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Italien greift beim Bürgergeld durch. Vorbild für Deutschland?


Italien will den Mißbrauch beim Bürgergeld eindämmen und greift hart durch. Man muss zugeben: Alle Leute in diesem Video können vermutlich arbeiten.

Ich kenne einen Maler, der seit 13 Jahren Bürgergeld kassiert und täglich schwarz arbeitet. Keine Kontrollen, keine Probleme und immer einen neuen Benz, der sogar auf ihn zugelassen ist.

So ganz falsch scheint der italienische Weg nicht zu sein. Es wäre aber spannend zu wissen, wie sie die Betrüger identifizieren wollen? Fakt ist: Wir müssen die Sozialausgaben rapide senken und uns eigene Wege überlegen, wie wir einige Leute aus der sozialen Hängematte wieder vertreiben. Oder findet jemand das großzügige Alimentieren richtig in Deutschland?

Was denkt Ihr dazu?
Mal wieder so ein thread, wo die angebliche Lösung absichtlich neoliberal ist. Ich frage mich ja, ob damit irgendeine Agenda gepusht werden soll.
 
Nach wie vor bekommen Menschen in Italien soziale Hilfen.
Hilfen erhalten:
  • Menschen über 60
  • Menschen mit einer Schwerbehinderung
  • Dauerhaft erwerbsunfähige Menschen
  • Menschen mit minderjährigen Kindern
Und natürlich gibt es auch noch eine Versicherungsleistung on Form des Arbeitslosengeldes.

Wer bleibt also übrig, der wirklich keine Hilfe erhält?
Menschen ohne o.g. Einschränkungen, Kinder oder dergleichen, die nach Ablauf ihres Arbeitslosenbezuges immer noch keine neue Arbeit haben. Kurzum: arbeitsfähige Menschen, die nicht arbeiten.
Und da stellt sich doch in der Tat die Frage: Warum solch arbeitsfähigen Menschen dauerhaft Hilfen zahlen?

Es wird darunter sicher einzelne Menschen geben, die es hart trifft, aber Italiens Maßnahmen sind logisch. Italien gehört zu den am höchsten verschuldeten Ländern in Europa. Die EU Stabilitätsquote von 60% Verschuldungsgrad gemessen am BIP überschreitet Italien mit satten 137%, Tendenz seit Jahren steigend.

Italien muss was tun! Und der deutsche Weg, den gesamten Mittelstand und alle arbeitenden und sparenden Menschen kaputt zu machen - während man umgekehrt Sozialleistungen immer weiter aufstockt und immer bedingungsloser macht - ist der falsche.

Eine Gesellschaft sollte Menschen in Not helfen. Sie sollte aber ganz klar machen: Bevor ein Mensch so eine Hilfe beanspruchen darf, muss er erstmal selber arbeiten.
Ich wette mit euch, 50% der italienischen Bürgergeldempfänger wird wie von Zauberhand in den nächsten Monaten einen Job finden. Und gerade in Italien arbeitet die andere Hälfte möglicherweise bereits heute schwarz.
 
Die Anzahl der Totalverweigerer ist doch im Verhältnis sehr gering (> 1% ?). Ich denke, man sollte sich lieber fragen, warum man so pauschal am granteln ist. Irgendwo hat man wohl Stress mit seinen langen Arbeitszeiten und dem Druck, und dann braucht es ein Ventil und da bieten sich die Bürgergeldbezieher an, wegen denen man ja so einen dicken Hals habe etc..

Es wird hier anscheinend als selbstverständlich angesehen, dass alle als arbeitsfähig eingestuften Menschen auch eine Arbeitsstelle finden können (wenn sie denn nur wollen). Wer es nicht auf die Reihe bekommt, soll dann in der Obdachlosigkeit landen, oder wie? (Weil dann war er halt zu faul.) Das geht einfach gar nicht.
 
Ich würde nie mit einem Land vergleichen, wo man nicht mal weiss, wie das System da ist. Das wird wohl kaum 100%ig so sein wie bei uns.

