, was einvernehmlich geschehe in sexueller Hinsicht, sei gut.
Und ich sehe das nicht so.
Zwei Kranke ergeben nicht zwingend Gesundheit.
Das ist alles.
Beim TE geht es sicher nicht um extreme Praktiken, aber hier fehlt die Einvernehmlichkeit offenbar.
 
Morgen nach dem Frühstück möchte ich das Gespräch suchen.
Dafür wollte ich mir heute ein paar Stichpunkte notieren, es wird aber eher ein Brief den ich vortrage.
Als ich ihn eben laut gelesen habe ist es mich fast überkommen und mir standen die Tränen in den Augen, das kann ja was werden morgen...
Der Weihnachtsstress und die Tatsache das ich nachts nicht schlafe weil mir das Thema die ganze Zeit im Kopf rumschwirrt helfen gerade auch nicht wirklich.

Eben kam der Gedanke das Gespräch zu verschieben, aber ich möchte kein Feigling sein und weiter vor meinen Problemen davonlaufen.
Die Ungerechtigkeit meiner Partnerin gegenüber muss ein Ende finden.

Wie auch immer, ich komme gerade nicht weiter:
Ich würde gerne komplett reinen Tisch machen, habe hier aber auch oft gelesen das alles auf einmal meine Frau überfordern könnte.

Nur wo ziehe ich die Grenze bei den ganzen Themen?

- Entstehung des Wäschefetisch in der Jugend mit Mamas Höschen
(Hier ist mir auch bewusst das @cucaracha mit seiner Kindheitsvermutung einen Treffer haben könnte, aber die Sache bekomme ich alleine nicht aufgearbeitet.)
- Entstehung der Pornosucht in der Jugend
- Klamotten der Nachbarin aneignen
- Eigene Klamotten und Schuhe/Stiefel kaufen
- Webcamsex gegen Bezahlung erleben
- Sexspielzeug benutzen
- Sessions auf Reisen
-..........?

Es ist leider alles so miteinander verknüpft.

Und ich möchte nicht nur über die Pornos sprechen und dann in ein paar Tagen kommen:
Üüüüübrigens ist da noch was, vielleicht findest du das ja noch schlimmer....

Habt ihr da eine Idee?
 
Deine Frau tut mir leid. Komme in der Realität an, statt dich in Parallelwelten zu flüchten. Wenn du weißt, dass das alles nicht OK ist, dann lass es sein. Es ist dein Leben, du bist für deine Handlungen verantwortlich. Also Schluss mit den Filmchen, Schluss mit den Frauenklamotten. Wenn du das alleine nicht schaffst, hol dir Hilfe, aber überschütte deine Frau nicht mit diesem - sorry - Mist, sie ist nicht deine Therapeutin.
 
es wird aber eher ein Brief den ich vortrage.
Du willst ihr einen Brief vorlesen und einen Monolog führen? Was erwartest du von ihr? Dass sie sagt: "Tja jeder hat halt so seine Marotten. Tu was du nicht lassen kannst." 🙄

Stell dir mal vor, deine Frau würde dir einen Brief vorlesen, in dem sie dir alle ihre geheimsten Geheimnisse um die Ohren haut: "Mein Schatz, ich muss dir was gestehen. Ich prostituiere mich um meine Kokainsucht finanzieren zu können. Ich schäme mich ja so sehr, weil ich das schon gemacht habe bevor wir uns trafen. Ich habe mich einfach nicht getraut es dir zu sagen..."

Wie würdest du dich fühlen?
 
Morgen nach dem Frühstück möchte ich das Gespräch suchen.
Dafür wollte ich mir heute ein paar Stichpunkte notieren, es wird aber eher ein Brief den ich vortrage.
Als ich ihn eben laut gelesen habe ist es mich fast überkommen und mir standen die Tränen in den Augen, das kann ja was werden morgen...
Der Weihnachtsstress und die Tatsache das ich nachts nicht schlafe weil mir das Thema die ganze Zeit im Kopf rumschwirrt helfen gerade auch nicht wirklich.

Eben kam der Gedanke das Gespräch zu verschieben, aber ich möchte kein Feigling sein und weiter vor meinen Problemen davonlaufen.
Die Ungerechtigkeit meiner Partnerin gegenüber muss ein Ende finden.

Wie auch immer, ich komme gerade nicht weiter:
Ich würde gerne komplett reinen Tisch machen, habe hier aber auch oft gelesen das alles auf einmal meine Frau überfordern könnte.

Nur wo ziehe ich die Grenze bei den ganzen Themen?

- Entstehung des Wäschefetisch in der Jugend mit Mamas Höschen
(Hier ist mir auch bewusst das @cucaracha mit seiner Kindheitsvermutung einen Treffer haben könnte, aber die Sache bekomme ich alleine nicht aufgearbeitet.)
- Entstehung der Pornosucht in der Jugend
- Klamotten der Nachbarin aneignen
- Eigene Klamotten und Schuhe/Stiefel kaufen
- Webcamsex gegen Bezahlung erleben
- Sexspielzeug benutzen
- Sessions auf Reisen
-..........?

Es ist leider alles so miteinander verknüpft.

Und ich möchte nicht nur über die Pornos sprechen und dann in ein paar Tagen kommen:
Üüüüübrigens ist da noch was, vielleicht findest du das ja noch schlimmer....

Habt ihr da eine Idee?
Ich finde es gut und wichtig, dass du ihr diese Dinge mitteilst.
Daraus entwickelt sich alles weitere.
Und bitte: Gib ihr genügend Zeit, damit sie all diese Neuigkeiten aufnehmen und verarbeiten kann.
Also: Keinen Druck machen.

Auch können sich ihre Ansichten mit der Zeit verändern.
Vielleicht nimmt sie dich zuerst nicht ernst, denkt, du machst ein Späßchen…
Oder sie ist erstmal geschockt oder traurig…

Vielleicht ahnt sie auch bereits etwas…

Lasst euch Zeit und akzeptiere bitte ihre Entscheidung, wie auch immer diese am Ende aussehen sollte.
 
Vielleicht erzählen, dass du dich mit einigen Themen eingehender beschäftigt hast in letzter Zeit und dabei etwas verstanden hast, dass dir bisher selbst nicht klar war.

Dich entschuldigen, dass du mit einigen Bitten, Vorschlägen usw Druck auf sie ausgeübt hast, was dir auch jetzt erst bewusst wurde.

Und dann beginnen auszupacken, was dich belastet, was sich seit Kindheit an entwickelte, nur grob, ohne ins Detail zu gehen.
Wenn sie Fragen stellt, kannst du dann noch ein wenig mehr erzählen.
Doch Achtung, es geht um Information, Erklärung der bestehenden Problematik; benutze sie nicht als Beichtvater, Therapeutenersatz!
Auskotzen kannst du dich woanders.
 

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