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Überforderung als Schulbegleitung, Kind droht mir mit Falschbeschuldigung sexueller Belästigung

Habt ihr die nicht, so muss das Kind dahin, wo es sie gibt.
Es gibt keine. Und, die ich kenne, machen es nicht lange oder haben insgesamt ruhigeres Fahrwasser. Das, was Nyu hier beschreibt ist Gang und Gäbe und es sind allen Leuten die Hände gebunden. Da darf man sich bei unserer Politik bedanken.

Ich erinnere mich @Nyu, Dir mal geraten zu haben, diesen Job anzunehmen.
Aber bitte nicht um jeden Preis.

Um es runter zu brechen:
Beantrage, dass Du ein anderes Kind begleiten kannst. Die Begründung ergibt sich aus wiederholter Offensichtlichkeit.
Es ist nicht Dein Problem, sondern sollte (wenn ich das richtig zwischen den Zeilen erlesen habe) schon lange (!) entsprechenden Behörden vorgelegt worden sein.
Falls das nicht möglich ist und Behörden und Ämter wieder wegschauen und sich auf irgendwelche kruden Gesetzesartikel berufen:
Schütz Dich und hau ab da! Lass Dich krank schreiben, fertig. Und dann geh lieber für ein paar Monate an die Kasse beim Discounter.

Beste Wünsche für Dich!
 
Ich werde morgen hingehen, es noch einmal probieren und werde ihm nicht sagen, warum ich zuhause geblieben bin. Wenn er mich fragt, sage ich, ich bin krank. Weil ich habe ja seine Entschuldigung angenommen gestern, daher sollte ich zumindestens vor dem Kind diese Situation nicht mehr ansprechen.
Wenn du so schnell zur Tagesordnung übergehst, frage ich mich, wie der Junge lernen soll, dass er weit übers Ziel hinausgeschossen ist. Ich finde es sehr bedenklich, dass du ihn bewusst anlügen willst und halte das für den völlig falschen Weg.

Du warst nicht krank. Er hat dich zu erpressen versucht und so etwas hat Konsequenzen... auch für ihn. Ich kann auch nicht verstehen, dass er in die Aufarbeitung nicht einbezogen wird.

Er muss begreifen, was sich aus falschen Anschuldigungen entwickeln kann. Dass er andere verletzt, dass ihm - falls das wirklich mal passieren sollte, dass er sexuell belästigt würde - keiner mehr glaubt, wenn er solche Behauptungen aus Jux aufstellt und dass er, wenn er damit nicht aufhört, von der Schule fliegt. Völlig egal, ob er sich schon entschuldigt hat. Das gehört mit entsprechender Zeit und Aufmerksamkeit ausgearbeitet und nicht mal eben zwischen Tür und Angel.

M. E. muss ein Kind auch nicht besonders intelligent sein, um zu verstehen, mit welchen Anschuldigungen man die größten Effekte erzielt. Ich würde sogar vermuten, dass er das mal iwo aufgeschnappt hat und gar nicht begreift, wie folgenschwer solche Anschuldigungen wiegen können.

Ich hoffe sehr, dass wenigstens die Aufarbeitung professionell und angeleitet geschieht. ob du dem Kind gewachsen bist, bleibt abzuwarten.

Ich bin ja auch Frau, deshalb noch ein Wort zum Periodenstress. Wenn ich bei jeder Stressphase so ein -sorry - Bohei um körperliche Reaktionen gemacht hätte, hätte ich sicherlich keine 40 Jahre durchgehalten. Die Empfehlung, dir ein dickeres Fell zuzulegen, teile ich allerdings.
 
Ob der Junge seine Anschuldigungen begreift und ob er sich entschuldigt hat, spiel bei DER Vergangenheit eher keine Rolle.
Morgen entschließt er sich um, und probiert wieder, womit er durch kommt. Genau so lief es bisher.
Bei ihm fehlt Konsequenz von vorne bis hinten.
Selbst jetzt passiert ihm... nichts - und die Mutter deckt und verharmlost das Verhalten.