Von allen Beziehern in Deutschland sind gerade mal 0,86% Totalverweigerer! Und wegen dieser verschwindend geringen Anzahl müssen wieder mal alle anderen auch leiden. Mit noch mehr Kontrollen, noch mehr Nachweisen für alles mögliche. Es hat jetzt schon viel mehr mit Überwachung und Verwahrung zu tun wie mit irgendwas anderem. Und obendrauf gibts noch Hass und Hetze von der Gesellschaft. Kein Wunder also, das viele dann körperlich und/oder psychisch krank werden und somit noch schlechter zu vermitteln sind.

Wenn man überhaupt mal einen Job angeboten bekommt, sind es meistens die miesesten Jobs, die man sich vorstellen kann. Und meistens sogar nur Mini-Jobs, mit denen man nicht mal aus dem System rauskommt, sondern immer nochden ganzen Tamtam mitmachen muss. Wenn man sich bewirbt hat man ratzfatz eine Absage, weil auch kaum jemand Leute im Bürgergeld einstellen will. Es ist ein Teufelskreis aus dem man extrem schwer wieder rauskommt. Das schaffen meistens nur die, die stabil im Leben stehen und keinerlei Handicaps haben. Alle anderen versinken immer tiefer im Sumpf. Und der Staat, der das zu verschulden hat, haut dann noch mal wieder fest drauf. Kein wunder, das viele nur noch frustriert, desillusioniert und motivationslos geworden sind.

Die meisten Bezieher sind Aufstocker, Mini-Jobber, Alleinerziehende, Kranke, Alte - und auf die wird rumgehackt, weil sie zu wenig verdienen, Kinder haben, krank oder alt sind. Ich hoffe, die Hetzer sind stolz darauf, das sie ständig alle in einen Topf schmeissen und quälen. Und da muss man dann nicht sagen "ja, die meinen wir ja nicht" - es trifft dennoch alle. Man sollte also seine Wortwahl mal überdenken.
 
Nach wie vor bekommen Menschen in Italien soziale Hilfen.
Hilfen erhalten:
  • Menschen über 60
  • Menschen mit einer Schwerbehinderung
  • Dauerhaft erwerbsunfähige Menschen
  • Menschen mit minderjährigen Kindern
Und natürlich gibt es auch noch eine Versicherungsleistung on Form des Arbeitslosengeldes.

Wer bleibt also übrig, der wirklich keine Hilfe erhält?
Menschen ohne o.g. Einschränkungen, Kinder oder dergleichen, die nach Ablauf ihres Arbeitslosenbezuges immer noch keine neue Arbeit haben. Kurzum: arbeitsfähige Menschen, die nicht arbeiten.
Und da stellt sich doch in der Tat die Frage: Warum solch arbeitsfähigen Menschen dauerhaft Hilfen zahlen?

Es wird darunter sicher einzelne Menschen geben, die es hart trifft, aber Italiens Maßnahmen sind logisch. Italien gehört zu den am höchsten verschuldeten Ländern in Europa. Die EU Stabilitätsquote von 60% Verschuldungsgrad gemessen am BIP überschreitet Italien mit satten 137%, Tendenz seit Jahren steigend.

Italien muss was tun! Und der deutsche Weg, den gesamten Mittelstand und alle arbeitenden und sparenden Menschen kaputt zu machen - während man umgekehrt Sozialleistungen immer weiter aufstockt und immer bedingungsloser macht - ist der falsche.

Eine Gesellschaft sollte Menschen in Not helfen. Sie sollte aber ganz klar machen: Bevor ein Mensch so eine Hilfe beanspruchen darf, muss er erstmal selber arbeiten.
Ich wette mit euch, 50% der italienischen Bürgergeldempfänger wird wie von Zauberhand in den nächsten Monaten einen Job finden. Und gerade in Italien arbeitet die andere Hälfte möglicherweise bereits heute schwarz.
Das verlinkte Video im Eingangspost ist doch ein Jahr alt.
Auch kam das Thema über Italien vor ca. 1 Jahr in den Nachrichten.
Nun lese ich hier:
"Ich wette mit euch, 50% der italienischen Bürgergeldempfänger wird wie von Zauberhand in den nächsten Monaten einen Job finden. Und gerade in Italien arbeitet die andere Hälfte möglicherweise bereits heute schwarz."

