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Unsicherheit bei Hundebegegnungen- eure Erfahrungen?

Dieses ständige "Kampfhunde" Wiederholung ist echt ermüdend. Potentielle kann jeder Hund, der größer als eine Ratte ist, verletzen, viele davon tödlich. Es sind also alles böse, böse Kampfhunde und wir leben alle in permanenter Gefahr um Leib und Leben. Das es gefährliche Rassen gibt ist schlicht und ergreifend Blödsinn und einfach nur mediale Hysterie...
Das klingt für mich sehr relativierend. Wenns nicht so sein sollte, fände ich das gut. Glauben tue ich das aber nicht.
 
Ich wüsste jetzt nicht, warum man mit Rolli und eigenen Hunden dabei nicht vor Ort warten können sollte, bis das Fundtier abgeholt wird.


Dass ein festgebundener Hund bei dem Versuch, sich zu befreien, zu Tode kommt, dürfte natürlich selten sein. Dass ihm dabei die Luft abgeschnitten wird und/oder er sich anderweitig verletzt, ist aber wesentlich wahrscheinlicher - und sollte selbstverständlich auch vermieden werden.
Panikreaktionen sind nicht zu unterschätzen. Das hat auch nichts mit Dummheit zu tun, das ist eine Panikreaktion, in der rationales Handeln und eine ebendiese Einstufung der Situation nicht mehr möglich ist. Schmerz wird in solch einem Modus kaum wahrgenommen und der Sazerstoffmangel nicht mehr korrekt interpretiert. Panikreaktionen sind "Reflexreaktionen" ohne bewusste Kontrolle und vom ANS gesteuert.
Die Strangulation ist sicherlich eine extreme Form, häufiger sind Quetschungen der Halsgefäße, Genick- oder Kehlkopfverletzungen die von außen erstmal nicht sichtbar sind.
 
Ich wüsste jetzt nicht, warum man mit Rolli und eigenen Hunden dabei nicht vor Ort warten können sollte, bis das Fundtier abgeholt wird.
Vielleicht hilft es dir zu verstehen wenn ich noch einmal darauf aufmerksam mache, dass ich einen PTBS-Assistenzhund habe und den zweiten gerade ausbilde. Ich bin kein großer Menschenfreund, kann fremde Menschen in meiner Nähe nur schwer ertragen und kann nicht ewig lange "ungeschützt" irgendwo in der Walachei rumstehen. Meine Phobien maches mir das nicht möglich.
Es ist für mich schon eine ziemliche Herausforderung 5 bis 10 min. dort zu verharren um evtl. einen besorgten Halter irgendwo zu entdecken.
Ich kann aufgrund meiner PTBS leider nicht auf Polizei oder Leute vom Tierheim warten. Hunde machen mir keine Angst, um die bin ich besorgt. Aber mir macht die Umgebung angst. Vor allem, wenn ich nicht in Bewegung bin.
 
Geholfen hätte so etwas:
Woran erkenne ich ob der Hund aggressiv ist?
Warum bellt der Hund?
Wie kann ich erkennen was der Hund im nächsten Moment vor hat?

Na, dann führen wir doch besser Prüfungen für Menschen ein, die erst sämtliche hier vertretenen Tierarten lesen können müssen, bevor sie 'in den Freilauf' dürfen.

Ich war schließlich nicht nur mit Hunden, sondern auch mit Katzen, Pferden und Ziegen unterwegs.
Ich will die alle laufen lassen und nicht, dass meine Katzen von sich aus Unkenntnis oder bewusst falsch verhaltenden Menschen verängstigt wird, Hunde ist ja eh klar, muss jeder lesen können, erwarte ich auch Pferden, egal wie temperamentvoll, jung und noch nicht sicher erzogen und ausgebildet, auch bei Hengsten, die vielleicht über einen Kilometer den Duft einer rossenden Stute aufnehmen, lustigen Böcken, die ihre Herde verteidigen zu müssen glauben.
Der nächste ist womöglich mit Papagei oder so unterwegs - ein Bekannter von mir machte das, hatte den auch frei im Laden. Die Liste wird lang...
Für den einen oder anderen Menschen dürfte es bei all den Lernaufgaben schwierig werden mit 'Freilauf'.^^


Ah... und welche Tierart hat dann Vorrang und wie sieht die rechtliche Seite aus?
Darf mein Bock unangeleint sein? Oder der Hund?
Ein Pferd, das sein Temperament ein bisscgen rauslässt ist sicher kein Problem für Hund und Halter, oder?
Kann er dann ja lesen, das will nur spielen, wie mein Bock.
 
Es ist überhaupt kein Problem, Hunden Kontakte zu Menschen und zu anderen Hunden zu ermöglichen,
Gut sozialisiert bedeutet mit viele verschiedenen Hunden und versch. aussehenden Hunden (Kipprohern, Stehohren, langes/kurzes Fell, kleine/große Hunde usw) und auch immer wieder fremden Menschen zusammenzubringen.
Dazu kommt eine Gewöhnung zu Alltagssituationen und -geräuschen.

