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Alleinerziehende.....Dating.....

Man sollte sich halt auch m Klaren sein, daß in einer Beziehung mit alleinerziehendem Elternteil viel mehr Leute mitmischen als in einer Zweierbeziehung. Kind(er), Ex-Partner, vielleicht am Rand noch deren neue Partner. Wer da jetzt reingeht mit der Erwartung, die neue Nr. 1 zu sein, kann sich das schnell wieder abschminken.
Das ist schon eine Herausforderung wenn alle ein gutes Verhältnis haben und keiner einem anderen aus verletztem Stolz eins reinlegen will oder einfach von Haus aus unzuverlässig ist.

Für mich sind das verständliche Gründe, weshalb jemand keine Lust hat, jemanden mit Nachwuchs zu daten.
All das in sein Leben zu holen muss man schon wollen.
 
Es ist halt auf eine andere Art herausfordernd aber bei gutem Willen nicht unmöglich.
Es kann auch eine ganz besondere Konstellation erwachsen, die bei Paaren, die zusammen ein Kind bekommen so nie möglich ist.
Es gibt ja so viele Variablen: Zahl und Alter von Kind oder Kindern, soziales Umfeld des Elternteils (Betreuungsmöglichkeit durch Großeltern, Freunde etc.), Verhältnis zum Ex usw. usf. Da können sich ja die interessantesten Patchworkkonstellationen ergeben, nicht alles muß schlecht sein.

Anders allerdings, wenn ein neuer Partner ausschließlich den Versorgerpart übernehmen soll. Ich kenne Fälle von z.B. einer Dame, die "zufällig" ca. alle 3 Jahre schwanger wurde. Die Kinder aus der jeweiligen Vorbeziehung wurden zum jeweiligen Ex abgeschoben und verheimlicht. Es macht halt schon einen Unterschied ob man jemanden mit einem Kind datet oder mit 3 (nebst den jeweiligen Exen). Aber was weiß ich schon, manche haben komplette Zweitfamilien am Start... jedem das Seine.

Es mag immer komplizierte Einzelfälle geben aber ich sehe als Mann alleinerziehende Frauen weder als "B-Ware", derer ich mich gnädig annehme noch als überforderte Hascherl, die alleine nix gebacken kriegen.
Ich will mich aber, wenn ich mich für dieses Beziehungs- bzw. Familienmodell entscheide, ein wertgeschätzter Teil davon sein und mein Engagement nicht als selbstverständlich hingenommen und nicht weiter anerkennenswert gewertet sehen. Oder anders gesagt, ich will keine "Bringschukd" zugewiesen bekommen, weil ich ja weiß worauf ich mich einlasse.
 
Ich war 15 Jahre lang alleinerziehend und würde auch keine Alleinerziehenden daten, hatte ich einmal, Beziehung hielt leider nur ein Jahr. Mit insgesamt 5 Kindern und beide mit Vollzeitjob und Fernbeziehung ist das einfach nicht zu schaffen.
Nach der Beziehung hab ich es bewusst gelassen mit Beziehungen. Die Männer haben nicht verstanden, dass das Kind und der Beruf Vorrang hat (ich habe keinen Versorger oder Ehemann gesucht). Ich wollte die gemeinsame Zeit schön verbringen und nutzen, aber es ist halt sehr schwer, sein Kind alleine großzuziehen. Finanziell und emotional. Wenn der neue Partner dafür kein Verständnis hat und zurückstecken kann, geht es halt nicht. Da ich auch nicht zurückstecken will, da ich als Alleinereziehende eh schon immer zurückstecken musste, habe ich auch nicht mehr gedatet und nur noch unverbindliches gehabt, das war so ein paar Jahre lang echt in Ordnung. Gab viele Avancen von Typen, die frisch getrennt waren und sofort wieder heiraten wollte (zieh dann in mein Haus ein und koche jeden Tag für mich, sowas, die haben gedacht, dass ich auch für sie die Mama spiele) oder halt die Fremdgänger. Auf beides hatte ich nicht so viel Lust.
Im Rückblick muss ich sagen, dass es ein strukturelles Problem ist. Wir haben zu wenig Kinderbetreuung, die Männer bringen sich leider zu wenig ein (egal ob in der Beziehung oder danach), Frauen betreuen Kinder statt zu arbeiten, die Digitalisierung lagert immer mehr Aufgaben an Privatpersonen aus, die früher Firmen erledigt haben, die politische Situation etc.. Kinder großziehen ist ein Vollzeitjob mit null Anerkennung. Ich versteh auch nicht, warum Männer nicht den angemessenen Unterhalt zahlen, weil sie damit die Frau "bestrafen" wollen. Männer sollten mehr mit Männern darüber kommunizieren und weniger Stress machen und sich an Vereinbarungen halten, dann sind die Alleinerziehenden auch wieder besser gelaunt und verbindlicher beim Dating.

