Michael3390
Neues Mitglied
Hallo Zusammen.
Es ist das erste Mal, dass ich auf einer solchen Seite schreibe, aber ich versuche gerade alles Mögliche, was meinen Schmerz eindämmen kann.
Ich war bis vor 6 Monaten in einer Beziehung mit einer Frau mit Borderline .
Wir waren insgesamt 3 Jahre zusammen und waren zeitweise überglücklich.
Die Beziehung war äußerst intensiv und ich hatte vorher noch nie ein solches Gefühl wie bei ihr. Besonders die ersten 9 Monate waren wunderbar.
Dann sind wir zusammengezogen. Wir hatten vorher schon Reibereien aber hier begann es teilweise unheimlich krass zu werden.
Ich muss auch sagen, dass bei mir vor Jahren eine revidierende Depression diagnostiziert wurde, was ich ihr von Anfang an gesagt habe.
Die Streitigkeiten wurden immer heftiger und wir haben uns immer wieder getrennt, die Trennung dann aber jedes Mal widerrufen.
Sexuell lief es von meiner Seite nicht so gut, da ich aufgrund der Erkrankung und meiner damaligen Medikamenteneinnahme tatsächlich oft sehr erschöpft war.
Allerdings waren wir immer zudem auch immer sehr verkuschelt und auch sie hat extrem viel Nähe gesucht. War es mir am Anfang noch zu viel, hat es mir irgendwie gefallen.
Nach ca 1,5 Jahren in denen wir zusammen gewohnt haben, fing sie wieder an sich für ihr eigenes Geschlecht zu interessieren, da sie bisexuell war, was mich nie gestört hat und sie hat mir versichert, dass sie keine Frau mehr möchte.
Tatsächlich kam es anders.
Nach heftigen Debatten hab ich mich darauf eingelassen, dass sie sich eine SPIELGEFÄHRTIN suchen konnte. Sie hatte mir das gleiche Recht eingeräumt, ich hab aber keinen Gebrauch davon gemacht. Wir hatten Regeln aufgestellt, an welche sie sich nicht hielt. Plötzlich wollte sie auch etwas von dieser Frau und ich habe es irgendwann akzeptiert. Wir waren immer noch zusammen.
Irgendwann kam sie zu dem Schluss, dass sie ausziehen möchte. Sie hatte sich immer abhängig gefühlt und wolle jetzt ihr eigenes Ding. Schweren Herzens habe ich mich darauf eingelassen. Hab ihr auch beim Umzug geholfen.
Dann wollte sie plötzlich keine Beziehung mehr, sondern, dass wir ganz enge Freunde bleiben, was ich irgendwie aufgrund der Streitereien eingesehen habe. Zwischenzeitlich hatte sie was mit zwei Frauen und ich war tatsächlich sogar gut damit. Ich habe in der Zwischenzeit auch wieder Dating-Apps genutzt. Bei einer Frau, hab ich ihr sogar geholfen, sie aus der Wohnung zu bekommen, da sie nicht gehen wollte.
Das war vor etwas mehr als 2 Monaten. Wir hatten ein gefühlt wunderbares, freundschaftliches Verhältnis. Zwischenzeitlich hat sie sogar einmal übernachtet, wo es von ihr aus sogar zu körperlicher Nähe kam und wir gemeinsam im Bett geschlafen haben.
Wir haben uns zwischendurch auch immer wieder umarmt und geküsst. Ich war gut damit, dass sie nicht mehr bei mir wohnte und wir NUR noch dieses enge freundschaftliche Verhältnis hatten, wenn auch das Körperliche untypisch war.
Dann hat sie vor 5 Wochen eine neue Frau kennengelernt, welche sie mir vorstellte und ich habe gemerkt, wie der Kontakt immer weniger wurde, was ich dann plötzlich wirklich schade fand. Ich hab sie mehrmals darauf angesprochen, worauf sie mit der Zeit immer genervter reagierte. Nachdem wir uns nochmal gezankt hatten, hatten wir uns wieder vertragen und letzten Dienstag war sie nochmal bei mir. Es waren auch noch Kinodates geplant.
Ich sprach sie darauf an, ob sie mit dieser Frau schon Umzugspläne hätte, da ihr letztes großes Versprechen war, nie weiter weg zu ziehen, da sie hier ihr zu Hause hat und mich auch nie sitzen lassen würde, was ich ihr immer glaubte.
Dann kam der Hammer für mich: Tatsächlich sind schon solche Pläne im Kopf und auch schon gefestigt gewesen, dass meine Ex in gewisser Zeit wirklich vermutlich zu dieser Frau ziehen möchte.
