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Extrem schlechten Lebenslauf wie verkaufen? Wo finde ich noch etwas? nagt an meinem selbstbewusstsein

Ich zweifle momentan sehr stark an dem Lehrerberuf. Ich bin psychisch angeschlagen und damit wäre der Burnout vorprogrammiert. Ist zwar schade um die Zeit aber ich will mich in irgendeiner Form umorientieren, master wäre möglich.
Da würde ich mal genauer hinschauen. Was genau lässt dich zweifeln? Lediglich dass du mit der Fächerkombination keine Stelle findest? Eine psychische Belastung endet nicht zwingend im Burnout, wenn du rechtzeitig an den Ursachen arbeitest. Was stresst dich also? Es ist ja kein Geheimnis, dass die Studieninhalte zu wenig mit dem späteren Beruf zu tun haben. Auch ist es etwas anderes, an der Uni zu sein als später tatsächlich junge Menschen zu unterrichten. Auch Prüfungen stressen bzw. die Lernzeiten davor. Aber auch das geht vorüber. Okay, das Referendariat ist nochmal eine schwierige Phase. Aber soweit bist du ja noch gar nicht. Kannst du spezifizieren, was genau dir zu schaffen macht?

Und was wäre deine Alternative? In welche Richtung sollte es mit einer Ausbildung gehen? Wir haben Juni - die meisten Ausbildungsstellen sind vergeben, es sei denn, du wolltest in einen Mängelberuf. Falls nicht hättest du ein weiteres Jahr verloren, wenn du das Studium jetzt abbrichst. Die meisten Ausbildungen beginnen nach den Sommerferien, due Bewerbersuche entsprechend locker 1/2 Jahr vorher, eher noch mehr. Das wäre also nochmal verplemperte Zeit.

Vielleicht wäre ja auch ein Wechsel der Studienrichtung noch eine Option? Du könntest dir bereits erbrachte Leistungen anrechnen lassen; m.E. laufen die Einschreibefristen gerade.

Das Wichtigste ist m.E., dass du dir klar wirst, warum dich der eingeschlagene Weg stresst, wovor du Angst hast und was dich wirklich reizt. Vielleicht kannst du das nochmal in Worte fassen, dann gibt es sicherlich ein paar Mitglieder hier, die dir weitere Anregungen zur Umsetzung geben können.
 
Ich glaube einfach nicht mehr, dass ich den Beruf machen kann. Bin vor allem schockiert von den fehlenden durchsetzungsmöglichkeiten an meiner Schulform (gemeinschaftsschule) und wie Lehrer mit extrem schwierigen Fällen alleine gelassen werden von der Schulleitung etc. Bin da wohl doch nicht der Typ Mensch für, was sich auch anhand meiner psychischen Probleme nach dem Praxissemester zeigt. ich gehe aber wohl noch einmal eine Vertretungsstelle an um zu gucken wie es funktioniert. Das mit den Ausbildungen ist mir bewusst, die würde dann nächstes Jahr starten. Ich tendiere momentan zu mehreren Optionen, wobei ich schauen muss wie ich das ganze finanzieren würde, grad bei schlecht bezahlten ausbildungen. Sozialversicherungsfachangestellter würde mich zum Beispiel reizen.
 
Da würde ich mal genauer hinschauen. Was genau lässt dich zweifeln? Lediglich dass du mit der Fächerkombination keine Stelle findest? Eine psychische Belastung endet nicht zwingend im Burnout, wenn du rechtzeitig an den Ursachen arbeitest. Was stresst dich also? Es ist ja kein Geheimnis, dass die Studieninhalte zu wenig mit dem späteren Beruf zu tun haben. Auch ist es etwas anderes, an der Uni zu sein als später tatsächlich junge Menschen zu unterrichten. Auch Prüfungen stressen bzw. die Lernzeiten davor. Aber auch das geht vorüber. Okay, das Referendariat ist nochmal eine schwierige Phase. Aber soweit bist du ja noch gar nicht. Kannst du spezifizieren, was genau dir zu schaffen macht?

