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Unfaire Bezahlung?

Ninitschka

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

erst einmal frohe Weihnachten.

Zu meinem Problem, ich arbeite seit über 10 Jahren bei einem Immobilienmakler auf Minijob Basis, habe Urlaub und auch Krankheitstage immer mit meinen Stunden verrechnet und dementsprechend gearbeitet und bisher war ich auch immer total zufrieden. Dieses Jahr haben wir aber unseren Umsatz fast verdoppelt, seit Mai haben wir noch einen zweiten Makler Kollegen (in unserem Büro arbeitet mein Chef und jetzt zwei Immobilienmakler und ich) meine beiden Makler Kollegen bekommen 15 % von der Provision von allen verkauften Objekten und jetzt habe ich das Problem dass ich es sehr unfair finde dass die beiden so abkassieren (meinem Chef gönne ich das viele Geld) und ich gehe leer aus,
würdet ihr an meiner Stelle auch eine Gewinnbeteiligung erwarten oder habe ich einfach Pech gehabt? Im Januar möchten wir meinen Vertrag ändern aber dass ich zufrieden wäre, würde ich gerne bei 20 Stunden in der Woche 1500 eur netto haben, wäre das realistisch?

Ich freue mich auf eure Meinungen.
 
Du hast Dich anscheinend völlig unter Wert verkauft. Arbeitest Du auf Lohnsteuerkarte? Zahlt Dein Chef für Dich anteilig die Sozialbeiträge? Das mit Deinem „Urlaub“, der anscheinend gar keiner ist und Deinen Krankheitstagen verstehe ich ebenfalls nicht. Ich verstehe ebenfalls nicht, was Dir an diesem Konstrukt gefallen hat.
 
1500 netto je halben Monat ist 3000 netto je Monat ist rund 4900 brutto je Monat, also 58800 brutto im Jahr.
Die KI spricht bei vergleichbarem Einkommen von " oft über 54k€ brutto" nach 10 J.

Um die versprochenen Provisionen der Makler ins rechte Licht zu rücken müsste man natürlich wissen, ob die Neuen zum Mindestlohn (oder höher) eingestellt wurden, und welche Quali sie mitbringen.
Die Quali kannst Du daran messen, ob es Dir in den letzten Jahren autonom gelungen ist, Immobilienverkäufe ab zu wickeln.
Wenn dies aber nicht gelungen ist, weil Du zB zu wenig Zeit hattest oder es nicht solltest oder bei entsprechenden Gesprächen nicht dabei warst oder..oder..oder - dann bist Du nicht auf dem selben Niveau der Maklerkollegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
1500 netto je halben Monat ist 3000 netto je Monat ist rund 4900 brutto je Monat, also 58800 brutto im Jahr.
Die KI spricht bei vergleichbarem Einkommen von " oft über 54k€ brutto" nach 10 J.

Um die versprochenen Provisionen der Makler ins rechte Licht zu rücken müsste man natürlich wissen, ob die Neuen zum Mindestlohn (oder höher) eingestellt wurden, und welche Quali sie mitbringen.
Die Quali kannst Du daran messen, ob es Dir in den letzten Jahren autonom gelungen ist, Immobilienverkäufe ab zu wickeln.
Wenn dies aber nicht gelungen ist, weil Du zB zu wenig Zeit hattest oder es nicht solltest oder bei entsprechenden Gesprächen nicht dabei warst oder..oder..oder - dann bist Du nicht auf dem selben Niveau der Maklerkollegen.
Ich sitze ja nur im Büro und kümmere mich um das Backoffice und vereinbare Termine. Meine beiden Kollegen arbeiten an der Front, die Immobilien haben wir aber nur durch meinen Chef im Portfolio. Ich war bisher zufrieden weil ich einfach total flexibel an der Arbeit war.
 
würdet ihr an meiner Stelle auch eine Gewinnbeteiligung erwarten

Wenn du das Backoffice machst und keine Immobilien verkaufst, kannst du mMn keine Gewinnbeteiligung erwarten.

Im Januar möchten wir meinen Vertrag ändern aber dass ich zufrieden wäre, würde ich gerne bei 20 Stunden in der Woche 1500 eur netto haben, wäre das realistisch?

Das finde ich zu wenig. 20 Stunden ist zwar auch nicht viel, aber du arbeitest da immerhin schon 10 Jahre und dein Chef ist hoffentlich auch zufrieden mit dir. Verkauf dich nicht so billig und fordere mehr. Runtergehen kannst du immer noch.
 
Wenn du das Backoffice machst und keine Immobilien verkaufst, kannst du mMn keine Gewinnbeteiligung erwarten.



Das finde ich zu wenig. 20 Stunden ist zwar auch nicht viel, aber du arbeitest da immerhin schon 10 Jahre und dein Chef ist hoffentlich auch zufrieden mit dir. Verkauf dich nicht so billig und fordere mehr. Runtergehen kannst du immer noch.
Was würdet ihr denn verlangen? Meine Kollegen kassieren ja wirklich viel Provision und machen nicht besonders viel dafür. Ich möchte einfach nur, dass es fair ist.
 
Ich finde es sehr schwierig einen Vergleich zwischen dir und den Kollegen zu ziehen. Das ist auch überhaupt nicht zielführend, da sie ein anderes Betätigungsfeld haben.
Der Punkt, der mich stutzig macht, ist Urlaub und Krankheit. Wieso hast du das mit deinen Stunden verrechnet? Du warst lange ziemlich gutmütig, jetzt fällt es dir auf die Füße.
 
Was heißst, dass dein Urlaub und Krankheitstage verrechnet wurden? Heißt das, dass du keinen bezahlten Urlaub nehmen durftest? Dann würde ich vom Arbeitgeber sofort Bezahlung für diese Überstunden verlangen.

Kannst du deinem Chef nicht sagen, dass du auch als Immo-makler draußen arbeiten willst und somit selbst verkaufst? Wenn du nämlich nur im Backoffice arbeitest, verstehe ich schon, dass du keine Gewinnbeteiligung bekommst.

Zum Gehalt kann man wenig sagen: Aus welcher Gegend bist du und was hast du für Qualifikationen?
 

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