JEtzt lebe ich seit ein paar Monaten alleine und derzeit kann ich mir Dating nicht vorstellen. Ich brauch jetzt erstmal ne Versorungspause und freu mich über Zeit ganz für mich allein.

Der Anforderungskatalog steigt ja auch, je älter man wird, man weiß immer mehr, was man nicht möchte. Ich denke, das ist bei beiden Geschlechtern so und hängt dann mehr von der Frage ab, wie gut man alleine sein kann und welchen Zugang man zu unverbindlichem Sex hat, falls das einem wichtig ist.

Ne beziehung müsste mehr Freude in mein Leben bringen und nicht mehr Stress, womit wir wieder beim Anfangsthema wären: Alleinerziehend zu sein ist stressig. DAs liegt aber nicht nur an den Frauen selbst, sondern auch an den Männern, die sie nicht unterstützen.

Die Männer hier im Forum, falls ihr ne Schwester habt oder ne Freundin, die alleinerziehend ist, schlagt ihr doch mal was Schönes vor und macht mit den Kindern einen Ausflug, damit sie kindfrei hat. Wenn das jeder Mann einmal im Monat machen würde, wäre gesamtgesellschaftlich schon viel gewonnen. Und dann sprecht ihr mit euren Männerfreunden darüber, wie gut das getan hat und wie eure Schwester/Freundin/Arbeitskollegin sich darüber gefreut hat (mit dem Kind zum Spielplatz gehen zb - seid kreativ). Und redet über die Probleme, die ihr während der Betreuung hattet. So kann sich dann auch langsam die Einstellung ändern, dass Männer sich nicht um Kinder kümmern können. Und wenn ihr dann mal ne Freundin mit Kind habt, habt ihr schon Erfahrung. WinWin!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe zu meiner Zeit die Erfahrung gemacht, daß es das Kind auch wollen und den neuen Partner der Mama akzeptieren muß.
Wenn du da als der Eindringling gesehen wirst, der ihm die Mama streitig machen will kannst es gleich wieder sein lassen. Es ist schon schwer genug, um Liebe und Anerkennung eines erwachsenen Menschen kämpfen zu müssen. Wenn das auch noch bei einem Kind oder gar Pubertier notwendig ist, ist es verständlich, daß viele Männer sich nach einem leichteren Ziel umschauen.
Ein locker-spielerisches und ungezwungenes Kennenlernen ist nicht ausgeschlossen. Aber so viel schwerer zu realisieren weil noch viel mehr Druck und Erwartungen dahinter stehen als sonst schon.
 
So läuft es eben im echten Leben!
Ich bin alleinerziehend, und es hat 9 Jahre gebraucht um eine funktionierende Beziehung zu finden!
Tatsächlich gab es bei mir keinen Ex, aber allein Job, Kita / Schule, Freizeit, Arzttermine kann man nicht nach einem fixen Zeitplan organisieren.

