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Bin in einer Notlage

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Wie es wirklich läuft erfährt man nur von anderen Betroffenen.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ein gutbegründeter Widerspruch sich lohnen kann, nicht immer, aber einen Versuch ist es wert.
 
Meinen Grad GdB konnte ich auch über den Widerspruch steigern - aber das Merkkennzeichen nicht erreichen.

Die mich operierende Universität Würzburg hatte für Bayern einige Sonderzeichen beantragt, die ich evtl. in Bayern bekommen hätte. Da ich aus BaWü komme musste es ein anderer Antrag sein und der wurde natürlich nicht zu Gunsten des Behinderten durchgeführt. Also auch das Bundesland spielt eine Rolle.

Gruß von Grisu
 
Meinen Grad GdB konnte ich auch über den Widerspruch steigern - aber das Merkkennzeichen nicht erreichen.

Die mich operierende Universität Würzburg hatte für Bayern einige Sonderzeichen beantragt, die ich evtl. in Bayern bekommen hätte. Da ich aus BaWü komme musste es ein anderer Antrag sein und der wurde natürlich nicht zu Gunsten des Behinderten durchgeführt. Also auch das Bundesland spielt eine Rolle.

Gruß von Grisu
Ich halte nichts davon, ständig die Verhältnisse in unserem Land so schlecht zu reden, aber diese ganze Kleinstaaterei hier ist wirklich sowas von nervig!
Und außerdem eine große Ressourcenverschwendung, gerade im Gesundheitsbereich...

Bevor man an Leistungsbeziehern spart und gegen diese hetzt, sollte man da mal drangehen, und solche Bestimmungen im Bereich Gesundheit, Bildung und Soziales vereinheitlichen...
 
Tja, liebe Sonne,
wenn man/frau selber noch nie mit dem Thema zu tun hatte, dann lässt sich leicht "alles besser wissen" gerade was den Grad der Behinderung und seine Sonderzeichen betrifft. Es wurde bei einer der politischen Sendungen der Fall eines Rollstuhlfahrers geschildert, der unbedingt einen Behindertenparkplatz benötigt hätte um aus seinem Auto aus- und einsteigen zu können, hat er nicht bekommen - vermutlich unter dem Mäntelchen "er kann doch Auto fahren".

Auch mein Freundeskreis stellt sich hin, "Du hast doch so große Probleme, das steht Dir doch zu, Du musst es doch bekommen." Ha ha ha

Ich bin in den Widerspruch mit Anwältin Sozialrecht (die aber keine Ahnung von Sehbehinderung hatte und ich somit auf verlorenem Posten war) angegangen, kein Sonderzeichen, obwohl ich sogar eine Erwerbsminderungsrente erhalten habe weil meine Unfallgefahr extrem groß ist (Treppensturz, Bordstein übersehend, keine Treppen oder Unebenheiten sehen....)

Aus der Theorie ist das alles bombig - besonders dann, wenn es um die Pflegestufe geht .... die ist auch kein Vergnügen und alles andere als selbstverständlich zu erlangen.....

