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Warum lässt Gott das zu?

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Aber sehr oft machen dann Kinder gerade das, was sie bei ihren Eltern so sehr gehasst haben selber.

Lena - wir haben die Wahl. Wir sind (noch) keine Marionetten, Gott bzw. das Jenseits versucht uns allenfalls zu inspirieren, greift aber nicht ein. Womit wir wieder beim Thread-Thema wären.

Peter
 
Lena - wir haben die Wahl. Wir sind (noch) keine Marionetten, Gott bzw. das Jenseits versucht uns allenfalls zu inspirieren, greift aber nicht ein. Womit wir wieder beim Thread-Thema wären.

Peter

Mal angenommen, du hast recht. Ist das nicht ein perverses Spiel?
 
also ehrlich gesagt habe ich eher Interesse daran Menschen kennenzulernen als Gott...mir ist es wichtiger Sozialkontakte zu pflegen mich mit Menschen über Gott und die Welt oder eher ohne Gott über die Welt zu unterhalten als zu Gott zu sprechen...sowas klingt mir so nach einsamer Verschrobenheit und Schisshasigkeit vor den Menschen...nach Enttäuschung über die Menschen und daher Flucht zu Gott, einer Instanz, die so weit weg ist, dass sie einen nicht direkt enttäuschen oder verletzen könnte. Ein Typ, da ohnehin nie auf substanzielle Art da immer für einen da...
Kann mich da natürlich auch irren...gibt ja auch die Variante des gelebten lebendigen Glaubens...fragt sich nur wo??...bei mir inner Stadt und Akademikermileu eher weniger...Gott ist an sich unter Bekannten und Freunden von mir eher Nebenthema.
Wahrscheinlich ist Glaube und Gott eher Thema aufm Dorf wo es außer Kühen nur noch Kirchen gibt oder in einer Sekte??

Ich denke Glaube verbessert die Welt nicht, verschlechtert sie auch nicht....aber grundsätzlich scheinen die Menschen dazu zu neigen zu glauben...sei es an Gott oder an die Wissenschaft. Und Menschen neigen dazu den Glauben, Religion zu instrumentalisieren, was gewissen Gefahren in sich birgt.
Aus dem Dietmar-Zitat stimme ich insbesondere der Sache mit der logischen Schlussfolgerung zu , dass Gott weder einen Glauben noch Verehrung für sich für erforderlich hält....die Menschen halten es wohl aber für erforderlich...weil sie eben so .....menschlich ...sind und alles so verdammt anthropozentrisch auslegen...Nun: wer den Glauben an Gott braucht, soll er damit doch glücklich werden solange er nicht rumnervt dass alle es ihm gleichtun müssen und solange Nichtgläubige von Gläubigen als schlechte Menschen abgestempelt werden oder gar als Feinde die im Jihad ausgemerzt werden müssen..oder solche Schoten.

Tyra
 
Mal angenommen, du hast recht. Ist das nicht ein perverses Spiel?
Könnte man annehmen, wenn man wie üblich das Jenseits bzw. Gott als "gut" voraussetzt. Dann wäre es in der Tat pervers.
Wenn aber die Erkenntnis von Gut und Böse im Ursprung nicht gegeben war, und das Jenseits, was aus meiner Sicht nichts andres ist als wir selbst - verstorbene Menschen, plus vielleicht einigen, die noch nie Mensch waren - gemeinsam lernt, dann ist es doch kein so perverses Spiel.

Ich könnte dir aber aus meiner Sicht Argumente dafür liefern, dass die Menschen (etwas) mit Nanobots bzw. den heutigen/künftigen Möglichkeiten in das Thema Gewaltprävention eingreifen sollten. 🙂 Falls ich das machen soll, wirds ein bisschen länger, und auch etwas dauern. Weil der Sohnemann gleich Nachtschicht hat, und ich mich ums Abendessen kümmern muss.

Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich könnte dir aber aus meiner Sicht Argumente dafür liefern, dass die Menschen (etwas) mit Nanobots bzw. den heutigen/künftigen Möglichkeiten in das Thema Gewaltprävention eingreifen sollten. 🙂 Falls ich das machen soll, wirds ein bisschen länger, und auch etwas dauern. Weil der Sohnemann gleich Nachtschicht hat, und ich mich ums Abendessen kümmern muss.

Peter
Gerne. 🙂
 
Gut - du hast es so gewollt. 🙂

Ich komme dazu auf das Thema Besessenheit zurück, was wir vor einigen Monaten diskutiert hatten. Wo du zum Thema Blumhardt/Dittus mir gesagt hattest, ob ich wüsste, was ich mit dem Link anrichten könnte.

Nun gehe ich ja davon aus, dass es weder das personifizierte Gute (Gott) noch das Böse (Teufel) gibt, sondern das sich hier Opfer von perverser Gewalt, unschuldig zum Tode verurteilte etc. auf der Erde aufgehalten und ihren Hass an unschuldigen Menschen ausgelassen haben.
In dem Buch von Carl Wickland, 100 Jahre später, und aus USA, kommen sie ja selbst zu Wort.

Wir in Deutschland kennen keine Todesstrafe mehr, schon garkeine Hexenverbrennungen, kein Spiesrutenlaufen beim Militär, keine Folter - es gäbe sicher noch mehr Beispiele - die "Hassauslöser" sind weniger geworden. Aber es gibt noch viel zu viele.

Sollte ich recht haben, dann sind doch die Besessenheitsfälle durch den Rückgang dieser Hassauslöser weniger geworden - aber wer sagt, dass ein Täter nicht zur Tat inspiriert werden könnte ? Wer sagt, dass nicht nur wir Menschen uns gegenseitig runterziehen können, sondern dass wir mit den "Unsichtbaren" vielleicht stärker vernetzt und in einer Wechselwirkung stehen, als wir annehmen ?

