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Ich will nicht mehr mit anderen über meine Ernährungsweise reden - geht es Euch auch so?

Merkwürdigerweise habe ich diese anscheinend allgegenwärtigen Erfahrungen noch nie gemacht.

Ich selbst esse Fleisch, kenne Vegetarier und Veganer und habe weder je bekehren wollen noch wollte das jemand bei mir.

Komisch, dass das so weit verbreitet zu sein scheint,
 
Ehrlich gesagt ist mir in meinem Umfeld aber auch noch nie jemand begegnet, der mich dazu belehren oder gar missionieren wollte.
Also mir auch nicht.
Mein Bekanntenkreis ist eh überschaubar und wir sind alle "Normal-Esser".
Kein Vegetarier oder Veganer dabei.
Ich bin eh kein Vielesser, nur so Häppchen, mal dies, mal jenes.
Wir kochen Hausmannskost, Fleisch aber nur 1-2x die Woche.
Ich nasche gern Süßigkeiten, machen wir alle und auch da kommt kein erhobener Zeigefinger.
Allerdings bin ich auch nicht fett, nur so bisschen mollig.
Also nicht dürr oder gertenschlank.
 
Ich hatte gestern ein Treffen bei Meet5 mit Leuten, die ich noch nie gesehen habe. Und irgendwie kamen wir auf Fleischkonsum. Ich weiß schon nicht mehr wie. Da hat die eine Frau Verleumdungen aufgestellt, Falschaussagen getätigt und meine Aussagen als "Schwachsinn" bezeichnet. Jetzt habe ich beschlossen, nicht mehr über meine Ernährungsweise zu reden. Über Politik und Religion sollte man eh nie in so einem Kreis reden. Das kann das ganze Treffen verderben. Das ganze Thema Ernährungsweise ist mittlerweile so emotional überfrachtet, dass ich das nicht mehr will. Es hat eh keinen Zweck.

Wie haltet Ihr es? Traut Ihr Euch noch zu outen als Fleischesser oder Vegetarier oder Veganer?
Also, ich habe die letzten Jahre fast keine tierischen Produkte außer Eier und phasenweise mal Fisch gegessen wegen den Tieren.

Und zudem ernähre ich mich seit ein paar Jahren glutenfrei.

(Aktuell esse ich wieder tierische Produkte, auch Fleisch und so, weil ich aufgrund von chronischer Übelkeit gucken muss überhaupt etwas essen zu können. )

Wenn ich von meiner Ernährungsweise geredet habe, haben das viele andere als kompliziert und mit extremen Einschränkungen verbunden angesehen. Es hat den Eindruck gemacht, dass es sie regelrecht stresst. Für sie sieht es nur so aus, dass ich das und das und das nicht essen kann und dadurch ja viel weniger Lebensqualität hätte und kein Essen, auf das ich mich freuen könnte. Aber dass ich gegessen habe, was ich gerne esse, und dass ich mich auf dieses Essen auch gefreut habe, konnten sie nicht verstehen. Teilweise wurde es sogar so angesehen, dass man mit mir ja nicht essen gehen könnte. Dabei geht das schon. Ich esse dann eben keine Nudeln und keine Pizza, aber eben Fisch. Es wurde also wunderst wie kompliziert gemacht, obwohl es das gar nicht für mich ist.

Daher will ich meine Ernährungsweise auch gar nicht mehr thematisieren. Es wird von anderen zu einem viel größeren Ding gemacht als es ist.
 
Was auch interessante Reaktionen hervorruft ist die Frage, ob jemand es als Fleischesser okay findet, dass für sein Leben permanent andere Lebewesen getötet werden. Das ist vielen irgendwie nicht klar, die sehen nur das schön verpackte Fleisch und das Leid dahinter wird ausgeblendet. Aas essen ist für viele tabu, dass das, was da in der Metzgerei liegt, auch Aas ist, wird abgewimmelt oder umgedeutet.
Glaubst du nicht, dass Fleischesser nicht wissen, dass sie tote Tiere essen? Und ja, bevor ich verhungere, würde ich natürlich auch ein Tier töten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde schon seltsam, in diesem Zusammenhang das Wort "trauen" zu lesen. Das hieße ja im Umkehrschluss, dass ich vor Andersdenkenden Angst haben sollte, über meinen Fleischkonsum zu sprechen.
Ich meinte damit, dass bei dem Treffen keine schlechte Stimmung entstehen sollte. Schließlich kannte ich niemanden aus der Gruppe. Wie meine Freundinnen und Verwandte sich ernähren, weiß ich ja. Da gibt es auch normalerweise kein Problem.
 
Da hat die eine Frau Verleumdungen aufgestellt, Falschaussagen getätigt

was genau?
Es ging im Wesentlichen um den Gesundheitswert von Fleischersatzprodukten. Ich meinte, die seien oft ungesund und unnatürlich. Das kam auch schon bei Sebastian Lege vor. Da meinte sie, der sei von der Fleischindustrie gekauft. Das ist aber nicht erwiesen. Er ist ein großer Gegner von Fertigprodukten. Das bin ich auch. Daher mag ich ihn, wenn er seine 20 bis 30 Schüsselchen hinstellt, um zu zeigen, was die Lebensmittelindustrie uns als "Lebensmittel" verkauft.

Dass diese Fleischersatzprodukte besser für die Umwelt und die Tiere sind, ist selbstredend. Komischerweise denkt bei Tierschutz kaum jemand an Haustiere oder Umweltschutz. Wir Menschen sorgen seit Jahrzehnten für immer größeren Artenrückgang. Es geht eben nicht nur um die Tiere, die wir essen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wenn ich dann doch ausnahmsweise mal Fleisch gegessen habe, wurde das fast schon bejubelt. Ich habe mich nie als Vegetarierin bezeichnet, sondern nur als jemand, der eben kein Fleisch ist, wobei ich da im Sommer beim Grillen auch mal eine Ausnahme gemacht habe.



Da ich mich die letzten Jahre auch weitestgehend zuckerfrei ernährt habe, bin ich dabei tatsächlich auf den Geschmack von Wasser gekommen. Das wurde auch schon als komisch angesehen, als ob ich nicht lieber Limo und Wasser nur ausnahmsweise trinken wollen müsste.



Und ich habe auch schon mal gesagt bekommen, mit mir könne man ja auch nicht in Urlaub fahren, da ich keinen Alkohol trinke. Das verstehe ich auch nicht. Es kann dem anderen doch egal sein, was ich trinke.
 
Und ich habe auch schon mal gesagt bekommen, mit mir könne man ja auch nicht in Urlaub fahren, da ich keinen Alkohol trinke. Das verstehe ich auch nicht. Es kann dem anderen doch egal sein, was ich trinke.
Mir ist es nicht egal, wenn ich merke, dass jemand angetrunken oder gar betrunken ist, da meine Eltern alkoholkrank waren, kann ich so etwas nicht ertragen. Aber dass Menschen immer noch ausgegrenzt werden, wenn sie keinen Alkohol trinken, ist schon erschreckend. Deutschland hat ein Alkoholproblem, sagt auch die WHO.

Wasser finde ich auch toll. Ich liebe es.
 

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