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Ich will aufwachen

Kurzes Update.

Ich hatte einen scheiß Tag hier zuhause und der einzige Lichtblick verpuffte:
Es gab heute kein Treffen.
Das hat mich erst mal mächtig geknickt, muss ich eingestehen.
Da ich aber eh selbst die Kinder im Bett hatte und auf dem Weg "raus" war, bin ich einfach immer weiter gegangen. Hatte später mit meiner Mutter telefoniert und das half mir tatsächlich sehr, die vielen Gedanken auszusprechen.. am Ende ging es mir wieder deutlich besser und hatte 14.000 Schritte auf dem Zähler ^^

Geht aber weiter, kaum war ich in meiner Straße und fertig mit telefonieren.... da schrieb Sie mir, dass sie an mich denke.

Wir kamen darüber nochmal ins "Gespräch" und schrieben am Ende fast eine Stunde lang. Tauschten Gedanken aus und haben (mal wieder) viele parallelen festgestellt, auch in der Art, wie wir denken und insb fühlen. Was wir uns von uns für einander wünschen.
Das Ende war sehr versöhnlich und gefühlt auf dem Level von gestern Abend. Das war sehr befreiend.

Ich kam jetzt leider nicht an einem Absacker vorbei, aber hoffe, damit gut in den Schlaf zu kommen und zu sehen, was die neue Woche Neues bringt... 😉
 
Also ich wollte hin, wie gesagt, waren wir nicht fest verabredet, aber sie stellte es am Abend zuvor in Aussicht.

Gegen 18 Uhr schrieb sie noch, dass der Trubel sich gelegt hat und sie die Kinder bettfertig macht, so wie bei mir zu dem Zeitpunkt. Diese nachricht habe ich so "interpretiert", dass es nicht mehr lange dauert, bis sie Zeit hätte.

Um 20 Uhr schrieb sie dann, dass sie total müde sei, eine Freundin hätte "sich angekündigt" noch vorbei zu kommen, die würde sie aber schnell wieder vor die Tür setzen..

Ich war bis zu dem Zeitpunkt halt davon ausgegangen, dass wir uns "gleich" sehen, ob es ein richtiges Treffen oder "blöd gesagt" nur ein umarmen ist, war ja offen. So groß die Vorfreude darauf war, so groß war dann die Enttäuschung.
Ist bestimmt auch zum Teil mein Fehler gewesen, aber wie soll man Vorfreude zügeln bei der Vorgeschichte, insb nach (vor)+
gestern.

Ich war irgendwie sehr enttäuscht und traurig... einmal, dass sie nicht früher schon was gesagt hat und dass statt mir dann eine Freundin zu ihr geht.

Als sie nach der "Absage" noch schrieb, meinte sie, sie denkt an mich und hätte ein schlechtes Gewissen, aber das hat mich dann auch erst mal nicht getröstet.
Ich musste die Situation halt so akzeptieren, "blöd gelaufen"..

Emotional war es für mich deutlich schlimmer als "blöd gelaufen", ich hab mir beim laufen erst mal eine ganze Weile die Tränen verkniffen...
Hätte sie mir zu dem Zeitpunkt geschrieben, sie sei doch "frei" und ich solle kommen, hätte ich das nicht mehr gekonnt, dafür war ich zu..?aufgewühlt?

Das Laufen und das Telefonat mit meiner Mutter taten aber gut und half mir dass sich das ganze etwas setzen und ich einen Strich drunter ziehen konnte.

Dass sie sich dann zu späterer Stunde doch nochmal meldete und mit mir schrieben hat war ein schönes Extra, hätte ich aber nicht mehr zwingend gebraucht.


Es ist gerade alles wie am Gummiband zwischen Nähe und Entfernung.
Unser erstes Treffen, das wir beide auf jeden Fall ein weiteres wollen, dann aber gerade keines mehr in Aussicht zu haben, weil die Umstände bei uns beiden kompliziert sind.
Das "verstehe" ich, macht mich aber traurig.

Dann unser Treffen vorgestern, dass sie mich noch zu ihr ließ in dieser etwas verrückten aktion, und dazu meine Überraschung total gut angekommen ist, sie sprachlos war - und im "Gegensatz" dann dazu die "Absage" gestern.

Es ist leicht gesagt, "steigere sich da in nichts rein", aber Kopf und Herz liegen gerade einfach im klinsch.. Ich würde GERNE den den knopf oder Drehregler finden, womit ich alles etwas runterschrauben und dämpfen könnte.
Ich weiß nicht, was ich "denken" soll, damit die "Gefühle" etwas beruhigt werden und sich nicht zu stark aufbauen, sodass ich am Ende nach jedem schönen Moment einen "gefühlten Rückschlag" erlebe.
 
Ich finde es auch strange. Zuerst nur eine Bekanntschaft und den Kontakt lässt man ruhig anlaufen.
Jetzt gab es zwei Umarmungen und er tickt emotional aus.
Das meinte ich mit fehlender Selbstbeherrschung und habe es deswegen anderes gesehen als die meisten hier.

Und deshalb hätte ich es vor 2 Tagen schon besser gefunden, er wäre bei seinem ursprünglichen Plan geblieben. Stattdessen beginnt er jetzt damit, sich zu vergaloppieren. Das geht nämlich ganz schnell.

Und die lockere Anfangsruhe, fängt man später nicht wieder ein, wenn man einmal damit begonnen hat sich in ein schnelleres Fahrwasser treiben zu lassen.
 
Ich bin sowohl ein klassischer "Grübler", aber auch sehr emotional. Ich kann keines von beidem einfach so abstellen.
Beides hat seine Vor und Nachteile

Ja Achterbahn beschreibt es aktuell leider gut und ja das hat sicherlich auch mit meiner Situation zu tun.
 

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