Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Unsicherheit bei Hundebegegnungen- eure Erfahrungen?

Interessant finde ich, dass die fremden Hunde sich einfangen lassen.
Ich weiß nicht, warum das so ist. Ich weiß nur, dass ich schon als kleines Kind jeden Hund streicheln konnte und galt der als noch so bissig. Ich gehe auch nicht zu ihnen hin, sondern frage sie, ob sie zu mir kommen. Hinterher laufen könnte ich denen gar nicht.
Meine Tochter kann das auch. Manchmal wenn sie sich in den Wald oder in den Garten setzt, kann es sogar passieren, dass ein Vogel auf ihr landet. Das ist mir noch nie passiert.
 
Obiges klingt aber alles sehr nach wegreden und dem Opfer die Schuld zuschieben, v. a.
"Wer einen Hund lesen kann, weiß was der Hund als nächstes vorhat und braucht es gar nicht erst zu einem Biß/Angriff kommen zu lassen."
Was genau findest du schlecht daran Hunde lesen zu können?

Man braucht es gar nicht erst zu einem Angriff kommen zu lassen, wenn man als Hundehalter seinen Hund sichert, damit der nicht zubeißt. Das ist NICHT Aufgabe des potentiellen Opfers, dafür Sorge zu tragen, dass man nicht gebissen wird (ich rede jetzt nicht von grobem Fehlverhalten, wie Hund am Schwanz ziehen).
Aber wenn ich einfach irgendwo längslaufe und ein ungesicherter Hund kommt auf mich zu, dann hat es nicht meine Aufgabe zu sein, dafür zu sorgen, dass der Hund mich nicht beißt. Das ist die Aufgabe des Hundehalters!!
Wenn man Hunde nicht lesen kann, weiß man selbst nicht, was man "falsch" macht.
Man kann die Reaktionen auf das eigene Verhalten dann nicht erklären und sein Verhalten deeskalierend verändern.

Nicht jeder freilaufende Hund kneift oder beißt.


Wenn ich ungesicherten Hunde begegne, dass benehme ich mich natürlich nicht noch extra "herausfordernd", und wende dann auch das an , was ich so über Hundesprache weiß.
Woher willst du denn wissen, was auf den Hund in deinem Verhalten "herausfordernd" ist?

Man hat seinen Hund so zu erziehen, dass der Hund das "abkönnen" muss (wie gesagt, ich rede hier wieder nicht von groben Verhalten wie Schwanzziehen /nach Hund schlagen/treten) und wenn der Hund das nicht abkann, dann hat man ihn zu sichern, dass er an fremde Menschen gar nicht erst rankommt.
Wenn denn Hund nicht erziehen kann (nach deinen Vorstellungen) dann sollte man den Hund abgeben? Aber es sind doch deine ureigensten Vorstellungen.
Die hast du doch sicher auch in anderen Bereichen? Geht da jeder darauf ein und ändert sein Verhalten nach deinen Wünschen?

Wenn der Hund dich beißen WILL, dann kannst du das nichts gegen machen. Große Hunde sind einfach schneller und kräftiger als Menschen und wenn die dich beißen wollen, dann tun sie das auch, und da nützt es dir wie gesagt gar nichts, dass dann vorher erkennen zu können.
s.o. deeskalierendes Verhalten.

Aber kleine Hunde können ja auch, sogar schlimme, Verletzungen verursachen.
Also alle Hunde weg?

Und Hundeabwehrspray? Da kann ich mir jetzt schon denken, was DA dann als Argumentation kommen würde, würde man zumindest versuchen, sich damit zu wehren. Da würde dann von gewissen Haltern, die gerne die Schuld beim Opfer suchen, kommen "Mit dem Spray haben sie mein armes Hundchen doch gerade erst wild gemacht."
Das Abwehrspray war ja nur ein Beispiel.
Aufpassen sollte man allerdings schon, dass man sich nicht selbst trifft.

