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Tochter will nicht lernen

Ich finde körperliche Arbeit sehr nützlich. Wenn Interesse geweckt werden kann, Reiterhof. Ausmisten, so dass es anstrengend wird. Regelmäßig, nicht nur gelegentlich.
Im Gegenzug gibt's das verdiente Zuckerchen, Reitstunden im Gegenwert der erbrachten Arbeit.
Übernahme von Verantwortung für die Versorgung eines Tieres.
Therapeutischen Effekt hat der Umgang mit Tieren auch.
Das wäre ein Anreiz. Gute Idee

Kolya
 
Zum Thema Unternehmungen o. ä. mit der Tochter:

Was ändert das bei ihr, wenn sie nicht lernen will ? Irgendwann müssen wir an unsere Gesundheit und die Nerven denken.
Ich selbst hatte mit bewusst geplanter "Quality Time" mit meinen Söhnen (jeweils einzeln) leider erst angefangen, als der Älteste ca. 15 war.

Mit dem Großen war ich ab und zu indisch essen und mit dem Jüngeren war ich auch mal ein paar Tage zu zweit weggefahren.

Es hat ganz viel gebracht - auch wenn es kein unmittelbar messbares Ergebnis gab.

Zu Gesundheit/Nerven: Die gemeinsamen Unternehmungen hatten auch mir gut getan.
Es kam dann bei beispielsweise im Gespräch auch mal die Frage an mich, wie es mir geht. Es war eine andere Ebene, auf der wir uns ausgetauscht hatten.

Wir können nicht nur für sie leben
Ist das in eurem Alltag wirklich so?
außerdem wird sie das später so wieso nicht wert schätzen.
a) weißt du das nicht und b) ist es - zumindest aus meiner Sicht - kein guter Ansatz, Liebe, Fürsorge davon abhängig zu machen, was das Kind möglicherweise in 10 oder 20 Jahren darüber denken wird!
Wie wäre es mit unseren Bedürfnissen?
Gutes Stichwort: Was tust du für dich selbst? Sport? Hobbys?

Noch ein Gedanke: Ich habe auch in deinen älteren Thread aus 2023 reingelesen. Kann es vielleicht sein, dass kulturelle Unterschiede mit reinspielen, was deine Erwartungshaltung an deine Tochter betrifft?

Ich beobachte letzteres bei meiner Schwägerin, die aus einem anderen Kulturkreis stammt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach ja....Druck erhöhen und mehr Strafen einführen - das wird natürlich in Nullkommanix für eine fleißig lernende, glückliche Tochter sorgen....
Ich les hier gar nichts von 'ner Hütte im Garten zum Wegsperren 🤔

So, jetzt mal den Unspaß beiseite:
Hat das Mädchen einen ruhigen, hellen, ordentlichen Platz zum Lernen?
Welche Routinen gibt es denn evtl. bereits in Bezug auf Hausaufgaben und Lernen?
Wisst ihr, wann sie Tests und Arbeiten schreibt, so dass ihr mit ihr zusammen jeweils einen Lernplan festlegen könnt?
Hat sie eine Freundin, die gute Noten schreibt? Wenn ja, kann sie die für gemütliche Lernnachmittage mit Kakao und Keksen nach Hause einladen. Überlegt, wie das Lernen angenehm gestaltet werden kann. Verbindet "gute Noten" mit guten Aussichten. Wenn die Noten konstant okay sind, darf sie nächsten Sommer 'ne Party feiern oder so.
Mit was kann man sie denn locken? Was liebt sie (außer Smartphone/Internet)?
 
Wir haben schon alles versucht. Das interessiert sie nicht, in ein Ohr kommt rein in 2 Ohr raus. Ihr macht das nicht aus auch 10 Klasse zu wiederholen.
Sie meinte, sie sucht sich Basis-Job und nebenbei macht die Schule. Meiner Seiets habe ich viele Übungsbücher bestellt, kostenpflichtige Apps geladen, meine Hilfe angeboten, dass ich die Vokabeln abfrage, irgendwas für sie ausdrücke oder kopiere - das empfindet sie als lästig.
Sie hat einfach keinen Bock und versucht sich so durchs Leben durchzumurgeln.
Wo ist die Wille da ist der Weg . Groß genug ist sie. Ich kämpfe mit ihr seit Grundschule.
Wir sind einfach müde.
Es interessiert sie auch nicht, wenn ihr ihr das Handy entzieht und sie keine Online Games mehr zocken und kein Netflix mehr sehen kann?
Das kann ich mir nicht vorstellen...

Wenn du hier schreibst "in ein Ohr rein, zum anderen Ohr raus" dann klingt das so, als ob ihr nur mit Reden und Nachhilfe etwas ändern wollt.
Aber das funktioniert so nicht!

Wie die anderen hier schon geschrieben haben, ist jetzt nicht mehr Reden und Gardinenpredigten angesagt, sondern konsequentes Handeln.
Und da sehe ich das auch so, daß ihr den Medienkonsum eurer Tochter drastisch einschränken solltet!
Denn gerade ihre Schlafprobleme, ihre Unkonzentriertheit und ihre Passivität kommen sehr wahrscheinlich dadurch zustande...

Auf jeden Fall muss sie raus aus diesem passiven und faulen Leben, das ihr selbst ja anscheinend auch nicht wirklich Spaß macht.
Denn so wie du deine Tochter hier beschreibst, ist sie mit ihrem Leben doch auch unzufrieden, und fühlt sich nicht wohl, oder?
 
Man kann einem Teenager heutzutage nicht einfach den Internetzugang kappen, denn auch viel Schulisches läuft mittlerweile über das Netz. Auch das soziale Miteinander funktioniert in großen Teilen über diese Schiene. Kapp ihr das und es dauert nicht lange, und du hast ganz andere Probleme. Diesen Weg zu gehen wäre vielleicht im ersten Moment recht einfach, m. E. allerdings

wenn sie von der Schule kommt hat sie 1,5 Stunden Pause mit IPhone und Tablett, Danach muss sie ihre Sachen abgeben und kriegt erst dann, wenn sie geübt und das gezeigt hat. Mit Internet abdrehen halte ich für nicht so gute Idee, man kann auch ohne Internet Netflix gucken oder wenn wir das kündigen über Freundin - Akaunt schauen. ich denke nur: arme Lehrer die solche Früchtle in der Klasse haben. Und von dieser Sorte könnten viele in der Klasse sitzen, nur weil viele Eltern ( ich bin eine davon, aber sie wollte in die Realschule, sie will immer noch in der Realschule bleiben) denken ihre Kinder müssen um verrecken im Gymnasium oder in der Realschule lernen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus Sicht des Kindes sind natürlich immer die Eltern das Problem und hören auf andere machmal besser. Gibt es evt. die Möglichkeit sie als Gast für kurze Zeit bei einer verlässlichen befreundeten Familie oder Verwandten unter zu bringen, aktuell oder einmal komplette Ferien?
Aus Sicht der Eltern ist natürlich immer das Kind das Problem..
Manchmal hilft eine andere Unterkunft.
 

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