Wieso denn in Zukunft? Es wird doch schon Erfahrungsberichte geben, wie es aktuell nach einem Jahr des Gesetzes ist.
Es stellt sich nun die Frage. Haben die Leute bzw. 50 % davon wie von Zauberhand einen Job gefunden?

An der Arbeitslosenquote hat sich laut Statistik nichts geändert auch in der Prognose nicht:

 
Mal wieder so ein thread, wo die angebliche Lösung absichtlich neoliberal ist. Ich frage mich ja, ob damit irgendeine Agenda gepusht werden soll.
Was ist daran neoliberal, wenn man ein System so ändern möchte, dass betrügerische Krankschreibungen verhindert werden?

Unabhängig davon: Kein Land kennt derart großzügige Krankschreibungen und Lohnfortzahlungen wie Deutschland. Sogar das sehr soziale Frankreich hat 3 Karenztage und selbst danach werden nur 50% gezahlt.

Ist es neoliberal, wenn man an solch einer offensichtlich zum Missbrauch einladenden Regelung eine Veränderung diskutiert.

Zudem in einer Situation, in welcher das System offenbar massiv ausgenutzt wird, denn ansonsten gibt es ja kaum Gründe, warum die Deutschen soviel mehr krank sein sollen, als Schweden, Finnen, Dänen und Franzosen.

Gerne mal drüber nachdenken.
 
Italien muss was tun! Und der deutsche Weg, den gesamten Mittelstand und alle arbeitenden und sparenden Menschen kaputt zu machen - während man umgekehrt Sozialleistungen immer weiter aufstockt und immer bedingungsloser macht - ist der falsche.
Entspricht der Wahrheit, aber bestimmt wird Dir in Kürze ein neoliberales Gedankengut attestiert. 🙂

Ich bin froh, wenn alle Länder um uns herum solche Veränderungen umsetzen, weil wir Deutschen dann vielleicht irgendwann mal die Einschläge bemerken und endlich etwas ändern, bevor auch die letzte Firma abgewandert ist.
 

Italien will den Mißbrauch beim Bürgergeld eindämmen und greift hart durch. Man muss zugeben: Alle Leute in diesem Video können vermutlich arbeiten.

Ich kenne einen Maler, der seit 13 Jahren Bürgergeld kassiert und täglich schwarz arbeitet. Keine Kontrollen, keine Probleme und immer einen neuen Benz, der sogar auf ihn zugelassen ist.

So ganz falsch scheint der italienische Weg nicht zu sein. Es wäre aber spannend zu wissen, wie sie die Betrüger identifizieren wollen? Fakt ist: Wir müssen die Sozialausgaben rapide senken und uns eigene Wege überlegen, wie wir einige Leute aus der sozialen Hängematte wieder vertreiben. Oder findet jemand das großzügige Alimentieren richtig in Deutschland?

Was denkt Ihr dazu?
Italien ist, wenn man an der Faktoren BIP mit andereren europäischen Ländern vergleicht, das auch die Ausnahme von der Regel. Es kann auch damit zu tun haben, dass Italien auch eher zu südeuropäischen Ländern wie Spanien, Griechenland etc. zählt, die weniger Sozialleistungen haben. Aber die meisten westeuropäischen (u.a. Frankreich) und viele mitteleuropäische Länder (u.a. Deutschland, Österreich) haben sehr umfangreiche Sozialsysteme. Die Osteuropäer lass ich in diesem Fall außen vor. auch wenn manche zählen Osteuropa zu Mitteleuropa dazuzählen.
 

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