Das Zusammenleben mit Hunden/Tieren kann nur funktionieren, wenn beide Seiten bereit sind Rücksicht zu nehmen. Und das tun doch die meisten Hundehalter.
Warum erwartet man jetzt noch mehr?
Auch die andere Seite nimmt doch nicht 100 % Rücksicht (z.B Spaziergang in Auslaufgebieten und sich dann über die Hunde beschweren)

Leider gibt es nicht genügend Auslaufgebiete, aber jeder der sich durch Hunde nur belästigt fühlt kann sich doch in seiner Gemeinde dafür einsetzen?
Warum macht man das denn nicht?
 
Was genau findest du schlecht daran Hunde lesen zu können?


Wenn man Hunde nicht lesen kann, weiß man selbst nicht, was man "falsch" macht.
Man kann die Reaktionen auf das eigene Verhalten dann nicht erklären und sein Verhalten deeskalierend verändern.

Nicht jeder freilaufende Hund kneift oder beißt.



Woher willst du denn wissen, was auf den Hund in deinem Verhalten "herausfordernd" ist?


Wenn denn Hund nicht erziehen kann (nach deinen Vorstellungen) dann sollte man den Hund abgeben? Aber es sind doch deine ureigensten Vorstellungen.
Die hast du doch sicher auch in anderen Bereichen? Geht da jeder darauf ein und ändert sein Verhalten nach deinen Wünschen?


s.o. deeskalierendes Verhalten.

Aber kleine Hunde können ja auch, sogar schlimme, Verletzungen verursachen.
Also alle Hunde weg?


Das Abwehrspray war ja nur ein Beispiel.
Aufpassen sollte man allerdings schon, dass man sich nicht selbst trifft.

Das Zusammenleben mit Hunden/Tieren kann nur funktionieren, wenn beide Seiten bereit sind Rücksicht zu nehmen. Und das tun doch die meisten Hundehalter.
Warum erwartet man jetzt noch mehr?
Auch die andere Seite nimmt doch nicht 100 % Rücksicht (z.B Spaziergang in Auslaufgebieten und sich dann über die Hunde beschweren)

Leider gibt es nicht genügend Auslaufgebiete, aber jeder der sich durch Hunde nur belästigt fühlt kann sich doch in seiner Gemeinde dafür einsetzen?
Warum macht man das denn nicht?

Ich habe das Gefühl, du willst gar nicht richtig verstehen, obwohl ich schon sehr versucht habe , mich klar und differneziert auszudrücken.

Ich schrieb nirgendwo, dass ich es schlecht finde, wenn man Hunde lesen kann.

Ich schrieb auch nirgendwo, dass jeder freilaufende Hund kneift oder beißt. Habe sogar in einen vorigen Beitrag geschrieben, dass die meisten das nicht tun.
Es nützt aber eben denen nix, die auf die wenigen Hunde treffen, die dann eben doch zubeißen.

Und ja, ich habe die Vorstellung von guter Hundeerziehung , dass ein Halter dafür sorgt , dass sein Hund mich nicht beißen kann. Ich glaube so ureigen ist diese Vorstellung jetzt auch nicht. Ich glaube die wenigsten Menschen möchten von fremden Hunden gebissen werden und würden es ganz nice finden, wenn die Halter so sozial und vernünftig sind, das zu unterbinden.
Wenn das für dich schon eine unerhörliche Vorstellung von mir ist, dann kommen wir da wohl einfach nicht zusammen.

Von "alle Hunde weg" schrieb ich auch nirgendwo etwas.

Was die Frage soll, woher ich denn wissen will, was auf Hunde herausfordernd will, erschließt sich mir auch nicht. Wahrscheinlich habe ich das von den selben oder ähnlichen Quellen/ Erfahrungen wie du?
Du appellierst hier doch so, man solle sich informieren, wie man Hunde liest. Stell dir vor, habe ich getan, schon seit Jugendzeiten. Oder meinst du, du bist hier der/die Einzige, der da den Durchblick hat?

