Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Unklarheit, beim Typen "bleiben", obwohl nicht zusammen, oder endlich alles beenden?

Gut, dass du über meine Formulierung lachen konntest. Aber nur um sicher zu gehen: Vom Lachen allein geht er nicht weg, du musst schon richtig Schluss machen. Bitte. Ich würde ja mit Vergnügen noch mehr deiner Beiträge lesen, die die Incelmythen, dass Frauen heutzutage viel zu hohe Ansprüche haben, komplett aushebeln. Aber du findest sicher andere Dinge im Leben, die einen Lacher wert sind.
 
Der Typ ist nicht mit sich im Reinen, da kann er keine gesunde Beziehung führen. Ich bin in einer Freikirche aufgewachsen, ich kenne diese Zerrissenheit.

Besoffen knutschen, aber immerhin noch keusch ist absolute Heuchelei. Aber klar auch, dass er nur mit einer Christin zusammen kommen kann, wenn er in der Gemeinschaft bleiben will.

Ihr passt nicht zusammen, missionieren geht gar nicht, du hast kein Interesse und die Gemeinsamkeiten sind viel zu gering für eine Beziehung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor dem Hintergrund deiner sehr harten Mutter-Tochter-Erlebnisse kann ich komplett nachvollziehen, dass du dich einfach nach Geborgenheit, Ruhe, Zärtlichkeit gesehnt hast und er das auch erstmal zu bieten schien.
Leider klappt es aber langfristig nicht, daher hast du mit dem Schlussstrich auch alles richtig gemacht.
Ich würde mir jetzt, wo du den Rücken wieder freier hast, eine Teilzeitstelle suchen. Die Sozialkontakte auf der Arbeit können sehr hilfreich sein. Deine Tochter sollte wirklich nicht zu dir zurück, sondern gehört in eine therapeutische Wohngruppe.
Hast du Kontakt zu Eltern mit ebenfalls psychisch/psychiatrisch erkrankten Kindern? Vielleicht täte dir so etwas auch gut. Manchmal ist es entlastend, wenn man nicht alles lang erklären muss sondern weiß, dass das Gegenüber Ähnliches durch hat. In dem Zusammenhang finde ich diese Seite ganz interessant:
Ich hoffe, dass du bald wieder zeit für Chor & Co. findest. Und Kontakte, die dir wirklich gut tun.
 
Hallo liebes Forum,
hallo lieber Brumm, danke für Deine Bestärkung. Ja, ich hab ja gestern morgen die Angelegenheit per whatsapp beendet und auf allen Kanälen blockiert. Incelmythen aushebeln... sehr schön, noch ein Lacher 🙂.

Natürlich kommen schon alle Zweifel auf der Basis von: Wir hatten doch auch schöne Zeiten, ich kann mich doch nicht SO anlügen ( aber anders dann doch??!!) puh. Er hat doch auch liebe Seiten.... ja, ich denke mal, jetzt kommt die Abschieds- und Entzugsphase. Bitte helft mir, dass ich da nicht wieder reingerate, denn die Vorstellung mit allem wieder alleine dazustehen, ohne Euch hier fragen zu können, ist schon gruselig, zumal ja auch Sommerpause ist und jedwedes Frauencafé o.ä. zu hat.

Gedanklich kreise ich immer noch viel um ihn, allein, mir fehlt die Perspektive, die ich nicht planen kann, seit Jahr und Tag, weil meine Tochter eben keinen entscheidenen Schritt geht ( Wohngruppe).
Alles wurde ihr schon angeboten und der neuste Hit ist, dass sie jetzt unbedingt in der Stadt bleiben will, in eine "normale", nicht therapeutische Wohngruppe ( obwohl das dringend nötig ist), von da aus dann aber weitere Klinikaufenthalte bereit ist zu machen. Dafür möchte sie unbedingt im Sektor bleiben des Kinderkrankenhauses, wo sie jetzt ist. ALLES geht ständig nur danach, wie sie es will. Ist ja schön, dass Rücksicht auf die Wünsche der Kinder- mehr als in jeder Zeit zuvor- genommen wird. Meine Tochter verfeinert nur ihre Manipulationstechniken, ist so. Sie guckt, was wollen die, was will ich und wie komme ich dahin. SO läuft das die ganze Zeit und keiner will das wahrhaben, das Kind ist ja erst 13. Klar, ich hab das alleinige Sorgerecht und darf auch ihren Aufenthalt bestimmen. Nur, wenn sie nicht will, passiert nichts. Die Geschlossene wollte sie bereits entlassen, in den Kinder- und Jugendnotdienst. Da hat sie dann gleich gesagt; Bring ich mich um.

