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Wir wissen nicht mehr weiter..mein Bruder dreht völlig durch?

@kasiopaja darauf möchte ich ja eben abzielen. er sollte meiner Meinung nach in eine Art Wohnheim kommen, wo er eine klare, feste Struktur bekommt, um ein normales Leben führen zu können. Wo seine Medikamentenvergabe überwacht ist.
 
Dein Bruder bräuchte dringend eine intensive Therapie in einer Psychiatrie.
Es wird dir und ihm nicht gut tun bei der Mutter zu wohnen.
Sich mit Medikamenten vollzupumpen ist sehr schädlich und nicht hilfreich.

Braucht die Mutter euch Beiden für ihre Zwecke ?

Ihr Beide solltet dringend selbständig und unabhängig von der Mutter werden.
Kümmert euch um euer eigenes Leben.


Mit Sicherheit würde ich an deiner Stelle ausziehen.
Mache dieses krankhafte Affentheater mit deinem Bruder und der Mutter nicht mit.

Ohne Auszug bist du in diesem Irrenhaus gefangen, niemand kann dir helfen und du bekommst dein Leben nicht auf die Reihe.
Und du leidest weiterhin wegen deinem Bruder.
 
Wenn er Selbstmordabsichten äußerst oder der Mama was tun will, kann er zwangseingewiesen werden in die Psychiatrie.

Das wäre auch die allerbeste Hilfe für ihn, für alle. Dort hat er Kumpels, dort gibt es Struktur und mehr gefühlte Sicherheit, weil er nie alleine ist.

Liebe AbiKisa, nachdem erst etwas passieren muss, damit man handelt vom Amt her, wäre sinnvoll, dass ihr beim nächsten Anfall absolut "panisch" aufdreht, wie wenn etwas ganz, ganz Arges passiert, das brauchts, damit ihr ernst genommen werdet und vor allem, das wäre ja nicht geheuchelt, er IST schwer gefährdet und ihr auch. Dreht jetzt voll auf, nicht erst, wenn es wirklich heftig kommt. Als Schutz für ihn, für euch wird er nachher eingesperrt werden müssen. Nicht zur Strafe, sondern, damit er endlich gut aufgehoben ist.
 
Wenn Du ausziehst und deine Mutter es mit dem Bruder nicht hinbekommt ...umso besser....dann ist endlich mal eine Lösung in Sicht.

Rette dein Leben und denke an dich selber.

Der Bruder sollte in die Psychiatrie eingewiesen werden.
 
Man kann meinen Bruder aber ja nicht zwingen, in eine Psychatrie zu gehen oder ? Ausziehen würde ich sogar recht gerne, was mich daran hindert ist das finanzielle. Ich verdiene halt Vollzeit nur knapp über Mindestlohn und eine eigene Wohnung wäre für mich Leben am Limit von den Kosten her..aber vielleicht ist diese Lage gegenüber der jetzigen besser.
 
Nur bei Eigen - und Fremdgefährdung kann er zwangseingewiesen werden.


Ja...ziehe aus und lass dich wegen der Finanzen bei Caritas beraten.

Nimm ein preiswertes WG Zimmer.
 
Wenn Deine Mutter die Miete zahlt, kann sie ihn auch rauswerfen, was dringend zu empfehlen wäre.
Er ist krank und hilflos und würde sich nie zurechtfinden können.
Was aber sehr wohl machbar ist, einfach zusammenzubrechen und zu sagen, ich kann nicht mehr, bitte helft uns, er will sich immer umbringen, er droht uns mit Umbringen, das wäre dann Pflicht vom Staat, sich um ihn zu kümmern.
Dort würde man ihn sicher coachen und ihn aufpäppeln, ihn beschäftigen, ihm Halt geben.
 
@Holunderzweig danke für deine Antworten. Ich sehe als Bruder leider keine Hoffnung für ihn so hart es auch klingt. Warum er sich nicht ändert ist glaube ich, weil es zuhause für ihn bequem ist. Reden kann man mit ihm gar nicht. Dann blockt er alles ab, wird laut, man soll ihn in Ruhe lassen, dann sperrt er sich ein im Badezimmer oder sein Zimmer. Er ist auch mal in Tränen ausgebrochen das er es bereut, sein Leben weggeschmissen zu haben, aber das hatte er nur für ein Tag irgendwie bewusst und dann ging alles weiter nur noch schlimmer. Was mich halt nervt ist, dass er durch seine Lebensweise meine Mama und mir Probleme bereitet, Stress bereitet und man ständig Sorge haben muss, dass er zuhause bewusstlos auf dem Sessel hockt. Er kann ruhig seine Sachen machen, aber soll uns damit nicht belasten.
 
@Holunderzweig Er kann ruhig seine Sachen machen, aber soll uns damit nicht belasten.
Das ist der "springende Punkt": Ihr sehr für ihn so und so keine Chance und habt Ihn (verständlicherweise!) abgeschrieben.

Jedoch wird sich dieses Problem keinesfalls von selbst lösen! Auch wenn Ihr das gerne hättet. Ganz bestimmt schreit kein Betreutes Wohnen "Hallo hier komm zu uns!" Da müsste erst mal geregelt werden ob er einen Anspruch darauf hat, wer die Kosten übernimmt und wer die Formalitäten durchführt, die machen sich nämlich auch nicht von alleine.

Er ist in Eurer Wohngemeinschaft und wird diese nicht verlassen. Wäre er ja auch dumm!!! Somit wird diese Spirale immer enger und wird sich immer schneller zu drehen bis dann eben etwas passiert.

In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Glück für Eure Zukunft.

Gruß von Grisu
 

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