Ich fühlte mich plötzlich so dermaßen verletzt und hab ihr das geschrieben. Sie reagierte sehr gereizt und konnte meine Trauer gar nicht verstehen.
Am Ende sagte ich ihr, dass ich nun überlegen müsste, ob bzw wie ich überhaupt noch Kontakt zu ihr halten kann.
2 Tage später kündigte sie mir die Freundschaft und blockierte mich überall und ich bin seitdem fix und fertig.
War ich bis vor Kurzem gut mit der Situation, habe ich jetzt den Eindruck, dass ich nicht loslassen kann. Zwischendurch flaute das Gefühl ab, dann kommt mit unheimlicher Intensität eine Trauer über mich, die mich komplett einhüllt.
Ich muss dazu sagen, dass in meiner Wohnung noch viele Sachen von ihr sind, von denen sie versprochen hat, sie zu holen. Seit 5 Monaten hat sie aber nur wenige der wichtigsten Dinge abgeholt und um den Rest muss ich mich wohl selbst kümmern.
Sie war oft für mich da und hat mir oft geholfen, andererseits hat sie mir so viele Dinge versprochen und irgendwann jedes Versprechen gebrochen, sie hat mich teilweise wirklich gar nicht gut behandelt und mich unheimlich Nerven gekostet (ich bin auch nicht unbedingt einfach, ich habe aber versucht ihr alles zu geben, was ich kann).
Freunde haben Situationen erlebt und fragten mich, warum ich da überhaupt noch mitmache. Mein bester Freund aus NRW meinte sogar, dass er immer weniger kommen würde, da es oft unangenehm ist, seit sie bei mir gewohnt hat.
Trotzdem hab ich plötzlich das Gefühl, nicht auf den Kontakt verzichten zu wollen. Offenbar richtig krass an ihr zu hängen.
Ich habe mit Freunden darüber gesprochen, auch mit meiner neuen Therapeutin. Ich möchte davon wegkommen.
Man muss dazu sagen, dass der Kontaktabbruch erst am Freitag vollzogen wurde und alles eh noch frisch ist.
Zwischendurch fällt der Schmerz etwas ab, kommt dann aber furchtbar stark zurück.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie geht ihr damit um? Wird man die Schmerzen los?
Es ist das erste Mal, dass ich auf einer solchen Seite schreibe, aber ich versuche gerade alles Mögliche, was meinen Schmerz eindämmen kann.
Ich war bis vor 6 Monaten in einer Beziehung mit einer Frau mit Borderline .
Wir waren insgesamt 3 Jahre zusammen und waren zeitweise überglücklich.
Die Beziehung war äußerst intensiv und ich hatte vorher noch nie ein solches Gefühl wie bei ihr. Besonders die ersten 9 Monate waren wunderbar.
Dann sind wir zusammengezogen. Wir hatten vorher schon Reibereien aber hier begann es teilweise unheimlich krass zu werden.
Ich muss auch sagen, dass bei mir vor Jahren eine revidierende Depression diagnostiziert wurde, was ich ihr von Anfang an gesagt habe.
Die Streitigkeiten wurden immer heftiger und wir haben uns immer wieder getrennt, die Trennung dann aber jedes Mal widerrufen.
Sexuell lief es von meiner Seite nicht so gut, da ich aufgrund der Erkrankung und meiner damaligen Medikamenteneinnahme tatsächlich oft sehr erschöpft war.
Allerdings waren wir immer zudem auch immer sehr verkuschelt und auch sie hat extrem viel Nähe gesucht. War es mir am Anfang noch zu viel, hat es mir irgendwie gefallen.
Nach ca 1,5 Jahren in denen wir zusammen gewohnt haben, fing sie wieder an sich für ihr eigenes Geschlecht zu interessieren, da sie bisexuell war, was mich nie gestört hat und sie hat mir versichert, dass sie keine Frau mehr möchte.
Tatsächlich kam es anders.
Nach heftigen Debatten hab ich mich darauf eingelassen, dass sie sich eine SPIELGEFÄHRTIN suchen konnte. Sie hatte mir das gleiche Recht eingeräumt, ich hab aber keinen Gebrauch davon gemacht. Wir hatten Regeln aufgestellt, an welche sie sich nicht hielt. Plötzlich wollte sie auch etwas von dieser Frau und ich habe es irgendwann akzeptiert. Wir waren immer noch zusammen.