Medikamentös gehen wir doch heute schon gegen sogenannte psychische Störungen vor - das ginge künftig sicher besser.

Und auch hier greift das "Jenseits" bei dem, was wir künftig machen werden, nicht ein. Ich zitiere mal sinngemäss eine Aussage aus einem spirituellen Kreis über ein Medium: "Ihr seid Schöpfer, wir sind gespannt, was ihr (euch) erschaffen werdet, aber wir wissen es nicht".

Was auch immer kommen mag - alles wird (irgendwann) mal gut werden, um es mal mit deinen Worten zu sagen.
Und - Gewalt darf nicht mehr sein. Obwohl ich es besser fände, wenn dazu die Einsicht vorhanden wäre.

Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Pete, was hab ich so gewollt, sprichst Du mit mir?



Gut - du hast es so gewollt. 🙂

Ich komme dazu auf das Thema Besessenheit zurück, was wir vor einigen Monaten diskutiert hatten. Wo du zum Thema Blumhardt/Dittus mir gesagt hattest, ob ich wüsste, was ich mit dem Link anrichten könnte.

Nun gehe ich ja davon aus, dass es weder das personifizierte Gute (Gott) noch das Böse (Teufel) gibt, sondern das sich hier Opfer von perverser Gewalt, unschuldig zum Tode verurteilte etc. auf der Erde aufgehalten und ihren Hass an unschuldigen Menschen ausgelassen haben.
In dem Buch von Carl Wickland, 100 Jahre später, und aus USA, kommen sie ja selbst zu Wort.

Wir in Deutschland kennen keine Todesstrafe mehr, schon garkeine Hexenverbrennungen, kein Spiesrutenlaufen beim Militär, keine Folter - es gäbe sicher noch mehr Beispiele - die "Hassauslöser" sind weniger geworden. Aber es gibt noch viel zu viele.

Sollte ich recht haben, dann sind doch die Besessenheitsfälle durch den Rückgang dieser Hassauslöser weniger geworden - aber wer sagt, dass ein Täter nicht zur Tat inspiriert werden könnte ? Wer sagt, dass nicht nur wir Menschen uns gegenseitig runterziehen können, sondern dass wir mit den "Unsichtbaren" vielleicht stärker vernetzt und in einer Wechselwirkung stehen, als wir annehmen ?

Medikamentös gehen wir doch heute schon gegen sogenannte psychische Störungen vor - das ginge künftig sicher besser.

Und auch hier greift das "Jenseits" bei dem, was wir künftig machen werden, nicht ein. Ich zitiere mal sinngemäss eine Aussage aus einem spirituellen Kreis über ein Medium: "Ihr seid Schöpfer, wir sind gespannt, was ihr (euch) erschaffen werdet, aber wir wissen es nicht".

Was auch immer kommen mag - alles wird (irgendwann) mal gut werden, um es mal mit deinen Worten zu sagen.
Und - Gewalt darf nicht mehr sein. Obwohl ich es besser fände, wenn dazu die Einsicht vorhanden wäre.

Peter
 
Wenn ich dich richtig verstehe, Peter, sagst du also, böse Menschen werden sehr oft von bösen Geistern besessen, die die Menschen zu bösen Taten inspirieren?
 
Lena, das bezog sich auf Dr. House.

Doc - es muss nicht gleich Besessenheit sein. Inspiration kann ich mir aber gut vorstellen. Und nicht nur im Bösen. Vielleicht war sogar die Initiierung dieses Forums als ein Netzwerk wo sich Menschen helfen und austauschen können, eine solche Inspiration.

Das Böses wieder Böses anzieht - im umgekehrten Fall auch, und mit allen Schattierungen dazwischen, da es ja nicht nur Schwarz und Weiss gibt, und dass es da eine Wechselwirkung mit dem Jenseits, mit Verstorbenen gibt, das nehme ich an. Nicht, das Menschen sich in Sachen Wechselwirkungen isoliert betrachten sollten.

Peter

PS: Ich hab mich auch schon gestritten, Doc, und mich anschliessend gefragt: Hallo ? Was war das, so bist du sonst doch nicht ?
Allen Ernstes, ich glaube, durch "Gedankenhygiene" kann man eine Mauer gegen ungute Inspirationen ziehen. Und solche "Inspirateure" damit vertreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier ein passendes Gedicht von Eugen Roth:

DAS GEWISSEN

Ein Mensch von bangen
Zweifeln voll

Ist unentschlossen ,
was er soll

Ha, denkt er da in seinem
Grimme

Wozu hab ich die innre
Stimme?

Er lauscht gespannten
Angesichts -

Jedoch, er hört und hört
halt nichts.

Er horcht noch inniger
und fester

Nun tönt es wild wie ein
Orchester

Wo wir an sich schon handeln
richtig

Macht sich die innre
Stimme wichtig.

Zu sagen uns: Du sollst
nicht töten

Ist sie nicht eigentlich
vonnöten

Doch wird es schon beim
Ehebrechen

Nicht mehr so unzweideutig
sprechen.

Ja, wenn es klar in uns
erschölle:

Hier spricht der Himmel
hier die Hölle!

Doch leider können wir vom
Bösen

Das Gute gar nicht
trennscharf lösen.

Ists die Antenne, sinds die
Röhren

Die uns verhindern, gut
zu hören?

Ist weil von unbekanntem
Punkt

Ein schwarzer Sender
dazwischenfunkt?

Der Mensch umschwirrt von
soviel Wellen

Beschließt die Stimme
abzustellen.

Gleichviel, ob er das Richtge
tue

Hat er zumindest jetzt
Ruhe.
 
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