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Schlimmer Konflikt wegen Freundin

Was ist daran denn schon wieder so schlimm?
Wieso greifst du mich hier an, nur weil ich eine andere Meinung vertrete?!
Und ich schrieb auch nichts von schlimm, sondern von schräg - bitte zitiere mich dann wenigstens auch exakt.
Ich finde es nun mal seltsam, dass man Beziehungskrisen abwechselnd ausgerechnet mit einer Nachbarin teilt. Eine Freundin würde ich immer Freundin nennen, selbst wenn sie benachbart wohnt. Daher gehe ich eben von einer anderen Qualität der Beziehung aus - ich gehe mit meinen Sorgen nicht zu Hinz und Kunz hausieren.
 
Wieso greifst du mich hier an, nur weil ich eine andere Meinung vertrete?!
Und ich schrieb auch nichts von schlimm, sondern von schräg - bitte zitiere mich dann wenigstens auch exakt.
Ich finde es nun mal seltsam, dass man Beziehungskrisen abwechselnd ausgerechnet mit einer Nachbarin teilt. Eine Freundin würde ich immer Freundin nennen, selbst wenn sie benachbart wohnt. Daher gehe ich eben von einer anderen Qualität der Beziehung aus - ich gehe mit meinen Sorgen nicht zu Hinz und Kunz hausieren.
Sorry für meinen Ton vorhin.
Aber ich verstehe es einfach nicht, warum man mit Menschen, denen man vertraut(!) nicht über Probleme in seiner Beziehung reden soll, und was zum Teufel daran schräg sein sollte.

Wenn man mit der Nachbarin gut reden kann, und sie mit dem Anvertrauten nicht hausieren geht, dann ist das doch völlig okay und absolut un-schräg...

Mit anderen Menschen reden, das hilft gerade bei Problemen in einer so engen Beziehung sehr gut. Weil man dann auch oft einen ganz anderen Blick auf die Dinge bekommt...
Wenn man dagegen immer nur mit dem Partner über immer dieselben Probleme redet, dreht man sich oft im Kreis, und kommt nicht weiter.

Wir sind nunmal Menschen und keine Alpensalamander, die ihr Leben lang nur mit dem Partner zusammen in einer Höhle hausen, und alle anderen Artgenossen ablehnen und vertreiben...😉

Und wie gesagt, sich aussprechen ist immer gut und erleichternd für die menschliche Psyche.
Wen man sich dafür aussucht, hängt von jedem selbst ab.
Es sollte auf jeden Fall jemand sein, bei dem man sich gut aufgehoben und verstanden fühlt.
 
Wenn man mit der Nachbarin gut reden kann, und sie mit dem Anvertrauten nicht hausieren geht, dann ist das doch völlig okay und absolut un-schräg...
So ist es, diese Nachbarin ist nicht irgendwer, sondern ist uns beiden eine Freundin, mit der wir über alles reden können wenn wir das wollen. Und sie hat unser beider Vertrauen bisher noch nie missbraucht.

Umgekehrt kann auch sie uns bedingungslos vertrauen.

Aber auch wenn es irgendwas zu feiern gibt, sind wir immer zusammen und wir waren auch schon mal mit den beiden auf Urlaub.
 
Ich habe den Eindruck deine Frau hat Probleme mit ihrem Selbstwert und sollte daran arbeiten. Wenn du fremd gehen möchtest dann wirst du das tun egal ob sie kontrolliert oder nicht. Aber mit so einem Verhalten macht sie es nicht besser. Du bist ein erwachsener Mann und sie hat dir nichts zu verbieten. Und wenn sie kein Vertrauen zu dir hat dann solltet ihr drüber reden woher das kommt. Die Kollegin ist ein Symptom aber nicht der Grund für das Problem deiner Frau.

Mein Mann hat auch weibliche Freunde und ich würde nie auf die Idee kommen eifersüchtig zu sein weil ich weiß dass er weiß wo er Zuhause ist.

Hat deine Frau auch einen Freundeskreis oder bist du ihre einzige Bezugsperson?
 