Sollte der Junge sich darüber im Klaren werden, dass eine Verjährung des an

vorgeblichen Delikts erst nach seinem 30. Lebensjahr beginnt, so hätte er alle Zeit der Welt sich zu rächen an wem er will.
Würde er sich rächen wollen, so kämen ihm Verfehlungen gerade recht, um sich als Opfer in den Schoß des sozialen Gefüges zu begeben.

Damit kann man später ziemlich gut , eventuell sogar mühelos auf Koste Anderer auskommen.
 
Es gibt keine. Und, die ich kenne, machen es nicht lange oder haben insgesamt ruhigeres Fahrwasser. Das, was Nyu hier beschreibt ist Gang und Gäbe und es sind allen Leuten die Hände gebunden. Da darf man sich bei unserer Politik bedanken.

Ich erinnere mich @Nyu, Dir mal geraten zu haben, diesen Job anzunehmen.
Aber bitte nicht um jeden Preis.

Um es runter zu brechen:
Beantrage, dass Du ein anderes Kind begleiten kannst. Die Begründung ergibt sich aus wiederholter Offensichtlichkeit.
Es ist nicht Dein Problem, sondern sollte (wenn ich das richtig zwischen den Zeilen erlesen habe) schon lange (!) entsprechenden Behörden vorgelegt worden sein.
Falls das nicht möglich ist und Behörden und Ämter wieder wegschauen und sich auf irgendwelche kruden Gesetzesartikel berufen:
Schütz Dich und hau ab da! Lass Dich krank schreiben, fertig. Und dann geh lieber für ein paar Monate an die Kasse beim Discounter.

Beste Wünsche für Dich!
Ja genau, ich gab mich heute krank gemeldet, um sie Situation bei meinem Arbeitgeber zu melden.
 
Liebe @Nyu,

ich finde, dass Du in dieser Situation gut und richtig reagiert hast.
Aus Deinen Posts geht deutlich hervor, dass es sich um ein schwer verhaltensauffälliges Kind handelt, dass sein Umfeld und seine Mitschüler mit Provokationen und Aggressionen drangsaliert.
Warum das so ist, können nur Fachleute beantworten, die das Kind erlebt haben.
Die Reaktion der Mutter zeigt auf jeden Fall, dass von deren Seite weder mit Unterstützung, noch mit einer realistischen Einschätzung der Situation zu rechnen ist.
Was am Ende schade für das Kind ist - ich denke nicht, dass es auf dieser Schule gut aufgehoben ist. Wahrscheinlich würde es von einer kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung, Familienhilfe und einer pädagogischen Begleitung auf einer geeigneten Schule profitieren. Klingt aber mit der Kindsmutter kaum umsetzbar.
Ich finde keinesfalls, dass die Drohung, Dich der sexuellen Belästigung zu bezichtigen, "lächerlich" ist. Möglicherweise kann der Junge die Konsequenzen einer solchen Anschuldigung tatsächlich noch nicht ausreichend abschätzen, aber das Ganze als blöden Spruch abtun würde ich auf keinen Fall.

An Deiner Stelle würde ich für das Gespräch morgen ein Gedächtnisprotokoll schreiben:
Tag, Uhrzeit, Örtlichkeit, Situation inkl. anwesender Zeugen (andere Kinder?) genau beschreiben. Evtl. auch die Äußerungen, die die Kindsmutter im Nachgang getätigt hat, hinzufügen. Außerdem, wem Du den Vorfall alles gemeldet hast.
Unterschreiben und dem Arbeitgeber und der Schule aushändigen.
Das ist eine gute Absicherung für den Fall der Fälle - wer weiß, was Mutter und Kind sich zukünftig noch ausdenken!

Alles Gute für Dich!
 
Es ist einfach nur traurig, aber deine Situation ist leider kein Einzelfall, sondern inzwischen die Norm....
Ich bin selbst Lehrerin und war es mein Leben lang gern.
Aber heute? Nein, jetzt möchte ich keine Lehrerin mehr sein müssen....Dabei war es i emmer mein Traumberuf.
Wann genau hast Du denn das letzte Mal als Lehrerin gearbeitet,... Luise? Vor 30 Jahren?
 