Was ich ansonsten alles genau schrieb, kann ja jeder nachlesen, und ich glaube, die meisten hier haben mich auch richtig verstanden. Von daher beende ich das mal hier, ich glaube wir würden uns da nur noch im Kreis drehen.
 
Für mich ganz sicher kein Argument, um das Risiko durch Ableinen zu maximieren.
Das sagte ich auch nicht. Es war einfach ein Einwand zu deiner Aussage, Hunde sollten angeleint werden, damit sie keine Menschen anspringen.

Wenn ich den Hund an der Leine schon nicht im Griff habe, sollte ich keinen Hund haben.
Was heißt hier "nicht im Griff haben"? Ein unerwarteter Satz des Hundes nach vorne reicht doch schon, wenn die Leine locker gehalten wird. Wenn jeder seinen Hund abschaffen würde, bei dem sowas mal vorkommt, gäbe es wohl nicht mehr viele.

Freilauf, wenn ein Hund schon an der Leine unkontrollierbar ist: unverantwortlich.
Auch hier: Der Hund muss nicht gleich vollkommen unkontrollierbar sein. Es gibt viele Abstufungen und Facetten. Und ebensoviele Lösungswege. Von denen aber kaum einer perfekt ist.

Wie ich schon sagte: Man sollte versuchen, eine gute Balance zu finden.

Es gibt sehr schöne Videos, wie ein Hund im Fuß laufen sollte und das lernen kann, wie mit Hunderudeln ohne Leine spazierengehen aussehen kann, wie sicher sie abrufbar sein können.
Prima, wenn das klappt. Es gibt aber auch jede Menge Erfahrungsberichte dazu, dass sämtliche Lehrbucherziehungsanleitungen nicht so richtig (oder auch gar nicht) funktionieren. Aus den verschiedensten Gründen.

Dann ist völlig klar, dass ich an mir arbeiten muss. Unaufmerksamkeit kann man sich nicht erlauben, wenn leicht kritische Situationen auftreten können. (...)

100 % erreichen ist unmöglich, 100 % anstreben aber nötig, um das bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.
Als Hundebesitzer bin ich die verantwortliche Person. (...)

Ich für mich habe die Überzeugung, dass ich das bestmögliche Ergebnis vorzubereiten und anzustreben habe, wenn ich mit Tieren unterwegs bin, meiner Verantwortung bestmöglich gerecht werden sollte.
Ist doch in Ordnung, wenn du das so handhabst. Ich dagegen finde es eben nicht zwingend notwendig, semi-gut gehorchende, sich nicht unangemessen aggressiv verhaltende Hunde unablässig strengstens zu kontrollieren oder gelegentliche Leinenrüpel gleich ganz abzuschaffen. Und ich schätze, das sieht die Mehrzahl der Hundebesitzer ziemlich ähnlich.

Letztendlich ist jeder Hund ein Individuum, welches sein Besitzer in aller Regel besser kennt als jeder andere Mensch. Darum sollte man ihm meiner Meinung nach auch grundsätzlich erstmal zutrauen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, wenn er sich mit seinem Hund in der Öffentlichkeit bewegt. In den meisten Fällen klappt das ja auch sehr gut, finde ich... gravierende Zwischenfälle sind meiner Erfahrung nach wirklich selten. Kleine Pannen und Lernerfahrungen dagegen halte ich für normal und akzeptabel.

Ganz ehrlich: Mich gruselt auch ein bisschen bei dem Gedanken, demnächst beim Spaziergang im Park keinen mit den diversen Imperfektionen der vierbeinigen Lieblinge gelassen umgehenden Hundebesitzern samt ihren frechen Chihuahuas, sturen Beagles, kontaktfreudigen Boxern, verfressenen Labradoren, neugierigen Promenadenmischungen, sich taub stellenden Möpsen, mauselochsüchtigen Terriern, eigensinnigen Dackeln und Extrasprints einlegenden Galgos mehr zu begegnen... sondern nur noch perfekt auf ihre Hunde achtenden Menschen und perfekt ihren Besitzern gehorchenden Hunden... 😨