An der Leine sollte möglichst keine Kontakte zu anderen Hunden stattfinden, weil der Hund nur sehr eingeschränkt kommunizieren kann und durch Leine/Halsband/Geschirr eine Verletzungsgefahr besteht.

Schon wenn man vom Dorf in die Stadt zieht (andere Geräusche, Gerüche, Menschenmengen etc.) kann das einen Hund mehr als irritieren.
Von der Stadt aufs Land zu ziehen ist genauso irritierend für den Hund, da er z.B bisher keine landwirtschaftlichen Maschinen kannte.

Hund sind lebende Wesen und eben keine Maschinen.
Als Beispiel Pitbulls - KI darf das übernehmen:
Der American Pitbull Terrier ist nur vom FCI (nicht vom VDH!) als Rasse anerkannt.
Soviel mal zu der Abfrage von KI

Es wurden Statistiken zur Beißkraft erstellt die das alles von KI nicht bestätigen.

Zitat:
Eine Studie der Universität Kiel kommt zu dem Ergebnis, dass vom Pitbull keine rassespezifische Aggressivität ausgehe
Zitat Ende

Zitat Anfang:
Zum gleichen Ergebnis kommt eine australische Untersuchung. Dort wird festgestellt: „Obwohl einige APBT auf Hundekämpfe selektiert wurden, fand gleichzeitig auch eine Selektion auf Ausgeglichenheit und Lenkbarkeit durch den Menschen statt.“ Und weiter heißt es: „Wie alle Hunde […] können auch APBT durch menschlichen Einfluss aggressiv gemacht werden, und zwar unbewusst oder absichtlich.“
Zitat Ende
Quellen
Eine weitere Statistik gibt es von der Tierhochschule Hannover die das gleiche aussagt.

Dazu gibt es amerikanische Studien (man beachte die die Größe des Landes und die Einwohnerzahl pro qm, Städte sind wesentlich dichter besiedelt und es wohnen dort viel mehr Einwohner als in einer Großstadt in Deutschland) die andere Aussagen machen.

Es ist also nicht eindeutig erwiesen, was KI da berichtet.
Die Polizei setzt diese Hunde bei Sprengstoff und Rauschmittelsuche ein.

Jeder Hund der in der Pitt seinen Halter/Bezugsperson bei Trennung von einem Gegner angegriffen hat, wurde er ausselektiert.

Aber Listenhunde sind hier nicht das Thema!
Das hier sollte daher auch der letzte Beitrag dazu gewesen sein

Das HR sollte ein Hilfeforum sein, auch für Menschen die "nur" unsicher (aber nicht ängstlich) bei Hundebegegnungen sind. Es hilft nicht zig Schauergeschichten über Hunde zu berichten, dass vergrößert eher noch die Unsicherheiten, statt zu helfen
 
Ich wüsste jetzt nicht, warum man mit Rolli und eigenen Hunden dabei nicht vor Ort warten können sollte, bis das Fundtier abgeholt wird.

Das kann @Silan besser beantworten als ich.
Hitze, Termine, Stress für alle, da geht einiges.

Ich hätte einfach nicht immer gerade Lust Babysitter zu spielen für fremde Hunde, wenn ich Terminpläne hätte mit zugehörigen, unbequemen Konsequenzen.

Wir hatten nicht nur 1 x fremden Pferdebesuch. Auch von einem aufgedrehten Araberhengst, der Zäune übersprang, wenn er rossige Stuten roch.
Solche Besucher werden - falls kein Halfter dran - aufgehalftert, angebunden, oder wenn verfügbar, in freie Box, auf freien Paddock gesperrt.
Was gerade geht.
Und dann wird telefoniert.
Fertig.

Da besteht auch das Risiko, dass ein Depp dabei ist, der sich losreißt, rausspringt. Deshalb konnte und wollte ich dennoch nicht danebenstehen und Hüfchen halten, bis das Tier abgeholt wurde.
Die Arbeit musste weiterlaufen.
 
Auch das hilft am Ende nichts, da nicht kontrollierbar.
Geholfen hätte so etwas:
Woran erkenne ich ob der Hund aggressiv ist?
Warum bellt der Hund?
Wie kann ich erkennen was der Hund im nächsten Moment vor hat?

Und wo ist da dem Menschen geholfen, der zum Beispiel gebissen wird, vorher zu erkennen "Ah, okay , der Hund ist aggressiv und wird mich wohl gleich attackieren."?
Es nützt mir herzlich wenig, die Sprache eines Hundes verstehen zu können, wenn ich kurz danach trotzdem dessen Zähne in meiner Wade habe.
Und wenn ein Hund es wirklich drauf anlegt, habe ich als Mensch auch keine Möglichkeit, da durch irgendein Verhalten gegenzusteuern.

Da fände ich es doch hilfreicher, der Hundehalter kontrolliert sein Tier, damit das nicht die Möglichkeit hat zuzubeißen.