Von daher: unrealistisch!
Hier zeigt sich der Grund weshalb so viele Alleinerziehende single sind!
Dabei können gerade wir einen Partner der sich einbringen möchte nur zu gut gebrauchen!
Eine zu 100% fixe Zeiteinteilung finde ich per se schon unrealistisch, und zwar auch bei Singles.
Jeder wird mal krank, hat Überstunden oder plötzliche Termine, mit denen man nicht gerechnet hat.

Wen das schon stört, bleibt meistens nicht lange in einer Beziehung, oder kommt über die Datingphase gar nicht erst raus.
Denn überhöhte Erwartungen eines möglichen Partners stressen noch viel mehr, als ein paar abgesagte Termine.
Geht mir jedenfalls so...
 
Eine zu 100% fixe Zeiteinteilung finde ich per se schon unrealistisch, und zwar auch bei Singles.
Jeder wird mal krank, hat Überstunden oder plötzliche Termine, mit denen man nicht gerechnet hat.

Eben. Und manchen genügt das. Kommen da Kids obendrauf, potenziert sich das und kann jemandem zu viel werden.
Da geht viel Spontanität, Entspanntheit verloren, mit Kids ist es einfach anders.

Kann damit jemand nicht, führt das nur zu Enttäuschung und Verletzung. Unnötig. Dann lieber Finger weg.
 
Ich hatte längere Zeit eine Alleinerziehende als "Freundin", wenn man das so bezeichnen will. Von dem Gedanken einer "normalen" Beziehung kann man sich komplett verabschieden. In meinem Fall hing der Ex im Boot, der allerdings mir nicht unsympathisch war, aber total überfordert, mit Job, Unterhalt bezahlen, Kinderbetreuung.

Ich habe mich anfangs super schwer damit getan, hatte aber Glück, dass meine Freundin alle 14 Tage komplett das WE für sich hatte. Ich habe viele Hobbys und weiß mich gut zu beschäftigen.

Irgendwann habe ich dieses Konstrukt für mich als eine Art Freundschaft plus angenommen, ich habe mich so gut daran gewöhnt, dass es mir anfing zu gefallen. Wäre ich nicht beruflich weg gezogen, wo sie natürlich nicht mit konnte, wäre ich vermutlich heute noch in diesem Konzept.

Ich hatte mit dieser Frau keinen ständigen Whatsapp Kontakt, weil keine Zeit, ich hatte mich nicht ständig zu rechtfertigen, was ich abends tue oder lasse, wir teilten uns in den Wesentlichen Dingen mit, aber standen nicht in so einer Art Dauerschleife per Whatsapp.

Wir gingen ab und zu zu Festen, was essen, Übernachtungen waren selten, passte mir super ins Konzept, und sie war eine tolle Gesprächspartnerin.

Ich mochte das.

Anschließend am neuen Wohnort lernte ich das komplette Gegenteil kennen. Die Dame war genau so alt wie die Alleinerziehende, wusste null mit sich selber anzufangen, war nur gelangweilt und ging an die Decke, wenn ich auf Whatsapp mal eben nicht sofort antwortete, das war furchtbar für mich. Sie vereinnahmte mich dermaßen, dass ich fast Burnout bekam. Ich beendete diese Beziehung dann nach knapp sieben Monaten, weil es einfach gesundheitlich für mich nicht mehr ging.

Inzwischen würde ich Alleinerziehende mit Aufgaben und Sinn im Leben tausend Mal bevorzugen und kennenlernen.
 
Ich habe zu meiner Zeit die Erfahrung gemacht, daß es das Kind auch wollen und den neuen Partner der Mama akzeptieren muß.
Wenn du da als der Eindringling gesehen wirst, der ihm die Mama streitig machen will kannst es gleich wieder sein lassen. Es ist schon schwer genug, um Liebe und Anerkennung eines erwachsenen Menschen kämpfen zu müssen. Wenn das auch noch bei einem Kind oder gar Pubertier notwendig ist, ist es verständlich, daß viele Männer sich nach einem leichteren Ziel umschauen.
Ein locker-spielerisches und ungezwungenes Kennenlernen ist nicht ausgeschlossen. Aber so viel schwerer zu realisieren weil noch viel mehr Druck und Erwartungen dahinter stehen als sonst schon.

