die sozialausgaben deutschlands sind gar nicht so hochAber du hast doch zuvor die Arbeitslosenstatistik gepostet und vermutet, dass meine Aussage, diese Menschen würden nun arbeiten, falsch sei. Und nun sagst du selber, dass Einige Gelegenheitsjobs gefunden hätten? Also sind doch Einige arbeitsfähig und auch in der Lage eine Tätigkeit zu finden.
Können aber nicht Viele sein, sonst müsste sich das ja massiv in den Kriminalitätsstatistiken wiederfinden, wenn Millionen Ex-Bürgergeldempfänger jetzt kriminell geworden sind.
Stimmt. Das habe ich zuvor ja auch erklärt. Es geht bei der Einstellung der Leistung nur um arbeitsfähige Menschen. Erwiesen arbeitsunfähige Menschen erhalten in Italien nach wie vor Unterstützung.
Der Anteil der Sozialausgaben am Bundeshaushalt liegt inzwischen über 50%. Rechnet man alles dazu inklusive den Zinskosten, Personalaufwendungen und Steuersubventionen sind es je nach Statistik sogar über 60%. Tendenz seit Jahren steigend.
Was glaubst du, wie lange der "sogenannte Mittelstand" dies bezahlen kann? Wie viel höher können Sozialausgaben noch steigen, bis die kleinen und mittleren Einkommen steuerlich völlig ausgeblutet sind?
Dabei sind die steuerlich hohe Belastungen doch oft gerade ein Grund warum jemand sozial abrutscht. Immer mehr Menschen aus dem Mittelstand können nur noch von einer Immobilie träumen. Immer mehr Menschen aus dem Mittelstand haben kaum Erspartes und leben von Gehaltscheck zu Gehaltscheck. Geht dann was schief, zack sind sie im Sozialsystem.
Natürlich hast du Recht: In der Politik wird viel schlechtes gemacht. Da können wir uns gerne darüber unterhalten ob sinnlose Klimasubventionen oder Ausgaben für Migration wirklich notwendig sind. Aber gelöst davon gilt dennoch: Deutschland kann sich genau wie Italien keine unbegrenzten Sozialausgaben leisten.
die Mär vom aufgeblähten Sozialstaat
Und dem Mittelstand wäre besser geholfen, wenn wir wieder die Vermögenssteuer einführen würden. Dann könnten wir die Steuern auf Arbeit auch etwas senken.