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Tochter will nicht lernen

Du musst konsequenter werden und regelmäßig bzw täglich dafür sorgen das sie ihre Hausaufgaben macht. Kontaktiere notfalls die Lehrerin, um dir regelmäßig ihren aktuellen Notenspiegel sagen zu lassen und wann wichtige Schulaufgaben anstehen. Nicht ein paar Monate abwarten und dann mal schauen.
Sei präsent, sei streng, halte die Kämpfe aus und setz dich durch. Du tust deinem Kind keinen Gefallen indem du sie einfach machen lässt. Lege Regeln fest und was es für Konsequenzen gibt, wenn sie diese nicht einhält.
 
Konsequenzen sind gut und schön, funktionieren aber leider nicht immer.
Du musst damit rechnen, dass sich deine Tochter woanders umschauen wird, sobald du sie unter Druck setzt und Verbote aussprichst.
Irgend eine Freundin oder Freund wird ihr anbieten das Internet weiterhin zu nutzen, und sie wird nicht zögern dich zu verlassen und sich sofort ins Elend zu stürzen.
Überlege dir gut, welche Sanktionen du ihr auferlegst.
 
Konsequenzen sind gut und schön, funktionieren aber leider nicht immer.
Du musst damit rechnen, dass sich deine Tochter woanders umschauen wird, sobald du sie unter Druck setzt und Verbote aussprichst.
Irgend eine Freundin oder Freund wird ihr anbieten das Internet weiterhin zu nutzen, und sie wird nicht zögern dich zu verlassen und sich sofort ins Elend zu stürzen.
Überlege dir gut, welche Sanktionen du
Ihre ersten Exen und Schulaufgaben sollen 2 und 3 sein , denn wenn sie mit schlechten 4 beginnt, dann rutscht sie am Ende wieder auf. 5. Am Ende wird sie ohne jeglichen Abschluss aus der Schule gehen.
Das ist ihre Entscheidung, wenn ihre Noten nicht passen, dann muss sie auf Haupschule.
Entweder zieht man Konsequenzen oder nicht. Man kann nicht ein wenig Schwanger sein.
Wenn sie später ausziehen will, soll sie machen. Wenn sie bei Freundin leben wird, muss sie sich auch für die Mitte beteiligen und dafür Arbeiten gehen, putzen, kochen, die Probleme selbst lösen. Sie darf ihre, auch schlechte Erfahrungen sammeln - nur so lernt sie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es handelt sich hier um eine 13jährige, die mitten in der Pubertät steckt. Ja, die Schule ist wichtig. Aber, habt ihr mal mit ihr gesprochen?
Zusammen geredet über das was mit ihr los ist, ob sie Probleme hat? Deutsch scheint nicht deine Muttersprache zu sein. Wie gut spricht deine Tochter? Wird sie vielleicht gemobbt?
Habt ihr mal mit dem Kinderarzt gesprochen?
Drohungen sind ihr nicht richtig
 
Oh weh, das erinnert mich an meine eigene Kindheit, in der mich meine Eltern auch über Sanktionen zum Lernen zwingen wollten. Nur dass es damals den Endgegner Handy/Internet noch nicht gab, der alles noch einmal zusätzlich erschwert hätte. Darin steckt nämlich Suchtpotenzial und man weiß ja, wie Süchte einen dominieren können. Trotz und Dummheit gab es allerdings auch damals schon, und so hab ich leider nicht erkannt, dass ich mir selber am meisten geschadet habe. 🙄 😖

Ich sehe daher 2 Probleme.
Zum Einen: Druck durch Verbote erzeugt Gegendruck in Form von Trotz und einer "Jetzt erst recht nicht-Haltung". Hab zwar mein Abi durchgezogen, aber nach dem ökonomischen Prinzip "Bestehen mit dem geringstmöglichen Aufwand". Dass Noten nicht ganz unwichtig waren - vor allem in der damaligen Zeit Mitte der 80er -, hab ich leider erst später gemerkt. Da war es dann schon zu spät und ich hatte ein echt schlechtes Abi. Zumindest da sind die Zeiten heute andere, und du kommst mit einem schlechten Abschluss allein schon wegen der demografischen Entwicklung trotzdem immer noch so ziemlich überall und auch gut unter. Den Abschluss überhaupt zu schaffen halte ich hingegen schon für wichtig und würde das daher auch als Minimalziel ausrufen.

Das nächste Problem ist, dass sie schon daran gewöhnt sein wird, schlechte Noten zu schreiben und sich vermutlich eine gewisse resignative Haltung zugelegt hat. Für gute Noten müsste sie sich anstrengen und richtig lernen. Dafür fehlt ihr die Motivation, denn sie müsste viel aufholen. Allerdings bekommt sie auch Motivation nur sehr bedingt durch Strafe. Ihre Motivation wäre, ihr Handy wiederzukriegen, nicht die, sich schulisch dauerhaft zu verbessern.