Da sie immer mal wieder zu Gesprächen bereit ist und in Wirklichkeit zu nichts, erweckt sie den Eindruck, mit zu machen. Ich habe selbst Jahre gebraucht, um das zu kapieren. Ich kann das KH auch nicht verstehen. Mit dem Jugendamt ist schon besprochen: Sie mit Zuführdienst in eine Einrichtung zu bringen. Tja, dann haut sie halt ab, wird als vermisst gemeldet und solange zurückgebracht, bis sie da bleibt.

Könnt Ihr Euch annähernd vorstellen, wie unfassbar belastend das alles ist? Ich mag manchmal auch nicht mehr. Ich möchte einfach endlich mal ein halbswegs normales Leben mit Teilzeitarbeit haben. Nicht mal das ist drin. Und dann ist alles so verworren und kompliziert mit meinem Kind, dass ich NULL attraktiv, ausser fürs Bett, offenbar, bin. Wer möchte eine Frau, deren Leben SO an die Wand gefahren ist, einziger Vorteil: Sie hat wenigstens ne Wohnung unterm A****. Klar hab ich noch viel mehr zu bieten und selbst Houllebecq sagt: Jeder gibt das, was er hat. Bei mir sinds vor allem das tiefe Verständnis für alle Menschen und alles Menschliche und meine Zeit, die ich gerne widme, weil ja sonst keiner mit mir spricht. Natürlich kostenlos, denn das ist ja keine Arbeit, sondern wird gern genommen und da ich sonst keine Kontakte habe, ist das offenbar meine Augabe, den anderen ihre Sorgen abzunehmen.

Dass ich mal meine Sorgen loswerde ist natürlich nicht drin. Erstens will das keiner hören, zweitens gibt es keine Plätze mehr bei Psychologen, da kannste bis zu zwei Jahren warten... tja. Und sollte ich davon anfangen, werd ich gleich so unattraktiv eingestuft, dass sich möglichst galant verabschiedet wird.

Kann das jemand von Euch verstehen, dass ich an diesen Typen "geraten" bin, bzw. mich nahezu freiwillig mit ihm abgegeben habe, obwohl ganz viel dagegen spricht? Ich kenne mich, ich bin der Lage mich selbst so krass zu manipulieren, dass ich im Notfall wieder dahin gerate. Irgendwie muss es dochmal weitergehen.

Einen kleinen Hund haben wir auch seit zwei Jahren. Meine Tochter hat so lange Theater gemacht und ich wollte schon aber auch gerne einen Hund. Er ist klein, handlich, 2,8 Kg. Aber, er ist DA. Und ich muss mich alleine kümmern, ganz anders als besprochen mit Kind. Dass ich jetzt nicht mal mehr einfach irgendwo hinfahren kann, sondern mit Bürgergeld zusehen kann, wie ich über die Runden komme, an Haus und Hund gefesselt bin, keinen Hundeaufpasser bezahlen kann.. ja, super. Nirgendwo kann ich hin, seit Jahr und Tag. Muss aushalten, was kaum auszuhalten ist.

Danke Euch fürs Durchlesen. Bitte, helft mir, dass ich nicht mehr an den Typen "zurückgerate".
Liebe Grüße,
SinaLynn
 
Nimm deine Tochter auf keinen Fall zurück zu dir.
Alles wurde ihr schon angeboten und der neuste Hit ist, dass sie jetzt unbedingt in der Stadt bleiben will, in eine "normale", nicht therapeutische Wohngruppe ( obwohl das dringend nötig ist), von da aus dann aber weitere Klinikaufenthalte bereit ist zu machen. Dafür möchte sie unbedingt im Sektor bleiben
Ihr Problem. DU entscheidest, nicht sie.
Wenn sie heult, sag ihr, dass du lang genug von ihr geschlagen wurdest.