Wenn du fremd gehen möchtest dann wirst du das tun egal ob sie kontrolliert oder nicht. Aber mit so einem Verhalten macht sie es nicht besser.
So ist es, wenn jemand fremdgehen möchte, dann wird er / sie das auch tun.

Das Hauptproblem ist die Verlustangst, sie hat Angst, dass ich mich in diese junge Kollegin verliebe und sie verlasse. Vor allem natürlich auch deswegen, weil sie meinte, bei meiner Kollegin eindeutige Anzeichen von Verliebtheit bemerkt zu haben.

Daher hat sie den Weg beschritten, jeglichen weiteren persönlichen Kontakt zu unterbinden.
Wie hat sie das damals im Mai erreicht bei mir?

Indem sie gesagt hat "Du kannst Dich gern mit ihr treffen wenn Du willst, aber ich schau da sicher nicht ewig dabei zu, wie der Kontakt enger und enger wird und Du mir irgendwann sagst, dass Du Dich in sie verliebt hast. Da geh ich vorher selbst meiner Wege"

Auf diese Art und Weise hat sie den Spieß umgedreht und wiederum bei mir eine Verlustangst erzeugt.

Und was habe ich daraufhin getan? Genau, mich bis heute nicht mehr mit der Kollegin getroffen und damit hatte meine Frau ihr Ziel erreicht.

Also quasi die Taktik: Einfach nur laut genug schreien, dann wird er das schon bleiben lassen vor lauter Einschüchterung. Und wenn er jemals wieder mit dem Thema ankommt, dann schrei ich einfach noch lauter.

Und was hatte sie dadurch bewirkt bei mir? Richtig, ein Gefühl der Einengung und emotionalen Rückzug.

Was sie dadurch noch erreicht:

Selbst wenn ich mich über sie hinweggesetzt und mich trotzdem mit der Kollegin getroffen hätte - locker und entspannt wäre das Treffen für mich dann nicht gewesen, weil ich vermutlich dauernd ein schlechtes Gewissen gehabt hätte, weil ich mich über ihre Gefühle hinweggesetzt habe.

Ich habe vor jedem dieser Treffen mit meiner Frau darüber geredet und sie gab mir jedes mal das Gefühl, dass sie zwar nicht in Jubel ausbricht, aber dass es ok ist.

Was hat sie dadurch bei mir bewirkt? Kein Gefühl der Einengung und keinen emotionalen Rückzug, im Gegenteil.

Das war die Situation vom Mai, aber ich kann nicht sagen, wie sie aktuell reagieren würde, wenn ich ihr sage, dass ich mich gerne wieder mal mit meiner Kollegin treffen will"

Wie bereits erwähnt, hat sich unser Umgang mittlerweile extrem positiv verändert und ich kann echt keine Aussage darüber treffen, wie meine Frau den Kontakt zu meiner Kollegin mittlerweile einordnen würde.

Hat deine Frau auch einen Freundeskreis oder bist du ihre einzige Bezugsperson?

Sie hat auf alle Fälle einen recht großen Bekanntenkreis, aber Freunde, mit denen sie regelmäßig was unternimmt, eigentlich auch nicht. Wie gesagt, Unternehmungen finden eigentlich nur mit unseren gemeinsamen Freunden statt.

Dass sie sich mal allein mit jemandem trifft, kommt so gut wie nie vor, höchstens mal mit ihrer Cousine alle paar Monate mal.
 
Ich hab das Gefühl ihr habt ganz andere Probleme als die Freundin. Verlustangst, fehlender Respekt, fehlendes Vertrauen.. so eine Ehe macht nicht glücklich auf Dauer.

Ich habe hier nicht alles gelesen entschuldige, aber ich halte eine Eheberatung für Sinnvoll falls ihr weitermachen wollt. Da liegt meiner Meinung nach einiges im Argen.
 