Gruß von Grisu
Lieber Grisu,
ich kann Dir da nur zustimmen, Du hast vollkommen recht. Mir tut das im Herzen weh wenn ich sowas wie bei dir lese. Ich habe schon mal geschrieben, es müssen dir fast zwei Füße fehlen damit man mal was bekommt und da wird bestimmt noch gesagt ""hast ja noch zwei Hände"". Es hört sich schlimm an aber so ist es teilweise. Wie heutzutage mit Menschen die krank sind und dadurch Grundsicherung und Erwerbsunf.-Rente umgegangen wird ist schrecklich. Ich könnte ein Buch schreiben aber ein trauriges. Ich muss ganz ehrlich sagen dass es mir psychisch viel schlechter geht seit ich dieses Szenario mitmachen muss. Ich bemerke dass ich sehr starke Angstzustände und die Panik habe und am schlimmsten ist die Traurigkeit und die wie gesagt die """pure """ Angst, wie soll ich das alles bezahlen. Die Ärzte sagen zu mir, ich solle mich auf meine Gesundheit konzentrieren usw. , das geht aber nicht so einfach. Wie Du schon sagtest, die Leute reden sich leicht und ich höre es fast täglich """das gibt es niemals das in Deutschland ein Rentner wie ich so wenig Geld hat und davon leben muss, da musst du zum Sozialamt gehen, da musst du das, da musst du das""". Aber die verstehen oder glauben es nicht. Ich würde vielleicht auch denken dass kann doch nicht sein. Es ist nicht leicht, ich habe bestimmt schon alles so weit probiert und gemacht aber es änderte sich nichts. Von staatl. Seite gibt es nicht mehr Geld, was mir zusteht das bekomme ich und anderweitig kann man bei einer Stiftung mal eine Anfrage stellen, selbst das ist ein Kampf.
Ich habe vor längerer Zeit mal bei einer Stiftung angefragt und die Antwort war dass ich einen Sozialbericht brauche von einer öffentl. Stelle (Kirche, Arbeiterwohlf., Caritas, usw) Ok, dann habe ich angefangen bei der Kirche zu fragen ob die mir den Bericht schreiben würden, die öffentl. Stelle sollte bestätigen dass ich in Not bin und mein Einkommen usw in einen Bericht verfassen. Die Kirche meinte , sowas haben die noch nie gehört und gemacht, solle mich an Caritas wenden. Caritas sagte ich solle meine Einkommensbescheide vorlegen und schreiben warum ich in Not bin dann sieht ja die Stiftung was ich nur habe jeden Monat. Sie hätten sowas auch noch nie gemacht usw. Ich habe dann noch beim Rathaus unserer Gemeinde angefragt denn ist ja auch eine öffentl. Stelle, die haben das noch nie gehört, das würden die gar nicht machen und sagten das gleiche wie die anderen. Dann rief ich wieder bei der Stiftung an und erzählte Ihnen dies alles und ob es reichen würde die Einkommensbescheide einzureichen ,mit Ausgaben und Einnahmen aufgelistet und die dazugehörenden Belege (Mietvertrag usw) . Antwort war "Nein" , ohne diesen Sozialbericht geht es nicht. Das konnte ich dann auch wieder streichen. Es ist schlimm. Da wird man richtig wütend wenn man auch deinen Fall liest, Du siehst fast nichts mehr und dann machen die noch so Sachen.
 