Und was wäre deine Alternative? In welche Richtung sollte es mit einer Ausbildung gehen? Wir haben Juni - die meisten Ausbildungsstellen sind vergeben, es sei denn, du wolltest in einen Mängelberuf. Falls nicht hättest du ein weiteres Jahr verloren, wenn du das Studium jetzt abbrichst. Die meisten Ausbildungen beginnen nach den Sommerferien, due Bewerbersuche entsprechend locker 1/2 Jahr vorher, eher noch mehr. Das wäre also nochmal verplemperte Zeit.

Vielleicht wäre ja auch ein Wechsel der Studienrichtung noch eine Option? Du könntest dir bereits erbrachte Leistungen anrechnen lassen; m.E. laufen die Einschreibefristen gerade.

Das Wichtigste ist m.E., dass du dir klar wirst, warum dich der eingeschlagene Weg stresst, wovor du Angst hast und was dich wirklich reizt. Vielleicht kannst du das nochmal in Worte fassen, dann gibt es sicherlich ein paar Mitglieder hier, die dir weitere Anregungen zur Umsetzung geben können.
Ja ich glaube einfach, dass ich dem Job doch nicht gewachsen bin. Eine Stelle werde ich überall sofort finden, das ist Lehramt an gemeinschaftsschulen, da herrscht überall großer Mangel. Das Klientel ist zu schwierig und die Unterstützung durch die Schulen Mau. Ich weiß dass die Ausbildung erst nächstes Jahr starten würde. Ich würde auch viel nehmen was man kriegen kann, soweit das Ausbildungsgehalt nicht zu niedrig ist. Sozialversicherungsfachangestellter wäre schön, da gibt es aber gut Konkurrenz. Im sozialen Bereich außerhalb der Schule wäre ich auch gerne, weiß aber nicht ob ich das studieren nochmal von vorne packe und welcher Studiengang es sein soll.
 
Was unterrichtet man denn mit dem Studiengang Bildungswissenschaften auf Lehramt? Ich habe erst nicht geglaubt, das es das gibt, es aber dann gefunden. Das ist ja wie Pädagogik auf Lehramt und macht gefühlt nicht viel Sinn.

Aber ja, wie so viele vor mir verstehe ich das Problem nicht. Selbst wenn man jetzt sagen würde, dass es kein perfekter Lebenslauf ist, weil Du nicht sofort nach dem Abi studiert hast und nicht sofort Dein Wunschstudium angefangen hast, den Bachelor nicht brav in drei Jahren absolviert hast, ist das doch kein "extrem" schlechter Lebenslauf. Warum diese dramatische Wortwahl? Dir wird doch klar sein, dass extrem schlechte Lebensläufe anders aussehen?
 
Ich zweifle momentan sehr stark an dem Lehrerberuf. Ich bin psychisch angeschlagen und damit wäre der Burnout vorprogrammiert. Ist zwar schade um die Zeit aber ich will mich in irgendeiner Form umorientieren, master wäre möglich.

Dann mach einen Cut. Der Bachelor macht keinen Sinn. Such dir in Ruhe eine Ausbildung. Was würde dich interessieren? Viele Menschen haben erst mal was studiert nach dem Abi, weil sie nicht wissen, was sie wollen. Ich habe auch eine abgebrochenes Lehramtsstudium.
 
Der Bachelor Bildungswissenschaften heißt nur so und da sind dann die teilstudiengänge die fächer, ist in jedem Bundesland anders. So hat man einen Bachelor of arts was halt besser klingt als Lehramt.
 
Der Bachelor Bildungswissenschaften heißt nur so und da sind dann die teilstudiengänge die fächer, ist in jedem Bundesland anders. So hat man einen Bachelor of arts was halt besser klingt als Lehramt.

