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Warum wird der Mehrheitswille beim Gendern nicht beachtet?

Ich finde, es wirkt belehrend, wenn jemand so mit mir spricht. Wie ein Vorwurf: Wie redest Du?!" Zudem ist es eine Form aggressiver Abgrenzung durch Sprache.
Das ist dann aber dein Thema, wenn du dich dadurch angegriffen fühlst, das lohnt sich vielleicht nochmal zu reflektieren.
Ich belehre niemanden dadurch, dass ich so spreche, wie ICH es für richtig halte.

Wie man hier im Thread doch gut sieht, ist es meist genau umgekehrt. Manche Menschen können sich endlos darüber empören, dass gegendert wird, diejenigen, die gendern tun es einfach und fertig. Große Empörung über jene, die es nicht tun, lese ich hier nicht.
 
um einen gewünschten Zustand in der Gesellschaft zu erreichen. Es geht um eine Umformung der Sprache, um das Bewusstsein der Menschen zu verändern. Das ist ein totalitärer Denkansatz. Deswegen reagieren viele Menschen allergisch aufs Gendern.
Sehr schön auf den Punkt gebracht. Es erklärt genau, warum ich eine Ablehnung schon beim Lesen von gegenderten Texten empfinde.

Für mich zeigt sich im Gendern aber auch wo wir gesellschaftlich stehen. Es geht wirklich mehr um Schein als Sein. Und man hat nichts wichtigeres mehr zu tun als die Sprache zu "verbessern".

Ich sehe darin leider wirklich eine kulturelle und intellektuelle Erschöpfung.
Vielleicht der Versuch einiger, wieder etwas Sinn in ihrem Dasein zu sehen.
Denn man macht ja etwas Gutes wenn man gendert und spricht all die angeblich Ungesehen an. Gut gemacht! So jemand ist ein guter Mensch!

Wie sinnlos könnte daher manchen ihr Dasein erscheinen wenn sie nicht mehr gendern dürften? Wie sollen sie sich denn sonst als korrekten Menschen darstellen?

Ich fände es halt schön wenn man irgendwann nicht mehr über solch komische Wortkreationen wie DJ:anes, Gäst*innen, SuS oder Studierende usw stolpert.
Sprache ist ein Allgemeingut und dient der Kommunikation. Ich kann auch nicht verstehen wie manche sie einfach verunstalten dürfen und jeder muss das lesen und hören.
Damit wird auch irgendwo vom Inhalt abgelenkt und die Form in den Vordergrund gestellt. Es ist weniger wichtig was jemand sagt sondern wie und mit welchen Begriffen.

"Mehrheit der Bevölkerung lehnt Gender-Sprache ab
„Wir fordern die Abkehr von einem Sprachgebrauch, der stark ideologisch motiviert ist und überdies – so zeigen es alle aktuellen Umfragen – von der Mehrheit der Bevölkerung (ca. 75–80 %) eindeutig abgelehnt wird“, heißt es weiter in dem Aufruf. Die Sprachverwendung des ÖRR sei Vorbild und Maßstab für Millionen von Zuschauern, Zuhörern und Lesern. „Daraus erwächst für die Sender die Verpflichtung, sich in Texten und Formulierungen an geltenden Sprachnormen zu orientieren und mit dem Kulturgut Sprache regelkonform, verantwortungsbewusst und ideologiefrei umzugehen.“"

Wie jemand im privaten Kreis redet, sei ihm überlassen. Aber im ÖRR hat es wirklich nichts zu suchen.
Warum das den ÖRR nicht interessiert? Na weil er zwangsfinanziert wird und sich nicht für Kund*innen-Wünsche zu interessieren braucht.
Für mich sieht es daher auch nach einer aufgezwungenen Ideologie aus.
Der Gender Terror 😄
 
Damit ermöglicht man es Frauen auch indirekt wahrgenommen zu werden.
Ich finde ja interessant, dass du als Mann den Frauen erklären möchtest, ab wann sie sich wahrgenommen fühlen dürfen. Ich bin auch so eine, habe mich allerdings auch immer schon wahrgenommen oder angesprochen gefühlt, wenn ich mit "Liebe Besucher" begüßt oder zu Schulzeiten "An alle Schüler" angeschrieben wurde. Ich hoffe, dein Weltbild gerät jetzt nicht ins Wanken.

