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Würdet ihr im Alter nochmal einen neuen (älteren) Hund aufnehmen?

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Im Alter nochmal einen (älteren) Hund aufnehmen?

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  • Vielleicht


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Diese Hunde haben ein schweres Schicksal, brauchen Sicherheit. Sie brauchen Zeit, Vertrauen aufzubauen. Das sollte sich während vieler Besuchstage in bekannter, ruhiger Umgebung langsam aufbauen, die Pfleger sollten genau beobachten, ob Tier und Interessent wirklich zusammenpassen. Ein Hund, der praktisch sein gesamtes Leben im Heim war, wäre mit einer Umpflanzung in deine Wohnung, ohne dass er dich kennt, völlig überfordert. Er kennt nur den Tierheimalltag.
Ja das stimmt.
Meine Tochter ist ehrenamtlich in der Hundevermittlung und ich bin in einem (sehr tierschutzorientierten) Katzenforum. Darum höre ich öfters, wie so Vermittlungen ablaufen.
Da werden auch Hausbesuche beim zukünftigen Halter (Vorkontrolle) gemacht.
Das geht alles nicht ruck-zuck und bringen sie mir mal den Hund.
Ja wie yola schrieb, geht es auch darum, das die sehen, ob du noch mobil bist.
Wie willst du sonst mal zum Tierarzt kommen im Notfall, wenn du die strecke zum Heim nicht schaffst?
 
Ja@Kasi. Aber ds ist nicht machbar, weil es eben keine Verkehrsanbindungen gibt.
Ich schlug vor, dass man mit dem Hund hierher kommt - und er einige Zei bei mir bleibt.
Als Bobby kam, kannten wir einander auch nicht - und es hat gematcht von Anfang an.
Dito bei unserem ersten Hund (zu Jugendzeiten).
Also muss nun Max weiter im TH bleiben, weil das TH (wie auch sonst in Bremen....) bockt.
Armes Kerlchen - er ist nun schon 8 Jahre dort und hat nie eine Familie kennenlernen dürfen.
Und wird es bei diesem TH wohl auch nicht....🙄
Das macht kein Tierheim, ein Tier einem potentiellen Halter bringen, wie kommst du auf die Idee?

Und wie du immer schreibst, ist es gut, dass du keinen Hund mehr bekommst.
 
Ja@Kasi. Aber ds ist nicht machbar, weil es eben keine Verkehrsanbindungen gibt.
Ich schlug vor, dass man mit dem Hund hierher kommt - und er einige Zei bei mir bleibt.
Als Bobby kam, kannten wir einander auch nicht - und es hat gematcht von Anfang an.
Dito bei unserem ersten Hund (zu Jugendzeiten).
Also muss nun Max weiter im TH bleiben, weil das TH (wie auch sonst in Bremen....) bockt.
Armes Kerlchen - er ist nun schon 8 Jahre dort und hat nie eine Familie kennenlernen dürfen.
Und wird es bei diesem TH wohl auch nicht....🙄
Die haben halt auch ihre Regeln und vermutlich auch zu wenig Mitarbeiter, um zu Dir zu kommen.
 
Unabhängig von diesem spezifischen Fall hier möchte ich dennoch anmerken:

Eine ganze Portion Tierheime dienen nicht dem Wohl der Tiere sondern dem Ego der Menschen, die dort beschäftigt sind. Die Nase des Interessenten muss nicht gefallen und schon geht der Hund nicht aus dem Haus. Ich kannte einen Pflegedienstleiter, Freundin Altenpflegerin mit Tochter, die keinen Hund bekamen weil die Nase nicht passte. Die drei hätten die Zeit miteinander abzusprechen wer wann wie oft mit dem Tier geht. Beide Erwachsenen sind mehr als verantwortungsbewußt.

Mir wurde bei Anrufen über hilflose Kitten schon gesagt "Es lohnt sich nicht ein Jungtier aufzunehmen" .

Nein, mit Tierschutz hatte das nichts zu tun. Damals hatte ich noch einen Schweinestall und habe den dann zum Katzenasyl umgemodelt mit Heizer Kratzbäumen und und und.... die Tiere habe ich kostenfrei - aber mit Verpflichtung zur Kastration - abgegeben (natürlich mit Vertrag).

Der Veterinär des Kreises war dann mal hier weil es viele Zeitungsberichte über mich gab. Am Anfang wollte er böses vermuten, er sah dann dass die Tiere rein und raus gingen wie sie wollten und hunderte kilos Futter da standen. Er sagte dann zu mir es wäre wohl an der Zeit dass er mal das Tierheim kontrolliere ...... es hat sich aber nichts massgebliches geändert..... Obwohl jedes Tierheim pro Einwohner einen Betrag bekommt um für die Tiere zu sorgen.

Und das nicht nur für Alibitiere, die verhindern dass keine neuen kommen, weil die Alibitiere (die pflegeleicht sind) nicht abgegeben werden.

Grisu
 
Wir hatten vor vielen Jahren auch 2 Katzen aus dem Tierheim und eigentlich sollte klar sein, dass sie die Tiere nicht an jeden abgeben. Und wenn man null mobil ist, finde ich das schwierig, wenn mal ein Notfall Eintritt.

Und sorry, wenn man hier ständig geschrieben hat, ich möchte nur noch solange leben, bis mein Hund stirbt, würde wohl niemand mit normalem Gewissen so jemandem ein Tier anvertrauen.

Aber es ist auch sehr leicht, jetzt auf die Tierheime pauschal zu schimpfen.
 
Das ist aus meiner Sicht jetzt keine besondere Schikane gegen Dich oder gegenüber dem Hund, sondern das übliche Vorgehen eines Tierheims.
Ich kenne es nicht anders, daß man sein Interesse bekundet, dann einen Termin zum Kennenlernen bekommt, danach regelmäßig mehrmals mit dem Hund Gassi geht (das geht aber nicht über Monate, sondern meist nur wenige Wochen), dann kommt der Hund zum Probeschlafen und wenn das alles gut geklappt hat und der Interessent sich weiterhin für das Tier entscheidet und auch sonst nichts grds. gegen den Interessenten spricht, kommt es zur Vermittlung.
Meist zusätzlich noch eine Vor- oder Nachkontrolle in der Wohnung des Interessenten.
Daß Tierheime einem den Hund bringen, habe ich noch nie gehört.
 
... danach regelmäßig mehrmals mit dem Hund Gassi geht (das geht aber nicht über Monate, sondern meist nur wenige Wochen),
Das Problem ist, dass der wirklich zuckersuesse Jack Russell, den die TE ins Auge gefasst hat, ein schwerst traumatisierter Hund ist, der sich nur von seiner langjährigen Gassigeherin anfassen lässt. Er greift Menschen an, beisst und hat auch Menschen verletzt. Es wird neben weiteren Infos auch bereits in der Beschreibung darauf hingewiesen, dass auf Grund grosser Baustellen die Kennenlernphase bei diesem Hund über das Normale hinaus gehen wird.

Bei diesen und weiteren Vorabinformationen verstehe ich die TE überhaupt nicht, dass sie sich über die Vorgaben und die Zurückhaltung des Tierheims öffentlich hier im Forum aufregt. Aber so ist es, wenn man relevante Informationen weglässt....
 
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