Lieber Grisu,
ich kann Dir da nur zustimmen, Du hast vollkommen recht. Mir tut das im Herzen weh wenn ich sowas wie bei dir lese. Ich habe schon mal geschrieben, es müssen dir fast zwei Füße fehlen damit man mal was bekommt und da wird bestimmt noch gesagt ""hast ja noch zwei Hände"". Es hört sich schlimm an aber so ist es teilweise. Wie heutzutage mit Menschen die krank sind und dadurch Grundsicherung und Erwerbsunf.-Rente umgegangen wird ist schrecklich. Ich könnte ein Buch schreiben aber ein trauriges. Ich muss ganz ehrlich sagen dass es mir psychisch viel schlechter geht seit ich dieses Szenario mitmachen muss. Ich bemerke dass ich sehr starke Angstzustände und die Panik habe und am schlimmsten ist die Traurigkeit und die wie gesagt die """pure """ Angst, wie soll ich das alles bezahlen. Die Ärzte sagen zu mir, ich solle mich auf meine Gesundheit konzentrieren usw. , das geht aber nicht so einfach. Wie Du schon sagtest, die Leute reden sich leicht und ich höre es fast täglich """das gibt es niemals das in Deutschland ein Rentner wie ich so wenig Geld hat und davon leben muss, da musst du zum Sozialamt gehen, da musst du das, da musst du das""". Aber die verstehen oder glauben es nicht. Ich würde vielleicht auch denken dass kann doch nicht sein. Es ist nicht leicht, ich habe bestimmt schon alles so weit probiert und gemacht aber es änderte sich nichts. Von staatl. Seite gibt es nicht mehr Geld, was mir zusteht das bekomme ich und anderweitig kann man bei einer Stiftung mal eine Anfrage stellen, selbst das ist ein Kampf.
Ich habe vor längerer Zeit mal bei einer Stiftung angefragt und die Antwort war dass ich einen Sozialbericht brauche von einer öffentl. Stelle (Kirche, Arbeiterwohlf., Caritas, usw) Ok, dann habe ich angefangen bei der Kirche zu fragen ob die mir den Bericht schreiben würden, die öffentl. Stelle sollte bestätigen dass ich in Not bin und mein Einkommen usw in einen Bericht verfassen. Die Kirche meinte , sowas haben die noch nie gehört und gemacht, solle mich an Caritas wenden. Caritas sagte ich solle meine Einkommensbescheide vorlegen und schreiben warum ich in Not bin dann sieht ja die Stiftung was ich nur habe jeden Monat. Sie hätten sowas auch noch nie gemacht usw. Ich habe dann noch beim Rathaus unserer Gemeinde angefragt denn ist ja auch eine öffentl. Stelle, die haben das noch nie gehört, das würden die gar nicht machen und sagten das gleiche wie die anderen. Dann rief ich wieder bei der Stiftung an und erzählte Ihnen dies alles und ob es reichen würde die Einkommensbescheide einzureichen ,mit Ausgaben und Einnahmen aufgelistet und die dazugehörenden Belege (Mietvertrag usw) . Antwort war "Nein" , ohne diesen Sozialbericht geht es nicht. Das konnte ich dann auch wieder streichen. Es ist schlimm. Da wird man richtig wütend wenn man auch deinen Fall liest, Du siehst fast nichts mehr und dann machen die noch so Sachen.
Puh, furchtbar.
Und dann wird von der Anti-Sozialleistungs-Fraktion immer behauptet, daß man ja denen, die wirklich nicht mehr arbeiten können und mittellos sind, schließlich nichts wegnehmen will, und denen natürlich weiter das geben will, was sie brauchen.

Aber wenn man genauer hinschaut, werden selbst ganz offensichtlich kranke und nicht mehr arbeitsfähige Menschen oft eben doch wieder als Arbeitsunwillige behandelt, die völlig zu Unrecht Geld vom Staat haben wollen...

Bei uns im Ort hat die Partei der Linken eine Art Sozialsprechstunde für Bedürftige eingerichtet, und die wird wohl auch ganz gut angenommen.
Ich dachte eigentlich immer, daß gerade in katholischen Gegenden die Caritas ganz gute Arbeit macht, aber die kommen heutzutage wohl auch an ihre Grenzen , oder?
 