Du könntest mit Hilfe des Jugendamtes eine Unterbringung in ein Internat für spezielle Kinder /Jugendliche erwirken.
Aber was auch immer geschieht - nimm sie nicht wieder zurück.
 
Hallo liebes Forum,
hallo lieber Brumm, danke für Deine Bestärkung. Ja, ich hab ja gestern morgen die Angelegenheit per whatsapp beendet und auf allen Kanälen blockiert. Incelmythen aushebeln... sehr schön, noch ein Lacher 🙂.

Natürlich kommen schon alle Zweifel auf der Basis von: Wir hatten doch auch schöne Zeiten, ich kann mich doch nicht SO anlügen ( aber anders dann doch??!!) puh. Er hat doch auch liebe Seiten.... ja, ich denke mal, jetzt kommt die Abschieds- und Entzugsphase. Bitte helft mir, dass ich da nicht wieder reingerate, denn die Vorstellung mit allem wieder alleine dazustehen, ohne Euch hier fragen zu können, ist schon gruselig, zumal ja auch Sommerpause ist und jedwedes Frauencafé o.ä. zu hat.

Gedanklich kreise ich immer noch viel um ihn, allein, mir fehlt die Perspektive, die ich nicht planen kann, seit Jahr und Tag, weil meine Tochter eben keinen entscheidenen Schritt geht ( Wohngruppe).
Alles wurde ihr schon angeboten und der neuste Hit ist, dass sie jetzt unbedingt in der Stadt bleiben will, in eine "normale", nicht therapeutische Wohngruppe ( obwohl das dringend nötig ist), von da aus dann aber weitere Klinikaufenthalte bereit ist zu machen. Dafür möchte sie unbedingt im Sektor bleiben des Kinderkrankenhauses, wo sie jetzt ist. ALLES geht ständig nur danach, wie sie es will. Ist ja schön, dass Rücksicht auf die Wünsche der Kinder- mehr als in jeder Zeit zuvor- genommen wird. Meine Tochter verfeinert nur ihre Manipulationstechniken, ist so. Sie guckt, was wollen die, was will ich und wie komme ich dahin. SO läuft das die ganze Zeit und keiner will das wahrhaben, das Kind ist ja erst 13. Klar, ich hab das alleinige Sorgerecht und darf auch ihren Aufenthalt bestimmen. Nur, wenn sie nicht will, passiert nichts. Die Geschlossene wollte sie bereits entlassen, in den Kinder- und Jugendnotdienst. Da hat sie dann gleich gesagt; Bring ich mich um.

Da sie immer mal wieder zu Gesprächen bereit ist und in Wirklichkeit zu nichts, erweckt sie den Eindruck, mit zu machen. Ich habe selbst Jahre gebraucht, um das zu kapieren. Ich kann das KH auch nicht verstehen. Mit dem Jugendamt ist schon besprochen: Sie mit Zuführdienst in eine Einrichtung zu bringen. Tja, dann haut sie halt ab, wird als vermisst gemeldet und solange zurückgebracht, bis sie da bleibt.

Könnt Ihr Euch annähernd vorstellen, wie unfassbar belastend das alles ist? Ich mag manchmal auch nicht mehr. Ich möchte einfach endlich mal ein halbswegs normales Leben mit Teilzeitarbeit haben. Nicht mal das ist drin. Und dann ist alles so verworren und kompliziert mit meinem Kind, dass ich NULL attraktiv, ausser fürs Bett, offenbar, bin. Wer möchte eine Frau, deren Leben SO an die Wand gefahren ist, einziger Vorteil: Sie hat wenigstens ne Wohnung unterm A****. Klar hab ich noch viel mehr zu bieten und selbst Houllebecq sagt: Jeder gibt das, was er hat. Bei mir sinds vor allem das tiefe Verständnis für alle Menschen und alles Menschliche und meine Zeit, die ich gerne widme, weil ja sonst keiner mit mir spricht. Natürlich kostenlos, denn das ist ja keine Arbeit, sondern wird gern genommen und da ich sonst keine Kontakte habe, ist das offenbar meine Augabe, den anderen ihre Sorgen abzunehmen.

