Zum Thema Unternehmungen o. ä. mit der Tochter:
Was ändert das bei ihr, wenn sie nicht lernen will ? Irgendwann müssen wir an unsere Gesundheit und die Nerven denken.
Ich selbst hatte mit bewusst geplanter "Quality Time" mit meinen Söhnen (jeweils einzeln) leider erst angefangen, als der Älteste ca. 15 war.
Mit dem Großen war ich ab und zu indisch essen und mit dem Jüngeren war ich auch mal ein paar Tage zu zweit weggefahren.
Es hat ganz viel gebracht - auch wenn es kein unmittelbar messbares Ergebnis gab.
Zu Gesundheit/Nerven: Die gemeinsamen Unternehmungen hatten auch mir gut getan.
Es kam dann bei beispielsweise im Gespräch auch mal die Frage an mich, wie es mir geht. Es war eine andere Ebene, auf der wir uns ausgetauscht hatten.
Wir können nicht nur für sie leben
Ist das in eurem Alltag wirklich so?
außerdem wird sie das später so wieso nicht wert schätzen.
a) weißt du das nicht und b) ist es - zumindest aus meiner Sicht - kein guter Ansatz, Liebe, Fürsorge davon abhängig zu machen, was das Kind möglicherweise in 10 oder 20 Jahren darüber denken wird!
Wie wäre es mit unseren Bedürfnissen?
Gutes Stichwort: Was tust du für dich selbst? Sport? Hobbys?
Noch ein Gedanke: Ich habe auch in deinen älteren Thread aus 2023 reingelesen. Kann es vielleicht sein, dass kulturelle Unterschiede mit reinspielen, was deine Erwartungshaltung an deine Tochter betrifft?
Ich beobachte letzteres bei meiner Schwägerin, die aus einem anderen Kulturkreis stammt.