Aber wenn ich einfach irgendwo längslaufe und ein ungesicherter Hund kommt auf mich zu, dann hat es nicht meine Aufgabe zu sein, dafür zu sorgen, dass der Hund mich nicht beißt. Das ist die Aufgabe des Hundehalters!!
Das Problem dabei ist aus meiner Sicht, dass in solchen Fällen die Besitzer meist selbst vom Verhalten ihres Hundes überrumpelt und nicht darauf vorbereitet sind, so dass sie in dem Moment nicht sofort wirksam eingreifen können. Und dann ist es natürlich schon gut, wenn man als Attackierter in der Lage ist, möglichst deeskalierend zu reagieren. Die Hunde stürzen sich in so einer Situation ja oft nicht sofort auf die Person und beißen zu, sondern sie drohen häufig erstmal. Wenn es einem dann gelingt, ruhig zu bleiben, zur Seite zu schauen und sich ggf. langsam Schritt für Schritt zurückzuziehen, hat man viel bessere Chancen, dass nichts weiter passiert, als wenn man panisch davonrennt oder hektisch herumfuchtelt und schreit.

Trotzdem liegt die Verantwortung natürlich beim Hundehalter. Aber davon hat man im kritischen Moment leider nichts...
 
Leider gibt es nicht genügend Auslaufgebiete, aber jeder der sich durch Hunde nur belästigt fühlt kann sich doch in seiner Gemeinde dafür einsetzen?
Was mir dazu gerade einfällt.
Ich war mal auf einem Hunde Fest. Eine umzäunten Fläche so groß wie ein Fußballfeld und ca 50 Hunde laufen darauf frei herum, spielen, toben, rennen miteinander.
War echt eine interessante Erfahrung.
Gebissen wurde da keiner.
 
Das sagte ich auch nicht. Es war einfach ein Einwand zu deiner Aussage, Hunde sollten angeleint werden, damit sie keine Menschen anspringen.


Was heißt hier "nicht im Griff haben"? Ein unerwarteter Satz des Hundes nach vorne reicht doch schon, wenn die Leine locker gehalten wird. Wenn jeder seinen Hund abschaffen würde, bei dem sowas mal vorkommt, gäbe es wohl nicht mehr viele.


Auch hier: Der Hund muss nicht gleich vollkommen unkontrollierbar sein. Es gibt viele Abstufungen und Facetten. Und ebensoviele Lösungswege. Von denen aber kaum einer perfekt ist.

Wie ich schon sagte: Man sollte versuchen, eine gute Balance zu finden.


Prima, wenn das klappt. Es gibt aber auch jede Menge Erfahrungsberichte dazu, dass sämtliche Lehrbucherziehungsanleitungen nicht so richtig (oder auch gar nicht) funktionieren. Aus den verschiedensten Gründen.


Ist doch in Ordnung, wenn du das so handhabst. Ich dagegen finde es eben nicht zwingend notwendig, semi-gut gehorchende, sich nicht unangemessen aggressiv verhaltende Hunde unablässig strengstens zu kontrollieren oder gelegentliche Leinenrüpel gleich ganz abzuschaffen. Und ich schätze, das sieht die Mehrzahl der Hundebesitzer ziemlich ähnlich.

Letztendlich ist jeder Hund ein Individuum, welches sein Besitzer in aller Regel besser kennt als jeder andere Mensch. Darum sollte man ihm meiner Meinung nach auch grundsätzlich erstmal zutrauen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, wenn er sich mit seinem Hund in der Öffentlichkeit bewegt. In den meisten Fällen klappt das ja auch sehr gut, finde ich... gravierende Zwischenfälle sind meiner Erfahrung nach wirklich selten. Kleine Pannen und Lernerfahrungen dagegen halte ich für normal und akzeptabel.