Absolut. Wer den Nachwuchs nicht ausstehen kann, wird niemals einen Platz finden, was auch erklärbar ist. Die Mama wird natürlich nicht dem dahergelaufenen Neuen den Platz Nr 1 einräumen, sondern das wird immer in der eigenen Familie sein, was auch gut so ist.

Ich glaube, man muss für sich wissen, dass es ab 40 nur die Solo Menschen gibt, die sich um sich drehen und die Alleinerziehenden, viel dazwischen gibt es nicht. Ich habe mit erster Gruppe tatsächlich durchwachsenere Erfahrungen gemacht, häufig sehr unzufrieden, frustriert und irgendwelche Lebensziele, die nicht erfüllt wurden, festgestellt.
 
Für mich ist klar, dass ich nicht oberste Priorität habe, was ich auch nicht brauche, ich kann mich schon gut beschäftigen und habe viele Hobbys, aber wenn ich mir einen Samstag Abend frei halte, möchte ich den dann auch nicht unplanmäßig daheim hocken, und schon garnicht mehrfach


Ich bin ebenfalls kinderlos und nach einer Patchwork-Beziehung mit einem Vater date ich mittlerweile nur noch kinderlose Männer. Ist deutlich stressfreier.

In den Datingportalen wimmelt es von Männern, die selbst mit Mitte 40 noch 2-3 kleine Kinder haben und dann auch noch im Wechselmodell.

Wieso sollte ich mir das antun? Wo liegt da für mich der Mehrwert? Diese Männer brauchen eher eine kostenlose Babysitterin, wie mir scheint.

Ich rate dir dazu, nach einer kinderlosen Frau Ausschau zu halten.

Wieso solltest du Abstriche machen und grundlos die Nachteile fremder Kinder in Kauf nehmen?
 
Ich bin ebenfalls kinderlos und nach einer Patchwork-Beziehung mit einem Vater date ich mittlerweile nur noch kinderlose Männer. Ist deutlich stressfreier.

In den Datingportalen wimmelt es von Männern, die selbst mit Mitte 40 noch 2-3 kleine Kinder haben und dann auch noch im Wechselmodell.

Wieso sollte ich mir das antun? Wo liegt da für mich der Mehrwert? Diese Männer brauchen eher eine kostenlose Babysitterin, wie mir scheint.

Ich rate dir dazu, nach einer kinderlosen Frau Ausschau zu halten.

Wieso solltest du Abstriche machen und grundlos die Nachteile fremder Kinder in Kauf nehmen?

Das ist eine absolut berechtigte Sichtweise und ich würde jedem, der eine "traditionelle" Beziehung sucht, genau das empfehlen.

Man wird als Partner in so einer Alleinerziehenden Konstellation nie erste Geige spielen, das ist so und das muss man mögen.

Lustigerweise hatte ich deutlich mehr Stress mit 40plus Partynudel Frauen, die ihre gesamte Energie in die Beziehung legten und Beziehung quasi das Hobby war, ohne ein echtes Hobby zu haben. Das artet schnell in Stress aus, wenn man sich nur auf sich und die Beziehung konzentriert, ohne Inhalt. Ich beschreibe natürlich jetzt ein Extrem, im Optimalfall hat man gemeinsame Hobbys, leider habe ich solche Damen nie kennengelernt.

Rückblickend ist mir eine Alleinerziehende irgendwie lieber, die Kinder werden im übrigen auch größer und man hat auch immer ein Thema, wenn man sich für das Leben der anderen und nicht nur für sich selber interessiert.

Aber ja, man hat definitiv auch Nachteile. Wenn ich mit meiner damaligen Freundin Eis essen ging, war ich meistens derjenige der bezahlt hat und dann halt für Drei. Allerdings hatte ich nie das Gefühl, ausgenommen zu werden. Ich habs halt gern gemacht.
 

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