Diese Sorge, ob man so genommen wird, wie man ist, kenne ich (und viele andere Menschen) auch sehr gut. Nähe macht einfach sehr verletzlich und natürlich ist es ein Risiko, man weiß nie, was passiert. Nur bei dir ist die Vermeidungsstrategie von Nähe inzwischen selbst zu etwas geworden, unter dem du leidest, wahrscheinlich unter dem Strich mehr, als würde es tatsächlich zu einer Beziehung kommen, die scheitert, weil du dir selbst dadurch ganz viele Erfahrungen verwehrst.
Und das ist sehr typisch für psychische Probleme, dass die eigenen Strategien, die man unbewusst (oder manchmal auch bewusst) wählt, um etwas unangenehmes zu vermeiden, selbst zum großen Problem werden. Und hier setzt Therapie an. Sowas lässt sich meist nicht von heute auf morgen durch ein paar Foren-Kommentare auflösen, sondern ist, wie auch
@w_123 schrieb, intensive Arbeit.