Liebe @Nyu,

ich finde, dass Du in dieser Situation gut und richtig reagiert hast.
Aus Deinen Posts geht deutlich hervor, dass es sich um ein schwer verhaltensauffälliges Kind handelt, dass sein Umfeld und seine Mitschüler mit Provokationen und Aggressionen drangsaliert.
Warum das so ist, können nur Fachleute beantworten, die das Kind erlebt haben.
Die Reaktion der Mutter zeigt auf jeden Fall, dass von deren Seite weder mit Unterstützung, noch mit einer realistischen Einschätzung der Situation zu rechnen ist.
Was am Ende schade für das Kind ist - ich denke nicht, dass es auf dieser Schule gut aufgehoben ist. Wahrscheinlich würde es von einer kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung, Familienhilfe und einer pädagogischen Begleitung auf einer geeigneten Schule profitieren. Klingt aber mit der Kindsmutter kaum umsetzbar.
Ich finde keinesfalls, dass die Drohung, Dich der sexuellen Belästigung zu bezichtigen, "lächerlich" ist. Möglicherweise kann der Junge die Konsequenzen einer solchen Anschuldigung tatsächlich noch nicht ausreichend abschätzen, aber das Ganze als blöden Spruch abtun würde ich auf keinen Fall.

An Deiner Stelle würde ich für das Gespräch morgen ein Gedächtnisprotokoll schreiben:
Tag, Uhrzeit, Örtlichkeit, Situation inkl. anwesender Zeugen (andere Kinder?) genau beschreiben. Evtl. auch die Äußerungen, die die Kindsmutter im Nachgang getätigt hat, hinzufügen. Außerdem, wem Du den Vorfall alles gemeldet hast.
Unterschreiben und dem Arbeitgeber und der Schule aushändigen.
Das ist eine gute Absicherung für den Fall der Fälle - wer weiß, was Mutter und Kind sich zukünftig noch ausdenken!

Alles Gute für Dich!
Vielen Dank für deine positiven Worte.

Nein, sie kann die Situation nicht richtig einschätzen. Also weder sie noch das Kind. Es hat große Wahrnehmungsschwierigkeiten bzw. Veränderte Wahrnehmung, wofür es natürlich nichts kann. Das haben manche Kinder und natürlich ist es verständlich, dass das Kind deswegen verzweifelt ist und sich das in Wut zeigen kann. Es lässt nur überhaupt keine andere Sichtweise zu. Das Problem ist, dass die Lehrer den Kind unterstellen, dass es lügt. wenn es natürlich sowas wie bei mir macht, ist es kein Wunder, dass sie das behauptet. Aber es ist natürlich für das Kind ein echt bescheidenes Gefühl. Zumal es wirklich überzeugt ist, dass sich manche Sachen so abgespielt haben und andere Kinder eine andere Sichtweise haben. Die Mutter ist auch der Meinung, dass die anderen Kinder ihn nicht mögen und vieles behaupten, um ihm zu schaden. Das konnte ich bisher nicht bestätigen. Sowohl die Mutter auch das Kind konzentrieren sich zu sehr darauf, dass ich ein Zeuge sein muss, der dessen Sichtweise bestätigt. Darum geht es aber zum größten Teil meiner Meinung nicht. Das Kind braucht klare Grenzen, was ich auch versucht habe und tatsächlich auch mal gefruchtet hat. Und es braucht meiner Meinung nach eine kleinere, reizärmere Lernumgebung. Ich sehe es persönlich nicht auf einer regulären Schule. Eine Schule mit Sonderpädagogen, Ergos, Psychologen wäre meiner Meinung nach besser für ihn. Aber das muss letztendlich die Mutter entscheiden.

Danke für den Hinweis mit dem Protokoll. Das werde ich machen.
 
Ja genau, ich gab mich heute krank gemeldet, um sie Situation bei meinem Arbeitgeber zu melden.
Ich finde auch etwas schräg, dass du dich auf eigene Entscheidung KRANK gemeldet hast, denn krank bist du ja definitiv nicht. Aber dein Arbeitgeber hat das offenbar so akzeptiert. Bei uns im Unternehmen hättest du damit ein Problem bekommen. Da hätte man erwartet, dass du zur Arbeit kommst und das Problem dort thematisierst. Evtl. wärst du dann freigestellt worden, aber gewiss nicht wegen Krankheit nach Hause geschickt.
 

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