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Unsicherheit bei Hundebegegnungen- eure Erfahrungen?

Man muss halt unterscheiden, es gibt nette Hunde und paar komische Exemplare. Es sind aber nicht "alle" gefährlich.

Nö. "Man muss" gar nichts.
Ich hatte mehrere Hunde und finde es völlig logisch und verständlich, dass es Menschen mit Angst vor Hunden gibt.

Das hat gar nichts mit mir oder meinem Hund zu tun. Sondern meist mit Erfahrungen. Das kann ich problemlos respektieren und meinen Mitmenschen rücksichtsvoll und empathisch begegnen.

weil sie meinten jeder habe auf ihre Angst Rücksicht zu nehmen, sie selbst hätten aber in keinster Weise die eigene Verantwortung sich mit ihrer Angst mal auseinander zu setzen.

Wer sich wie mit seinen Themen auseinandersetzen sollte, liegt zum Glück in der Hand der Betroffenen. Du hättest dir das bei deinen Themen auch nicht von anderen vorschreiben lassen wollen, dass du dich endlich damit effektiv auseinanderzusetzen hättest.
An den Punkt findet man selbst frühzeitig, spät, oder auch nie.

Aber das war so ein irrationales Gehabe von denen wie als wenn ich mit einer Maus in der Hand zu ihnen wollte.

Sehr viele psychische Probleme, auch Ängste, sowie die Folgen daraus wirken auf andere wenig rational und sind es häufig auch nicht.
Wir sind auch nicht frei von vergleichbaren Themen.

Diese Leute stempeln aber alle Hunde als gefährlich ab und alle Besitzer als unfähig. Wer gibt ihnen das Recht dazu?

Das ist dein Denken, deine Auslegung.

Diese Menschen leben mit den Folgen von Erfahrungen. Das können bewusste Erlebnisse sein, kann aber auch z. B. auf überängstliche Eltern zurückzuführen sein.

Mit irrationalen und dazu noch übertriebenen Ängsten habe ich echt so meine Probleme.

Nehme ich so wahr.
Ist dann aber dein Thema, nicht das ängstlicher Menschen.
Ich reagiere auch mal ungeduldig.
Mein Thema, für das ich verantwortlich bin.
 
Ich denke wirklich dass solchen Leuten nur eine Konfrontation hilft. Hatte das auch angeboten. Mein Hund wäre perfekt dafür gewesen.
Hm ja, aber es ist nicht deine Entscheidung, ob diese Personen sich damit auseinandersetzen oder nicht.

Anbieten kann man es, aber meiner Erfahrung nach wird viel eher ein Schuh draus, wenn die Menschen selber auf einen zukommen und ihre Angst überwinden möchte.
 
Leider kommt es auch immer wieder zu Todesfällen.

Hier wurde eine Joggerin von 2 Stafford-Terriern angefallen und hat es nicht überlebt:


Die Besitzerin muss nur 1800 € bezahlen, die Tiere wurden getötet.
 
Du meinst, die Hundehalter haben die alleinige Verantwortung für die Menschen die Angst vor Hunden haben?

Hundehalter haben die Verantwortung für sich, ihr Tier, ihren Umgang mit Gesetzen, Regeln, anderen Menschen, Zwischenmenschlichkeit.

Und die wiederum sollen nicht die eigene Verantwortung für sich übernehmen und etwas gegen ihre oft unbegründete Angst etwas tun?

Hast du alle deine 'Defizite' ausgemerzt? Bewusst und effektiv an allem gearbeitet?
Ich kann das von mir nicht sagen.
 
Du meinst, die Hundehalter haben die alleinige Verantwortung für die Menschen die Angst vor Hunden haben?
Und die wiederum sollen nicht die eigene Verantwortung für sich übernehmen und etwas gegen ihre oft unbegründete Angst etwas tun?
Ich würde eher sagen, jeder Hundehalter hat die Verantwortung für seinen Hund. Egal in welcher Situation. Es geht doch erstrangig gar nicht um Menschen mit Angst vor Hunden. Es geht darum, dass es Hundehalter gibt, die sich nicht eingestehen können oder wollen, dass sie ihren Hund nicht unter Kontrolle haben. Genau darum geht es.
Wenn ich dann mit einem unkontrollierbaren Hund auf einen Menschen mit Angst treffe, ist das halt scheixe. Aber nicht die Verantwortung des Angstmenschen. Er könnte ja auch eine starke Hundehaarallergiie haben. Was dann? Mein Schwiegersohn reagiert auf Katzen z.B. hochallergisch bis hin zum anaphylaktischen Schock... Was willst du dann machen? Oder kleine Kinder? Sie einfach umrempeln lassen?
Ein Hund der nicht verlässlich abrufbar ist gehört an die Leine. Immer und ohne wenn und aber. Man kann sich ja als Halter die Mühe machen, das seinem Hund beizubringen. Ist halt ein Aufwand.