Indem sie gesagt hat "Du kannst Dich gern mit ihr treffen wenn Du willst, aber ich schau da sicher nicht ewig dabei zu, wie der Kontakt enger und enger wird und Du mir irgendwann sagst, dass Du Dich in sie verliebt hast. Da geh ich vorher selbst meiner Wege"

Auf diese Art und Weise hat sie den Spieß umgedreht und wiederum bei mir eine Verlustangst erzeugt.
Weißt du, wenn deine Frau hier ein Thema eingestellt hätte mit der Frage "Mein Ehemann trifft sich regelmäßig mit einer erheblich jüngeren Frau, bei der ich den Eindruck habe, dass sie ihn total anhimmelt - was soll ich machen?", dann wäre ihr mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit exakt das geraten worden.

Man hätte ihr vermutlich mehrheitlich geschrieben, du kannst niemanden anbinden, wenn dein Mann das will, wird er es tun. Aber schau es dir nicht klaglos an, lasse dir das nicht bieten, dass dich jemand aus deinem eigenen Leben ausbootet - geh' eher selbst. Bewahre deinen Stolz.

Und schau mal an: genau das hat deine Frau getan.
Sie hat keinerlei Problem, wenn du mit der Nachbarin plauschst. Sie fand deine andere Kollegin sympathisch. Sie ist nicht per se eine "Frauenfeindin".

Warum genau es unter allen Umständen DIESE junge Frau für dich sein muss als 'eigene Freundschaft für dich allein', da wäre ich auch sehr skeptisch an Stelle deiner Frau.
Nicht grundsätzlich, sondern wegen allem, was du bisher geschrieben hast über sie. Angefangen bei, es sieht ein Blinder, dass sie dich mag.
 
Warum genau es unter allen Umständen DIESE junge Frau für dich sein muss als 'eigene Freundschaft für dich allein', da wäre ich auch sehr skeptisch an Stelle deiner Frau.
Nicht grundsätzlich, sondern wegen allem, was du bisher geschrieben hast über sie. Angefangen bei, es sieht ein Blinder, dass sie dich mag.

Man sucht sich nicht aus, mit wem man gut zurecht kommt und wo die Chemie stimmt. Entweder es entsteht eine Freundschaft und man hat eine Wellenlänge oder nicht. Und da ist es auch recht egal, wie groß der Altersunterschied ist und ob es nun eine junge Frau ist oder nicht.
Nicht immer trifft das Klischee zu: älterer Mann - junge Frau.

Und auch wenn die Frau Dich mag, TE: solange Du treu bist, nicht flirtest, ihr keine Avancen machst und Deine Frau auf Dich vertrauen kann, sollte das kein Problem sein. Es gehören immer 2 zu einer Affäre und man kann seinen Partner nicht wegschließen.

Und für mich ist das selbstverständlich, dass man sich mag, wenn man befreundet ist. Solange es nur das ist und nicht mehr, ist das doch nichts Schlimmes.
 
Man sucht sich nicht aus, mit wem man gut zurecht kommt und wo die Chemie stimmt.
Aus dieser Ansicht wurde vermutlich der legendäre Satz "Es kam, wie es kommen musste..." geboren.

Also, ich bin und bleibe da anderer Ansicht. Der Mensch ist seinen Trieben, egal ob platonischer oder sexueller Natur, nicht einfach hilflos ausgeliefert.

Ich kann deine Sichtweise natürlich auch verstehen. Auch bei uns hat jeder gegengeschlechtliche Freundschaften, die vollkommen harmlos sind.

Aber ich konnte es (nachdem ich jeweils eine Weile blauäugig und desinteressiert zugeschaut habe) immer förmlich riechen, wenn eine Frau sich erhofft hat, mich ausrangieren zu können. In den 32 Jahren unserer Beziehung ist das ein paar Mal vorgekommen, weil wir zum Beispiel auch regelmäßig getrennt Urlaub machen.
Von daher kann ich die Gattin hier in dieser expliziten Situation gut verstehen.
Ohne dass ich generell Freundschaften mit dem anderen Geschlecht fragwürdig finde, natürlich kann das komplett undramatisch sein.
 

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