Ja und? Hast du praktisch schon mal in der Schule gearbeitet? Praktikum? Willst du denn Lehrer werden?
 
Der Bachelor Bildungswissenschaften heißt nur so und da sind dann die teilstudiengänge die fächer, ist in jedem Bundesland anders. So hat man einen Bachelor of arts was halt besser klingt als Lehramt.
Das ist nicht bundesland-abhängig, sondern vom Angebot der jeweiligen Hochschule.

BA klingt nicht besser als Lehramt. Das Lehramtsstudium als reine Sonderform ist bei der Bologna-Reform in das Bachelor-/Mastersystem integriert worden.

Außerdem sind die Bildungswissenschaften ein selbstständiges Wissenschaftsgebiet, daher war ich so irritiert. Aber jetzt habe ich das Prinzip verstanden.

Nicht verstanden habe ich jedoch Deine Antwort. Sie klingt für eine Studierende und angehende Lehrerin reichlich kindlich und uninformiert und geht auch am eigentlichen Problem vorbei. Dir geht es mental gerade nicht sehr gut, oder?
 
Hey, es ist mir etwas peinlich, aber ich habe einen sehr schlechten Lebenslauf. Das ist fast ausschließlich auf 2 Jahre nach dem Abitur zurückzuführen. Ich bin 26 und meine Stationen sahen so aus:

07/2015 Realschulabschluss

09/2015-07/2018 Abitur an einer beruflichen Schule Schnitt: 2,7

09/2018-07/2019: Teilzeit Pausenabdeckung Service in einer Spielothek

08/09 2019: Lücke

10/2019- 08/2020: sozioökonomik Studium, keine Credits weil Corona lockdown und keine onlineprüfungen

09/2020-10/2024- Bachelor Bildungswissenschaften (Lehramt) (Schnitt 1.9)

Das Masterstudium lehramt an Gemeinschaftsschulen habe ich 2023 parallel aufgenommen und läuft bis heute und würde noch ein Jahr dauern.

Habt ihr Tipps diesen Lebenslauf aufzubessern oder nicht ganz so blöd rüberkommen zu lassen? Wo findet man noch etwas, sollte es mit dem Lehramt nichts werden? Bin über Tipps sehr dankbar!

Ich habe dir schon im anderen Forum geschrieben- das ist kein schlechter Lebenslauf!
 
Das ist nicht bundesland-abhängig, sondern vom Angebot der jeweiligen Hochschule.

BA klingt nicht besser als Lehramt. Das Lehramtsstudium als reine Sonderform ist bei der Bologna-Reform in das Bachelor-/Mastersystem integriert worden.

Außerdem sind die Bildungswissenschaften ein selbstständiges Wissenschaftsgebiet, daher war ich so irritiert. Aber jetzt habe ich das Prinzip verstanden.

Nicht verstanden habe ich jedoch Deine Antwort. Sie klingt für eine Studierende und angehende Lehrerin reichlich kindlich und uninformiert und geht auch am eigentlichen Problem vorbei. Dir geht es mental gerade nicht sehr gut, oder?
Ja entschuldige, mir geht es grade tatsächlich überhaupt nicht gut. Deshalb auch die unstrukturierte Antwort. Ich bin sonst schon in der Lage normale Sätze zu formulieren. Ich möchte kein Lehrer mehr werden, die Arbeit im sozialen Bereich liegt mir aber und die möchte ich nach Möglichkeit auch machen, etwa Sozialarbeit oder Ähnliches. Das Problem ist die Panik die ich habe, weil ich keine Ahnung habe wie das ganze von statten gehen soll. Ich fühle mich schlecht damit, wenn mein bisheriger Werdegang mir überhaupt nichts eingebracht hat. Alternativ würde ich auch noch eine Ausbildung anstreben, da kommen mehrere Bereiche in Frage und ich sorge mich mit 27 nichts mehr zu finden.
 

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