Sie bräuchte ein echtes eigenes Ziel ganz ohne Druck von außen. Hat sie schon eine Idee, was sie später mal werden möchte? Ihr könntet schauen, was man dafür braucht und daraus dann ableiten, was sie dafür tun muss. Lass sie doch in den Ferien mal ein Praktikum in ihrem Traumberuf machen.

Und sie muss begreifen, dass sie letztlich für sich lernt. Mit diesem Prinzip waren wir bei unserer Tochter erfolgreich, denn ich hab mir damals geschworen, den Kampf, den ich mit meiner Mutter ausgefochten habe, mit meinem Kind nicht auszutragen. Das waren völlig egoistische Motive, nicht so viel Kraft und Ärger investieren zu wollen, vor allem war mir aber auch ein gutes Verhältnis zu meinem Kind wichtig. Ich selber hab als Kind sogar noch Prügel bezogen bei schlechten Noten, weil die Nerven meiner Mutter einfach blank lagen. Unser Verhältnis ist bis heute nicht wirklich innig.

Tatsächlich hat das bei unserer Tochter funktioniert und sie sagt selber von sich, wirklich supergerne zur Schule gegangen zu sein. Ihr Abschluss war dann auch richtig gut, und sie hat sogar eine Klasse überspringen dürfen. Ihr Erfolg war dann auch ihr Antreiber. Ein paar wenige Phasen gab es, bei denen ich dann doch mehr reden musste (Vokabelnlernen und Chemie waren ihre Stolpersteine). "Phase 6" wurde daraufhin ihr Freund und Chemie konnte sie dann später abwählen.

Was aber tun mit deinem Kind? Mit 14 bist du leider schon sehr spät dran, um sie noch einzufangen. Versuchen würde ich es trotzdem, mir ihre Wünsche und Vorstellungen anhören und dann gemeinsam überlegen, wie sie dahin kommen kann und wie du sie unterstützen kannst. Lass sie doch in den Ferien mal ein Praktikum in ihrem Traumjob machen. Macht sie Sport? Falls nicht, lass sie doch mal etwas ausprobieren. Sie lernt so, mit Niederlagen unzugehen, aber vor allem, für ein Ziel zu arbeiten. Und sie kommt - zumindest zeitweise - vom Handy weg, dem größten Endgegner der heutigen Zeit. Übrigens mittlerweile auch für mein Kind.

Komm mit deiner Tochter ins Gespräch und erarbeite mit ihr gemeinsam einen Weg, damit sie wenigstens den Abschluss schafft. Ich glaube, dass das deine Nerven schonen und ihr ein wenig Orientierung und Antrieb geben könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir war auch unwohl bei all den Vorschlägen hier. Wenn sie noch nie gern gelernt hat, ist das eben nicht ihr Weg oder Schule ist nicht der richtige Ort dafür für sie. Warum bezeichnest Du sie als empathielose Egoistin?

Du schreibst, dass das schon immer so war und sie jedes Schuljahr mit Mühe gemeistert hat. Aber immerhin besucht sie die Realschule, also muss sie die Grundschule ganz okay geschafft haben. Was hat sich geändert?

Medienzeit begrenzen finde ich richtig. Auch mal den Tagesablauf anschauen. Wenn sie nach der Schule schläft, ist es kein Wunder, dass sie nachts wach ist. Ist am Nachmittag jemand zu Hause?

Aber Türen aushängen oder konkrete Noten von ihr verlangen oder ihr das Taschengeld nur unter bestimmten Bedingungen zahlen, sind für mich üble Methoden. Nahezu schwarze Pädagogik. Sie ist 13. Wenn Du solche Sachen machst, verlierst Du jegliches Vertrauen, was sie in Dich hat.

Hast Du sie mal nach ihren Plänen gefragt? Was sind die Ursachen für ihren Leistungsabfall und ihre fehlende Leistungsbereitschaft?

Und nimm ihr die Feuerwehr nicht weg, wenn sie das gern macht. Dort lernt sie sehr wichtige Sachen. Und sicher hat sie dort irgendeine Gruppenführung, vielleicht sprichst Du mal mit der. Unser Sportlehrer hat sich neulich mal mit einem Trainer eines unserer Schüler zusammengesetzt, als der schulisch in den Seilen hing. Das war eine super Sache.
 
Ihr macht das nicht aus auch 10 Klasse zu wiederholen.
Sie braucht einen kleinen Realitätscheck.
Für NRW gilt beispielsweise: Wenn ein Schüler zehn Schulbesuchsjahre absolviert hat, muss seine Schule ihn nicht halten. Er kann eine Verlängerung der Schulzeit um ein Jahr beantragen, jedoch werden diese Anträge nicht einfach abgenickt. Ein faules, verlogenes Kind wird man gerne los und dann droht die "Auffangklasse" an einem Berufskolleg.
Das heißt, sie wird nicht automatisch einfach ein Jahr länger an der Schule chillen, wenn sie erneut wiederholen muss.
Wir möchten jetzt noch paar Monate abwarten
Nein.
Handy weg, Internetzugang sperren.
Fertig.
Werden die Leistungen besser, kann sie zeitlich befristet wieder on gehen.
Sie hat die Klasse (Unterschriften gefälscht, gelogen, nicht gelernt) nicht geschafft.
Das geht in eine ganz schlechte Richtung.
Urkundenfälschung ist ein Straftatbestand, wenn sie älter ist und so lässig damit umgeht
Hat sie asige Freunde?
 