Dass ich mal meine Sorgen loswerde ist natürlich nicht drin. Erstens will das keiner hören, zweitens gibt es keine Plätze mehr bei Psychologen, da kannste bis zu zwei Jahren warten... tja. Und sollte ich davon anfangen, werd ich gleich so unattraktiv eingestuft, dass sich möglichst galant verabschiedet wird.

Kann das jemand von Euch verstehen, dass ich an diesen Typen "geraten" bin, bzw. mich nahezu freiwillig mit ihm abgegeben habe, obwohl ganz viel dagegen spricht? Ich kenne mich, ich bin der Lage mich selbst so krass zu manipulieren, dass ich im Notfall wieder dahin gerate. Irgendwie muss es dochmal weitergehen.

Einen kleinen Hund haben wir auch seit zwei Jahren. Meine Tochter hat so lange Theater gemacht und ich wollte schon aber auch gerne einen Hund. Er ist klein, handlich, 2,8 Kg. Aber, er ist DA. Und ich muss mich alleine kümmern, ganz anders als besprochen mit Kind. Dass ich jetzt nicht mal mehr einfach irgendwo hinfahren kann, sondern mit Bürgergeld zusehen kann, wie ich über die Runden komme, an Haus und Hund gefesselt bin, keinen Hundeaufpasser bezahlen kann.. ja, super. Nirgendwo kann ich hin, seit Jahr und Tag. Muss aushalten, was kaum auszuhalten ist.

Danke Euch fürs Durchlesen. Bitte, helft mir, dass ich nicht mehr an den Typen "zurückgerate".
Liebe Grüße,
SinaLynn

Ich kann nicht nachvollziehen, warum du immer noch an ihn denkst. Der Typ ist nicht beziehungsfähig, hätte dich missioniert und eingeengt.
 
Manchmal ist das einzig Gute, was man einem Kind noch mitgeben kann, die Lektion, dass auch eine liebende Mutter sich nicht alles bieten lässt und man jeden Menschen in die Flucht schlagen kann, wenn man nicht anfängt Verantwortung zu übernehmen. Manche gesunden auch daran, dass sie nicht mehr aufgefangen werden. Du hast sie durchschaut. Handle danach.
 
Liebe SinaLynn,
Deine Schilderung hat mich sehr bewegt.
Ich kann mir vorstellen, was du mitmachst.
Deine Tochter ist in einem extrem schwierigen
Habt ihr ein gutes Jugendamt, wo du Unterstützung findest?
RehaKids könnte hilfreich sein, aber wie überall braucht man auch Glück, um passende Leute zu finden, mit denen man sich gut austauschen kann. Auf jeden Fall ist es das richtige Forum, für Fragen und Tipps, Erfahrungsberichte ...
Deine Tochter hat ja sicher eine Diagnose.
Gäbe es Selbsthilfegruppen, wo du hin könntest? Wobei die sich auch oft abends treffen, und klar - abends ausklinken und beim Rückkommen Ramba-Zamba, das kann es nicht sein!
Du könntest bei der Caritas, Diakonie fragen ... oder beim Autismus-Therapie-Zentrum, ö.ä., ... nur so als Idee. Man muss als betroffene Mutter viele Klinken putzen, und sollte sich vielleicht selber mal bei einer Ärztin vorstellen, um sich selber adäquat Hilfe zu holen, bevor man zusammenklappt.
Das Letzte, was dir hilft, ist ein Mann, der selber massive Probleme hat, und dazu noch Anhänger einer sehr fundamentalistischen Ausprägung des christlichen Glaubens ist.
Ich kenne durchaus entschiedene Christen, die helfen, die menschlich sind und die nicht verlangen, dass man selber so extrem mit einsteigt. Aber auch auch andere, die so lange nett sind, wie sie einen missionieren wollen, und einen fallen lassen, wenn sie merken, dass man das nicht möchte.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben