Mit ihrer aktuellen Einstellung scheint ihre schulische Leistung am liebsten bei null zu liegen - was sich natürlich auf Zeugnissen widerspiegelt.
Dass sie damit nicht den Hauch einer Chance auf eine Ausbildung hat dürfte klar sein, weil jede Ausbildung auf einem Mindestmaß an Schulwissen aufbaut.
Wenn Du absolut keine Möglichkeit hast, auf sie erzieherisch einzuwirken, würde ich an Deiner Stelle versuchen, eine gewisse Zeit auszusitzen.
Dies dient dazu, die Kontrolle über sie noch insoweit auszuüben, dass sie nicht anderswo abhängt und Drogen nimmt.
Schulisch gäbe es natürlich nur noch sechsen, aber ob sie davon acht oder nur drei hat spielt keine Rolle.
Du würdest so dabei mitwirken, dass sie gerade keinen Abschluss bekommt, und das fände ich wichtig.
Meiner Ansicht nach kann man nämlich nur einen nicht erfolgten Abschluss nachholen, aber keinen schlechten Abschluss verbessern.
Man kann sich also nicht jedes Jahr zum Abi anmelden und das solange tun, bis man in allen Fächern besser als 1 steht.
Durch dieses keinen-Abschluss hat sie später, wenn ihr endlich ein Licht aufgeht die Chance, einen beliebigen ersten Abschluss in Angriff zu nehmen, und der kann halt je nach Einsatz gut bis sehr gut ausfallen.
Dadurch erarbeitet sie sich -zwar erst nachträglich aber nicht nie - einen Berufseinstieg und verdirbt sich diese spätere Chance jetzt nicht.