Hallo,
möchte nur kurze Info geben dass mich heute Vormittag die Verbraucherzentrale angerufen hat um mir kurz ein Update zu geben zwecks meiner Nachzahlung. Meine Papiere werden mir per Post geschickt.
Die Dame meinte Sie könne nichts negatives finden, Sie meinte das der Abschlag viel zu niedrig war. Sie ist erschrocken als Sie den Betrag gesehen habe und das mit meiner Wohnungsgröße. Das kann nie und nimmer reichen. Und die Nachzahlung muss ich zahlen. Ich darf nie so wenig Abschlag zahlen den ich hätte das Doppelte mindestens zahlen müssen. Und wenn man das alleine rechnet ist dies schon WEIT über die Hälfte der Nachzahlung. Aber jetzt habe ich halt Zahlungstermin und habe dort angerufen ob ich eine kurze Stundung bekommen könnte, ja bis zum 1.08. muss es aber auf den Konto sein. Es ist echt nur noch Wahnsinn! Das nagt so an mir. Ich habe am Samstag nochmal bei Rewe und Edeka einen Zettel an die Tafel gemacht , das ich einen Fahrer-in suche der mich zum Arzt fahren kann oder mal zu Besorgungen mitnehmen kann da ich krank bin und kein Führerschein habe. Daraufhin hat sich ein Mann gemeldet , anfangs sehr freundlich , welche Krankheit ich habe und was man da bei den Fahrten verdient. Als ich sagte , sehr wenig und wenn es machbar wäre kostenlos, dass man es irgendwie verbinden könnte mit seinen Besorgungen usw. Daraufhin sagte er, ""Ja, ok. Er hätte einen Vorschlag, er würde mich immer fahren und überall auch kostenlos aber er möchte von mir was. Ich habe nicht gleich verstanden was er meinte, ich fragte und was? Er möchte meine getragenen Slips. In dem Moment wenn mich jemand gestochen hätte, ich hätte keinen einzigen Tropfen Blut gehabt, so erstarrt war ich. Als ich auflegte machte mich das so traurig ,das kann ich gar nicht sagen. Eine kranke Frau, ich sagte auch noch was ich alles habe, die schrecken vor gar nichts zurück. Ich habe momentan keine Kraft mehr. Irgendwann ist der Speicher leer, denn wie es bei mir ist, ich habe durch meine Krankheit sowieso nicht so viel Kraft , psychische Kraft meine ich auch, wenn man dann ständig und täglich sich da durch kämpfen muss und kommt aber nie was positives für mich raus. Das einzige war jetzt das ich den günstigen Kühlschrank bekommen habe. Der alte steht im Keller, der Nachbar hat es mit einen anderen getragen. Ich möchte nur damit sagen, das die lieben höheren Politiker und die anderen in bestimmten Stellen sich gar nicht im geringsten vorstellen können was wir durchmachen. Und das ist kein Mitleid oder ewiges Jammern sondern nackte schlimme Wahrheit. Alleine, ohne Familie und ohne enge feste Freunde, krank zu sein, wenig Einkommen zu haben , nicht mobil sein und über die Hälfte vom Monat kein Geld haben usw. Das sollten die mal mitmachen. Noch kurz: Mich macht es unwahrscheinlich wütend wenn ich lese oder sehe im TV oder so in unseren Ort was wir alles an Migranten haben. Jeder sollte und darf auch hier sein der in seiner Heimat viel Leid erlebt hat. Aber es kann nicht sein dass kriminelle Migranten hier eine Straftat um die andere machen und nicht abgeschoben werden und von unseren Gelder durchgefüttert werden. Und wenn die mal abgeschoben werden bekommt jeder noch 1000€ als Taschengeld mit das er in seinen Land ein Anfang hat. Ich bin nur noch sprachlos. Der vergewaltigt mehrmals eine Frau und bekommt noch Taschengeld mit, diese Höhe ist in diesen Ländern ein 3 Jahres Gehalt. Und unsere Kranken und alten Rentner haben fast nichts. Sorry, mich macht das so wütend. Bitte versteht das nicht falsch. Ich gönne jeden das Beste und alles aber nicht sowas.
 
Puh, furchtbar.
Und dann wird von der Anti-Sozialleistungs-Fraktion immer behauptet, daß man ja denen, die wirklich nicht mehr arbeiten können und mittellos sind, schließlich nichts wegnehmen will, und denen natürlich weiter das geben will, was sie brauchen.

Aber wenn man genauer hinschaut, werden selbst ganz offensichtlich kranke und nicht mehr arbeitsfähige Menschen oft eben doch wieder als Arbeitsunwillige behandelt, die völlig zu Unrecht Geld vom Staat haben wollen...

Bei uns im Ort hat die Partei der Linken eine Art Sozialsprechstunde für Bedürftige eingerichtet, und die wird wohl auch ganz gut angenommen.
Ich dachte eigentlich immer, daß gerade in katholischen Gegenden die Caritas ganz gute Arbeit macht, aber die kommen heutzutage wohl auch an ihre Grenzen , oder?
Die Caritas kommt bei uns mit Sicherheit nicht an Ihre Grenzen, ich rede von uns im Ort oder in Bayern in den Kleinstädten. In Großstädten kann es schon sein. Als Frührentner wird man sehr wohl teilweise als Schmarotzer hingestellt oder Du könntest noch arbeiten.
 
Hallo Sonne00,gibt es in deinem Bundesland Mitfahrerbänke?vielleicht wäre das eine Möglichkeit zwecks einkaufen und Arztterminen.Liebe Grüsse
 
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