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Unsicherheit bei Hundebegegnungen- eure Erfahrungen?

ich habe einen Nachbarn mit einem Hund, ich verstehe nicht warum solche Tiere geduldet werden.
Ich liebe sie, aber sie sind zu laut, wirklich zu laut

Was heißt denn zu laut?
Meinst du damit, dass der Hund bellt und wenn ja, wie oft und wann?

Hast du den Eindruck, dass der Hund artgerecht gehalten wird?
Wenn nein, kann man dem Veterinäramt bescheid sagen, dass die mal vorbeigucken.

Ist ein Hund ständig an der Kette oder im Zwinger wäre das keine artgerechte Haltung. Oder wenn der Hund immer nur sich selber überlassen ist und nicht beschäftigt wird. Wenn diese Hunde dann Krach machen, weil sie leiden oder ihnen stinke-langweilig ist, ist das kein Wunder.
 
Ich weiß nicht, ich kann das ja derzeit wieder wunderbar in der Hhubdeschulevbeobachten.
Ich war mit meiner jungen Hündin erst in der Welpengruppe und jetzt in der Junghundgruppe. Meine Hündin ist allerdings die einzige, die nicht an der Leine festgehalten wird. Ich hab zwar eine Schleppleine dran, aber die ist nur zur Korrektur, sollte sie doch mal was interessanter finden als mich. Aber das ist in letzter Zeit nicht mehr vorgekommen.
Und auch due Übungen, die wir da machen, bei einigen Hunden ist das jedes Mal wieder so, als ob die noch nie gehört haben, dass die z. B. auf die ''Decke'' gehen solle, oder dort bleiben sollen, wo drumrum laufen sollen oder einfach im lauf stehenbleiben. Und wir sind alle gleich lange in dieser Gruppe...

... ich bin der festen Überzeugung, wenn ich mit meinem Hund jeden Tag auch nur für 10 min. etwaa aus der Hundeschule wiederhole, dann sitzt das beim nächsten mal. Ich mein ... 10 min... das ist doch nicht zu viel, oder? Meine ist jetzt 8 Monate alt und wenn ich ihr auf dem Platz sage sie soll auf die Decke gehen und warten, dann tut sie daa, weil sie genau weiß wenn ich wiederkomme wird Party gemacht und ein Leckerchen gibts auch... Aber sowas sehe ich bei den anderen nicht. Da kommt höchstens mal ein ''Prima'' und dann wird denen ein Leckerchen gegeben und das wars... und ich glaube mittleewwile echt, das wars dann auch bis zur nächsten Woche...

Ich mrine, ich hab doch spaß mit meinen Hunden. Auf JEDEM spaziergang machen wir Gehorsamsübungen, eine Sucheinheit ist auch dabei und wir trainieren Abruf. Jedes Mal. Manchmal wenn sie fast neben mir stehen, manchmal wenn sie weiter weg sind. Und immer wenn uns jemand entgegen kommt.
Bei solchen Gelegenheiten habe ich beiden auch beigebracht, dass Jogger und Fahrradfahrer absolut Tabu sind, denen schauen sie nicht einmal hinterher. Und überhaupt sind fremde Menschen Tabu. Sie dürfen auch nicht gestreichelt werden, wenn ich gefragt werde sage ich immer nein. Wenn jemand es nicht für nötig befindet zu fragen, bekommt der oder die eine deutliche Ansage von mir.
Auf dee anderen Seite spreche uch aber auch Spazuergänger und auch Radfahree an, ob die vielleicht einen Moment Zeit haben und ich ein paar mal mit meinen Hunden an denen vorbei laufen darf oder ob ein Fahrradfahrer ein, zwei mal umdreht und in verschiedenen Geschwindigkeiten, ruhig auch mal mit Klingel an uns vorbei fahren würden. Gerade jetzt mit der Kleinen ist das wieder sehr aktuell, weil sie fas noch gut verfestigwn muss, dass andwre Menschen mit und ohne Fahrzeug Tabu sind. Aber genau das meinen Hunden verlässlich beizubringen, macht doch auch Freude...
Das hängt sicherlich vom Trainingswillen der Besitzer ab, aber auch vom Hund und dessen Charakter/ Lernwillen. Training ist alles, was ich mit meinem Hund mache, nicht nur wenn ich in der Hundeschule bin.
Ich bin genauso, ich frage ständig Leute, ob sie 2 Minuten Zeit haben, ich würde gerne üben 🤣🤣 Eine Dame mit Rollator hat sich da riesig darüber gefreut! Ich glaube das war ihr Highlight des Tages.
 