Irgendwann kam sie zu dem Schluss, dass sie ausziehen möchte. Sie hatte sich immer abhängig gefühlt und wolle jetzt ihr eigenes Ding. Schweren Herzens habe ich mich darauf eingelassen. Hab ihr auch beim Umzug geholfen.
Dann wollte sie plötzlich keine Beziehung mehr, sondern, dass wir ganz enge Freunde bleiben, was ich irgendwie aufgrund der Streitereien eingesehen habe. Zwischenzeitlich hatte sie was mit zwei Frauen und ich war tatsächlich sogar gut damit. Ich habe in der Zwischenzeit auch wieder Dating-Apps genutzt. Bei einer Frau, hab ich ihr sogar geholfen, sie aus der Wohnung zu bekommen, da sie nicht gehen wollte.
Das war vor etwas mehr als 2 Monaten. Wir hatten ein gefühlt wunderbares, freundschaftliches Verhältnis. Zwischenzeitlich hat sie sogar einmal übernachtet, wo es von ihr aus sogar zu körperlicher Nähe kam und wir gemeinsam im Bett geschlafen haben.
Wir haben uns zwischendurch auch immer wieder umarmt und geküsst. Ich war gut damit, dass sie nicht mehr bei mir wohnte und wir NUR noch dieses enge freundschaftliche Verhältnis hatten, wenn auch das Körperliche untypisch war.
Dann hat sie vor 5 Wochen eine neue Frau kennengelernt, welche sie mir vorstellte und ich habe gemerkt, wie der Kontakt immer weniger wurde, was ich dann plötzlich wirklich schade fand. Ich hab sie mehrmals darauf angesprochen, worauf sie mit der Zeit immer genervter reagierte. Nachdem wir uns nochmal gezankt hatten, hatten wir uns wieder vertragen und letzten Dienstag war sie nochmal bei mir. Es waren auch noch Kinodates geplant.
Ich sprach sie darauf an, ob sie mit dieser Frau schon Umzugspläne hätte, da ihr letztes großes Versprechen war, nie weiter weg zu ziehen, da sie hier ihr zu Hause hat und mich auch nie sitzen lassen würde, was ich ihr immer glaubte.
Dann kam der Hammer für mich: Tatsächlich sind schon solche Pläne im Kopf und auch schon gefestigt gewesen, dass meine Ex in gewisser Zeit wirklich vermutlich zu dieser Frau ziehen möchte.
Ich fühlte mich plötzlich so dermaßen verletzt und hab ihr das geschrieben. Sie reagierte sehr gereizt und konnte meine Trauer gar nicht verstehen.
Am Ende sagte ich ihr, dass ich nun überlegen müsste, ob bzw wie ich überhaupt noch Kontakt zu ihr halten kann.
2 Tage später kündigte sie mir die Freundschaft und blockierte mich überall und ich bin seitdem fix und fertig.
War ich bis vor Kurzem gut mit der Situation, habe ich jetzt den Eindruck, dass ich nicht loslassen kann. Zwischendurch flaute das Gefühl ab, dann kommt mit unheimlicher Intensität eine Trauer über mich, die mich komplett einhüllt.
Ich muss dazu sagen, dass in meiner Wohnung noch viele Sachen von ihr sind, von denen sie versprochen hat, sie zu holen. Seit 5 Monaten hat sie aber nur wenige der wichtigsten Dinge abgeholt und um den Rest muss ich mich wohl selbst kümmern.
Sie war oft für mich da und hat mir oft geholfen, andererseits hat sie mir so viele Dinge versprochen und irgendwann jedes Versprechen gebrochen, sie hat mich teilweise wirklich gar nicht gut behandelt und mich unheimlich Nerven gekostet (ich bin auch nicht unbedingt einfach, ich habe aber versucht ihr alles zu geben, was ich kann).
Freunde haben Situationen erlebt und fragten mich, warum ich da überhaupt noch mitmache. Mein bester Freund aus NRW meinte sogar, dass er immer weniger kommen würde, da es oft unangenehm ist, seit sie bei mir gewohnt hat.
Trotzdem hab ich plötzlich das Gefühl, nicht auf den Kontakt verzichten zu wollen. Offenbar richtig krass an ihr zu hängen.
Ich habe mit Freunden darüber gesprochen, auch mit meiner neuen Therapeutin. Ich möchte davon wegkommen.
Man muss dazu sagen, dass der Kontaktabbruch erst am Freitag vollzogen wurde und alles eh noch frisch ist.
Zwischendurch fällt der Schmerz etwas ab, kommt dann aber furchtbar stark zurück.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie geht ihr damit um? Wird man die Schmerzen los?