Und JA, die meisten Hunde sind harmlos und beißen nicht zu.
Aber auch das ist für die wenigen, die eben an so ein Exemplar geraten , was dann doch nicht harmlos ist , eher nicht tröstlich.
Und NEIN, es werden nicht nur Menschen gebissen, weil die sich falsch verhalten und eben die Sprache des Hundes angeblich nicht richtig lesen konnten.
Es werden auch Menschen gebissen oder kommen anderweitig zu Schaden, weil so mancher Hundehalter einfach versagt hat. Und es zeugt für mich von wenig Verantwortungsgefühl, wenn so manche Hundehalter das wegreden wollen und quasi dem Opfer noch die Schuld zuschustern wollen, nach dem Motto "Lernt ihr mal die Sprache meines Hundes, dann passiert auch nix"
 
Vielleicht hilft es dir zu verstehen wenn ich noch einmal darauf aufmerksam mache, dass ich einen PTBS-Assistenzhund habe und den zweiten gerade ausbilde. Ich bin kein großer Menschenfreund, kann fremde Menschen in meiner Nähe nur schwer ertragen und kann nicht ewig lange "ungeschützt" irgendwo in der Walachei rumstehen. Meine Phobien maches mir das nicht möglich.
Es ist für mich schon eine ziemliche Herausforderung 5 bis 10 min. dort zu verharren um evtl. einen besorgten Halter irgendwo zu entdecken.
Ich kann aufgrund meiner PTBS leider nicht auf Polizei oder Leute vom Tierheim warten. Hunde machen mir keine Angst, um die bin ich besorgt. Aber mir macht die Umgebung angst. Vor allem, wenn ich nicht in Bewegung bin.
Nein, das hilft mir nicht zu verstehen, sorry. Ich finde, wenn man regelmäßig mit seinen eigenen Hunden unterwegs sein und ein ohne Begleitung aufgefundenes Tier anleinen kann, sollte man auch in der Lage sein, in der Nähe zu bleiben, bis es abgeholt wird.

Hitze, Termine, Stress für alle, da geht einiges.

Ich hätte einfach nicht immer gerade Lust Babysitter zu spielen für fremde Hunde, wenn ich Terminpläne hätte mit zugehörigen, unbequemen Konsequenzen.
Der Aufwand ist nun wirklich überschaubar. Und wenn man dazu nicht bereit ist, sollte man die Tiere halt nicht festbinden.
 
Gut sozialisiert bedeutet mit viele verschiedenen Hunden und versch. aussehenden Hunden (Kipprohern, Stehohren, langes/kurzes Fell, kleine/große Hunde usw) und auch immer wieder fremden Menschen zusammenzubringen.
Dazu kommt eine Gewöhnung zu Alltagssituationen und -geräuschen.

An der Leine sollte möglichst keine Kontakte zu anderen Hunden stattfinden, weil der Hund nur sehr eingeschränkt kommunizieren kann und durch Leine/Halsband/Geschirr eine Verletzungsgefahr besteht.

Ja, und?
Was möchtest du damit zum Ausdruck bringen?

Schon wenn man vom Dorf in die Stadt zieht (andere Geräusche, Gerüche, Menschenmengen etc.) kann das einen Hund mehr als irritieren.
Von der Stadt aufs Land zu ziehen ist genauso irritierend für den Hund, da er z.B bisher keine landwirtschaftlichen Maschinen kannte.

Meine waren hier wie dort dabei, ich kenne solche Probleme nicht.

Einer war aufgrund schlechter Erfahrungen ängstlich bei offenen, dunklen Scheunen umd Männern mit nacktem Oberkörper, ließ sich durch Übung beheben. Nur Alleinsein war nicht dauerhaft lösbar, da gab es Rückfälle und somit war die Lösung, ihn nicht unnötig damit zu stressen; ich konnte ihn ja problemlos mitnehmen.

Hund sind lebende Wesen und eben keine Maschinen.

? Ja?

Der American Pitbull Terrier ist nur vom FCI (nicht vom VDH!) als Rasse anerkannt.

Ich weiß.
Pitbull wird als Überbegriff verwendet.

Beißkraft? Aggression?
Ich schrieb über die Reizschwelle.
Egal, mir zumindest, das hier soll keine Abhandlung über Listenhunde werde.

Aber Listenhunde sind hier nicht das Thema!

Gewissermaßen schon, wenn auch nicht nur:

als mir ein junger Mann mit Kinderwagen und einem großen Kampfhund entgegenkam.



Die Polizei setzt diese Hunde bei Sprengstoff und Rauschmittelsuche ein.

Warum auch nicht?
In geschulten bzw. fähigen Händen können da tolle Hunde mit unterschiedlichen Begabungen dabei sein.

„Wie alle Hunde […] können auch APBT durch menschlichen Einfluss aggressiv gemacht werden, und zwar unbewusst oder absichtlich.“

Genau.
 

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