Die Frage ist, ob der Hund überhaupt gefährlich ist. Manche Hunde sind gerade an der Leine bei Korrekturen anderen Hunden gegenüber einfach laut und stürmisch - ohne, dass da groß etwas passiert. Wenn es ernst gemeint ist, sind sie eher leise und zielgerichtet.


Na ja, aber dann siehst du ja auch sehr schön, das es sehr unterschiedliche Hundetypen gibt.
Während dein Hund artig Platz auf der Decke macht, aber bei Spaziergängen noch Schwierigkeiten mit Bewegungsreizen hat, findet ein anderer Hund Platz auf einer Decke völlig überbewertet, aber hatte noch nie ein Thema mit Radfahrern oder Joggern.
Ich finde Hundeschulen auch nicht repräsentativ, die Hunde benehmen sich dort ganz anders als Zuhause. Das "Problem" haben viele Menschen, da Hunde auch ortsbezogen lernen.
Silan hat, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, Assistenzhunde. Die bringen schonmal ganz andere Grundanlagen mit, als ein Jagd- oder Hütehund.
 
Gerade auf der Seite des Tierheims Saarbrücken gesehen:
von 44 zu vermittelnden Hunden sind 22 Stafford-Terrier plus 2 Pit Bulls.

Mir tun die Hunde sehr leid.
Viele von denen werden wahrscheinlich nie ein passendes Zuhause finden und müssen im Tierheim dahinvegetieren, weil Menschen versagt haben.😕
 
Gerade auf der Seite des Tierheims Saarbrücken gesehen:
von 44 zu vermittelnden Hunden sind 22 Stafford-Terrier plus 2 Pit Bulls.

Mir tun die Hunde sehr leid.
Viele von denen werden wahrscheinlich nie ein passendes Zuhause finden und müssen im Tierheim dahinvegetieren, weil Menschen versagt haben.😕
Jap, das ist ein bekanntes Bild. Viele dieser Hunde kommen als wirklich tolle Partner ins TH und entwickeln dann Ein problematisches Verhalten. Aufgrund von behördlichen Auflagen, extrem hoher Steuer etc. kommen diese Hunde leider nie wieder aus dem TH. Kangals übrigens ebenso. Das bringt die Tierheime an ihre Belastungsgrenze.
 
Böse gemeint hat es sicher keines der Kinder, beide waren so klein, dass sie sich der Tragweite bestimmt nicht bewusst waren - aber wo sind denn da die Eltern?
Ja immer können die Eltern auch nicht da sein.
Ist hier auch nicht anders, wenn die Kinder auf der Wiese hinterm Haus spielen.
Da musste ich auch immer auf meinen Hund aufpassen, das ihm die Kinder nichts antun bzw umrennen und auf die Pfoten treten.
Da wäre mir echt oft lieber gewesen, sie hätten Angst vor Hunden und bleiben weg.
Und bei meinem Hund hatte ich mir gewünscht er knurrt die Kinder mal an und fletscht die Zähne^^
 
Also jedenfalls legt der sich oftmals mit Hunden an, die ihn mit einem Haps verspeisen könnten (die reagieren dann aber meist gelassen
Hatte ich schon anders gehört, da war das Fiffi dann tot nach mehrmaligen hochspringen und schnappen. Der Hundehalter des größeren Hundes hatte dann großen Ärger am Hals.

Aber in der Regel ist es so, dass Hunde sich gegenseitig nicht umbringen.

Es ist eigentlich wie bei allem, es gibt extreme Situationen aufgrund derer bei Leuten Angst entsteht. Aber dann diese Angst über alles zu kippen ist halt auch nicht fair gegenüber denen, die nichts dazu beigetragen haben.

Ich habe zb keine Angst vor Hunden und nehme das viel lockerer wenn ein junger Hund bellend auf mich zugerannt kommt. Ich weiß ja er tut mir nichts...
Ich war auch nicht empört, weil ich eben weiß, das Hundeerziehung nicht so leicht umzusetzen ist wie eine Maschine zu programmieren.

Die Angst der Person verursacht dann das Problem und die Erwartung das andere ihren Hund zu 100% im Griff haben sollen. Nur weil es mal einen blöden Einzelfall gab schließt man dann auf alle.
Wahrscheinlichkeit und Risikoabwägung.
 
Während dein Hund artig Platz auf der Decke macht, aber bei Spaziergängen noch Schwierigkeiten mit Bewegungsreizen hat, findet ein anderer Hund Platz auf einer Decke völlig überbewertet, aber hatte noch nie ein Thema mit Radfahrern oder Joggern.
Das hast du falsch gelesen. Meine Hunde, sowohl die 7jahrige wie die 8 Monate alte sind noch nie einem Jogger oder Fahrrad hinterher gelaufen. und das als eingefleischte Hütehunde (Australien Shepherd) Die kleine soll nur lernen, die auch gar nicht zu beachten, so wie die große. Meistens klappt das auch, aber wenn die klingeln wird sie neugierig und schaut. Das möchte ich ihr abtrainieren. Denn wenn eine Fahrradklingel ebenfalls völlig uninteressant ist, liegt die Reizschwelle höher.
 
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Silan hat, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, Assistenzhunde. Die bringen schonmal ganz andere Grundanlagen mit, als ein Jagd- oder Hütehund.
Meine Assistenzhunde sind Hütehunde vom feinsten. Zumindest die Große ist fertige PTBS-Assistenzhündin. Die Kleine fängt im April ihre Ausbildung zum PTBS- Assistenzhund erst an. Es handelt sich um Australien Shepherd's. Auch Hütehunde kann man entsprechend trainieren. Sie brauchen nur eine für sie schlüssige und sinnvolle Aufgabe.

Wenn ich mir als Halter aber nicht bewusst mache, was ich da für Hunde habe, hat man eben die nicht abrufbaren Anspringer und Rempler oder sogar Hackenbeißer, die auf den Abruf nicht hören, weil sie genau das tun, wofür sie gezüchtet sind. Sie organisieren sich eine ''Herde'' die sie treiben können... denn gerade bei Hütehunden ist es in der Regel genau das, was sie tun, wenn sie zu fremden Menschen laufen. Sie versuchen Ordnung ins Chaos zu bringen.

Für einen Hütehund heißt das, die Leute erst einmal zu stoppen und dann die Richtung vorzugeben, die gelaufen werden soll. Sie fangen an, im Kreis um die ''Herde'' oder den vermeintlichen ''Abgänger'' herum zu laufen und in die ''richtige'' Richtung zu lenken. Notfalls, wenn da ein gar zu widerspenstiges ''Herdentier'' (also Mensch) ist, zwicken sie auch in die Waden. Genau so treiben Hütehunde, und genau dieses Verhalten muss ich als Halter absolut kontrollieren können.

Entweder indem ich lhnen eine eigene Herde gebe (Schafe, Ziegen, Laufenten...) oder ihnen zeige, dass Ich die Oberhütehündin bin und genau sage, was sie zu tun haben. Meine sind so trainiert, dass sie quasi mich hüten, nur dass ich sie dabei genau führe und sie wissen, dass sie mich nicht treiben dürfen. Dafür dürfen sie mich quasi bewachen, aufpassen, dass sich niemand von hinten nähert, jeden der aufs Grundstück will klar macht, dass sie am Tor stehen bleiben, die Wohnung auf Eindringlinge kontrollieren, bevor ich reingehe, Licht anmachen, wenn es dunkel ist und die große kann über einen Notfallknopf sogar meine Frau anrufen, wenn ich Hilfe brauche oder sie bzw. eine bestimmte Nachbarin holen, wenn ich gestürzt bin und Hilfe brauche. Dss sind einige der Aufgaben, die sie zu leisten haben und welche sie auslasten, aber lange nicht alle.

Übrigens, falls es jemanden interessiert, meine Aussies schlafen am Tag ca 18 Stunden. Sie sins nicht die ohne Pause powernden Hütehunde, von denen man immer hört. Man kann einen Hütehund wunderbar zur Ruhe erziehen, wenn man sich die Zeit nimmt. Am besten geht das, wenn der Züchter da schon mit anfängt und die kleinen Welpen deutlich in ihrem Bewegungsdrang reguliert. Denn Welpen sollen 20 bis 21 Std. am Tag schlafen, auch Hütehundewelpen. Da bleiben nur 3-4 Stunden für futtern und spielen am Tag... selbst am Abgabetag sollte dieser Rhythmus noch bestehen und dann zuhause fortgesetzt werden.
 
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