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Ideal wäre, wenn ihr eine Lösung findet, mit der dann beide leben können. Ich weiß von einer Freundin, dass es für sie unendlich schwer war und ist, die eigene Kinderlosigkeit zu akzeptieren, wenn da grundsätzlich ein großer Wunsch bestand. Da könntest du ansetzen und mal gemeinsam mit deiner Partnerin hinterfragen, wo genau ihr Problem liegt. Ist es die Akzeptanz, nicht mehr gebärfähig zu sein? Da können tatsächlich die Wechseljahre, also die Hormone, eine maßgebliche Rolle spielen, die selbst bei gesunden Frauen schon mit Anfang 40 beginnen können.
Erste Anlaufstelle wäre tatsächlich auch da die Gyn, um mal den Hormonstatus zu erheben. Evtl. würde sich darüber auch herausstellen, dass deine Frau keine Kinder mehr bekommen kann, weil keine Eier mehr heranreifen. Damit hätte dann auch das zwanghafte Gerammel (sorry) ein Ende, das ich mir persönlich auch ganz furchtbar vorstelle.
Einfach deinerseits die Entscheidung zu fällen, dass du jetzt nicht mehr willst und sie das zu akzeptieren hat, finde ich auch schwierig. Du hast schließlich schon ein leibliches Kind. Selbst wenn sie es auch sehr mögen würde ist es nicht dasselbe.
Darf ich mal fragen, wie alt ihr genau seid? Der eine sagt ja schon mit 41, dass er jetzt auf die 50 zugeht, beim anderen stellt sich die Sicht erst mit 49 ein. Für die Familienplanung macht das jedoch schon einen gravierenden Unterschied.