Ganz ehrlich: Mich gruselt auch ein bisschen bei dem Gedanken, demnächst beim Spaziergang im Park keinen mit den diversen Imperfektionen der vierbeinigen Lieblinge gelassen umgehenden Hundebesitzern samt ihren frechen Chihuahuas, sturen Beagles, kontaktfreudigen Boxern, verfressenen Labradoren, neugierigen Promenadenmischungen, sich taub stellenden Möpsen, mauselochsüchtigen Terriern, eigensinnigen Dackeln und Extrasprints einlegenden Galgos mehr zu begegnen... sondern nur noch perfekt auf ihre Hunde achtenden Menschen und perfekt ihren Besitzern gehorchenden Hunden... 😨


Das Problem dabei ist aus meiner Sicht, dass in solchen Fällen die Besitzer meist selbst vom Verhalten ihres Hundes überrumpelt und nicht darauf vorbereitet sind, so dass sie in dem Moment nicht sofort wirksam eingreifen können. Und dann ist es natürlich schon gut, wenn man als Attackierter in der Lage ist, möglichst deeskalierend zu reagieren. Die Hunde stürzen sich in so einer Situation ja oft nicht sofort auf die Person und beißen zu, sondern sie drohen häufig erstmal. Wenn es einem dann gelingt, ruhig zu bleiben, zur Seite zu schauen und sich ggf. langsam Schritt für Schritt zurückzuziehen, hat man viel bessere Chancen, dass nichts weiter passiert, als wenn man panisch davonrennt oder hektisch herumfuchtelt und schreit.

Trotzdem liegt die Verantwortung natürlich beim Hundehalter. Aber davon hat man im kritischen Moment leider nichts...
Sehr schön zusammen gefasst.
 
Hallo,
Gestern hatte ich eine Situation, die mich etwas verunsichert hat:

Ich war mit dem Fahrrad unterwegs einkaufen und kam etwas außer Atem einen Berg hoch geradelt, als mir ein junger Mann mit Kinderwagen und einem großen Kampfhund entgegenkam. Der Hund war ruhig, aber seine Größe hat mir Respekt eingeflößt – vor allem, weil mein eigener Hund schon einmal gebissen wurde.

Ich frage mich manchmal, warum sich gerade junge Leute solche kräftigen Hunde anschaffen. Ich will niemandem etwas unterstellen, aber ich spüre in solchen Momenten einfach Unsicherheit.🙄🫤Ich frage mich dann immer, ob die den Hund auch gut erziehen und so... .

Wie geht es euch mit solchen Begegnungen? Kennt ihr dieses mulmige Gefühl? Oder findet ihr solche Sorgen eher unbegründet?

Es ist doch offenbar gar nichts passiert. Mich stört gewaltig, dass manche Hunderassen von vornherein als "Kampfhunde" bezeichnet werden. Das stigmatisiert - und schafft Probleme, wo keine sind. Wie in deinem Fall sehr offensichtlich.
 
Es ist doch offenbar gar nichts passiert. Mich stört gewaltig, dass manche Hunderassen von vornherein als "Kampfhunde" bezeichnet werden. Das stigmatisiert - und schafft Probleme, wo keine sind. Wie in deinem Fall sehr offensichtlich.

Wegen dieser Stigmatisierung finde ich die Abschaffung von Listen auch gut.
Sachkundenachweis, Wesenstest, Leinen- und Maulkorbpflicht je nach Tier halte ich für den besseren Weg.
 
Ich habe das Gefühl, du willst gar nicht richtig verstehen, obwohl ich schon sehr versucht habe , mich klar und differneziert auszudrücken.
Ja, das habe ich bei dir auch, sorry.
Ich erkläre es nachstehend:

Ich schrieb nirgendwo, dass ich es schlecht finde, wenn man Hunde lesen kann.
Das war ja auch eine Frage an dich.
Es nützt aber eben denen nix, die auf die wenigen Hunde treffen, die dann eben doch zubeißen.
Was würde denn nutzen?

Und ja, ich habe die Vorstellung von guter Hundeerziehung , dass ein Halter dafür sorgt , dass sein Hund mich nicht beißen kann. Ich glaube so ureigen ist diese Vorstellung jetzt auch nicht. Ich glaube die wenigsten Menschen möchten von fremden Hunden gebissen werden und würden es ganz nice finden, wenn die Halter so sozial und vernünftig sind, das zu unterbinden.
Wie ich schon einmal schrieb: DAS ist nicht möglich.
Noch nicht mal bei den wirklich gut im Gehorsam stehenden Polizeihunden.