hat bis Mitternacht auf WhatsApp telefoniert.
Smartphone und Tablett muss sie sowieso um 21 Uhr abgeben
Wie geht das zusammen?
Hat sie die Tür zu ihrem Zimmer noch? Die mal auszubauen kann Wunder wirken.
Menschen ihre Würde zu lassen übrigens auch!
Sie ist empathielose Egoistin durch und durch
Man erntet, was man sät!
 
Warum zeigt ihr ihr nicht die Konsequenzen auf?

Schlechte Noten = kein Geld für Unternehmungen.

Steckt sie in einen ganz schlimmen Ferienjob und sagt ihr, dass sie das für immer machen muss, wenn sie nicht lernt.

Bei mir hat es geholfen.

Ich wollte das Abi abbrechen und man hat mich in eine Großküche geschickt als Ferienjob, mit der Bemerkung sowas könnte ich mein Leben lang machen, wenn ich das Abi abbrechen würde.
Ich habe das 4 Wochen mitgemacht und beschlossen, dass ich niemals so enden will und mit Freuden das Abi fertig gemacht.
Bei mir hat es auch geholfen. Wenn die Noten zu schlecht waren, durfte ich am Freitag nicht weg und musste abends das Fach lernen, das hat mich durchaus motiviert. Ab der 11. Klasse flutschte es dann aber von alleine.
 
Zweierlei fällt mir beim Lesen ein und auf. Zum einen finde ich es bewundernswert, wie Du Sulamita Dich in die deutsche Sprache hinein findest. Damit bist Du ein gutes Vorbild für Deine Tochter, auch wenn es so aussieht, als würde sie von Dir nichts annehmen. Unbewusst lernt sie von Dir ja doch das ein oder andere. Hilft Dir jetzt nicht viel, trotzdem möchte ich das anerkennen. Ich bewundere Nichtmuttersprachler, die sich so gut und immer besser ausdrücken können.
Zum anderen wird ja immer das Versagen bei den Kindern gesucht. Mindestens zur Hälfte ist die Schule selber, bzw. unsere deutsche Art Schule zu betreiben, schuld, denn oft wird in der Schule den Kinder ihre natürliche Neugier und die Lust zu lernen und was zu machen, kaputt gemacht. Hilft Dir jetzt auch nicht viel. Bayern ist nicht gerade vorbildlich im Verändern von Schule in der Richtung, wie Kinder gerne und besser lernen. Ein Kind in eine "andere" Schule zu schicken scheitert ja meistens daran, dass es davon viel zu wenige gibt und dass die wenigen dann eben auch zusätzliches Geld kosten, was einfach nicht jede/r hat.
Deine Tochter hat ja Schule von Anfang an nicht gerade positiv erlebt und in der Pubertät noch Verhalten und Einstellungen zu ändern ist fast unmöglich. Ich erlebe immer wieder Kinder, die aufgrund von speziellen Veranlagungen (ADHS ist wohl die bekannteste ) große Probleme in der Schule haben (und auch machen), aber das wirkt sich nicht erst in der Schule aus, sondern ist generell ihr Problem, weil sie mit sich selber nicht wirklich klar kommen und niemand so recht weiß, wie man ihnen helfen kann.
Vielleicht (und hoffentlich) ist ein radikaler Schritt im Moment das einzige, was Deiner Tochter noch irgendwie die Augen öffnen könnte. Wenn es irgendwie geht, hol Dir professionelle Hilfe . Und/oder tausche Dich mit anderen Eltern aus wie hier im Netz, halt in der unmittelbaren Umgebung. Du darfst auch für Dich selber Hilfe annehmen, denn Deine Belastung ist auch nicht ohne.
Daher finde ich den Tipp, mal mit Menschen aus der Feuerwehr zu sprechen, sehr gut. Da wird das Kind wahrscheinlich auch anders wahrgenommen und man bekommt selber neue Blickwinkel. Ein riesengroßes Erstaunen gab es manchmal in den Praktikumsberichten, die nach einem Praktikum während der Schulzeit als Rückmeldung in der Schule ankamen. Nicht nur einmal wurden "Problem-SCHÜLERinnen" ganz anders wahrgenommen, sie waren pünktlich, fleißig, höflich usw. Wenn Du selber so bist, wie Du Dir Deine Tochter wünschst, hat sie einiges von Dir übernommen, auch wenn es derzeit gar nicht danach aussieht.
Und trotz alledem: Solange sich die Schule nicht grundlegend ändert, werden viel Kinder und deren Eltern weiterhin unter diesen falschen Lernbedingungen leiden. Das macht mich sehr traurig.
 

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