Manchmal grenzt dieser Gender Zwang schon an Wahnsinn. Ich schrieb ja bereits, dass ich diesbezüglich recht inkonsequent verfahre und es mir gerne auch mal einfach mache, weil die Lesefreundlichkeit eines Textes m. E. durch Weglassen der Genderendungen signifikant steigt. Eine Zeitlang habe ich mit einer erzkonservativen Kollegin zusammengearbeitet, die für meine Ohren ohnehin stets in gruseligstem Juristen- (oder heißt es jetzt JuristInnen-)Deutsch Texte formulierte und dabei alles kompromisslos genderte, was nicht schnell genug auf die Bäume kam. Es war regelmäßig herausfordernd, wenn wir dann unsere Texte gegenlesen sollten und ich trainierte Kompromissfähigkeit bis zum Exzess.

Wenn ich gut drauf und im Flow bin kann ich sogar richtig kreativ sein - gerne lebe ich mich dann auch schon mal beruflich aus, wenn es darum geht, ansprechende Titel für unsere Vorträge zu erdenken. Einer lautete dann: "Für Vielsitzer, Häufigheber und Einseitigbelaster - Strategien für Fehlhaltungen im Alltag". Gleich nach der Absegnugn des Titels hatte ich 1 Woche Urlaub. Als ich zurück kam fand ich dann die zugehörige Präsentation zum Vortrag, die besagte Kollegin noch mal in ihre Finger bekommen hatte. Da hieß es dann plötzlich "Für Vielsitzende, Häufighebende und Einseitigbelastende - Strategien für Fehlhaltungen. im Alltag." Ganz ehrlich? Lächerlicher geht es doch wohl kaum! Und da habe ich dann auch zum ersten Mal gestreikt.
 
Jetzt habe ich ja wieder viel darüber gelesen, warum gegendert wird und was es bringen soll. Darauf kenne ich die Antwort.

Es ist die behördliche Reaktion auf einen festgestellten Missstand. Der soll behoben werden; allerdings darf es nichts kosten, keine wesentlichen Änderungen verursachen und es soll auch leicht umsetzbar sein.

Was bietet sich da mehr an als die Sprache? Die Unterhaltschuldner*innen müssen binnen 14 Tagen selbst klagen, wenn sie den Erlass eines entsprechenden Gerichtstitels abwenden wollen. Das betrifft natürlich in der Regel Männer. Aber wie man hier sieht, habe ich das Problem auf semantischen Ebene bereits gelöst. Nunmehr sind beide Geschlechter beidermassen betroffen.

Sprachlich sind Männer und Frauen nun gleichgestellt, und es hat nix gekostet und war supereinfach.
 
Ich finde ja interessant, dass du als Mann den Frauen erklären möchtest, ab wann sie sich wahrgenommen fühlen dürfen. Ich bin auch so eine, habe mich allerdings auch immer schon wahrgenommen oder angesprochen gefühlt, wenn ich mit "Liebe Besucher" begüßt oder zu Schulzeiten "An alle Schüler" angeschrieben wurde. Ich hoffe, dein Weltbild gerät jetzt nicht ins Wanken.

Manchmal grenzt dieser Gender Zwang schon an Wahnsinn. Ich schrieb ja bereits, dass ich diesbezüglich recht inkonsequent verfahre und es mir gerne auch mal einfach mache, weil die Lesefreundlichkeit eines Textes m. E. durch Weglassen der Genderendungen signifikant steigt. Eine Zeitlang habe ich mit einer erzkonservativen Kollegin zusammengearbeitet, die für meine Ohren ohnehin stets in gruseligstem Juristen- (oder heißt es jetzt JuristInnen-)Deutsch Texte formulierte und dabei alles kompromisslos genderte, was nicht schnell genug auf die Bäume kam. Es war regelmäßig herausfordernd, wenn wir dann unsere Texte gegenlesen sollten und ich trainierte Kompromissfähigkeit bis zum Exzess.

Wenn ich gut drauf und im Flow bin kann ich sogar richtig kreativ sein - gerne lebe ich mich dann auch schon mal beruflich aus, wenn es darum geht, ansprechende Titel für unsere Vorträge zu erdenken. Einer lautete dann: "Für Vielsitzer, Häufigheber und Einseitigbelaster - Strategien für Fehlhaltungen im Alltag". Gleich nach der Absegnugn des Titels hatte ich 1 Woche Urlaub. Als ich zurück kam fand ich dann die zugehörige Präsentation zum Vortrag, die besagte Kollegin noch mal in ihre Finger bekommen hatte. Da hieß es dann plötzlich "Für Vielsitzende, Häufighebende und Einseitigbelastende - Strategien für Fehlhaltungen. im Alltag." Ganz ehrlich? Lächerlicher geht es doch wohl kaum! Und da habe ich dann auch zum ersten Mal gestreikt.

Mit sehr wenig Grips hätte man das "Problem" komplett vermeiden können:
"Sitzen, Heben, einseitige Belastung - Tipps für blabla...".
 
Oder die wenigen versuchen anderen ihren Willen aufzudrücken.
Wer genau will wem genau seinen Willen aufdrücken?
Du kannst doch sprechen und schreiben, wie du möchtest.
Es findet aber aktuell ein Konflikt statt, weil andere diese Sprache nicht annehmen möchten.
Müssen sie doch in der Regel und außerhalb sehr spezifischer Kontexte nicht, hä?

In meinem Umfeld gibt es Menschen, die gendern und Menschen, die nicht gendern. Jeweils aus ganz unterschiedlichen Gründen oder Nichtgründen (- mein 85+ Nachbar hat sich vermutlich bislang null Gedanken drüber gemacht. Total in Ordnung).
Wie auch immer: ist doch okay. Ich persönlich gendere, weil ich es will und als wichtig und sinnvoll empfinde. Wenn ich mit jemanden spreche, der nicht gendert, registriere ich es manchmal, oft genug aber auch nicht. Genau so gut, wie ich mir frei herausnehme zu gendern, kann sich jeder andere Mensch herausnehmen, es nicht zu tun. Juckt mich bei Nicht-Nahestehenden genau gar nicht und auch jene, die mir nahestehen, entscheiden das natürlich ganz allein für sich selbst. Alles andere wäre ja noch schöner.
Im engeren Umfeld gab und gibt es schon immer wieder Gespräche drüber, auch sehr spannende und bereichernde, durchaus auch aus unterschiedlichen Positionen heraus. Aber persönlich habe ich noch nicht erlebt, das jemand dem anderen Gendern oder Nichtgendern aufdrängen oder aufzwingen möchte.

Gut, wenn man es schon als Zwang empfindet, Gendersprache auch nur zu hören (- etwa durch Nachrichtensprecher*innen), ist das natürlich eine andere Sache und vielleicht sollte man in dem Fall dann noch einmal mit den Definitionen von Zwang und Toleranz auseinandersetzen.
Warum muss ich mir das Gestammel im ÖR anhören, für das auch die Gendergegener Gebühren zahlen müssen nur nicht nur die paar Woken.
Der ÖRR unterliegt dem Medienstaatsvertrag und hat den Auftrag gesellschaftliche Vielfalt und Gleichberechtigung zu fördern und Gendern ist dabei ein einfaches Mittel, um zu signalisieren, dass die gesamte Gesellschaft wahrgenommen, mitgedacht und respektiert wird.

Muss man nicht gut finden, aber mit dem Gebühren-Argument zu kommen, ist absurd. Wir zahlen keine Gebühren, um ein auf den persönlichen, individuellen Geschmack abgestimmtes Fernsehprogramm geliefert zu bekommen und mit allem, was gemacht wird, einverstanden zu sein. Das ist doch auch bei keinem Netflix-Abo so. Es gibt Inhalte, die man gut findet und konsumiert, andere findet man uninteressant oder sogar schlecht. Kräht kein Hahn danach, weil jedem klar ist, dass das Angebot möglichst viele Menschen erreichen soll und deswegen sehr breit gefächert ist.
Was den ÖRR betrifft, fand ich beispielsweise immer ziemlich kacke, dass so viel Geld in die Übertragung von Motorsport investiert wurde oder jetzt noch immer in Skisport. Oder der ganze Schlager-Volksmusik-Quatsch: Hilfe! Mit Nachrichtenformaten bin ich manchmal aus Gründen nicht so ganz okay, die nichts mit dem Gendern zu tun haben. Aber empfinde ich es als Zwang oder Gebühren-Missbrauch, weil auch Inhalte, die ich nicht gut oder sogar kritisch finde, gesendet werden? Nö.

Im Kontext von Institutionen wie Schulen, Universitäten usw., sehe ich persönlich Gendern als formale Vorgabe wie jede andere, etwa bestimmte Zitierregeln wissenschaftlicher Texte (- die sich übrigens gefühlt ständig ändern).
Am Gymnasium meines Neffens einigte sich der Lehrkörper beispielsweise auf die Verwendung des generischen Maskulinums für jegliche Arbeiten. (Ist schon ein paar Jahre her) Das entsprach nicht der Haltung vieler Schüler*innen und sorgte auch für einige Diskussionen mit den Lehrenden, aber letztlich waren es die formalen Vorgaben der Schule und es war klar, dass man sich daran halten muss, wenn man keinen Punkteabzug bekommen möchte, egal wie kritisch man das persönlich sieht. Ist halt andersrum genauso, wenn es eine Vorgabe gibt, auf bestimmte Weise zu Gendern.

Für mein Empfinden ist Kritik am Gendern tatsächlich vor allem Nörgelei und Trotz, weil es niemandem etwas wegnimmt, aber dafür anderen etwas gibt. Ja, es mag vielleicht beim ersten Mal Hören oder Lesen ungewohnt klingen, aber dass es so viel Aufregung und teilweise Krawall rechtfertigt... ich weiß nicht.
Vielmehr denke ich, dass prinzipielle Ablehnung für manche Menschen einfach eine gewohnte Reaktion auf Neues ist.
Neulich in einem Artikel über die Einführung der Anschallpflicht in Deutschland gelesen, dass die Mehrheit der Menschen erstmal dagegen war, der Sicherheitsgurt würde die persönliche Freiheit einschränken, wäre unbequem, usw. usf. Obwohl so eine simple, lebensrettende Sache, die keinen einzigen Nachteil hat. Ich verstehe bei sowas nicht, wie man sich so aufregen und querlegen kann. Aber gut, die Anschnallpflicht ist tatsächlich eine Pflicht, die alle Autofahrer*innen nachkommen müssen. Das ist beim Gendern überhaupt nicht der Fall. Insofern kann man doch machen, wie man selbst möchte und gut ist.
 
Einer lautete dann: "Für Vielsitzer, Häufigheber und Einseitigbelaster - Strategien für Fehlhaltungen im Alltag". Gleich nach der Absegnugn des Titels hatte ich 1 Woche Urlaub. Als ich zurück kam fand ich dann die zugehörige Präsentation zum Vortrag, die besagte Kollegin noch mal in ihre Finger bekommen hatte. Da hieß es dann plötzlich "Für Vielsitzende, Häufighebende und Einseitigbelastende - Strategien für Fehlhaltungen. im Alltag." Ganz ehrlich? Lächerlicher geht es doch wohl kaum!
Daran kann ich jetzt beim besten Willen nichts lächerliches erkennen.
Das ist doch nun wirklich ein Satz, den man - so wie deine Kollegin es gemacht hat - mit etwas gutem Willen neutral halten kann. Da ist jetzt nichts schwieriger oder sinnentstellter als vorher. Also warum nicht?🤷‍♀️
Nur aus Prinzip?
 
Ich fände es halt schön wenn man irgendwann nicht mehr über solch komische Wortkreationen wie DJ:anes, Gäst*innen, SuS oder Studierende usw stolpert.
Sprache ist ein Allgemeingut und dient der Kommunikation. Ich kann auch nicht verstehen wie manche sie einfach verunstalten dürfen und jeder muss das lesen und hören.
Damit wird auch irgendwo vom Inhalt abgelenkt und die Form in den Vordergrund gestellt. Es ist weniger wichtig was jemand sagt sondern wie und mit welchen Begriffen.
Eben. Sehr schwierige Haltung der Sprache gegenüber. Vor allem geht das oft mit Umdeutungen und großen Ungenauigkeiten einher. Es ist ein Unterschied, ob ich "Sehr geehrte Damen und Herren" mit "Hallo zusammen" oder "Liebes Publikum" ersetze. Ein Beispiel aus einem Gender-Workshop, an dem ich berufsbedingt teilnehmen musste. Alles ist dann gut, hauptsache man vermeidet das generische Maskulinum.

Ich glaube, die wenigsten machen sich eine Vorstellung davon, wohin das führt. Als nächstes kommt dann die Nennung der eigenen Pronomen, auch das ist bei uns schon, wenn auch freiwillig, eingeführt. Getoppt wird das alles dann von Diskussionen, wie man mit Rechtsbegriffen umgeht, die "fragwürdig" sind. Besser also vom "sogenannten Mutterschutz" sprechen, als nur von Mutterschutz, weil das Wort "Mutter" ist ja auch so ein Thema. Und ich arbeite nicht in einem zu weit links abgebogenen Laden, sondern ganz normalem mittelständischen Unternehmen, in dem politische Haltungen nichts verloren haben. Wenn wir uns hier schon so unkritisch diesen Ideologien beugen - na viel Spaß noch.

Ich finde ja interessant, dass du als Mann den Frauen erklären möchtest, ab wann sie sich wahrgenommen fühlen dürfen.
Genau das. Spielt in der selben Liga wie die Männer, die dann uns Frauen belehren wollen, weil sie den "falschen" Feminismus vertreten und erklären wollen, welcher denn richtiger für sie ist.
 
Sprachlich sind Männer und Frauen nun gleichgestellt, und es hat nix gekostet und war supereinfach.
Ist das nicht etwa naiv zu glauben, so etwas erreicht man indem man überall *innen hinten dran hängt? 😉

Ich finde immer noch es ist eine Sprache für jene die es nicht verstehen, dass hinter Begriffen wie zb Lehrer, beide Geschlechter stehen.
Und das eine Diskussion im Hinblick darauf dann zu nichts führt ist eigentlich auch klar.
Wenn man sagt die Ärzte, denken sie es sind nur Männer.
Evtl erschrecken sie sich dann wenn eine Frau sie untersuchen will.
Man muss also manche mit anderem Vorstellungsvermögen auf die Möglichkeit bzw Tatsache, daß es auch Frauen im zb Arztberuf gibt, sachte hinweisen. 🤔
An diesem Punkt befinden wir uns intellektuell im Moment....
 
Ist das nicht etwa naiv zu glauben, so etwas erreicht man indem man überall *innen hinten dran hängt? 😉

Ich finde immer noch es ist eine Sprache für jene die es nicht verstehen, dass hinter Begriffen wie zb Lehrer, beide Geschlechter stehen.
Und das eine Diskussion im Hinblick darauf dann zu nichts führt ist eigentlich auch klar.
Wenn man sagt die Ärzte, denken sie es sind nur Männer.
Evtl erschrecken sie sich dann wenn eine Frau sie untersuchen will.
Man muss also manche mit anderem Vorstellungsvermögen auf die Möglichkeit bzw Tatsache, daß es auch Frauen im zb Arztberuf gibt, sachte hinweisen. 🤔
An diesem Punkt befinden wir uns intellektuell im Moment....
Eben, geradewegs zurück in die Vergangenheit, irgendwann vor 100 Jahren oder länger, als Ärztinnen tatsächlich noch Seltenheitswert hatten. Und das alles nur weil einige wenige sich mit ihrer "Gutheit" wichtig machen wollen.

Für mich zeigt sich im Gendern aber auch wo wir gesellschaftlich stehen. Es geht wirklich mehr um Schein als Sein. Und man hat nichts wichtigeres mehr zu tun als die Sprache zu "verbessern".

Ich sehe darin leider wirklich eine kulturelle und intellektuelle Erschöpfung.
Vielleicht der Versuch einiger, wieder etwas Sinn in ihrem Dasein zu sehen.
Denn man macht ja etwas Gutes wenn man gendert und spricht all die angeblich Ungesehen an. Gut gemacht! So jemand ist ein guter Mensch!

Wie sinnlos könnte daher manchen ihr Dasein erscheinen wenn sie nicht mehr gendern dürften? Wie sollen sie sich denn sonst als korrekten Menschen darstellen?
Für mich sieht es daher auch nach einer aufgezwungenen Ideologie aus.
Der Gender Terror 😄
Genau so erscheint es mir auch. Sehr schön ausgedrückt, @Savay ! 😍
 

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