Meine Hunde sind verlässlich abrufbar. Wenn sie merken, dass uns jemand entgegen kommt gehen sie von alleine ins ''Bei Fuß''. Das bräuchte ich noch nicht einmal sagen. Selbst meine 8 Monatige Aussiehündin tut das mittlerweile schon. Und es war kein Hexenwerk, das den beiden bei zu bringen.
Und natürlich wo Anleinpflicht ist, laufen sie auch an der Leine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du meinst, die Hundehalter haben die alleinige Verantwortung für die Menschen die Angst vor Hunden haben?
Und die wiederum sollen nicht die eigene Verantwortung für sich übernehmen und etwas gegen ihre oft unbegründete Angst etwas tun?
Nein, Hundehalter haben die alleinige Verantwortung für ihre Hunde.
Und ob Menschen mit Angst sich behandeln lassen möchten ist ihre alleinige Entscheidung. Da hat kein Hundehaltee mitzureden. Oder siehst du das anders?
 
Hm ja, aber es ist nicht deine Entscheidung, ob diese Personen sich damit auseinandersetzen oder nicht.

Anbieten kann man es, aber meiner Erfahrung nach wird viel eher ein Schuh draus, wenn die Menschen selber auf einen zukommen und ihre Angst überwinden möchte.
Ja das hatte ich auch erlebt. Zum Streicheln oder an sich schnüffeln lassen reichte es nicht, aber immerhin Mal in der Nähe eines Hundes aufhalten ohne nervös zu werden.
Das fand ich echt super und mutig.

Klar kann jeder mit seiner Angst umgehen wie er will, aber dann soll so jemand anderen damit nicht einschränken. 🤔
Hatte mich halt genervt dieser Kommando Ton der zwei Frauen ohne logische Erklärung sondern einfach nur weil sie Angst hatten.

Es gibt so vieles wovor Menschen Angst haben und die meisten müssen da durch, sonst gehen sie irgendwann nicht mehr aus dem Haus raus oder vermeiden bestimmte Orte und Situationen.
Wer nimmt denn auf Sozialphobiker Rücksicht? usw. Sollen wir unser Leben nach den Ängsten anderer ausrichten?

Und man hilft den Leuten langfristig noch nicht einmal damit, denn wenn ihre Angst akzeptiert wird, kommen sie gar nicht mehr auf den Gedanken daran zu arbeiten die Angst abzulegen.
Vorsichtig und wachsam zu sein, ist etwas anderes als vor Angst zu erstarren und zu fliehen.
Jedes Erfolgserlebnis ist wichtig um die Angst zu verkleinern.

Nunja so sehe ich das halt. Ich hatte halt auch erlebt das manche Leute meinten ihre Angst privilegiert sie dazu andere herum zu kommandieren und ihnen zu sagen was sie tun und lassen sollen.
Liegt wohl daran weil sich die meisten so rücksichtsvoll verhalten und das mit sich machen lassen, egal welche Einschränkungen sie dafür in Kauf nehmen müssen. Es muss nur jemand sagen, ich habe Angst und sie werden besonders behandelt, werden gesehen, gehätschelt usw. Für manche ist das dann ein Vorteil Angst zu haben.

Ansonsten auch wenn es anders klingt^^ bin ich doch recht rücksichtsvoll. Ich beleidige oder greife andere auch nicht für ihre Meinung an. Wenn jemand mit seiner Angst dauerhaft leben will soll er das halt tun, aber mir dabei nicht die Freiheit einschränken.
Rücksichtnahme ist nämlich auch keine Einbahnstraße.

Und wenn jene die vor großen Hunden Angst haben das Sagen hätten, gäbe es wohl keine großen Hunde mehr.
Schaffen wir doch gleich alles ab wovor irgendjemand Angst aufgrund schlechter Erfahrungen hat.

Da gibt es doch auch diesen Tip, wenn jemand vom Pferd fällt, soll er am besten gleich wieder aufsteigen, weil ansonsten die Angst vor einem erneuten Fall zu groß wird und der Reiter sich dann später evtl nicht mehr so einfach auf ein Pferd traut.
 

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