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Bin ich ein Narzisst?

Ich bin der Meinung, dass wir meistens in Rollenmuster gehen, ohne das zu checken. Diese Beziehung, wie ihr sie auslebt, die gibts weltweit sicher häufig, wo es so zugeht.
Du klingst wie ein Jemand, der sich unterwirft und dominiert wird. Sie wird es als lustvoll empfinden, eine Person zu sein, die Macht hat.
Nicht jeder ist in so einer Konstellation echt unglücklich, das ist ein Arragement, über das zwar offiziell geklagt wird, aber verlassen tut man es dennoch nicht.... obwohl die Möglichkeit einer Scheidung da wäre, man lässt sich nicht scheiden....

Wer ist sie für dich? Ein Mensch, der dir einen gewissen Komfort zugesteht, vorausgesetzt du unterwirfst dich. Tust du das nicht, watscht sie dich ab und dann gibst du wieder klein bei. Du verzichtest auf die Dinge, die du von ihr verboten kriegst, im Gegenzug erhältst du...??? Zuckerbrot, statt Peitsche?

Wenn du wenigstens regelmässig ein Schmunzeln aufbringen würdest über dein ach so schweres Los, wäre dir schon sehr geholfen. Wäre EUCH schon sehr geholfen.

Mögt euch wieder, hört auf mit Zoffen und geht endlich wieder über auf eine andere Ebene. Sie ist an und für sich lieb, du ebenso, gebt dem Drang nicht nach, euch zu erziehen, lasst euch in Ruhe und schaut, dass ihr euch verträgt und versteht.
 
Brich die Zelte ab und geh. Ganz ernsthaft. Du hast etwas besseres verdient.
Dafür kann man sich alle Zeit der Welt lassen, es ist schon viel passiert, wenn man ins Egalgefühl geht und sich raushalten lernt aus diesem üblichen Diskurs. Der endet nie, wenn man auf den einsteigt. Kampf der Egos. Man kann statt dessen sein Englisch auffrischen, sich die Turnschuhe anziehen, sich in einen Kurs eintragen, oder eine Reise planen, schlicht und einfach aussteigen aus diesem Schauplatz. BEIDEN würde das gut tun.
 
@Holunderzweig:
So einfach ist das nicht. Es gibt ganz harte Fakten, die sich dringend ändern müssten, damit überhaupt auf existentieller Ebene eine Möglichkeit bestünde. Und da spreche ich noch nicht vom emotionalen Überstehen oder gar Wohlbefinden.

@BackToCali:
Sehr mutiger Beitrag, danke dafür. Schließt Du für Dich zukünftig jede Beziehung aus oder siehst Du eine Möglichkeit, aus diesen Verhaltensmustern auszubrechen?
 
Wie willst du deine Frau überzeugen, dass sie evtl. das Problem ist?
Bisher konntet ihr das nicht klären?!
Ich denke, dass ich die Frage gestellt habe, um eine Einschätzung zu bekommen, was realistisch möglich wäre - erst einmal unabhängig davon, wo das Problem liegt. So oder so kann die Antwort darauf ohnehin nur sein: Bei beiden. Daher habe ich die Frage auch an @Back to Cali gestellt, als Betroffene, die, wovon ich ausgehe, an diesem Thema arbeitet.
 
Als mein Ex und ich uns nach zwanzig Jahren "auseinander divitierten" kamen wir beide drauf, dass das ähnlich war wie wieder frei sein, wie entlassen worden sein aus einer richtig beschwerlichen Zeit. Ihm gings besser, mir auch.
Hast du deine Frau gefragt, was sie möchte, wenn es nach ihr ginge?
Bei uns war eines Tages die Frage da, freut es dich noch, so zu leben? Was wäre, wenn jeder macht, wie er will und möchte? Er sagte dann drauf, dann ist es eh aus, wenn ich nur mehr mache, was ICH will. Das reichte, um endlich loszulassen. Mehr wie traurig ist es, wenn man in einer Beziehung ist, wo beide eigentlich leiden. Wir konnten uns unsere Erwartungen nicht erfüllen, auch beim besten Willen nicht.
 
Meine Frau möchte die Beziehung aufrecht erhalten. Gleichzeitig erwartet sie von mir, dass ich mich entsprechend ändere und therapieren lasse.

Wenn ich sie frage, warum sie die Beziehung fortsetzen möchte, führt sie "äußere Dinge" an. Die Verpflichtungen und die Tatsache, dass man schon so viele Jahre zusammen ist. Ich bin halt einfach nur krank und bin ein schlechter Mensch. Deshalb, so ihre Argumentation, kann sie auch nicht ernst nehmen, wenn ich sage, dass ich das so nicht mehr möchte. Wir würden ohnehin zusammen bleiben, meint sie.

Ich habe auch versucht, zu argumentieren, dass sie doch auch unzufrieden ist und warum man das dann weitertreiben soll. Aber vernünftig scheint mir hier nichts mehr möglich zu sein. Ich bin selbst emotional in der Situation kompromittiert und instabil. Vorwürfe und Anklagen können mich dann dazu bringen, selbst laut zu werden und auszurasten, obwohl ich versuche, das so weit wie möglich zu beherrschen. Und schon ist das wieder die Bestätigung dafür, wie krank ich doch bin.
 
Gleichzeitig erwartet sie von mir, dass ich mich entsprechend ändere und therapieren lasse.
Mich erinnert das immer wieder an eine meiner früheren Beziehungen, in der mir auch immer wieder gesagt wurde, dass ich mich falsch verhalten würde und ich mich ändern müsste, weil ich ansonsten die Beziehung gefährden würde.

Damals hat mich das immer stark belastet, zumal ich immer gar nicht genau verstanden hatte, wie ich mich denn nun konkret ändern müsste, damit es passt. Mich hatte das zunehmend immer stärker gestresst, wenn der Vorwurf "Du musst dich endlich ändern. Ich habe es dir schon so oft gesagt, aber du unternimmst nichts!" immer wieder kam.

Dass es kein objektiv schlechtes Verhalten meinerseits war, entnehme ich auch der Tatsache, dass dieses angebliche Fehlverhalten in meinen späteren Beziehungen nie wieder ein Thema war.
 
Die Argumente deiner Frau befürworten eine Scheidung. Ich finde das wirklich unverschämt von ihr.
Wie wäre es wenn du dir Unterstüzung suchst, das würde dir helfen.
 
Meine Frau möchte die Beziehung aufrecht erhalten. Gleichzeitig erwartet sie von mir, dass ich mich entsprechend ändere und therapieren lasse.

Wenn ich sie frage, warum sie die Beziehung fortsetzen möchte, führt sie "äußere Dinge" an. Die Verpflichtungen und die Tatsache, dass man schon so viele Jahre zusammen ist. Ich bin halt einfach nur krank und bin ein schlechter Mensch. Deshalb, so ihre Argumentation, kann sie auch nicht ernst nehmen, wenn ich sage, dass ich das so nicht mehr möchte. Wir würden ohnehin zusammen bleiben, meint sie.

Ich habe auch versucht, zu argumentieren, dass sie doch auch unzufrieden ist und warum man das dann weitertreiben soll. Aber vernünftig scheint mir hier nichts mehr möglich zu sein. Ich bin selbst emotional in der Situation kompromittiert und instabil. Vorwürfe und Anklagen können mich dann dazu bringen, selbst laut zu werden und auszurasten, obwohl ich versuche, das so weit wie möglich zu beherrschen. Und schon ist das wieder die Bestätigung dafür, wie krank ich doch bin.
Wenn du dich Radlos nennst, könnte man deine Frau Radab bezeichnen.
 

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