Wenn etwas nicht möglich ist, muss man doch einen anderen Weg einschlagen oder nach einen anderen Lösung schauen?

Von "alle Hunde weg" schrieb ich auch nirgendwo etwas.
Auch das war eine Frage die ich an dich gestellt hatte.
Hier fragte ich dich um eine Lösung.
Wo siehst du eine machbare/durchführbare Lösung?

Was die Frage soll, woher ich denn wissen will, was auf Hunde herausfordernd will, erschließt sich mir auch nicht. Wahrscheinlich habe ich das von den selben oder ähnlichen Quellen/ Erfahrungen wie du?
Du schriebst, dass du dich nicht "herausfordernd" verhältst.
Woran erkennst du in solch einer Situation was für den Hund "herausfordernd" ist?

Du appellierst hier doch so, man solle sich informieren, wie man Hunde liest. Stell dir vor, habe ich getan, schon seit Jugendzeiten. Oder meinst du, du bist hier der/die Einzige, der da den Durchblick hat?
Nein, so stimmt das jetzt nicht.
Ich sagte gar nichts davon , dass man "sich informieren sollte", wie man Hunde liest, von informieren schrieb ich absolut gar nichts.

Du schreibst, du hättest dich "informiert seit Jugendzeiten an", da würde ich gerne wissen wie und wo?

Mir fällt sehr auf, dass du wohl Lösungsvorschläge eingebracht hast.
Leider sind sie nicht durchführbar.

Sehr schade, dass niemand auf die Frage, warum man nichts dafür tut, dass mehr Freilaufgebiete ausgewiesen werden, wenn man sich so sehr an den Hunden stört, eingegangen ist.
 
Was genau findest du schlecht daran Hunde lesen zu können?
Schlecht ist es nicht, Hunde "lesen" zu können, schlecht ist es, wenn Hundehalter ERWARTEN, dass die Umwelt ihre Hunde lesen kann und dies voraussetzen, bzw fehlverhalten des Hundes mit mangelnder "Lesefähigkeit" der Umgebung gleichsetzen.

Das wäre in etwa so, als würde man erwarten, dass man mit seinem Kind in einen Laden gehen kann und das Kind darf sich einfach an allem bedienen: Schokolade aufreißen, Leute anrempeln usw. Denn schließlich muss man Kinder ja "lesen" können und wer dann nicht die Schoko so hinstellt, dass kein Kind hinkommt oder nicht ausweicht, wenn ein Kind rumrennt, der ist doch selber schuld...schließlich ist es das natürliche Verhalten eines Kindes, Schoko zu lieben und rumzurennen.
ich denke, jeder wird mir zustimmen, dass es für ein kleines Kind mehr oder weniger natürlich ist, dass es gern rennt, nicht schaut ob da jemand und dass es Schoko mag.
Die Aufgabe von Eltern ist es aber, diesen natürlichen "Trieb" sozialverträglich abzufangen: Eben zB dadurch, dass man ganz kleine Kinder (die noch nicht in der LAge sind, Regel zu verstehen) besser an die Hand nimmt oder im Kinderwagen fährt und dass man ihnen so bald es auch nur ansatzweise geht, beibringt, dass so ein Verhalten nicht OK ist.

SO ist nunmal unsere Vorstellung von respektvollen Miteinander und was für Kinder gilt, gilt erstrecht für Hunde...
Auch wenn man noch so kinderlieb ist und gut mit Kindern kann, muss man solches Verhalten nicht tolerieren (wobei es ja durchaus nicht wenige Eltern gibt, die genau DAS fordern)
und auch wenn man Hunde noch so gut lesen kann und sie mag, muss man trotzdem nicht tolerieren, dass Hundehalter ihre Hunde nicht erziehen.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben